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Wissenschaft nach Guttenberg: Wie hältst Du's mit dem Plagiat?

Hier ein Absatz aus Wikipedia, dort ein nicht belegtes Zitat: Das Abschreiben hat Karl-Theodor zu Guttenberg nicht erfunden. Doch spätestens seit dem skandalösen Plagiat des Ex-Ministers sind die Hochschulen alarmiert. Sechs Wissenschaftler und Studenten erklären, was jetzt geschehen muss.

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sponleser_2011 30.03.2011, 00:36
30. Quellenangaben sind wichtig

Zitat von Anay2
#1 Forschungsmittel bekommt man für Projekte, die politisch oder ökonomisch ins Getriebe passen.
Das sowieso, aber die Publikationsliste ist das entscheidende Sekundärkriterium.
Zitat von Anay2
Wieso? Wenn ein Wissenschaftler eine Idee/Theorie raushaut, und ich ein paar Monate später etwas ganz ähnliches nachlege, aber keinen Bock habe, diese andere Quelle zu erwähnen – z.B. weil ich den Forscher nicht ausstehen kann –, produziert das doch keinen Schaden.
Das ist ja auch kein Plagiat. In einer Arbeit würde Ihnen dies aber als Unkenntnis der aktuellen Ergebnisse ihres Forschungsbereichs ausgelegt werden, wenn Sie dessen Arbeit nicht erwähnen.

Zitat von Anay2
Nein. Warum muss immer alles "eine eigene Idee" sein? Totaler BS. Es geht v.a. auch darum, sich die Ideen anderer Wissenschaftler zueigen zu machen, zu übernehmen. Ich wehre mich nur dagegen, für jeden Furz in einem Fachgebiet jede Scheißquelle angeben zu müssen. Leeres Getue, nicht selten pseudowissenschaftliche Symbolik.
Es muss ja nicht die eigene Idee sein, solange Sie korrekt zitieren ;-)

Das Problem, das ich schon öfters beobachtet habe: Es wird eben NICHT korrekt zitiert. Man findet in einer Arbeit, z.b. einem Übersichtsartikel, eine Passage, die einem (wenn man schon etwas tiefer in dem Thema drin ist) seltsam vorkommt. Schaut man dann in den zitierten Originalartikel, steht dort sinngemäß doch etwas anderes oder das Ergebnis bekommt plötzlich im ursprünglichen Zusammenhang eine etwas andere Bedeutung. Manchmal scheint sich der zitierte Artikel auch rein zufällig eingeschlichen zu haben und hat mit dem Zitat gar nichts zu tun.
Auch darum ist Zitieren wichtig. Dürfte jeder übernehmen, was er lustig ist, ohne den Autor anzugeben, läuft es wie bei der stillen Post: Der eine verändert die Formulierung, der nächste bauscht es in Unkenntnis der Originalquelle auf und am Ende kommt etwas komplett anderes raus als in der Originalarbeit geschrieben stand. Das ist nicht wissenschaftliches Arbeiten. Quellenangaben sind doch nicht nur dazu da, den Prüfer zu beeindrucken, sie werden auch tatsächlich gelesen und gebraucht von Leuten, die am Thema forschen!

Eine andere Frage ist natürlich, ob man jeden Erstsemester-Studenten gleich exmatrikulieren sollte, nur weil er einmal ein paar Sätze aus Wikipedia übernommen hat. Da sollte schon ein gesunder Mittelweg her.

Kurze Frage am Rande: Was macht man eigentlich mit Professoren, die in ihren Artikeln seitenweise Texte und Grafiken von Studenten übernehmen und am Ende das alles als eigene Hauptleistung ausgeben? Richtig, man gibt ihnen noch mehr Fördermittel...

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Sapientia 30.03.2011, 07:37
31. Kein Wissenschaftsinteresse, sondern Karriereabsicherung ist

Zitat von sysop
Hier ein Absatz aus Wikipedia, dort ein nicht belegtes Zitat: Das Abschreiben hat Karl-Theodor zu Guttenberg nicht erfunden. Doch spätestens seit dem skandalösen Plagiat des Ex-Ministers sind die Hochschulen alarmiert. Sechs Wissenschaftler und Studenten erklären, was jetzt geschehen muss.
das Motiv, die Flucht in die Promotion, weil der verfluchte Kaufmann den Arbeitmarkt diktiert, und dort sind nur solche beliebt, die mit Wissenschaft im Sinne von Wissenschaft nichts am Hut haben. Aber also Vorzeigeperson benötigt man den Titel mehr denn je, um die benötigte Fassade auszufüllen.

Der Begriff Plagiat ist im Moment untrennbar mit der Person zu Guttenberg verbunden - hingegen: Bereits ein Blick in ein benachbartes Ministerium soll erhellen, daß zu Guttenberg kein Einzelfall ist.

Beschissen wurde immer, nur darf man sich nicht erwischen lassen.
Es ist davon auszugehen, daß bereits alle möglichen Gedanken bereits gedacht wurden, daß diese in der Wissenschaft auch schon schriftlich niedergelegt und nachlesbar sind.
Jedes gewählte Thema muß sich hierauf stützen, um den gegenwärtigen Stand der Wissenschaftsdiskussion zu erfassen. Selbst im Bereich der wissenschaftlichen Eigenleistung hält man bestehende Meinungen/Lösungsansätze gegeneinander, um sich sodann - als Eigenansatz - für die eine oder andere Auffassung, im Rahmen der wissenschaftlich korrekten Arbeitsweise, zu erwärmen bzw zu entscheiden. Und man darf davon ausgehen, dass diese "immer" so ausfällt, wie der Doktorvater es als Baustein für seine nächste Veröffentlichung benötigt - anderweitig kein: Summa cum laude.

Aufgrund des Versagens des Staates wird - dem Hamburger beispiel folgend - der Wissenschaftler derartig hinter den Kaufmann gestellt, so daß der Hochschulabsolvent nur noch akademisierter Facharbeiter, möglichst devot bitte und keinesfalls kreativ, des Kaufmanns ist. Promoviert er nicht, bleibt er dort als armer Verlierer.

Die Hochschullehrer knechten ihre wissenschaftlichen Mitarbeiter schlimmer als im Mittelalter: Das künftige Führungspotential wird zur Zeit der Promotion vollständig zur spürbaren Masse der geistigen Willkür des Hochschullehrers.

Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, wenn gutwillige Doktoranden an unreifen Doktorvätern verzweifeln, ihren Mut verlieren, ihr eigentliches Interesse am Thema, sondern nur die Chance haben zum Ziel zu kommen, wenn sie die Promotionszeit psychisch einigermaßen überstehen.

Wer kommt vor diesem Hintergrund noch auf die Idee, eigene Gedanken zu wagen?
Der Promotion inhaltlich einen eigenen Ansatz, eine eigene Handschrift zu verleihen, scheitert bereits an der Wissenschaftseitelkeit des Doktorvaters; wozu also das Ganze als durchhalten für die Karriere, egal was letztlich drin steht.

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erwachsener 30.03.2011, 10:11
32. Ich gebe einen Titel für meinen Beitrag an.

Zitat von Anay2
wieder zu den Gepflogenheiten der Aufklärung zurückzukehren: andere Quellen ohne Nachweis zu übernehmen ist erlaubt, selbst im Wortlaut ohne Zitatmarkierung. "Plagiate" im heutigen Sinn gäbe es dann nicht mehr, und alles wäre ein bisschen entspannter.
Das ist ein verbreiteter Denkfehler: Nur weil etwas von den altvorderen so gemacht wurde, ist es noch lange nicht besser. Im Gegenteil ist es ja eher so, daß sich moderne praktiken auch deswegen entwickelt haben, weil sich die der altvorderen als unzureichend erwiesen haben.

Früher war das mit dem Zitieren in der Tat viel einfacher: es gab einfach weniger Autoren, und man kannte einander. Jeder kannte alles, was andere geschrieben hatten. Mit der zunahme der Anzahl der Wissenschaftler war das nicht mehr möglich, und es wurde wichtiger, detailliert nachzuweisen, wer wann was gesagt hat.

Eine Quellenangabe ist nicht nur eine Befriedigung von jemandes Eitelkeit. Jede in einer wissenschaftlichen Arbeit aufgestellte Behauptung muß bewiesen werden - entweder, man beweist sie selbst, oder man gibt an, wer es bewiesen hat. Außerdem erlauben es Quellenangaben, abschreib- und verständnisfehler im Nachhinein zu korrigieren. Auch sind Quellenangaben wichtig um überhaupt nachvollziehen zu können, was ein Wissenschaftler überhaupt gemacht hat, um zu seinen Ergebnissen zu kommen. Es geht ja nicht nur um nette Formulierungen, sondern um Methoden und Denkweisen, die irgendwo entwickelt worden sein müssen. Erkenntnisse zu komplexen Themen entwickeln sich erst über viele Arbeiten hinweg und wäre ohne korrektes Zitieren nicht möglich.

Damit eine wissenschaftliche Arbeit überhaupt publikationswürdig ist, muß sie irgendetwas neues enthalten. Ob das der Fall ist, läßt sich ebenfalls nur überprüfen, wenn alles nicht neue kenntlich gemacht ist.

Wer aber meint, er könne sich einfach so nach belieben bedienen, es käme ja nur auf die verbreitung der richtigen Idee an, und überhaupt man wolle ja auf den Schultern anderer stehen und von dort aus weiter sehen (was, wenn ich richtig verstanden habe, die Ansicht von Anay2 ist) - der sollte doch auch die Größe besitzen zuzugeben, daß er auf schultern steht, und auf wessen Schultern er steht. Das nicht zu tun ist: Eitelkeit, Selbstgerechtigkeit, Faulheit - lauter Eigenschaften, die hier so freizügig den ach so finsteren Doktorvätern zugeschrieben, aber anscheinen gerne selbst praktiziert werden.

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Bogeyfox 30.03.2011, 12:14
33. Geisteswissenschaftler und Co...

Es kommt wohl nicht von ungefähr, dass die im Artikel Stellung nehmenden Personen allesamt Geisteswissenschaftler sind, zu denen ich auch die Juristen und i.d.R. die WiWis zähle. In der Tat mag hier Plagiarismus ein großes Problem sein, da diese Arbeiten von eigenen Gedanken, angeregt durch andere Arbeiten, leben. Im empirischen Bereich, gerade in Nischen kennt man die Entwicklungen, Copy + Paste würde sofort auffallen. Hier geht es eher um Daten und deren Manipulation. Und diese Manipulation ist unter dem Strich gewollt und beabsichtigt, da Nullbefunde nicht publizierbar sind. Habe ich viel Arbeit investiert, alles methodisch und theoretisch sauber gemacht, war das Ganze umsonst. Ergo nochmal die Daten ansehen und auf neue Theorien untersuchen etc...

Was den Doktortitel angeht, so ist der Titel die gleiche Augenwischerei, wie der Vergleich von akademischen Abschlüssen. Es gibt keinen Mindeststandard. Während Mediziner den Titel praktisch geschenkt bekommen, werden Naturwissenschaftler als "billige Arbeitssklaven" mit einer halben Stelle bei 150% Arbeitszeit beschäftigt. Letztlich würde dem Doktortitel nur helfen, wenn verbindliche Maßstäbe zu Umfang, Anspruch und Bewertung generiert würden. Diese können für empirische und nicht empirische Arbeiten unterschiedlich sein.
Zitierte, aber nie gelesene Artikel, sind auch so ein Renner unter empirischen Wissenschaftlern. Sehr traurig in wie vielen auch guten Journals das vorkommt. Eine deutsche Uni hat das mal getestet und einen Artikel veröffentlicht bei dem ein Großteil der LitAngabe nicht existierte. Monate später fand man die gleichen Artikel zitiert in neuen Artikel zum gleichen Thema...
In der Wissenschaft hackt sich eine Krähe der anderen kein Auge aus, auch wenn hier immer so Erhaben getan wird.

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djabadai 30.03.2011, 12:34
34. nicht sehr repräsentativ

6 Personen werden befragt und es ist kein einziger Naturwissenschaftler dabei. Was soll ich mit einer Zusammenfassung über Plagiate in der "Wissenschaft" wenn nicht einmal das Spektrum der Wissenschaft abgedeckt ist? Bei den Naturwissenschaften bekommt Plagiat noch eine ganz andere Bedeutung mit gefälschten Ergebnissen, was auch diskutiert werden sollte. Ohne diese Komponente ist der Artikel nur ein Abklatsch dessen, was wir sowieso schon seit Wochen bis zum Überdruss hören.....

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kck 30.03.2011, 13:01
35. Weg mit der Eitelkeit auf den Talaren

Die sozialen Abstufungen mit Titeln hat seit eh und jeh zu Verwerfungen und zum kriminellen Verhalten geführt.
Sie verführte früher Menschen dazu, sich zu falschen Fürsten, Herzögen, Königen, Prinzen oder Generalen zu machen und heute zu falschen Doktoren und Professoren. Das taugt nur noch als Stoff für Komödien.

Alle akademischen Titel gehören abgeschafft. Sie suggerieren etwas, was sie nicht unbedingt halten. Transparenter ist dagegen die tägliche Leistung in einem Betrieb sowie veröffentlichtes Wissen. Damit legt jemand sein bestes Zeugnis von seinem fachlichen Können ab.

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brain_in_a_tank 30.03.2011, 13:39
36. ...

Zitat von kck
Alle akademischen Titel gehören abgeschafft. Sie suggerieren etwas, was sie nicht unbedingt halten. Transparenter ist dagegen die tägliche Leistung in einem Betrieb sowie veröffentlichtes Wissen. Damit legt jemand sein bestes Zeugnis von seinem fachlichen Können ab.
So radikal schein mir das insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich wenig sinnvoll zu sein. Man muesste schon Titel und Abschluss trennen, und der Abschluss ist durchaus wichtig, um zu zeigen, dass man eine bestimmte Qualifikation erreicht hat und einen Schritt weiter nach vorne kommt. Es muss aber ja nicht unbedingt einen Titel als Namenszusatz geben, darauf wird ja sowieso zumindest bei vielen Naturwissenschaftlern im Alltag verzichtet. Wer sich da zu deutlich durch das Tragen des Titels auszeichnet, bei dem glaubt man, dass er so von der mangelnden Kompetenz ablenken moechte.

Auf der anderen Seite verlangt der wissenschaftliche Werdegang das durchlaufen bestimmter Stationen, wie eben Master und Promotion, anschliessend PostDoc, und dann, naja, dann sieht es zumindest in Deutschland dunkel aus bis zum Professor.

Aber ich denke, dass die Abschaffung sinnfrei ist, besser ist es, bei dem Abschlussverfahren dafuer zu sorgen, dass ein Standard innerhalb eines gewissen Rahmens gewaehrleistet werden kann.

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erwachsener 30.03.2011, 13:53
37. selbstdisziplin ist gefragt

Zitat von Bogeyfox
Und diese Manipulation ist unter dem Strich gewollt und beabsichtigt, da Nullbefunde nicht publizierbar sind.
Manipulation oder gar Erfindung von Daten kommt zwar vor, und tatsächlich weiß man nicht so genau wie oft eigentlich. Wahrscheinlich aber eher selten, da das zu leicht auffliegt (insbesondere dann, wenn alle ordentliche Quellenangaben machen!!).

Jedenfalls ist die manipulation von Daten von der Community nicht gewollt und allenfalls vom manipulierenden beabsichtigt. Wenn ich meine eigene Arbeit auf manipulierten Daten anderer aufbaue hat das fast mit Sicherheit zur Konsequenz, daß meine Arbeit scheitert. Daher kann ich nicht wollen, daß andere ihre Daten manipulieren.
Nullbefunde sind tatsächlich schwer zu publizieren, was ein Fehler im System ist. Es gibt allerdings ein paar Zeitschriften, die ausschließlich zur Beschreibung nicht funktionierender Experimente gegründet wurden - um andere vor nutzlosen Wiederholungen zu bewahren.

Daten im Nachhinein zu "korrigieren" ist vielleicht eine Versuchung, der man aber widerstehen muß. Das fällt vielleicht schwer, es gehört aber zum Beruf, solchen Versuchungen zu widerstehen. Das ist eine Frage der Selbstdisziplin und der gegenseitigen Kontrolle.

Etwas ganz anderes ist es, zu prüfen, was die Daten denn eigentlich aussagen, wenn sie schon nicht das aussagen, was ich eigentlich wollte. Falsche Daten gibt es eigentlich nicht - alle Daten sagen irgendetwas über die Wirklichkeit aus, man muß nur herausfinden, was. Dahinter verberegen sich manchmal auch wissenschaftliche Überraschungen.

Es ist nicht alles perfekt im Wissenschaftsbetrieb, aber besser wird es nur, wenn alle sich korrekt verhalten. Maulen allein hilft nicht.

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erwachsener 30.03.2011, 14:01
38. Der Doktor ist kein Namenszusatz

Zitat von brain_in_a_tank
um zu zeigen, dass man eine bestimmte Qualifikation erreicht hat und einen Schritt weiter nach vorne kommt. Es muss aber ja nicht unbedingt einen Titel als Namenszusatz geben.
Der Doktortitel war füher mal Teil des Namens, ist er aber heute nicht mehr. (Ein Jurist anwesend, der den zuständigen Paragraphen nennen kann?)

Ebenso ist "Professor" kein Titel, sondern nur eine Stellenbezeichnung im Stellenplan einer Universität, ebenso wie "Schreibkraft" oder "Werkstattleiter", nur eben an einer anderen Position.
Der Doktortitel ist tatsächlich nur der Nachweis, daß man eine bestimmte Qualifikationsstufe erreicht hat. Nämlich: selbstständig als Wissenschaftler arbeiten zu können. Die genaue Formulierung ist der jeweiligen Promotionsordnung zu entnehmen.

Wer plagiiert, Daten fälscht oder sich auf nicht existente Quellen beruft ist nämlich gerade kein Wissenschaftler, sondern bloß ein Betrüger.

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mgertler 30.03.2011, 15:42
39. Mehrstufe Verfahren sind sicherer

Selbstverständlich gibt es Promotionsverfahren, die deutlich sicherer sind als in Deutschland üblich.
In den Niederlanden ist es mehrstufig:
1. Doktorvater (muss die Arbeit freigeben)
2. Manuskriptkommission (bewertet die Arbeit)
3. Publikation der Arbeit (ja, VOR Schlussprüfung und Titelvergabe!)
4. Öffentliche Verteidigung der Arbeit vor einer breit aufgestellten Promotionskommission - darin Verleihung des Doktortitels

Und von Schritt 3 bis 4 ist Zeit genug, damit jeder Interessierte Einsicht nehmen und ggf. Bedenken anmelden kann.
So schließt man Plagiate wirkungsvoll aus.
Das Verfahren ausführlich in meinem Blog: http://gertler.net/archives/1585

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