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10 Jahre Facebook: Dein Hund ist tot? Gefällt mir

Happy birthday, Facebook: Das soziale Netzwerk wird zehn. Doch wie relevant ist es noch? SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent über eine schwierige Beziehung - oder, im Facebook-Jargon: "Es ist kompliziert."

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monolithos 01.02.2014, 12:47
1. Wer zu spät kommt ...

Vielleicht bin ich dem Laden zu spät beigetreten und nicht langsam genug in die Komplexität des Netzwerkes hineingewachsen. Ich fühle mich erschlagen von der Unübersichtlichkeit und nutze es daher nicht. Ich bin also sowas wie eine Karteileiche, die nur deswegen "dabei" ist, um wiedergefunden werden zu können, wenn mich mal jemand sucht. Könnte ja mal sein. Aber im Gegensatz zu vielen Jünger(e)n habe ich auch noch ein analoges Erstleben, das mir schlichtweg nicht erlaubt, mir vom "Fratzenbuch" meine gesamte Zeit rauben zu lassen. Alles Gute zum Geburtstag, aber eine Party veranstalte ich deswegen nicht!

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kilroy-was-here 01.02.2014, 13:25
2. face hat viele Gesichter

eines, ein zweifelsfrei positives mit Freunden über lange Distanzen hinweg in Verbindung zu bleiben.
Aber man erinnere sich an die Mobbing Attacken von Usern, die Masseneinladungen, das Ausspionieren und vieles mehr.
Face ist zudem eine Datenkrake.
Ich bin glücklicher ohne face!

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sitting-bull 01.02.2014, 13:30
3. Ein Nonsense-User

würde ich sagen, teilt alles, ohne wirkliche Relevanz. Ich will nicht sagen, dass diese mich stören, von mir aus haben die auch ihre Existenzberechtigung, bei einem "Journalisten" wundert mich das aber ein wenig. Muss man sich halt andere Freunde suchen.

Ich nutze Facebook als Nachrichtenquelle. War etwa schon 2 Jahre länger mit Greenwald "befreundet" bevor der durch den NSA-Skandal bekannt wurde. Aber Spiegel-Journalisten und ungefilterte direkte News dass passt einfach nicht. Deswegen erfahren wir hier auch nichts über die diversen Entwicklungen in Sachen 9/11, welche die offizielle Version als Lügengeschichte entlarven- etwa die Saudi-Connection. Oder die Kritik an 9/11 CR oder dem NIST-Report.

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meta39 01.02.2014, 13:47
4. optional

Mit Facebook ist es wie mit allem anderen. Es hat gute und schlechte Seiten. Oder auch: All zu viel ist ungesund.
Ich nutze es, um mit Freunden, die weit weg wohnen, einfach in Kontakt zu bleiben. Man sieht, wie die Kinder von denen aufwachsen, ohne sich mühsam regelmäßig Briefe oder Mails zu schreiben, kann "schnell mal" ein paar Grüße oder Infos schicken oder erhalten.
Ich finde es gut.

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enni3 01.02.2014, 13:48
5.

Zitat von monolithos
Vielleicht bin ich dem Laden zu spät beigetreten und nicht langsam genug in die Komplexität des Netzwerkes hineingewachsen. Ich fühle mich erschlagen von der Unübersichtlichkeit und nutze es daher nicht. Ich bin also sowas wie eine Karteileiche, die nur deswegen "dabei" ist, um wiedergefunden werden zu können, wenn mich mal jemand sucht. Könnte ja mal sein. Aber im Gegensatz zu vielen Jünger(e)n habe ich auch noch ein analoges Erstleben, das mir schlichtweg nicht erlaubt, mir vom "Fratzenbuch" meine gesamte Zeit rauben zu lassen. Alles Gute zum Geburtstag, aber eine Party veranstalte ich deswegen nicht!
Es ist schon interessant, inwiefern soziale Netzwerke Begrifflichkeiten verändert haben. Ein Freund ist heute jemand, den mal im Club getroffen hat und der einen hinterher als "Feund" bei einem Netzwerk geaddet hat, sei es nur um das peinliche Foto mit dem Kopf auf der Tischplatte in der Sitzecke der Disco zu mit Verlinkung auf das Profil ins Netz zu stellen.
Ich habe Schüler, die sitzen zwischen den Fronten. Nicht bei Facebook zu sein ist sowas von uncool bei pubertierenden Statussuchenden, dabei zu sein kann schnell den Psychoterror aus der Schule in das "geschützte" Kinderzimmer tragen.

Wiederfinden kann eine schöne Option sein, für Erwachsene. Im Kontakt bleiben kann auch für Jugendliche durchaus Sinn erfüllen. Diese Netzwerke, sofern sie nicht staatlich missbraucht werden, was aber leider der Fall ist, können nützlich sein, können wohlgemerkt.

Eigentlich müsste man unter 18jährigen den Gebrauch untersagen, das wäre ein Fortschritt, denn was da teilweise an schädlichem Missbrauch betrieben wird, lässt den Nutzen doch in sehr getrübtem Licht erscheinen.

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virkom 01.02.2014, 13:58
6. Anti-Face

Das Ding kenne ich natürlich, beigetreten bin ich dem nicht! Wer nein Freund sein möchte kann er das auch ohne Netz. Ich brauche keine öffentliche Bewunderung und mein Mangel an Neid hält sich auch in Grenzen. Über Privatsphäre fange ich jetzt gar nicht an... Anti-Faceers gibt es in der Welt sehr wenige und ich bin froh dazu zu gehören!

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atech 01.02.2014, 14:14
7. 10 Jahre ohne

ich oute mich mal: es geht auch ohne Facebook. Wer das Internet von Anfang an als Informationsquelle genutzt hat - und nicht dazu, sich selbst darzustellen und Intimitäten aus seinem Privatleben, die genau genommen keinen Menschen interessieren, mit der ganzen Welt zu teilen - der hat nie ein Facebook gebraucht. Und wird nie eines brauchen. Freunde und ein interessantes Leben hat man - in der realen Welt.

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chikadees2001 01.02.2014, 14:20
8. Es gibt auch andere gründe Facebook zu benutzen

Ich bin seit ungefähr 4 Jahren Facebook Benutzer und habe über tausend Freunde. Der Grund dafür ist dass ich Spiele spiele die Facebook als Plattform benutzen und um in diesen Spiele erfolgreich zu sein, braucht man eine menge "freunde". Ich benutze meinen richtigen Namen, aber habe sehr wenige persönliche Dinge in meinem "Profil" oder auf meiner "Timeline". Man kann Facebook so einstellen, dass nur "freunde" Zugang zu meiner Site haben. Was mich am meisten überrascht hat ist das ich tatsächlich viele nette Leute aus aller Welt persönlich kennen gelernt habe und mit manchen schon jahrelang kommuniziere. Ich habe dadurch so viel von anderen Ländern und Sitten gelernt, was ich nie ohne Facebook

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chikadees2001 01.02.2014, 14:31
9. Andere Gründe für Facebook (Continental)

Ich habe durch Facebook eine Einsicht in andere Länder und Sitten bekommen, was ohne es nie möglich gewesen wäre. Das ist, was mich dort hält; mich mit netten Leute aus der ganzen Welt unterhalten zu können und alle möglichen Erfahrungen zu machen. Eine anderer, interessanter Aspekt ist, dass alter oder gender eine Nebenrolle spielen, denn am Anfang der Bekanntschaft hat man ja nur das Spiel gemeinsam. Es gibt auch "private Rooms" in Facebook wo sich Leute, die über ein gemeinsames Thema sprechen wollen, sich unterhalten können. Da kann man zum Beispiel technische Hilfe bekommen nur wenn man fragt. Facebook kann eine gute Sache sein, wenn man es richtig benutzt.

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