Forum: Leben und Lernen
Zitat des Tages: "22-Jährige, in Tränen aufgelöst"

Druck in der Schule, Druck in der Uni: Berufsberaterin Karin Wilcke findet, dass Turbo-Abi und die Verkürzung des Studiums dem Selbstbewusstsein junger Erwachsener schaden. Die Lockerheit sei völlig verschwunden, es herrsche "Schulklassendenken".

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markus.rieksmeier 29.09.2012, 11:51
20. Anstatt in Salzsäure...

... hat man das arme Mädchen also in Tränen aufgelöst. Entweder habe im Chemie-Unterricht gepennt oder ....ach was: Ich empfehle Roger R. Chappon "Journalistisches Schreiben".

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meinmein 29.09.2012, 11:53
21.

Wenn man den Lehrplan entrümpelt, kann man das Gymnasium auch in 8 Jahren schaffen.

Auf vieles kann man in der Schule verzichten und sich bei Bedarf im Studium aneignen.

wenn ich auf meine Schulzeit zurückblicke: Mathe habe ich nur bis zum Dreisatz behalten, kann man also streichen.
Latein reicht gerade noch für ein paar Sprüche: streichen!
Altgriechisch kann ich nur noch die Schrift: weg damit.
Physik, Biologie, Erdkunde, Geschichte wurde schon damals nur rudimentär unterrichtet. Drückt den Schüler jeweils ein Buch in die Hand, das sie sich mal durchlesen sollen. Das reicht.usw.usw.

Nur weil ich mit 12 noch nicht weiß, was ich studieren will, muss ich in allen Fächern auf Studiumsniveau gebracht werden?

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Strangelove 29.09.2012, 11:58
22.

Endlich wird mal der eigentliche Hintergrund der Reformen genannt: GELD
Jahrelang jammerte die Industrie die Absolventen seien zu alt (und teilweise waren die jammernden selber Langzeitstudenten gewesen). Das waren aber nur vorgeschobene Argumente. Ich wollte nicht, weil noch jung und "ungeprägt", schon von einer Firma "geprägt" werden wie es Siemens ein mal über die gewünschten Möglichkeiten bei jungen Absolventen sagte.
Ein wesentlicher Grund für das hohe Alter war sicher die Wehrpflicht, die in den achtziger Jahren dafür sorgte, dass Männer erst 1,5-2 Jahre später und danach noch ca. 1 Jahr später als in anderen Ländern zum Studium kamen. Dazu eine Einschulung mit 7 und schon man ist über 20 wenn das Studium beginnt.
Durch die Verkürzung der Schulzeit und des Studiums (der Bachelor ist ja schon eine Berufsqualifizierung, das führt in den Unis zum Teil schon heute zu Personalabbau) wird eine Menge Geld durch Personalabbau bzw. nicht erfolgende aber notwendige Neueinstellungen gespart. Frühere Renteneinzahlungen entlasten zudem die Rentenkassen und führen zu höheren Steuereinnahmen, sicherlich ein positiver Aspekt des Ganzen.
Das in meinen Augen schlimmste dabei ist, dass die Schüler und Studenten sich offensichtlich mehr und mehr wie selbstverständlich als "Arbeistsmaterial" sehen. Wer seine Perönichkeitsentwicklung hinter Firmenansprüche (jung, hochqualifiziert, was auch immer das heisst) stellt oder nichts besseres mit sich anfangen kann kann mir nur leid tun.
Es gibt genug Gründe zur längeren Schulzeit zurückzukehren, der wichtigste ist, dass man das wachsende Weltwissen nicht in kürzerer Zeit vermitteln kann und es eine fatale Entwicklung ist anscheinend unwichtiges aus den Lehrplänen zu nehmen. So verdummt die Masse und hat von immer mehr Themen zu wenig Ahnung um sich eine qualifizierte Meinung zu bilden. Für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass in den Naturwissenschaften, eine der Säulen unserer Wirtschaft, die Lehrpläne gekürzt werden. Abiturienten haben heutzutage weniger Wissen wenn sie ein Studium beginnen als vor über 10 Jahren. Das muss die Universität dann auch noch übernehmen.
Ich zweifle auch stark am Sinn bzw. der Aussagekraft der vielen Vergleichsstudien. Deutschland hatte ein international hoch angesehenes Bildungssystem, Absolventen waren immer sehr begehrt, das sagt meiner Meinung nach, unabhängig von PISA , viel über die Qualität der Ausbildung. Ob die Tests wichtige Fähigkeiten wie Kreativität ermitteln weiß ich nicht genau, nehme es aber nach dem was ich darüber weiß nicht an. Gerade aber diese Fähigkeit setzt ein breites Grundwissen und Zeit für Muße voraus, unter Druck ist man selten kreativ. Und wer das nicht schon in der Schulzeit erlernt lernt es nie. Daher sollten wir den Kindern diese Zeit unbedingt wieder geben und den sinnlosen Druck des immer jünger, immer besser (nach Noten) aus der Ausbildung raus nehmen. Es sollte wieder mehr um Persönlichkeiten gehen und nicht um "Arbeitsmaterial".

@schandmaul1000
>>auch die tausendste Wiederholung des ewig gleichen Schwachsinns ändert nichts an den Fakten. 1.Das Neunte Unterrichtsjahr an den Gymnasien verlief praktisch Unterrichtsfrei. 2.Fast die hälfte der Studenten bricht im ersten Semester ab. 3.Die Studienzeiten sind bei ernsthaften Lehrveranstaltungsbesuch absolut ausreichend. Leider scheint die Devise zu gelten "die faulste Sau gibt das Tempo vor"

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reinsge 29.09.2012, 12:00
23.

Zitat von Plasmabruzzler
Das sehe ich ähnlich. Vor kurzem erfuhren wir, dass man bei 35 Beitragsjahren mit einem Bruttoverdienst von 2.500 Euro/Monat (das entspricht einer E6-Stelle im öffentlichen Dienst bei mind. 21-jähriger Zugehörigkeit) gerade einmal eine Rente auf Grundsicherungsniveau hat (). Rechnen wir einmal: bei Rente mit 67 minus 35 Beitragsjahre sind wir bei 32 Jahren. Das ist durchaus ein Alter, in dem man seine Promotion abgeschlossen haben kann. Also bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als so früh wie möglich in den Beruf einzusteigen. Oder eine Stelle zu ergattern, die exorbitant gut bezahlt wird.
Was falsch daran ist? Dass ich wahrscheinlich mit meinen jetzigen 24 Jahren nicht mit 67 in Rente gehen werde können, sondern das Renteneintrittsalter bis dahin auf mindestens 69 gestiegen sein wird.
Da genieße ich lieber mein Mitte-20er-Leben mit Auslands- und Praxissemestern (wohlgemerkt: ich studiere dabei nicht über die Regelstudienzeit hinaus, sondern bleibe dank Urlaubssemestern in der vorgeschriebenen Fachsemesterzeit, also bitte keine Bummelstudent-Vorwürfe) und steige erst mit 27-28 in den Beruf ein, vielleicht nochmal ein Jahr Working Holiday in Australien/Neuseeland/Kanada zuvor.
Dass das Rentensystem in seiner jetzigen Form längst ausgedient hat ist mir klar, es macht mir, um ehrlich zu sein, sogar Angst, was die Zukunft bringen wird. Allerdings nicht soviel, dass ich nur um meiner Rente wegen ein Turobstudium durchziehen würde - nein danke. Das ist zwar naiv und nicht vorausschauend, aber ich sehe es nicht ein, mein Leben dafür jetzt schon einzuschränken. Das bereue ich vielleicht mit 60 einmal, vielleicht sterbe ich auch schon mit 50..wer weiß das schon!

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Hajoe-1 29.09.2012, 12:02
24. Ich habe vor 30 Jahren studiert

(Philosophie) und hatte genug Muße auch bei den Psychologen, den Soziologen, den Ethnologen usw. vorbeizuschauen. Das erweitert unheimlich den Horizont. Heute sind Fachidioten gefragt. Ich habe in meiner Firma 6 durchaus klugen Leuten (Informatiker) die Frage gestellt: Wer ist Mario Draghi? Keiner hat's gewußt. Genau solche Leute züchtet man heran. Denen kann man dann jeden Blödsinn erzählen.

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Bananenblau 29.09.2012, 12:10
25. Es geht auch um die Rente!

Bachelor und Master sind - wie in dem Beitrag beschrieben - wirklich nur noch ein verschultes System und haben mit einer Universität nichts mehr zu tun. Vor allen Dingen bleiben die auf der Strecke, die nicht ganz so stromlinienförmig sind: Studentinnen mit Kindern, Studierende, die nebenbei arbeiten oder sich um ihre Eltern kümmern müssen. Konnte man früher diese Tätigkeiten super mit einem Studium vereinbaren, da man sich seine Zeit selbst einteilen konnte und dann eben einfach zwei Semester länger studiert hat, gibt es heute stramme Stundenpläne und Zeitvorgaben. Es gibt im Grunde auch keine zwei Semester mehr, sondern nur noch ein "Schuljahr", da alle Kurse nur einmal im "Unijahr" von Oktober bis Juli angeboten werden.

Man verliert also immer viel Zeit, wenn man weniger macht, als die große Masse.

Die Lösung sehen viele Studierende darin, sich bei Prüfungen, die sie erst im nächsten Jahr machen wollen, einfach krank zu melden und auf diese Art ihr Studium selbst einzuteilen. Ich finde das völlig ok, denn anders geht es nicht mehr.

Die deutschen Politiker, die euphorisch über den Bologna-Prozess sind, denken meiner Ansicht nach in erster Linie an die Rente, die Menschen, die Studierenden, sind denen egal. Natürlich soll auch Geld bei den Lehrkräften eingespart werden, aber meines Wissens nach spart man nur bei den Schulen, bei den Unis soll ja durch den Regelunterricht, den es dort jetzt gibt, sogar aufgestockt werden.

Was mich am meisten ärgert, ist dieser sozialistische, freiheitsferne Ansatz: Die Politiker sagen, durch ein verschultes Studium haben wir weniger Studienabbrecher. Zum einen hat sich ja gezeigt, dass das Gegenteil der Fall ist, weil die Studierenden, die nicht mitkommen überhaupt keine Chance auf Anschluss mehr sehen. Zum anderen: was ist das für eine Denkweise? Ich habe gerade noch vor dem Bologna-Prozess studiert, ich und viele andere auch habe mir mein Studium selbst durchorganisiert, viel nebenbei gearbeitet, was mir später auf dem Arbeitsmarkt geholfen hat. Ich wusste, was ich wollte und hatte keine Disziplinprobleme. Aber ich bin da keine besonders "Tolle" gewesen, die meisten anderen konnten das auch, es gehört doch einfach zum Studium dazu.

Natürlich gab es auch die Abbrecher, die sich nicht organisieren konnten, die beim Uni-Psychologen saßen und über die immer große Artikel geschrieben wurden, von wegen alles ist so entfremdet, unpersönlich, unübersichtlich und schrecklich an der Uni.

Solchen "Schwachen" kommt nun das neue System zugute: niemand muss sich im Bachelor mehr selbst organisieren. Aber es kommen eben auch Leute raus, denen genau diese Schlüsselkompetenz des sich selbst organisierens fehlt.

Warum muss sich unsere Gesellschaft immer an den schwächsten Gliedern der Leistungskette orientieren?! Wie gesagt: die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern fällt dafür unten durch.

So ist das ja immer in gelenkten Systemen: Irgendwer will was Gutes, aber am Schluss überwiegen doch die externen Effekte.

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Theresa. 29.09.2012, 12:19
26.

Zitat von sysop
Druck in der Schule, Druck in der Uni: Berufsberaterin Karin Wilcke findet, dass Turbo-Abi und die Verkürzung des Studiums dem Selbstbewusstsein junger Erwachsener schaden. Die Lockerheit sei völlig verschwunden, es herrsche "Schulklassendenken".
Ich besuche selber die 12. Klasse eines bayerischen Gymnasiums und kann nur bestätigen, dass der Druck wirklich enorm ist. Viele von uns leiden an schlimmen Versagensängsten und dadurch bedingte Schlafstörungen. Dieser psychische Druck führt so weit, dass er sich schon auf die Gesundheit niederschlägt. Konkret heißt das, zu jeden Ferienanfang liegen alle erstmal krank im Bett, da der Druck von ihnen abgefallen ist und die Krankheit nun ausbrechen kann. Desweiteren wollen viele nach dem Abitur erstmal ein Jahr Pause (Ausland, FsJ) einlegen, da die meisten keinerlei Idee haben was sie mit ihrer Zukunft anfangen wollen.. Somit ist das Ziel des G8 wohl ein wenig verfehlt worden...

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teufelsküche 29.09.2012, 12:21
27. Genau somist es

Zitat von Hajoe-1
(Philosophie) und hatte genug Muße auch bei den Psychologen, den Soziologen, den Ethnologen usw. vorbeizuschauen. Das erweitert unheimlich den Horizont. Heute sind Fachidioten gefragt. Ich habe in meiner Firma 6 durchaus klugen Leuten (Informatiker) die Frage gestellt: Wer ist Mario Draghi? Keiner hat's gewußt. Genau solche Leute züchtet man heran. Denen kann man dann jeden Blödsinn erzählen.
Hochschulabsolventen die nicht den einfachsten Satz auf Englisch verstehen, die keine Allgemeinbildung haben, weil sie nur mit Fachchinesisch abgefüllt wurden.
Zudem sorgt die steigende Zahl der Hochschulabsolventen und sogenannten Akademiker für enormen Konkurrenzdruck, damit kann man sie notfalls gefügiger machen (wobei wir ja momentan in einem permanenten Notfall leben)

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carolane 29.09.2012, 12:22
28. Schnell weg

Zitat von Plasmabruzzler
Das sehe ich ähnlich. Vor kurzem erfuhren wir, dass man bei 35 Beitragsjahren mit einem Bruttoverdienst von 2.500 Euro/Monat (das entspricht einer E6-Stelle im öffentlichen Dienst bei mind. 21-jähriger Zugehörigkeit) gerade einmal eine Rente auf Grundsicherungsniveau hat (). Rechnen wir einmal: bei Rente mit 67 minus 35 Beitragsjahre sind wir bei 32 Jahren. Das ist durchaus ein Alter, in dem man seine Promotion abgeschlossen haben kann. Also bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als so früh wie möglich in den Beruf einzusteigen. Oder eine Stelle zu ergattern, die exorbitant gut bezahlt wird.
Es geht nicht primär um's Geld verdienen. Sondern um echte Erfahrung und echtes Leben statt in einer Institution mit Beamten, Dienstplan und Beförderungsmechanismus rumzuhängen, mit E6 Stelle (Hilfe!). Offensichtlich ist in Deutschland der öffentliche Dienst und ähnliches (wie Studium, Promotion und Assistenz) das höchst Erstrebenswerte und das Maß aller Dinge. Deutschland's Intelligenzia hat als einzige Ziele den Schongang, Dienstplan, Dienstgrad und Rente im Blick. Dazu wird Schülern schon von jung an eingeimpft dass Studium zur Selbstverwirklichung existiert und auch als Selbstzweck genügt. Man studiert um zu studieren, hängt halt irgendwie rum, mehr nicht. Solange man nur nicht in die kalte und rauhe Welt da draußen raus muss. Für mich war Studium im Vergleich zum Berufsleben nur eines: Stinklangweilig.

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pokebrecht123 29.09.2012, 12:27
29. Turbo-Abi? Na ja...

Mit meinen 23 Lenzen kann ich mich noch sehr gut an meine Abiturzeit (in Sachsen erinnern). Das Gefühl, dass es ein Turbo-Abi sein könnte, hatte ich dabei aber nie. Ehrlich gesag hätte ich gar nicht gewusst, was wir noch ein Jahr in der Schule hätten behandeln sollen. Wir haben alles in ordentlichen Zeiten vermittelt bekommen, Stress war nie. Der Erfolg lag aber darin begründet, dass ich ausreichende und gute Lehrer hatten. Es ist selten was ausgefallen und es wurde in nem gut strukturiertem Unterricht gelehrt. Dann geht das auch. Wenn man aber die Mittel zusammenstreicht, dass man so schon kaum Lehrer hat und die, die da sind überlastet (woraus sich zwangsläufig irgendwann Fehltage ergeben), wirkt sich das auch auf die Schüler aus. Im Studium merke ich jetzt aber, was der Leistungsdruck aus den Leuten macht: nämlich Idioten. Ich studiere zum Beispiel unter anderem Geschichte und in meinen Seminaren sitzen teilweise Leute, die nen Abiturschnitt mit 1,1 hatten, aber auf nem Foto nicht Konrad Adenauer erkennen oder nicht wissen, wann die Wiedervereinigung stattfand. Dafür sehe ich genauso Leute, die ihr Abi mit Ach und Krach bestanden haben und sich jetzt unterfordert fühlen und eine 1 nach der anderen einreichen, einfach blos, weil sie deutlich ruhiger und entspannter ihr Studium angehen (was aber nicht im Umkehrschluss heißen soll, dass alle 1,0er doof und alle 3,5er locker flockig drauf sind, aber es zeigen sich Tendenzen). Ich mache den Leuten keinen Vorwurf. Das sind Opfer der Leistungsgesellschaft, die unter dem Druck leben immer die Besten sein zu müssen, die wie verrückt für Klausuren lernen und danach erst mal ihr Hirn resetten, weil schon wieder Platz für die nächste Arbeit geschaffen werden muss. Da bleibt nichts hängen. Das sind auch die Leute, die ihr Hirn nicht eigenständig benutzen, sondern im Zweifel mit dem Lehrer/Prof. diskutieren weil "wir das so ja gar nicht aufgeschrieben haben". Schlimm ist, dass deren Noten, die sich sich wirklich mühsam erarbeiten am Ende überhaupt nicht das widerspigeln,w as sie gelernt haben. Ich denke das ist gerade der falsche Weg. Es geht heute doch nicht mehr darum, was man in der Schule oder Uni lernt, dass man vielleicht ein Experte wird, nein es geht darum nen Zeugnis mit nem guten Schnitt zu bekommen. Was dahintersteckt ist völlig wurscht. ich wette jeder hat nen Vorgesetzten, von dem er sich fragt, wie der an so einen Posten gekommen ist, weil er entweder fachlich oder sozial inkompetent ist. Das oben genannte ist der Grund. Und das darf eigentlich nicht sein. Das shizophrene ist, dass der "Leistungsgedanke" in unserer Gesellschaft nicht zwangsläufig mehr Leistung hervorbringt, sondern die Leute einfach dazu zwingt, Versagen besser zu kaschieren als wirklich etwas Nachhaltiges zu leisten. Mit dieser Mentalität macht auch ein Jahr fürs Abitur mehr oder weniger auch keinen Unterschied.

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