Forum: Leben und Lernen
Wohnungsmarkt: Wo Studenten besonders viel Miete zahlen müssen
DPA

Wohnen wird teurer - auch für Studenten. Eine Auswertung zeigt, wo junge Menschen in Deutschland die größten Probleme haben, günstige Zimmer zu finden.

Seite 1 von 6
bommeleffe^^ 25.09.2019, 10:13
1. Kurzzusammenfassung

Ich fass mal kurz ein paar Kommentare zusammen, die folgen werden, dann müssen ihn die entsprechenden Herren schon gar nicht erst verfassen:

"ich hab nicht studiert, aus mir ist auch was geworden"
"meine Tochter kommt auch mit x Euro (ca20) im Monat aus"
"die sind eh nur am feiern, sollen sie halt arbeiten"
"als ich 1965 studiert hab, kam ich auch mit 200 Mark aus"
"wollen ja auch alle in ner tollen Wohnung mitten in der Innenstadt wohnen"
"sollen sie halt zuhause wohnen bleiben, dann haben sie das Problem nicht."
"das kommt davon, wenn man so viele Ausländer rein lässt, die dann die Wohnungen wegnehmen"

Damit wären mindesten 50 Kommentare abgedeckt, die folgen werden. Also einfach gleich sparen, ist hiermit abgehandelt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Jakob K 25.09.2019, 10:18
2. Lehrjahre sind keine Herrenjahre

Die Mieten in den Meisten Städten sind zu hoch, keine Frage. Allerdings ist es völlig übertrieben als Student eine eigene Wohnung zu beziehen. Während der Ausbildungszeit ist es zu erwarten, dass Studierende ihre Ansprüche herunterschrauben und in Wohngemeinschaften zusammenleben und sich Bad und Küche teilen. Für ein WG Zimmer reicht das BAföG allemal. Ich spreche als Student (in einer der teuersten Städte) aus eigener Erfahrung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wende60 25.09.2019, 10:19
3. Überraschung

Ganz Deutschland hat ein Problem mit den Wohnkosten, und die Experten haben herausgefunden, dass es tatsächlich auch Studenten betrifft? Das muss ja eine ausgefuchste Studie gewesen sein. Ich hätte da - auch ohne Studie - noch eine Überraschung parat: nirgendwo hält die Lohnentwicklung mit der Mietssteigerung Schritt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
biolon 25.09.2019, 10:20
4. Lückenhaft und wenig aussagekräftig

Da mehrere Universitäten komplett fehlen (z.B. Gießen, Marburg), ist der Bericht und der Report nichts wert. Entweder macht man eine solche informative Erhebung richtig, oder läßt es sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sozialismusfürreiche 25.09.2019, 10:23
5. 1999 zahlte ich 295 DM für 9 qm

Ich würde das als Jammern auf hohem Niveau bezeichnen. 1999 zahlte ich 295 DM für 9 Quadratmeter Zimmer bei 20 Leuten auf dem Stockwerk im heruntergekommensten Studentenwohnheim der Stadt. Gemeinschaftsküche (nur Herd, kein Backofen) und Gemeinschaftsduschen (Männer und Frauen zusammen). Die Toiletten waren immerhin getrennt.

Für mich sind die heutigen Preise die Fortsetzung von damals.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
YoRequerrosATorres 25.09.2019, 10:24
6. Kann man bitte einmal die Preise

der Warmmieten in Studentenwohnheimen dagegen stellen? Ich fürchte, dass selbst der subventionierte Wohnungsmarkt weder genug Wohnungen von der Zahl noch von den Kosten her anbietet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
post_fuer_tutu 25.09.2019, 10:29
8. Städte

Der Wohnungsmarkt ist am Zusammenbrechen. das ist doch nun nichts neues. da trifft es logisch auch Studentenwohnungen. Und die Politiker, wollen dazu nun noch alle Pendler in die Städte zwingen. gute Idee
Baut endlich neue Wohnsiedlungen an den Stadträndern mit vernünftiger Anbindung. Zu Berlin, Rot-Rot-Grün hat nun gerade erst Ticketpreise vor allem für den Aussenbereich massiv (4%) erhöht. Damit steigt der Druck auf den Innenstadtbereich nochmals. Wie passt das zusammen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TOKH1 25.09.2019, 10:29
9. zu meiner Zeit

war es so dass wir gleichzeitig im Bergbau unter Tage gejobt haben. wir hatten auch Zeit dafür, denn da gabs kein Internet und son' Sch*** und wir haben uns auf das wesentliche konzentriert. Danke für den #Kommentar1 . Hast völlig recht. Es ging noch schlimmer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6