Forum: Leben und Lernen
Weniger Geld für Unis: Sparen geht über Studieren
Universität des Saarlandes/ Iris Maurer

Ganze Studiengänge stehen an der Hochschule des Saarlands vor dem Aus. Wegen Geldmangel rät der Wissenschaftsrat, Bereiche zu schließen. Ein ähnliches Schicksal droht auch Universitäten in anderen Bundesländern.

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newliberal 30.01.2014, 16:41
1. Ja, Deutschland ist ein reiches Land

und Deutschland ging es noch nie so gut !

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Kuurgaan 30.01.2014, 16:42
2. Gender studies

Solange nur die Gender Studiengänge geschlossen werden, ist das kein Problem ..

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zorga 30.01.2014, 16:44
3. Macht doch nichts

Die Fachkräfte kommen doch jetzt alle aus dem Ausland und aus Bulgarien und Rumänien, da können wir uns hier diese teuren Studiengänge locker sparen. Oder?

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leia.birnbaum 30.01.2014, 16:49
4. Herzlich Willkommen...

... an jeder Uni / FH in vermutlich ganz Deutschland.
Da wird in Gebäuden aus den 1950er und 1960er Jahren die im Winter mit Glück auf 15°C geheizt werden können gelehrt die oft nur mit Müh und Not und schnellen Umbauten aktuellen Brandschutzbestimmungen gerecht werden.
Oft sind diese Altbauten so schlecht gewartet dass nur noch der Abriss sinnvoll wäre, das Geld aber für einen Neubau nie und nimmer reicht.

Undichte Dächer und Fenster sind inzwischen an der Tagesordnung und Neubauten werden wenn überhaupt erst nach jahrelanger Diskussion in Billigbauweise aus Fertigteilen errichtet und bieten schon bei Eröffnung nicht mehr genug Platz oder sind mangels Kontrolle voller Baumängel .
Studiengänge werden nicht nur im Saarland gestrichen, sondern in jedem Bundesland weil die Mittel der Unis vielleicht nicht gekürzt werden aber auch der allgemeinen Inflation nicht angepasst werden. So sind oft die Mittel seit vielen Jahren auf konstantem Niveau ohne dass eine Uni sich davon noch irgendwelche Anschaffungen leisten könnte.

Und das in einer Zeit in der überall gepredigt wird wie wichtig doch eine gute Ausbildung sei.

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gg72 30.01.2014, 16:54
6.

Zitat von sysop
Ganze Studiengänge stehen an der Hochschule des Saarlands vor dem Aus. Wegen Geldmangel rät der Wissenschaftsrat, Bereiche zu schließen. Ein ähnliches Schicksal droht auch Universitäten in anderen Bundesländern.
Hauptsache die Studiengebühren wurden/werden abgeschafft. Zusätzlich versenkt man noch Millionen/Milliarden in Flughäfen, Bahnhöfen & Co. - willkommen in der schönen neuen Welt.

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heiko1977 30.01.2014, 16:56
7.

Zitat von sysop
Ganze Studiengänge stehen an der Hochschule des Saarlands vor dem Aus. Wegen Geldmangel rät der Wissenschaftsrat, Bereiche zu schließen. Ein ähnliches Schicksal droht auch Universitäten in anderen Bundesländern.
Bildungsrepublik Deutschland! Aber es werden gewiss einige Neoliberale das noch toll finden.

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einForist 30.01.2014, 16:57
8.

Super. Das Geld, was wir für die Ausbildung unserer Leute brauchen, verschleudern wir ja nach Griechenland oder sonstwo hin. Zähne können wir uns schließlich selbst ziehen und PC ist wh nur was für Streber. Hab nochnie ein Land erlebt, was sich selbst so dermaßen demontiert, wie Merkel- Deutschland.

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tdmdft 30.01.2014, 17:03
9. Sonntagsreden und Realpolitik

Was hören wir nicht immer in den öffentlich, rechtlichen Parteientalkshow: wie wichtig doch Bildung sei, das Steuererhöhungen in Bildung und Infrastruktur gesteckt werden sollen. Die Realpolitik sieht anders aus: Universitäten müssen bei weniger Landesmitteln 40% mehr Studierende durchschleusen als noch vor 5-6Jahren. Viele Unis, nicht nur im Saarland stehen am Rande des Abgrunds und halten sich nur durch Drittmittel vom Bund und der Industrie über Wasser. Studiengebühren wurden abgeschafft, und die Finanzierung der Lehre weiter zurückgefahren. In den Schulen sieht es nicht anders aus. Inklusion ist das Modethema, das die Politik uns verkauft. Schöne Idee, wenn man es richtig machte. Aber das ist zu teuer. Es geht im wesentlichen darum, Sonderpädagogen einzusparen und die Sonderschulen dicht zu machen, um Geld zu sparen.

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