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20 Jahre Linux : Mein geliebtes Arbeitstier

Weil Windows 98 ihn so*sehr nervte, installierte Torsten Kleinz als Student einfach Linux. Und er blieb dabei, auch ohne Programmierkenntnisse. Denn Linux läuft einfach, Gratis-Programme kommen ohne Werbe-Toolbars daher und wenn es mal Probleme gibt, hilft die Community. Eine Liebeserklärung.

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abby_thur 22.08.2011, 14:09
1. Naaajaaaa

Ich bleib bei Windows ^^ Da sist für mich einfacher. Linux ist doch was für Nerds.

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JaguarCat 22.08.2011, 14:12
2. Schön geschrieben

Einfach mal "Danke" an Spiegel Online, dass aktuell (dank weniger Politik - "Sommerloch") auch solche Meldungenes schaffen.

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schaumschläger 22.08.2011, 14:24
3. es ist überall!

Viele Leute haben Linux, ohne es zu wissen, schon seit Jahren zuhause auf ihren DSL-Routern laufen.
Aber die Beziehung zum Router ist ja auch nicht so persönlich, wie zum Handy ...

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tmp 22.08.2011, 14:26
4. nicht nur für nerds

Linux ist in Wahrheit sehr einfach zu bedienen. Wer mit Windows oder Mac umgehen kann, kann es problemlos auch mit Ubuntu Linux. Meiner Erfahrung nach ist es zuverlässig, ressourcensparend, schnell, flexibel benutzbar und dabei auch noch kostenlos. Und so schnell und konstruktiv, wie mir bei Problemen mit open source software von der Community geholfen wurden habe ich es bei kommerzieller Software noch nie erlebt. Der Grund für den fehlenden Erfolg auf dem Desktop liegt vor allem am Mangel von Komplettangeboten mit vorinstalliertem Linux; die zweite und dritte Rolle spielen das Beharrungsvermögen der Nutzer die schon an etwas anderes gewöhnt sind und und die Abwesenheit von Werbung.

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doc_coop 22.08.2011, 14:30
5. In der Tat...

..."schön geschrieben" - schließe mich der Meinung des Autors weitgehend an, auch ich bin völlig entnervt vor Jahren (1995) weg von Windos 95 auf Linux umgestiegen, ABER:
Zitat:
"Da lob ich mir mein Linux: Hier update ich alle Programme an einer Stelle und bin fertig. Ein neuer Rechner? Schnell das Basis-System neu aufsetzen, meine Nutzer-Partition überspielen und es läuft.

Natürlich gibt es Einschränkungen: kein Adobe Photoshop, die Programme zur Einkommenssteuererklärung fehlen, die Spieleauswahl ist bescheiden."
...und genau da liegt der Hund begraben, daher mein wunderbarer Mittelweg:
Apple
Bin seit 10 Jahren Apple-User und fühle mich sehr wohl damit - MEIN Arbeitstier!

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vibackup 22.08.2011, 14:34
6. Dem...

ist nicht viel hinzuzfügen.
Außer dass in meinem Fall dass dieser Schritt zu einem anderen Zeitpunkt geschah (1995), aber ansonsten: full ACK.

//M

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gsfx 22.08.2011, 14:37
7. Bin seit Windows 95 dabei...

Zitat von sysop
Weil Windows 98 ihn so*sehr nervte, installierte Torsten Kleinz als Student einfach Linux. Und er blieb dabei, auch ohne Programmierkenntnisse. Denn Linux läuft einfach, Gratis-Programme kommen ohne Werbe-Toolbars daher und wenn es mal Probleme gibt, hilft die Community. Eine Liebeserklärung.
Ich bin seit Windows 95 dabei. Es gab bei Windows einfach zuviel, was nicht so funktionierte wie es sollte. Oder kompliziert war. Auch unter Windows 98 gabs Probleme ohne Ende. Ich sag mal Netzwerk. Mit Linux war das Geschichte. Anfangs (1996) SuSE-Linux, dann ab 2003 Kanotix. Ich habe die Entscheidung nie bereut. Windows brauch ich nur zum Daddeln, wobei der Klassiker Unreal Tournament zum Beispiel auch unter Linux läuft...

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Hajojunge 22.08.2011, 14:41
8. Ich würde Linux nicht pauschal verdammen,...

...aber für den Normalnutzer ist es halt nix. Das fängt schon mit den unzähligen Distributionen an und endet damit, dass es für bewährte Windows-Programme keinen adäquaten Ersatz gibt. Von fehlenden Hardware-Treibern ganz abgesehen. Und wenn der unbedarfte Anwender dann vor einer kryptischen Befehlszeile steht, ist es ganz aus.
Windows ist seit NT bzw. 2000 stabil, die 98SE/ME-Zeiten sind vorbei. Mein XP auf dem Laptop habe ich seit 2005 nicht neu installiert. Allerdings gehöre ich zu der Minderheit, die mindestens wöchentlich ein Backup-Image macht. Das hat mich schon beim Festplattencrash gerettet. Dazu habe ich die gängigen (freien) Firewall- und Virusprogramme installiert, zudem einen Software-Proxy. Wer beim Installieren nicht aufpasst und sich eine Toolbar einfängt, kann diese z.B. in Firefox katzenleicht entfernen. Und wer wild im Netz herumklickt, ist auch mit Linux nicht sicher. Ein guter Browser mit sinnvollen Add-Ins ist da schon notwenig.
Allerdings werde ich mit meinem Desk-, Lap - und Nettop vorerst bei XP bleiben. Es wird noch bis 2014 von M$ unterstützt und danach mit Sicherheit von einer großen Fangemeinde. Seit ein Freund seinen edlen Laserdrucker weggeben mußte, weil Windows 7 für ihn keine Treiber hatte, war für mich diese Frage entschieden.

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Bildungselite 22.08.2011, 14:42
9. Titelfrei und Spaß dabei

Zitat von tmp
Und so schnell und konstruktiv, wie mir bei Problemen mit open source software von der Community geholfen wurden habe ich es bei kommerzieller Software noch nie erlebt.
Ich habe schon öfter das Gegenteil erlebt. Statt einer vernünftigen Antwort bekommt man eher ein "RTFM" um die Ohren gehauen.

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