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Wohnungsmarkt für Studenten: Jeder dritte Erstsemester sucht einen Monat und länger
DPA

Unbezahlbar, unerreichbar, unbewohnbar? Zwar findet ein Großteil der Erstsemester noch im ersten Studienmonat eine Bleibe. Ein Drittel allerdings muss länger als einen Monat suchen, zeigt eine neue Studie.

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c-hrissi 26.10.2013, 08:46
20.

habe selber zum WiSe ein zimmer in meiner WG vermieten müssen. man mag es kaum glauben: die personen,denen ich das zimmer angeboten habe,haben abgelehnt. gründe: zu weit weg (15 min mit dem rad zum campus) oder zu teuer (300€ für die hälfte der 70m^2 wohnung, die 600€ kostet). wer bei dieser wohnungsnot auch noch solche "luxusprobleme" (in bezug auf die wohngegend)hat,der darf sich dann auch nicht wundern...

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guess who I am 26.10.2013, 14:46
21.

Ich, als Student, der gerade nach Berlin gezogen ist, muss hier auch mal kurz meine Erfahrungen teilen. Ich weiß nicht wo manche User ihre zahlen für den Durchschnitt Quadratmeterpreis haben, aber mit Wohnungen in Berlin hat das Ganze wenig zu tun. Vielleicht sind die Zahlen auch einfach veraltet. In manchen Stadtteilen ist die Miete im letzten Jahr bei neuvermietungen um 10 Prozent gestiegen.
Mir selbst ist es egal in welchem Stadtteil ich wohne - ich habe sogar gezielt in den eher unbeliebten gesucht, allerdings waren beim Besichtigen von finanzierbaren Wohnungen meist doppelt so viele Menschen anwesend, wie die Wohnung Quadratmeter hat.
Auch bei der wg Suche war es nicht anders. Wenige Minuten nachdem eine Anzeige online gestellt wird gibt es schon über hundert Interessenten. Ich hatte auf Bewerbungen eine Antwortrate von vielleicht 5-10 Prozent. Die meisten Antworten waren dann auch noch Absagen.

Eine Sache liegt mir noch am Herzen: ich finde es ist ein Unding, dass die Tatsache, dass Studenten eine Wohnung in Uninähe suchen, ihnen als Faulheit gewertet wird. Ich studiere in einem sehr arbeitsintensiven Studienfach und muss außerdem noch zusätzlich einen Job ausüben, um mein Leben finanzieren zu können. Damit ist man dann ein gutes Stück von einer 40 Stunden-Woche entfernt. Ich kenne genug Leute, die mit dieser psychischen doppelbelastung nicht fertig werden

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verrückte_welt 26.10.2013, 15:53
22.

Ich studiere zwar nicht habe aber über ein Jahr intensiv nach einer Wohnung gesucht. Ich war dieses Jahr wohnungslos konnte zum Glück bei einem Freund unter kommen. Ich komme aus Düsseldorf bin hier geboren und mag einfach nicht in eine andere Stadt ziehen. Ich hab mir echt viele Wohnungen angeguckt und es war mir ziemlich schnell klar das der Stadtteil egal sein muss ebenso wie die Wohnung aussieht wenn ich überhaupt jemals irgendwo wohnen möchte. Nach über einem Jahr suchen habe ich dann wirklich Glück gehabt und die marklerin muss mich echt sympathisch gefunden haben denn ich habe eine wirklich tolle und zentrale Wohnung gefunden. Wären meine Freunde nicht gewesen wäre ich dieses Jahr verzweifelt denn wo hätte ich schlafen sollen?

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tintinbagus 26.10.2013, 16:51
23. Kann ich bestätigen!

Auch ich bin als Student gerade frisch umgezogen. Seit 4 Wochen wohne ich alle paar Tage bei anderen Leuten aus meinem Kurs. Zum Glück sind die meisten KommillitonInnen so nett einen für kurze Zeit aufzunehmen. Für die nächsten 4 Wochen habe ich nun ein WG-Zimmer zur Zwischenmiete gefunden. Danach...? Findet sich schon was! Man sollte immer optimistisch bleiben. Das ständige Umziehen ist jedoch sehr anstrengend. Fürs Studium blieb bisher kaum genug Zeit.
Leider ist die Wohnungsnot groß in den meisten Unistädten. Die Studentenwerke scheinen der Situation kaum gewachsen. Geld ist auch keines da. Das verpulvern wir lieber in Afghanistan und vor Somalia. Vielen Dank Frau Merkel!

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JohannaPink 26.10.2013, 17:57
24. SpOn ist immer wunderbar geeignet...

... um sich mit den Vorurteilen der deutschen Besserwisser vertraut zu machen. Wo steht in dem Artikel irgendetwas davon, dass Studenten die reichlich vorhandenen Wohnungen verschmähen, weil ihnen dort die Latte-Macchiato-Bars fehlen? Dass in den meisten deutschen Großstädten aus vielen Gründen zunehmende Wohnungsnot herrscht, ist allgemein bekannt. Das betrifft natürlich auch Studenten. Hier in Freiburg ziehen sie jetzt in Container, die ihnen das Studentenwerk hingestellt hat. Weder in Top-Szene-Lage noch mit Altbau-Charme. So ganz überhöht können die Ansprüche ja wohl nicht sein.

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EdgarAllan 26.10.2013, 21:12
25.

Zitat von r.muck
offenbar geht es um Wohnungen bei denen latte machiato und ein devoter Kellner in einer Schürze die bis zum Boden reicht in der unmittelbaren Nachbarschaft sind.
Schön, dass Sie offenbar so fern der Materie leben. Es geht nicht um Latte Macchiato. Aber Sie haben offenbar ein gewisses Feindbild.

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BettyB. 27.10.2013, 11:54
26. Toller Streich

Jedes dritte Erstsemester. Was habt Ihr da geraucht?

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Fakler 27.10.2013, 14:55
27. Erlangen

Also in Erlangen hab ich als Berufstaetiger sechs Wochen nach einer Wohnung gesucht und ca 12 km von Erlangen entfernt gefunden. Als ich dann spaeter einen Nachmieter suchte, habe ich festgestellt dass Studenten da kaum in Frage kommen weil die nur in der Nähe der UNI wohnen wollen (so weit dass man da auch zu Fuss noch hinkommt).

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dale_gribble 27.10.2013, 15:21
28.

Zitat von Fakler
Also in Erlangen hab ich als Berufstaetiger sechs Wochen nach einer Wohnung gesucht und ca 12 km von Erlangen entfernt gefunden. Als ich dann spaeter einen Nachmieter suchte, habe ich festgestellt dass Studenten da kaum in Frage kommen weil die nur in der Nähe der UNI wohnen wollen (so weit dass man da auch zu Fuss noch hinkommt).
Das halte ich fuer Quatsch. Viele Gebaeude/Fakultaeten sind am Stadtrand und da muss man sowieso hinundher"eiern".

Und, was ist es den Studenten zu verdenken wenn sie moeglichst wenig Zeit mit dem Pendeln verschwenden wollen?
Ich habe einige Zeit in Hamburg studiert und musste drei- bis viermal pro Woche ungefaehr eine Stunde einfach nach Bergedorf eiern in der ueberfuellten Sbahn.
Das haette ich mir WIRKLICH gerne gespart, das koennen Sie mir glauben!

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Feindbild_Mensch 27.10.2013, 17:31
29.

Zitat von verrückte_welt
Ich studiere zwar nicht habe aber über ein Jahr intensiv nach einer Wohnung gesucht. Ich war dieses Jahr wohnungslos konnte zum Glück bei einem Freund unter kommen. Ich komme aus Düsseldorf bin hier geboren und mag einfach nicht in eine andere Stadt ziehen. Ich hab mir echt viele Wohnungen angeguckt und es war mir ziemlich schnell klar das der Stadtteil egal sein muss ebenso wie die Wohnung aussieht wenn ich überhaupt jemals irgendwo wohnen möchte. Nach über einem Jahr suchen habe ich dann wirklich Glück gehabt und die marklerin muss mich echt sympathisch gefunden haben denn ich habe eine wirklich tolle und zentrale Wohnung gefunden. Wären meine Freunde nicht gewesen wäre ich dieses Jahr verzweifelt denn wo hätte ich schlafen sollen?
Ja, wo hätten sie den schlafen sollen?!? Es gibt ja nur Düsseldorf im Leben oder? Viel Spaß bei der Arbeitssuche mit so einem beschränkten Horizont - selbst wenn sie aktuell eine Stelle im schönen (urggsss) Düsseldorf haben, die Zeiten ändern sich ... nur ein Tipp so am Rande.

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