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Wissenschaft: Frauen im Nachteil
Corbis

Sie veröffentlichen weniger und werden seltener zitiert: Frauen haben in der Forschung keinen guten Stand. Allein in Physik und Astronomie haben sie ihren Kollegen etwas voraus.

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stefanmller800 05.11.2015, 16:01
1. Naja

Eine Professorin die
so einen Satz

"Möglicherweise gehe bei Forscherinnen Qualität eher vor Quantität"

von sich gibt.. der sollte sich eher über die Qualität der eigenen Aussagen Gedanken machen. Ausserdem werden grosse Paper eher zitiert... was also jetzt.. die Zahl der zitate oder die Zahl der Puplikationen?
Es bleibt dabei.. Genderstudies etc ist sinnfreier Kram, der anderen Proleme einredet, die es nicht gibt!
Das Frauen sich eher mit neueren Themen befassen ist auch nur Spekulation... Grausam, das jemand mit solchen "Argumenten" Professor ist.

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noalk 05.11.2015, 16:06
2. Mir reicht diese absurde Diskussion!

Auf 100 Mädchengeburten kommen ca. 105 Jungengeburten. Wurde dieses Verhältnis auch berücksichtigt? Garantiert nicht. Man kann dieses Gendergedöns auch so auf die Spitze treiben, dass es in die Lächerlichkeit abdriftet. Wenn es nicht schon längst geschehen ist.

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Eduschu 05.11.2015, 16:06
3. Gender-Wissenschaften

Zitat von stefanmller800
Eine Professorin die so einen Satz "Möglicherweise gehe bei Forscherinnen Qualität eher vor Quantität" von sich .....
So ähnlich dachte ich auch, allerdings ist sie ja keine richtige Professorin, sie wird nur wie eine solche bezahlt.

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mkalus 05.11.2015, 16:15
4. Koennte mir....

Zitat von
Demnach stieg der Anteil von Frauen in der Forschung zwar fächerübergreifend von rund 28 Prozent in 2010 auf fast 31 Prozent im vergangenen Jahr. Im Ländervergleich steht Schleswig-Holstein mit einer Quote von 40,2 Prozent an Forscherinnen am besten da. Thüringen hat den kleinsten Frauenanteil in der Wissenschaft mit 32,6 Prozent.
Der Autor mal erklaeren wie man im Durchschnitt unter dem niedrigsten anteil liegt?

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bruno bär 05.11.2015, 16:22
5.

komischerweise wird die einfachste Erklärung außer Acht gelassen. Die Arbeit ist einfach schlechter. Deswegen wird a) weniger publiziert, b) weniger oft zitiert und c) in den "Männerdomänen" bestehen die Frauen, die wirklich gut sind, die sich wirklich für diese Fächer interessieren und ergo im Durchschnitt besser sind als ihre männlichen Kollegen, die weniger Leidenschaft (wieder im Durchschnitt) und nur eine Karriere in diesem Bereich gesucht haben, weil es ihrem Rollenverständnis entspricht.

Kein Wissenschaftler legt einen vielversprechenden Artikel zur Seite, weil der Autor eine Frau ist. Wenn ein Artikel nicht zitiert wird kann das im Grunde zwei Ursachen haben: 1. Artikel ist nicht bekannt (wenig relevant, kein hochangesehenes Journal, etc.) oder 2. Die Publikation ist methodisch Schwach und eine Zitation würde die eigenen Arbeit als wischi waschi dastehen lassen, in die jeder Populärwissenschaftlicher Text aufgenommen wird

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Desmond 05.11.2015, 16:22
6. verstehe den Arktikel nicht ganz

Der Anteil der Forscherinnen ist gestiegen auf insgesamt 31% und Thüringen hat mit 32% den geringsten Anteil.
Kann das sein? Bin ja nicht das Genie in Prozentrechnung, erscheint mir aber nicht logisch.

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sprechweise 05.11.2015, 16:25
7.

Vielleicht ist es aber so, dass Männer im Bereich Astronomie und Physik Wert auf hohe Qualität legen, und sich in anderen Fächern eher "beweisen" wollen.

Die Frau Professor hat leider keine Ahnung von wissenschaftlichem Arbeiten. Ihre geäußerten Thesen sind ja so was von beliebig und hilflos.

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bruno bär 05.11.2015, 16:34
8.

Ach ja, da fällt mir noch was ein, was die Ergebnisse erklären könnte. 1) vielleicht wird innerhalb der 5 Jahre von einem anderen Wissenschaftler bewiesen, dass die Ergebnisse nicht richtig sind. 2) Und das trifft wohl ein wichtigerer Faktor - das Alter. Männer stehen historisch bedingt im Durchschnitt auf einer ganz anderen Karrierestufe, sie haben sich in den letzten 20-30 Jahren einen Ruf erarbeitet, sind angesehene und geschätzte Experten. Eine Vielzahl der Frauen sind relativ jung, haben erst wenige Jahre Zeit gehabt um sich eine Reputation zu erarbeiten. Daher werden ihre Publikationen weniger beachtet, aber nicht weil sie von Frauen stammen, sondern weil sie von Greenhorns stammen, um diesen wahrscheinlich politisch inkorrekten Begriff zu verwenden.

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bruno bär 05.11.2015, 16:37
9.

Zitat von mkalus
Der Autor mal erklaeren wie man im Durchschnitt unter dem niedrigsten anteil liegt?
Haha, gut gesehen. Wahrscheinlich krümmt sich der Zahlenstrahl ab einem bestimmten Level von Gendertheorie.

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