Forum: Leben und Lernen
Zuwanderung: Linnemann für Migrantenquote an Schulen
DPA

Welche Rolle soll der Islam an Schulen und Hochschulen spielen? Die CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung erwägt eine Migrantenquote, ein Islamwissenschaftler spricht sich für ein Nikab-Verbot in Lehrveranstaltungen aus.

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Solid 16.02.2019, 10:00
40.

Das wird toll. Deutsche Schüler werden dann gezwungen jeden Tag zwei Stunden im sehr teuren ÖPNV zu verbringen um in weit entfernte Schulen gebracht zu werden, um dort die Deutschenquote zu erfüllen, während die Lehrer sich ausschließlich um die Migrantenkinder kümmern und die deutschen Schüler allenfalls noch statistische Dekoration sind - und selber zusehen müssen, dass sie was lernen, wenn sie nicht gerade gemobbt werden...

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trex#1 16.02.2019, 10:02
41. Migrantenkinder in die Integrationsschulen in grüne Viertel

Migrantenkinder, besonders Flüchtlingskinder, sollten vor allem in Grundschulen unterrichtet werden mit hohem Anteil an rotgrünen Wählern.
So ist die beste Chance gegeben, dass sie schnell integriert werden und auch persönlichen Kontakt mit deutschen Familien ihrer Mitschüler bekommen

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jarno80 16.02.2019, 10:02
42.

Zitat von publicius
Wie will man bitte schön "Migrantenkinder" bitte schön definieren? Nach Pass? Nach Aussehen? Sprach- und Kulturtests? Gilt das auch für Migranten aus Russland, Kanada, Australien, Argentinien? Oder geht es hier um ganz bestimmte Migranten? Etwa um Zugehörigkeit zu einer bestimmten Weltreligion? Ich habe in meiner derzeitigen Klasse einige Kinder mit 'halbem Migrantenhintergrund', d.h. ein Elternteil ist in Deutschland geboren.Fangen wir wieder an mit der unseligen Bruchrechnung vergangener Zeiten? 3/8 Migrant, 5/16 Migrant...Müssen 'überzählige' Migrantenkinder dann eine andere Schule suchen? Leute, stellt euch den Herausforderungen und versteckt euch nicht hinter bürokratischen Unmenschlichkeiten. Sie lösen kein Problem, sie schaffen nur weitere.
Dies lies sich ganz einfach bewerkstelligen. Da es ja nicht um die Herkunft der Kinder geht, sondern um die sprachlichen und sozialen Fähigkeiten.
Schon jetzt gibt es sogenannte Nachteilsausgleiche die in der Lehrerschaft diskutiert werden. Hier spielen dann Faktoren wie der Migrationshintergrund eine Rolle, welcher aber nur die Ursache für ein Symptom ist.
Ein gut deutsch sprechender Schüler mit adäquaten Leistungen würde also garnicht betroffen sein.

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giremii 16.02.2019, 10:03
43. nicht die ....

Separation von Bevölkerungsgruppen sollte durch Quoten geregelt, sondern die Inklusion aller in einer pluralistische vielfältige Gesellschaft gefördert werden.
In was für eine Gesellschaft wollen wir in Zukunft leben...

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amilou 16.02.2019, 10:21
44. Angebote machen

ich finde, dass es an der Zeit ist, dass in allen Schulen der Stadt ein freiwilliger Arabisch- und Islamunterricht angeboten wird. Unsere Neuankömmlinge möchten sich so sehr integrieren aber auch ihre eigene Kultur und die Religion in der sie aufgewachsen sind ihren Kindern weitergeben, das ist doch ein normales Bedürfnis. Mangels Angebot von staatlicher Seite sind die meisten Angebote hierzu in den Moscheevereinen dieser Stadt zu finden. Die wenigsten Moscheevereine sind an Integration interessiert. Ein Verein ist immer nur für Gleichgesinnte und schließt andere aus. So viele Arabischlehrer aus Syrien und dem Irak sind hier angekommen und werden auch nach dem Erwerb von C1 Deutschkenntnissen ihren Beruf in Berlin, da reglementiert, nicht ausüben können. Eine pädagogische Qualifizierung für Arabischlehrer würde helfen. Auch beenden jedes Jahr viele Islamwissenschaftler an der FU ihr Studium und nicht alle wollen beim Verfassungsschutz, dem BKA oder BND anheuern. Islamunterricht muss nicht von Predigern geführt werden. Keine einzige staatliche Schule in Syrien hat jemals Prediger in den Schulen unterrichten lassen. Bietet den Eltern Arabisch- und Islamunterricht an allen Schulen an, das wäre ein großer Schritt für eine gelungene Integration.
Zum anderen Unsinn, ich habe weder an meiner Schule noch an irgendeiner Schule in Berlin Mädchen mit Niqab gesehen. Der Niqab hat auch keinen religiösen islamischen Hintergrund und in Syrien, Irak, Jordanien und ganz Nordafrika an Schulen und Universitäten verboten.

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HelmutEck 16.02.2019, 10:26
45. Konfusion in der Bildungspolitik

Der Integrationsrat möchte Englisch in der Grundschule durch Türkisch oder Arabisch ablösen, überall werden kleine Grundschulen geschlossen, Quereinsteigern in den Lehrberufen wird der Rote Teppich ausgelegt, und Vieles mehr.
Dies und auch andere Fehlentscheidungen in der Bildungspolitik tragen dazu bei, dass das Niveau der Bildung in atemberaubender Geschwindigkeit sinkt. Ich frage mich, ob das nicht System hat. Die Bildungsplaner können doch nicht so dumm sein, diese Fakten nicht zu erkennen. Braucht man billige Unqualifizierte, um noch mal richtig Kohle zu machen, bevor ohnehin alles an die Wand gefahren wird?

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fördeanwohner 16.02.2019, 10:28
46. -

Zitat von trex#1
Migrantenkinder, besonders Flüchtlingskinder, sollten vor allem in Grundschulen unterrichtet werden mit hohem Anteil an rotgrünen Wählern. So ist die beste Chance gegeben, dass sie schnell integriert werden und auch persönlichen Kontakt mit deutschen Familien ihrer Mitschüler bekommen
Dem spricht nichts entgegen. An meiner Schule, die zwar eine weiterführende ist, ist das eigentlich so. Und auch, wenn es noch besser sein könnte, so geht es insgesamt ganz gut. Insbesondere weil aufgeschlossene Eltern (bestimmt ca. 75% SPD- und Grünenwähler*innen) das möglich machen.
Bei uns besuchen daher auch Muslime den Weihnachtsbasar oder singen im Chor bei der Weihnachtsfeier mit-

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m82arcel 16.02.2019, 10:34
47.

Kleiner Nachtrag: Migrationshintergrund bedeutet übrigens, dass (mindestens) ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsbürgerschaft geboren ist. Das bedeutet, unter den Vorschlag von Herrn Linnemann fallen beispielsweise auch Kinder, die in Deutschland als Deutsche geboren sind und deren Vater Deutscher ist, deren Mutter aber aus Frankreich stammt. Diese Kinder meint er nicht? Nun, dann soll er klar und deutlich sagen, was er meint. Aber klingt natürlich doof, wenn man laut ausspricht, dass man "zu viele Moslems und Türken" schlecht findet. Bei dem, was in Deutschland inzwischen wieder so diskutiert werden darf, hätte ich auch nicht die geringste Motivation mich zu integrieren, hätte ich einen "Migrationshintergrund" (also, wäre ich Moslem, würde aus 'dem Süden' kommen oder gar beides).

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schwarzeliste 16.02.2019, 10:52
48. Falsche Überschrift

Gemeint ist natürlich eine Obegrenze für Migrantenkinder pro Klasse. Die Überschrift liest sich so, als ob eine Untergrenze gemeint wäre. Das Problem ist - die Kinder gehen da zur Schule, wo sie wohnen. Man kann das in Berlin gut sehen. Es gibt Viertel mit überwiegend arabischen oder türkischen Kindern, dementsprechend gibt es in diesen Vierteln Schulen mit Klassen, die fast nur aus arabischen Kindern bestehen. Der Migrationshintergrund korreliert bei diesen Klassen mit schlechten Sprachkenntnissen, diese korrelieren mit schlechten schulischen Leistungen, mit schlechteren Abschlüssen sowie höheren Schulabbrecherquoten. In Steglitz oder Grunewald möchte diese Schüler aber auch niemand haben, außerdem wäre der Schulweg von Neukölln bis nach Steglitz viel zu weit

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kumi-ori 16.02.2019, 11:01
49.

Zitat von m82arcel
Wenn man Kindern mit Migrationshintergrund schon in der Grundschule klar macht, dass sie schlechtere Menschen sind als Kinder ohne Migrationshintergrund, wird das mit der Integration ganz, ganz bestimmt hervorragend klappen. Und bestimmt werden diese Kinder sich dann auch ganz viel Mühe in der Schule geben, um später mal ein produktives Mitglied der deutschen Gesellschaft zu werden. Ganz klar. Ist ja nicht so, dass man den Kindern damit von Beginn an vermittelt, dass sie nicht dazu gehören und sie sich dann erst recht auch von selbst abgrenzen und wir auch in 20-30 Jahren noch von Parallelgesellschaften reden können. Achtung: Der Kommentar könnte Ironie enthalten.
Es tut mir Leid, das sagen zu müssen, aber Ihr Beitrag unterscheidet sich qualitativ nicht von den Aussagen Herrn Linnemanns. Mit Weinerlichkeit und Polemik erntet man zwar viel Zustimmung, aber einen Anstoß zur Problemlösung schafft man so nicht. Dass "Kinder mit Migrationshintergrund schlechtere Menschen wären, als Kinder ohne", soweit versteigt sich ja nicht mal Herr Linnemann. Aber es muss doch schließlich darum gehen, allen Kindern gute Ausgangschancen für ihr späteres Leben zu ermöglichen, und dafür müssen eben auch unangenehme Wahrheiten ausgesprochen werden, allen voran die, dass man mit den Grundwerten der islamischen Gesellschaft nie auf legalem Weg aus der Sch... rauskommen wird. Und hier sind die islamischen Bekleidungsvorschriften (und bitte möge man mich mit Detailwissen verschonen, welcher Prophet welche Burka für gottgefällig hält) der allererste Hemmschuh, denn er ist ein Signal an den Gesprächspartner, dass alle sozialen und geschäftlichen Belange hinter der Religion zurückstehen. Wenn Sie auf dieser Basis diskutieren wollen, werden Ihnen natürlich gerade die Vertreter der konservativen Gesellschaften, die ja mit Religion und "kulturellen Werten" Einfluss und gutes Geld verdienen, als erstes ins Gesicht springen und Ihnen Fremdenfeindlichkeit und was auch immer vorwerfen. Aber wäre ich ein Fremdenfeind, würde ich sagen, lass doch die Frauen aus dem Nahen Osten in ihren Schleiern rumlaufen wie es ihnen gefällt, zwölf Kinder gebären und für drei Euro die Stunde putzen gehen. Wäre zunächst einmal für die Wirtschaft ein Gewinn, aber nur kurzfristig. Umgekehrt muss aber jedes Gesetz für alle gleichermaßen gelten, und hier sehe ich das Problem mit den konservativen deutschen Gesellschaften.

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