Forum: Leben und Lernen
Zwischen Baby und Bologna: Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter

Starre Stundenpläne, Anwesenheitspflicht und Prüfungsdruck machen jungen Eltern im Bachelor und Master das Studieren schwer. Damit Baby und Uni zusammenpassen, sind viele auf das Wohlwollen*ihrer Dozenten angewiesen. Drei Mütter erzählen, wie sie mit Kind die Uni-Laufbahn meistern.

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Niamey 09.05.2011, 13:34
1. Zwischen Baby und Bologna???

Zitat von sysop
Starre Stundenpläne, Anwesenheitspflicht und Prüfungsdruck machen jungen Eltern im Bachelor und Master das Studieren schwer. Damit Baby und Uni zusammenpassen, sind viele auf das Wohlwollen*ihrer Dozenten angewiesen. Drei Mütter erzählen, wie sie mit Kind die Uni-Laufbahn meistern.
Aber sonst geht es noch gut, oder? Die hausgemachte Katastrophe "Bologna" wird sich mittelfrisitg fürchterlich rächen! Denkt an meine Worte!
Die Überschrift des Artikels und der Inhalt ringen mir ein Lachen und überhaupt kein bisschen Mitleid ab! Die starren Lehrplände und der Prüfungsdruck, oje, mein Gott, wie böse, böse aber auch, dass man die jungen gequälten Eltern nicht gleich durchwinkt und ihnen den Abschluss nebst einem Doktortitel gibt, damit sie schneller der Industrie dienen können. Entweder ordentlich studieren oder Eltern spielen, aber nicht beides zusammen und dann noch rumstöhnen. Hat Euch ja keiner dazu gezwungen, oder? Die Allgemeinheit ist nicht dazu da eine Vollzeitbetreuung der gewollten Kinder zu garantieren, denn die wurde ja vorher nicht gefragt ob sie das will. Also, schön selbst um die Bälger kümmern, so wie unsere Großeltern, Eltern und wir das auch gemacht haben, gell!

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nochStudent 09.05.2011, 14:32
2. Willkommen in der Zukunft

Zitat von Niamey
Aber sonst geht es noch gut, oder? Die hausgemachte Katastrophe "Bologna" wird sich mittelfrisitg fürchterlich rächen! Denkt an meine Worte! Die Überschrift des Artikels und der Inhalt ringen mir ein Lachen und überhaupt kein bisschen Mitleid ab! Die starren Lehrplände und der .......
Bei Großeltern stimmt ich ihen ja noch zu. Aber Eltern und erst recht WIR geht mir dann doch zu weit. Das impliziert nämlich, dass sich in den letzten 50 Jahren nichts geändert hat. Die gesellschaftliche Situation ist nunmal eine andere als vor 50 Jahren und auch die Lebensmodelle haben sich verändert. Und das ist auch gut so. Sonst würden wir immer noch Beeren sammeln und in Höhlen wohnen. Kommen sie endlich in der Zeit und Realität an. Meine Eltern haben mich schon vor 30 Jahren neben ihrer Ausbildung /Studium großgezogen und so schlecht haben sie es nicht gemacht. Also schreiben sie bitte anderen Leuten nicht die Lebensmodelle vor bzw. auf. Wir können nicht alle auf der Stelle treten.

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RosaHH 09.05.2011, 14:33
3. Wortwahl?

Zitat von Niamey
Also, schön selbst um die Bälger kümmern, so wie unsere Großeltern, Eltern und wir das auch gemacht haben, gell!
Es handelt sich hier um Kinder, nicht um Bälger.

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MartinHa 09.05.2011, 15:09
4. ...

Im nachhinein denke ich, dass es einfacher ist, ein Kind neben dem Studium aufzuziehen als neben der Arbeit.

Einfach ist es sicher in beiden Fällen nicht, aber ich würde jedem Studentenpaar, welches Kinder bekommen möchte, dies aber wegen dem Studium verschiebt, empfehlen, nochmal genau darüber nachzudenken. Das Berufsleben erlaubt normalerweise wesentlich weniger Flexibilität, und ist auch deutlich anstrengender als das Studium.

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utada 09.05.2011, 15:15
5. Willkommen in der Zukunft ist gut!!!

Zitat von Niamey
Die starren Lehrplände und der Prüfungsdruck, oje, mein Gott, wie böse, böse aber auch, dass man die jungen gequälten Eltern nicht gleich durchwinkt und ihnen den Abschluss nebst einem Doktortitel gibt, damit sie schneller der Industrie dienen können. Entweder ordentlich studieren oder Eltern spielen, aber nicht beides zusammen und dann noch rumstöhnen. Hat Euch ja keiner dazu gezwungen, oder? Die Allgemeinheit ist nicht dazu da eine Vollzeitbetreuung der gewollten Kinder zu garantieren, denn die wurde ja vorher nicht gefragt ob sie das will. Also, schön selbst um die Bälger kümmern, so wie unsere Großeltern, Eltern und wir das auch gemacht haben, gell!
Ihr Beitrag ist wirklich das Letzte! Wurde irgendwo im Artikel geschrieben, dass die studentischen Eltern "rumstöhnen" oder gar Sonderrechte für sich beanspruchen?! Nein, wurde es nicht! Im Gegenteil, es wurde sogar noch gesagt, dass die eine junge Mutter sich noch dafür geschämt hat, ein in der Prüfungsordnung festgeschriebebenes Recht (ein Vorrecht bei der Seminarwahl) in Anspruch zu nehmen! Im Übrigen zielt der Artikel nicht darauf ab, Mitleid zu erzielen. Aber vielleicht darauf, dass manche Kommilitonen oder andere sich ein kleines bisschen besser in die Situation von anderen hineinversetzen können - was bei Ihnen eh nicht gelingen wird. Ansonsten ist die Quintessenz des Artikels lediglich, dass ein Studium nicht so einfach ist, erst Recht nicht seit Bologna und wenn man dann auch noch ein Kind hat, wird es auch nicht leichter.... Und von wegen die Allgemeinheit wurde nicht gefragt!!! Sie meinen, die Allgemeinheit sollte vorher um "Erlaubnis" gebeten werden, ob ein studentisches Paar ein Kind in die Welt setzen darf?! Geht's noch?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!!?!?!?!?!?
Abgesehen davon, dass Ihre Wortwahl von den "Bälgern" unter aller Kanone ist, können Sie nicht ernsthaft den Leuten (egal ob Studenten oder nicht) vorschreiben, ob und wann diese Kinder bekommen dürfen oder nicht! Und auch nicht, in welchem Umfang Eltern ihre Kinder fremdbetreuen lassen.

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Mülheimer 09.05.2011, 15:21
6. Versteh ich nicht!

Zitat von nochStudent
Bei Großeltern stimmt ich ihen ja noch zu. Aber Eltern und erst recht WIR geht mir dann doch zu weit. Das impliziert nämlich, dass sich in den letzten 50 Jahren nichts geändert hat. Die gesellschaftliche.....
Und warum ist denn so unmöglich, dass erst die Ausbildung oder das Studium abgeschlossen wird und danach die Kinder in die Welt gesetzt werden. Erst dafür sorgen, dass man überfordert ist und dann darüber stöhnen. Finde ich albern!

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utada 09.05.2011, 15:31
7. Wer stöhnt denn hier?

Zitat von Mülheimer
Und warum ist denn so unmöglich, dass erst die Ausbildung oder das Studium abgeschlossen wird und danach die Kinder in die Welt gesetzt werden. Erst dafür sorgen, dass man überfordert ist und dann darüber stöhnen. Finde ich albern!
Weil Kinder manchmal einfach ungeplant kommen zum Beispiel und nicht für jeden eine einigermaßen grundlose Abtreibung in Frage kommt zum Beispiel. Ansonsten: wer stöhnt im Artikel, dass er oder sie überfordert sei?! Niemand! Dass es nicht so leicht ist, ein oder mehrere Kinder zu haben und zu studieren, das ist wohl jedem klar. Aber es ist eben auch nie ganz einfach, ein Kind großzuziehen, egal ob man studiert oder arbeitet...

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thesheeep2 09.05.2011, 15:37
8. .

Wer Kinder in die Welt setzt, ohne vorher für genügend "Spielraum" im eigenen Leben gesorgt zu haben, und dann überfordert ist, hat dann auch nicht das Recht, sich über die ganze Anstrengung zu beschweren. Selbst schuld. Null Mitlied/Verständnis von meiner Seite aus. Zumindest für die Eltern, für die Kinder natürlich schon, denn die haben dann darunter zu leiden.

Wenn man nicht gerade 40-50 ist, können Kinder auch noch ein paar Jahre warten. ich denke, man sollte sich immer erst selbst verwirklichen und eine Basis schaffen, ehe man sich an eine Lebensaufgabe wie das Kindergroßziehen macht.


Das richtet sich nicht pauschal gegen Azubis/Studenten mit Kind, sondern nur gegen solche, die sich über ihre schwere Situation ständig aufregen/beschweren, als hätten sie es nicht vorher wissen können.

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leser_81 09.05.2011, 15:58
9. Kommt drauf an !

Zitat von MartinHa
Im nachhinein denke ich, dass es einfacher ist, ein Kind neben dem Studium aufzuziehen als neben der Arbeit. Einfach ist es sicher in beiden Fällen nicht, aber ich würde jedem Studentenpaar, welches Kinder bekommen möchte, dies aber wegen dem Studium verschiebt, empfehlen, nochmal genau darüber nachzudenken. Das Berufsleben erlaubt normalerweise wesentlich weniger Flexibilität, und ist auch deutlich anstrengender als das Studium.
Was haben Sie denn studiert? ZEIT im Studium fürs Kinder aufziehen? Ich denke, es kommt auch hier sehr auf das Studium und die Hochschule an. Ich habe BWL auf Bachelor studiert. Jeder lacht über den Bachelor aber die Stundenpläne sind super voll, der Stoff sehr schwer zu schaffen und Zeit für Kinder .... kein Gedanke daran. Bei uns war es so 7 Semster Regelstudienzeit und wenn man nach 10 Semstern noch kein Abschluss hatte ist man exmatrikuliert worden.

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