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Zuwanderung: Linnemann für Migrantenquote an Schulen
DPA

Welche Rolle soll der Islam an Schulen und Hochschulen spielen? Die CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung erwägt eine Migrantenquote, ein Islamwissenschaftler spricht sich für ein Nikab-Verbot in Lehrveranstaltungen aus.

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Teppichvorleger 16.02.2019, 08:23
1. Na...

... das hätte mal von der AfD kommen sollen. Der mediale Aufschrei wäre vom feinstem gewesen.

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fördeanwohner 16.02.2019, 08:39
2. -

Zitat von Teppichvorleger
... das hätte mal von der AfD kommen sollen. Der mediale Aufschrei wäre vom feinstem gewesen.
Nö, weshalb denn? Das kann man auch als SPD- und/oder Grünen-Wähler mittragen.
Ist nämlich alles zugunsten von Migranten, wenn man mal genau drüber nachdenkt.
Das ist nämlich der Unterschied. Die AfD steht nur für die Interessen von Mensche, die seit x Generation deutsch sind.

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eckert 16.02.2019, 08:42
3. Viele wissen nicht

Leider wissen sehr viele nicht was los ist mit diesem Thema. Es wollen viele einfach nicht wahrhaben. Diese Schleier und Kopftuch Debatten sind nur billige hilflose Oberfläche.
Eigentlich ist es einfach!
Wo sind auf dem Oktoberfest ( ist ja die ganze andere Welt vertreten) Muslime ( säkulare schon , das zeigt mein Bekanntenkreis) zu sehen?
Auf Rockkonzerten ? Auf Weinfesten , Schützenfesten ? Auf Weihnachtsmärkten?Wo?
Warum nicht?
Was wird auch den in Deutschland lebenden vermittelt? Von wem wird es vermittelt?
Erst in die Deutsche Schule gehen , dann Nachmittag zum Landessprachlichen Unterricht ( mit Vermittlung eines völlig anderem Weltbild )
Dann Freitag als Kind in den Koranunterricht . Hier wird dann in den allermeisten Fällen Hass und Hetze gegen alle nicht Muslime und deren Lebensweise verbreitet.
Wenn man all das als Politiker und oder Journalist in der heutigen Zeit mit den vielfachen Informationen ( gegenüber anderen Epochen) nicht versteht oder zur Kenntnis kommt , weis man nicht was man noch sagen soll !
Islam ist keine Rasse!!!!
Jeder ist hier willkommen, auch mit seiner Kultur! Aber eben mit seiner Kultur.

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PRAN1974 16.02.2019, 08:43
4.

Beim Lesen der Überschrift dachte ich zunächst an eine Mindestquote an Migranten in Schulklassen. Es ist für Schüler sicher schlecht, in Klassen mit 90% Mitschülern aus nichtdeutschsprachigen Haushalten aufzuwachsen. Genauso schlecht ist es jedoch, wenn Jugendliche in Schule und Uni z.B. noch nie einen Muslim oder einen Schwarzen kennengelernt haben.

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maphry 16.02.2019, 08:47
5. Immer das gleiche

Der Sohn eines Paderborner Buchhändlers, der in seinem Kreis kaum mit hohen gefühlten Migranten-Anteilen konfrontiert ist (die anwesenden Familien der britischen Streitkräfte sind sehr gut integriert) will also den Städtern vorschreiben wie sie ihre 50% (Hamburg) Kinder mit Migrationshintergrund auf 35% pro Klasse reduzieren. Nicht nur schürt der Werte Herr Linnemann Vorurteile, dass alle Migrantenkinder kein deutsch können, noch dazu fordert er das mathematisch unmögliche. Wenn er sich dafür einsetzen will, dass Kinder die kein deutsch können besser gefördert werden oder auch besser verteilt, dann ok. Aber diese Pauschalisierungen und populistischen Stammtisch-Parolen sind einfach unerträglich. So behebt man die Probleme nicht sondern verschlimmert sie.

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hausfeen 16.02.2019, 08:50
6. Das ist alles nicht sooo falsch. Regeln sollten es schon geben.

Fatal ist die Untätigkeit der Behörden und der Gesetz- und Erlassgeber. Das kann man keinesfalls den Asylsuchenden und Migranten (was zwei paar Schuhe sind, und wohl aus Nachlässigkeit ständig unterschlagen wird) anhaften.
Das mit der Migrantenquote ist ein alter Hut, zumindest der Erkenntnisprozess. Dabei ist 35% fast noch zu hoch. Die Quote sollte flexibel so gewählt sein, dass in einer Region überall der gleiche Prozentsatz vorherrscht. Viel Spaß mit den Eltern aus den betuchterten Gegenden. Die ziehen sich nämlich orangene Westen an und machen Rambo Zambo dagegen.

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michaelmilega 16.02.2019, 08:51
7. welche rolle soll der islam in der schule spielen?

natürlich keine. da alle religionen erfundener quatsch sind, haben sie an bildungseinrichtungen nicht verloren. man sollte aber an schulen lehren, dass pferde nicht fliegen können und dass der glaube nicht berge versetzt, sondern nur das gehirn in einen zustand, so dass man meint, der berg habe sich bewegt. und man sollte an schulen lehren, dass alle religionen quatsch sind. dringenst. ist lange überfällig.

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AlBundee 16.02.2019, 08:53
8.

Das ist doch die uralte Regel die auch für Deutsche Kinder auf Auslandsaufenthalten gilt: bist du dort mit Deutschen zusammen wird Deutsch geredet statt Sprachen zu lernen. Es ist nicht rassistisch oder xenophobisch, sondern schlicht pragmatisch und im ureigensten Interesse der Fremdsprachler.

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michael.mittermueller 16.02.2019, 08:57
9.

Ich würde einfach Quoten für alles einsetzen. Wir hatten Kontingentflüchtlinge, warum nicht Quoten für Leute ohne Abschluss.

Ein gewisser Anteil von Schülern ohne Abschluss ist sicher auch als Handwerker, Führungskraft oder Arzt einsetzbar. In einigen Staaten erreicht man das über ein Bakschisch, d.h. über Bestechung.
Hierzulande hat man die Quote und eine wohlmeinende Gruppe von Ideologen und Politikern.

Die Aufhebung der Meisterpflicht etwa war so ein Schritt. Unsere Zuwanderungsgesellschaft schafft den Notenschnitt nicht mehr ? Die einfache Lösung, man schafft den "Meister" ab. Ein wenig verzwickter, aber ähnlich ist es mit dem Diplom. Alle Welt hat einen bachelor und den Master, wir inzwischen auch.

Und der Effekt ? Nichts funktioniert mehr. Zu wenige Abschlüsse ? Dann Türken wir einfach und machen aus einem Gymnasium eine Gesamtschule.
Zuviel Wettbewerb der Bundesländer ? Wir rufen nach einer zentralen Verantwortung des Bundes !

Wir werden das Problem der Bildung nicht mit Quoten regeln können. Das funktioniert nicht in den USA . Es funktioniert auch nicht in Deutschland.

Bildung ist die Summe des Wissens, das man braucht um mit anderen kommunizieren zu können. Und je geringer dieses Kommunkationsbedürfnis, desto weniger wird im Elternhaus Bildung verlangt.

Der Umbau der Gesellschaft ist hier im vollen Gange. Wir schaffen Freiräume für bildungsferne Schichten. Und diese nützen sie. Etwa in Form von Clans, die jahrzehntelang alternative Geschäftsfelder erproben durften und nun hierzulande sesshaft geworden sind.
Die gesellschaftlichen Leitbilder dieser Sub-Kulturen sind andere als die der sog. Mehrheitsgesellschaft. Wozu eine Quote oder Schule, wenn man mit 18 den ersten M5 bekommt und es danach nur noch aufwärts geht. In der Clan Hierarchie.

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