Forum: Leben und Lernen
Wohnetikette: "Jede WG braucht ein Not-Kondom"
dapd

Die Mitbewohner nerven mit sexuellen Eskapaden? Der Auflauf gammelt schon seit Monaten im Kühlschrank vor sich hin? Heute kann Markus Henrik über diese Dinge lachen. Der WG-Lexikon-Autor hat in 14 Wohngemeinschaften gelebt - und erklärt, wie man's macht.

Seite 2 von 3
haha-baba 10.06.2012, 07:22
10. Mal so kurz als Uebergang it O.K. aber...

...auf die Dauer nervt es einfach um in einer WG zu lebe.
Fuer mich habe in den 70gern insgesamt 5 enhusiastische Jahre voellig ausgereicht um in einer WG zu wohnen und zu arbeiten. Und Alters-WGs....igitt nein Danke.Ich furz und schnarch lieber alleine rum. Das Pflegeheim kann warten bis meine Birne durchbrennt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sollu 10.06.2012, 10:50
11.

Zitat von Kaygeebee
Sehe ich anders. Das Leben in der WG ist eine Zwischenlösung zwischen der ersten eigenen Wohnung und dem Elternhaus, welches man während des Studiums oder der Ausbildung führt. [...] Ich sehe zu, dass ich mein Studium in den besagten 3,5 bis 4 Jahren hinbekomme und dann ausziehe. Wie sich eine übermäßig lange Zeit in einer WG auf einen auswirken kann sehe ich an meinen Mitbewohnern... Langzeitstudenten erster Klasse.
Ob man der Typ für eine WG ist ist natürlich individuell. Aber dass es sich irgendwie negativ auswirkt, sorry aber no way. Ich würde das eher anders rum sagen.

Ich finde WGs eine geniale Sache und ein guter Durchbruch durch dieses antiquitierte "alleine wohnen bis ich meinen Lebenspartner habe". Warum eigentlich? In einer WG hat man vor allem eines, Gesellschaft. Und die schätze ich sehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
texas_star 10.06.2012, 22:02
12.

Zitat von Sollu
Ob man der Typ für eine WG ist ist natürlich individuell. Aber dass es sich irgendwie negativ auswirkt, sorry aber no way. Ich würde das eher anders rum sagen. Ich finde WGs eine geniale Sache und ein guter Durchbruch durch dieses antiquitierte "alleine wohnen bis ich meinen Lebenspartner habe". Warum eigentlich? In einer WG hat man vor allem eines, Gesellschaft. Und die schätze ich sehr.
kommt drauf an... ich hab in 3 WGs gelebt... einmal in Deutschland fuer das Studium, dann in Frankreich fuer ein langes Praktikum und dann in den USA fuer den Master.... tolle WG kollegen gehabt und nicht so tolle...

das problem ist, dass man in einer WG nie seine ruhe hat und nicht so leben kann wie man will... wenn ich abends um 10 nackig in der kueche ein bier holen will... dann kann ich das. wenn meine freundin waehrend sex laut rumstoehnt... dann ist das kein problem. wenn ich mal faul bin und die kueche zumuelle... dann ist das mein problem. in einer WG muss man sich immer mehreren anderen unterordnen oder kompromisse schliessen ohne mit denen in einer beziehung oder ehe zu sein.

fazit: WG fuers studium gut und ok. aber mit 30+ in einer WG zu leben ist doch eher peinlich....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dent-de-lion 11.06.2012, 09:20
13.

Gerade in Zeiten, in denen Studenten permanent vom Studium ins Praktikum, ins Auslandssemester, zurück ins Studium und wieder ins Praktikum rennen, sind WG's die am häufigsten vorkommende Wohnform...insbesondere in Großstädten, in denen die Studentenwohnheime schlimmer aussehen, als der Knast nebenan!
Immer diese Alt-68er, die der Meinung sind, dass die Studenten heutzutage nur noch lernen und arbeiten und dabei permanent am Rande des Nevrenzusammenbruchs stehen...Von wegen...Ich habe mein Studium unter Regelstudienzeit inklusive 2 Auslandssemestern, Nebenjob und Praktika absolviert und dabei noch genug WG-Leben mitbekommen um bestätigen zu können, dass es auch heute noch genug Sex, Drugs & Rock'n Roll während des Studiums gibt! Kommt halt immer auf die WG an...
Kenne nebenbei ansonsten auch genug Freunde, die auch mit Ü30 in einer WG leben, einfach weil sie keinen Partner haben und die Gesellschaft mögen...In einer Zeit, in der Menschen heiraten, sich scheiden lassen und wieder heiraten, sollte es doch auch einfach akzeptiert werden, dass manche Menschen lieber in anderen Lebensformen leben...dies direkt als "peinlich" zu bezeichen zeugt von einem doch sehr eingeschränkten Weltbild

Beitrag melden Antworten / Zitieren
astirbezwinger 11.06.2012, 11:10
14. ...

Zitat von spongie2000
"manta" Doch der Großteil der heutigen Studenten besteht aus Wirtschaftlern und Naturwissenschaftlern. Und da herrscht ein knallharter Kampf ums Überleben. Die Grenze zwischen "nächste Prüfung schaffen" und an Burnout, Selbstzweifel und Depressionen zu Grunde zu gehen ist sehr schmal. Von den 600 Studenten, die mit mir angefangen haben, sind eine Hand voll übrig geblieben. Da sie eine vulgäre Sprache benutzen, hoffe ich, dass ich das auch darf, um die Brisanz deutlich vor Augen zu führen: Hämorriden-Salbe ist in solchen Städten mit das begehrteste Produkt, weil fast jeder Student vom nächtelangen lernen am Schreibtisch aus dem Arsch blutet. Nein, mit Romantik hat ein echtes Studium nichts zu tun. Es sind 5-6 Jahre elende Vereinsammung vor Formeln und Gleichungen, in der andere Familien gründen, Häuser kaufen und zumindest im Urlaub entspannen können.
Irgendwas machen Sie gewaltig falsch. Ich brauche zwar Hämorridensalbe, aber das liegt an meinem schwachen Bindegewebe.

Gruß,
ein erfolgreicher Student der Ingenieurswissenschaften an einer "Elite"(ich mag das Wort auch nicht)-Universität.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
xdruide 11.06.2012, 13:35
15. WG Leben

Ob einem das WG Leben gefällt oder nicht hängt von der Person selbst ab. Ich habe jetzt zunächst 2 Jahre im Studentwohnheim gewohnt, dann 4 Jahre mit meiner Freundin zusammen und aus beruflichen Gründen jetzt umgezogen, in eine neue Stadt, in der ich niemanden kenne ... da gibt es meiner Meinung nach nichts besseres als eine WG ... ich bin kein Student mehr, seit 3 Jahren nun und ich lebe in einer WG und mir gefällt es da sehr gut, wenn man seine Ruhe haben will mach ich genauso die Türe zu wie in einer normalen Wohnung, da hören euch die Nachbarn auch, nur mit dem Unterschied das ihr noch einen Außentür zusätzlich habt... Wenn ich Lust habe mich zu unterhalten oder was zu unternehmen habe ich immer Leute da, auch ohne aus dem Haus zu müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
xdruide 11.06.2012, 13:37
16. WG Leben

Ob einem das WG Leben gefällt oder nicht hängt von der Person selbst ab. Ich habe jetzt zunächst 2 Jahre im Studentwohnheim gewohnt, dann 4 Jahre mit meiner Freundin zusammen und aus beruflichen Gründen jetzt umgezogen, in eine neue Stadt, in der ich niemanden kenne ... da gibt es meiner Meinung nach nichts besseres als eine WG ... ich bin kein Student mehr, seit 3 Jahren nun und ich lebe in einer WG und mir gefällt es da sehr gut, wenn man seine Ruhe haben will mach ich genauso die Türe zu wie in einer normalen Wohnung, da hören euch die Nachbarn auch, nur mit dem Unterschied das ihr noch einen Außentür zusätzlich habt... Wenn ich Lust habe mich zu unterhalten oder was zu unternehmen habe ich immer Leute da, auch ohne aus dem Haus zu müssen.Bin mittlerweile auch Ü30 wohne mit einem 40er und zwei 22 bzw 26ern zusammen, so what :D

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bonnerinmünster 11.06.2012, 15:31
17. Studentenleben = Sex, Drugs,Rock&Roll in WGs???

Seit der Umstellung auf Bachelor-/Master-System und der zwischenzeitlichen Einführung von Studiengebühren habe ich eher den Eindruck, dass die Zeiten von nonstop Party, lange schlafen und ab und zu in die Uni gehen schon längst der Vergangenheit angehören. Tatsächlich gibt es viel mehr Leute, die länger studieren müssen, weil sie zusätzlich noch darauf angewiesen sind, zu jobben, als solche, die länger studieren, weil sie lieber feiern gehen.
Wenn man sich dann noch die Quadratmeterpreise für Mietwohnungen anschaut (ich persönlich kenne da Bonn, Köln und Münster ganz gut), dann bleibt vielen Leuten gar nichts anderes übrig, als in eine WG zu ziehen. WGs gibt es solche und solche: ruhige, auf das Stusium fokussierte Mitbewohner, die Partylärm bis nachts gar nicht goutieren, und andere, bei denen ständig Alarm ist: Spieleabende, gemeinsam kochen, Sit-Ins, Warm-Up-Looping Louie-Contests etc. Aber in letzterem WG -Typ wohnen Leute, die es bewundernswerter Weise meistens hinbekommen, Studium mit dieser Form von WG-Leben so zu vereinbaren, dass das Studium trotzdem nicht leidet. Meistens wird nämlich dann in der Klausurphase am Ende des Semesters der Partymodus komplett ab- und der Hardcore-Lern-Modus angeschaltet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
xmix 11.06.2012, 17:12
18.

Zitat von bonnerinmünster
Meistens wird nämlich dann in der Klausurphase am Ende des Semesters der Partymodus komplett ab- und der Hardcore-Lern-Modus angeschaltet.
Also, so ist das zumindest mein ganzes Studium gelaufen.
Ich denke auch, dass das bei vielen Studenten so läuft und es deshalb auch so unterschiedlcihe Rezeptionen von Aussenstehenden gibt.

Die einen sehen die Studenten kurz vor dem Zusammenbruch, die anderen am Anfang vom Semester :-D

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vanilla.hk 12.06.2012, 04:56
19. ...

Zitat von astirbezwinger
Irgendwas machen Sie gewaltig falsch. Ich brauche zwar Hämorridensalbe, aber das liegt an meinem schwachen Bindegewebe. Gruß, ein erfolgreicher Student der Ingenieurswissenschaften an einer "Elite"(ich mag das Wort auch nicht)-Universität.
Sie halten es wohl trotzdem fuer noetig zu erwaehnen das Sie an einer Elite Universitaet studieren. Toll. Wir freuen uns alle.
Ueber WG's laesst sich schlecht streiten. Fuer den einen sind sie notwendig, fuer den anderen laestig. Ich persoenlich bin froh mir meine eigene Wohnung in Hong Kong leisten zu koennen. Wer von den Mietpreisen in Hong Kong gehoert hat, weiss wovon ich spreche.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 3