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Wohnungsmarkt für Studenten: Jeder dritte Erstsemester sucht einen Monat und länger
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Unbezahlbar, unerreichbar, unbewohnbar? Zwar findet ein Großteil der Erstsemester noch im ersten Studienmonat eine Bleibe. Ein Drittel allerdings muss länger als einen Monat suchen, zeigt eine neue Studie.

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arimahn 25.10.2013, 15:39
1. Und überrascht ist...

genau keiner.

In Marburg und Jena müssten Studenten durchaus eine Weile zelten(!) bevor sie irgendwo unterkommen. Natürlich zu horrenden Preisen, künstlich nach oben gedrückt durch die ansässigen Vermieter.

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SirJazz 25.10.2013, 15:59
2.

Wenn man unbedingt im so hippen Fhain, Pberg oder Kreuzkölln wohnen möchte, weil man ja im Grunde nur zum feiern student geworden ist dann wundern mich die zahlen nicht. 1 Stunde zur Uni mit den öffentlichen ist keine Qual. Später im Job müssen sie auch pendeln.

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meisterschlau 25.10.2013, 16:00
3. ...

in berlin bieten viele große wohnungbaugesellschaften für studenten spezielle preise an: 1zimmer, 30qm/35qm für 250-300warm. innen/ aussen alles saniert.

"nachteile": es sind plattenbauten abseits der "hippen" bezirke. öko-soja-latte gibts abends auch nicht, eher bier in der sky-sportbar nebenan.

aber dafür i.d.r. gute öpnv-anbindung zu den hochschulen.

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meisterschlau 25.10.2013, 16:03
4. ...

Zitat von arimahn
genau keiner. In Marburg und Jena müssten Studenten durchaus eine Weile zelten(!) bevor sie irgendwo unterkommen. Natürlich zu horrenden Preisen, künstlich nach oben gedrückt durch die ansässigen Vermieter.
künstlich nach oben gedrückt werden preise nur im kommunismus.

wenn die fh kleinkleckersdorf einen ansturm wie beim begrüßungsgeld erlebt, was wird wohl passieren? die ortsansässigen werden sich die hände bis zur blasenbildung reiben un ganz laut "strike!" brüllen.

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moev 25.10.2013, 16:14
5.

Zitat von arimahn
genau keiner. In Marburg und Jena müssten Studenten durchaus eine Weile zelten(!) bevor sie irgendwo unterkommen. Natürlich zu horrenden Preisen, künstlich nach oben gedrückt durch die ansässigen Vermieter.
Dann sind diese Preise eben nicht künstlich sondern durch Angebot und Nachfrage so weit oben und womöglich noch nicht wirklich hoch genug. Solange es so viel mehr Nachfrage gibt das gezeltet werden muss und die vorhandenen Wohnungen zu diesen Preisen weggehen ist noch Luft nach oben was die Preise angeht

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bauglir 25.10.2013, 16:18
6. Zahlenflut! Hilfe!

Bitte nächstes mal weniger Zahlen aneinanderreihen und vielleicht ein bisschen mehr auf Zusammenhänge eingehen.

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barsk 25.10.2013, 16:24
7. Schätzet Euch glücklich...

Für schwedische Studenten sind die Verhältnisse auf dem deutschen Wohnungsmarkt das reine Paradies....Denn hier in Schweden müssen Studenten jahrelang auf eine Bleibe warten (in Schweden gilt das Prinzip: jahrelang in der Wohnungs-Warteschlange stehen - oder eine Wohnung kaufen). Wenn man Glück hat, erwischt man bereits nach dem Erststudium (3 Jahre) eine Wohnung. Wie die Zeit bis dahin aussieht? Nun, man zieht alle 2 - 3 Monate um, von einem Freund zum andern oder von einem befristeten Zimmer ins nächste, 6 x im Jahr oder mehr. Wenn man als schwedischer Student ein Kind hat, wird man bei der Wohnungsvergabe bevorzugt. Deutsche Wohnungsmarkts-Verhältnisse wären für junge Schweden das reine Paradies. Übrigens ist das der Grund, warum so viele von ihnen nach Berlin ziehen. In den schwedischen Städten gibt es auf Jahre oder Jahrzehnte keine Wohnungen (falls man sich keine Wohnung kauft) und auf dem Land mit seinem verhältnismäßig reichen Wohnungs- bzw. Hausangebot ist NIX los. Also bleibt nur das Ausland. Vielleicht kann das ja ein kleiner Trost sein. Manchmal tut es gut, ein wenig über den Tellerrand zu blicken. Und ja, ich weiss, wie problematisch das Wohnungsfinden in deutschen Großstädten geworden ist. Ich habe auch eine Tochter, die in einer deutschen Großstadt studiert und wohnt. Aber in Deutschland ist das Wohnungsfinden ziemlich einfach, verglichen mit z.B. Schweden oder Italien.

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nemensis_01@web.de 25.10.2013, 16:25
8. So ist

das halt in der freien Marktwirtschaft. Man kann nicht alles haben und schon gar nicht zu einem genehmen Preis.

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frenjes 25.10.2013, 16:30
9. Fakten sehen da ein wenig anders aus

Zitat von sysop
Unbezahlbar, unerreichbar, unbewohnbar? Zwar findet ein Großteil der Erstsemester noch im ersten Studienmonat eine Bleibe. Ein Drittel allerdings muss länger als einen Monat suchen, zeigt eine neue Studie.
Ja in den hippen Wohngegenden sind die Zimmer knapp aber in allen Unistädten gibt es zur Not auch im nahen Umkreis noch Möglichkeiten unterzukommen. Das Bild ist überall das gleiche im sog. Szene-Stadtteil prügelt man sich schon fast um die Wohnung wärend in einem anderen Stadtteil ganze Häuser leer stehen, und ich rede hier nicht von sozialen Brennpunkten!

Billig soll die Wohnung sein, kurze Wege zur Uni aber auch kurze Wege zur nächsten Party und der Szene Stadtteil ist Pflicht mindestens genauso wichtig wie das Studienfach! Wer nicht gewillt ist ein paar Abstriche zu machen, ja für den wird die Suche schwierig!

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