Forum: Leben und Lernen
Zukunft der Mobilität: Der PS-Skeptiker
Thomas Rabsch

Martin Randelhoff träumt von einer Zukunft ohne Autos. Seine Visionen sind der Horror für die deutsche Blech-Industrie. Für den Studenten und Blogger sind sie ein einträgliches Geschäft.

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bissig 08.12.2013, 11:26
150.

Zitat von dreamdancer2
Mit dem Fahrrad? In's Büro? Mit dem Laptop auf dem Rücken, um dann, je nach Wetterlage entweder verschwitzt, nass oder durchgefroren anzukommen? Danke, aber ich passe!
Wenn Ströbele das in seinem Alter schafft, sollten Sie das auch können. Ich habe 12 km ins Büro (einfach) - und glauben Sie mir: es funktioniert. Und wenn man sich einen Fahrradträger ans Fahrrad montiert, muss man auch nix auf den Rücken schnallen. Für schlechtes Wetter gibt es entsprechende Kleidung und ein angepasstes Fahrverhalten. Im Sommer schwitze ich übrigens mehr im Büro selbst als auf dem Fahrrad auf dem Weg dahin.

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raetselfreund 08.12.2013, 11:31
151. Total interessante Reaktionen

gibt es hier zu beobachten.
Die Prophezeiungen des Protagonisten dieser Geschichte sind alles andere als neu und sie werden vermutlich auch nicht 100%ig so eintreffen.
Aber es ist halt doch nicht unwahrscheinlich, dass Autos mittelfristig autonom fahren werden. Und die Auswirkungen eines solchen Technologiewechsels könnten noch viel dramatischer sein, als der junge Mann es beschreibt.

Anstatt aber Argumente zu bringen warum Herr Randelhoff vielleicht Unrecht hat, wird er von seinen Kritikeren, beleidigt, lächerlich gemacht oder als weltfremder Nerd dargestellt. Bei Vielen merkt man auch, dass sie den Artikel gar nicht gelesen haben, sondern dass anscheinend alleiner der Begriff PS-Skeptiker einen Pawlow'schen Schreibreflex auslöst!
Und zu den meisten Kritikern muss man halt einfach sagen: Ihr werdet nicht ewig leben und euer Verständnis von Mobilität wird mit euch aussterben!

Besser hat es natürlich Kaiser Wilhelm II. ausgedrückt: "Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung."

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MaxMeier123 08.12.2013, 11:32
152.

Zitat von vhe
Hm. Hab mich grad mal auf deren Tarifseite umgeguckt, wenn wir mal "Innenstadt" mit "1 Zone" übersetzen, kostet ein übertragbares Jahresticket 700€. Da sind dann "Montag bis Freitag ab 19:00 Uhr sowie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen eine erwachsene Person und alle eigenen Kinder oder bis zu drei Kinder" zusätzlich mit dabei...
Was bringt das, wenn die Kinder in die Schule müssen? Die Schule beginnt morgens um 8 Uhr und findet idR unterhalb der Woche statt.

Zitat von vhe
Wenn man in der Woche auf auf Fahrten vor 09:00 verzichtet, kostet das Jahresticket nur noch 570€...
Super, dann müssen Sie nur noch einen Arbeitgeber finden, der seine Geschäftszeiten nach Ihrem "flexiblen" Jahresticket ausrichtet.

Zitat von vhe
Sicher, es gäbe noch Möglichkeiten, die Tarifstruktur zu optimieren, z.B. indem man billige Jahreskarten anbietet, bei denen man sich vorher auf die Strecke festlegen muss, aber das kann ja noch werden.
Klar, ein Jahr im voraus planen, wann ich welchen Kundentermin wahrnehmen möchte.

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FrankDr 08.12.2013, 11:42
153. ÖPNV nicht konkurrenzfähig zum Auto

Zitat von vhe
Hm. Hab mich grad mal auf deren Tarifseite umgeguckt, wenn wir mal "Innenstadt" mit "1 Zone" übersetzen, kostet ein übertragbares Jahresticket 700€. Da sind dann "Montag bis Freitag ab 19:00 Uhr sowie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen eine erwachsene Person und alle eigenen Kinder oder bis zu drei Kinder" zusätzlich mit dabei. Wenn man in der Woche auf auf Fahrten vor 09:00 verzichtet, kostet das Jahresticket nur noch 570€. Sicher, es gäbe noch Möglichkeiten, die Tarifstruktur zu optimieren, z.B. indem man billige Jahreskarten anbietet, bei denen man sich vorher auf die Strecke festlegen muss, aber das kann ja noch werden.
2 Zonen sollten es aber mindestens sein, denn sonst kommt man nicht weit, selbst innerstädtisch.
Und Zeiten vor 9 Uhr auszublenden ist ja weltfremd. Und wir reden hier über ein absolut unflexibles Jahresticket. Ohne Taxifahrten einzurechnen an den 3 Streiktagen pro Jahr oder nachts, weil die U-Bahn in Stuttgart ab 1 Uhr stillsteht und nur unflexible Nachtbsse fahren, usw. usf.
Der ÖPNV

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elChico 08.12.2013, 11:45
154.

Zitat von sysop
Martin Randelhoff träumt von einer Zukunft ohne Autos. Seine Visionen sind der Horror für die deutsche Blech-Industrie. Für den Studenten und Blogger sind sie ein einträgliches Geschäft.
Mein Mittelklassewagen kommt auf max. 92,- Euro für die Strecke Hamburg - Berlin. Da sind alle(!) Kosten eingerechnet, jeden Cent, den ich je für Auto ausgegeben habe (umgelegt auf einen Kilometer). Wenn ich nun noch Mitfahrer habe, kann sich jeder selbst ausrechnen, was es pro Person kostet. Da kommt die Bahn nicht ran. Vor allem nicht, wenn ich spontan buche (2 Woche Vorlauf), so wie es letztens gemacht habe und über(!) 100,- Euro für ein 2. Klasse Ticket gezahlt habe!

Und wie schon weiter oben erwähnt, ist mein Start und Ziel nicht der jeweilige Hauptbahnhof. Was man also gern vergisst einzurechnen, ist die Zeitersparnis! Wie viel ist einem "freie" Zeit wert?

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paris75001 08.12.2013, 11:45
155. Alles Blödsinn

Mehr schreiben ist Zeitverlust.

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olli0816 08.12.2013, 11:57
156. Ganz so schnell gehts nicht

Zitat von sysop
Martin Randelhoff träumt von einer Zukunft ohne Autos. Seine Visionen sind der Horror für die deutsche Blech-Industrie. Für den Studenten und Blogger sind sie ein einträgliches Geschäft.
Man sieht schon an den Antworten im Forum, dass es viele Leute gibt, die entweder lieber das Auto benutzen oder in einer Gegend wohnen, wo es mit dem öffentlichen Verkehr nicht weit her ist. Ich wohne in der Nähe von München und brauche z.B. kein Auto. Wenn ich im bayrischen Wald wohnen würde, wäre das aber etwas ganz anderes.

Der Artikel ist aber auch nicht darauf eingegangen, das Auto 100%ig abzuschaffen. Letztendlich wird von einem Gefährt berichtet, welches alleine ohne Mithilfe des Menschen sich von A nach B bewegt. Vor kurzem war ein Bericht aus Japan, die neben den USA auch sehr fleißig daran arbeiten. Angeblich soll das erste Gefährt 2015 verkauft werden.

Die Vorteile, die genannt wurden, sind nicht von der Hand zu weisen. Wenn man per App tatsächlich einen Wagen bestellen kann und der einem überall hinbringt, dann hat das nur Vorteile. Selbst die Diskussionen über alte Menschen, die noch Auto fahren, würde aufhören. Führerschein müsste keiner mehr machen und alle wären mobil. Wenn man den Verkehr so regelt, dass niemand selber ein Gefährt kaufen muss - aber kann - dann gibt es in der Masse sicher weniger Autos. Das Argument mit der Überwachung des einzelnen finde ich eher nebensächlich, da ich sonst noch nicht mal ein Handy mitnehmen dürfte.

Von daher finde ich das genannte Szenario wirklich fortschrittlich und bequem für den einzelnen. Ich würde mich freuen, wenn das so realisiert wird.

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corratec 08.12.2013, 11:57
157. Kasten Bier

@Kroschengrab
Es gibt auch sowas wie Fahrradanhänger oder LastenräderN damit kann man problemlos auch 3-4 Kästen transportieren. Praktiziere ich selbst seit zwei Jahren.

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foxtrottangohamburg 08.12.2013, 11:58
158. Die Richtung stimmt

Anhand der Kritiken kann man gut erkennen, dass die Menschen unglaubliche Panik davor haben, das Steuer aus der Hand von Gewohnheiten und Status zu geben. Und es ihnen komplett an Vorstellungskraft fehlt. Wie im Mittelalter, möchte man meinen. Es wird ein Netz an alternativen Mobilitätskonzepten aufgebaut werden - flächendeckend. Die Urbanität wird zunehmen, die konventionellen fossilen Brennstoffe werden zur Neige gehen. Das interessante ist: Daran besteht wohl kaum ein Zweifel. Es ist nur eine Frage der Zeit. Übrigens auch, wann die ewigen Nörgler und Verweigerer aussterben - wie die Dinosaurier.

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les.fleur.du.mal 08.12.2013, 12:06
159.

Zitat von seduro34
Aha. Da hat der junge Bürschen mit Führerschein (warum hat er ihn noch nicht abgegeben) ja eine ganz große Vision. Toll! Noch so ein Spinner, der glaubt die Welt zu kennen missionieren zu wollen. Dann sollte er doch gleich mal mit gutem Beispiel voran gehen und 1. seinen Führerschein abgeben und 2. keine Busse und Taxis mehr benutzen. Später, wenn er die Schädlichkeit der Bahn erkannt hat, kann er ja mit der Postkutsche fahren. Natürlich darf er keine Produkte aus dem Supermarkt kaufen, die werden ja auch mit dem Auto (LKW) angefahren. Tja und da wird es dann wohl eng. Bequemlichkeit aufgegen? Man darf gespannt sein.
Interessant, Ihr Beitrag. Sie sind zwar scheinbar des Lesens kundig, haben aber keinen einzigen Satz des Artikels verstanden. Beneidenswert. Wie macht man das?

Fleurs

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