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20 Jahre Linux : Mein geliebtes Arbeitstier

Weil Windows 98 ihn so*sehr nervte, installierte Torsten Kleinz als Student einfach Linux. Und er blieb dabei, auch ohne Programmierkenntnisse. Denn Linux läuft einfach, Gratis-Programme kommen ohne Werbe-Toolbars daher und wenn es mal Probleme gibt, hilft die Community. Eine Liebeserklärung.

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setro 22.08.2011, 16:31
60. Windows bleibt, wie es war

Zitat von pax
Also eine erstaunliche Aussage , wenn man bedenkt, mit wieviel Hass und Hähme man MicroSoft mit Milliarden-Strafen belegt hat und zerschlagen wollte, weil MicroSoft die Anwendungsprogramme mit dem Betriebssystem paralel ausliefern wollte, so dass man nach der Installation des Betriebssystems keine weiteren programme mehr einrichten bräuchte.
Mag sein, dass einige User Hass und Häme für Windows übrig haben, aber definitiv hat MS seine Marktmacht missbraucht. Nur darum ging es. Folglich ist dein Erwiderung an dieser Stelle sinn-, weil zusammenhanglos.

Zitat von pax
Nun da man es geschafft hat, Windows komplett auf auf das Betriebs- und GUI-System zu reduzieren, werden die Vorteile von Komplettpaketen gelobt. :-D
Unsinn, Windows kommt daher wie ehedem, nur dass man heute nach weiteren Browsern gefragt wird. Jahrelang war man mit einer Windows-Standardinstallation sogar nicht in der Lage, eine CD zu brennen. Nur ein Beispiel dafür, wie MS seine User im Regen stehen lassen hat.

Zitat von pax
Im übrigen ist das "Neuaufsetzen des Betriebssystem" zwar etwas, was man als Linuxuser nach den vielen Foren beiträgen zu urteilen offenbar häufiger machen muss, aber für die Masse der Anwender ist es nicht interessant.
Eben gerade nicht, da Linuxe/Unoxide in der Vergangenheit defintiv keine Probleme mit Viren und co gehabt haben. Die Standardantwort in den einschlägigen Foren, Rechner im Schadensfall platt machen oder das Geheul, mein Windows wird immer langsamer *plärr*, gibt's eben nur im Hause MS. :P

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werists 22.08.2011, 16:38
61. Windows installieren oder einen nutzbaren Rechner

Zitat von Münchner-Kindl
2 Tage um Windows 7 einzurichten? Bin selber auch nicht der totale Profi aber sowas mach ich in wenigen Stunen. Irgendwas macht der Autor hier flasch.
W7 ist sicher in ein paar Stunden installiert, nur arbeiten kann man dann immer noch nicht damit.
Je nach dem was man mit dem Rechner mach kann ein Windows Update schon sehr lange dauern. Man muss ja alle Programme aus vielen verschiedenen Quellen neu installieren.

Ein paar Beispiele die dabei schief gehen können:
Die Netzwerkfreigaben funktionieren nicht mehr korrekt und das FAX-Programm verweigert seinen Dienst (Duckertreiber alt, neuen suchen),
Das Warenwirtschaftssystem findet nach Neuinstallation den Lizenzschlüssel nicht obwohl der an der gleichen Stelle liegt. (irgendein Registry Eintrag löst das Problem)
Noch Tage später werden noch Fehler festgestellt, z.Bsp. der Email-Aufruf aus dem WaWi das email-Programm startet aber übergibt bestimmte Parameter nicht mehr.

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Imhodepp 22.08.2011, 16:38
62. Ist das...

Zitat von SamZidat
Wer nicht gerade Gamer ist oder Spezialanwendungen braucht, die darunter nicht laufen, wird mit Linux immer besser bedient sein als mit M$ oder angebissenem Obst - vorausgesetzt, er zieht lange genug den Kopf aus dem Allerwertesten, um sich das mal in Ruhe anzuschauen.
... wieder ein Beispiel für die freundliche Linux-Community?

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setro 22.08.2011, 16:41
63. Zweifelhafte Aussage

Zitat von Flugwuppich
Ich verdamme Linux nicht und nutze es für alle Netzabhängigen Awendungen. Die Programminstallation war bis Ubuntu 10.4 schlicht eine Zumutung, aber im Netz ist es eben sicherer.
Sorry, aber diese Aussage ist äußerst zweifelhaft. Ubuntu bringt seit Ewigkeiten Synaptic mit, den Paketmanager von Gnome. Leichter kann man Programme nach Applikationsgruppen geordnet nun wirklich installieren. Programm aussuchen, Hacken setzen, Enter und der Fisch ist gelutscht. Das Paket wird automatisch heruntergeladen, installiert und konfiguriert.

Zitat von Flugwuppich
Seit der neuesten Distribution kann sich nun jeder parallel ein Linux auf seinen WindowsPC ziehen
Noch einmal Unsinn, Dualboot oder Wubi gibt es ebenfalls schon seit Jahren! Oder spielst du auf Virtualisierungen an? Nur gibt es dies auch schon seit Jahren...

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Loewe_78 22.08.2011, 16:42
64. ...

Zitat von TooLowFlaps
[...] Und ich denke, je mehr "Quatsch" man auf seiner Mühle installiert hat, desto langwieriger und komplizerter wird ein Neuaufbau auf einem "nackten" Rechner. Da geben sich - meiner bescheidenen Meinung nach - Linux und Windoof nix. Es ist - wie bei vielen Dingen im Leben - eine Glaubens -und Ansichtssache. [...]
Oder eine Wissenssache...
man schaue auf ubuntuusers.de im Wiki unter apt-get und passe den Befehl ein wenig an.
dpkg --get-selections | grep "\binstall" | awk '{print $1}' > /home/kerl/dpkg.log
schreibt mir alle Programme auf dem alten Rechner /der alten Installation in eine Datei. Die transferiere ich mitsamt dem home-Verzeichnis auf einen externen Datenträger.

Nämliches macht man mit der Datei /etc/apt/sources.list, die man gegebenenfalls ein wenig anpassen muss, wenn man eine neue Ubuntu-Version verwendet. Das kann man auch über eine Benutzeroberfläche tun.

Anschließend im Terminal eingeben

sudo xargs -n1 apt-get --reinstall install -y < /home/kerl/dpkg.log

Das installiert mir alle Programme, die auf dem altern Rechner liefen.

Zeitdauer 1/2 Std., wenn man unterwegs noch Kaffee braucht.

Den Rest macht der Rechner...

Bei Windows halt leider net. Alleine das CDs wechseln...

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roterschwadron 22.08.2011, 16:42
65. Soll ihr Leben jetzt neu gestartet werden (j/n)?

Zitat von Loewe_78
Bis alle Programme installiert sind - das daaaaauuuuuuert unter Windows.
Ich wette, daß die Zeit je nach Beobachterstandort unterschiedlich schnell vergeht. Es kommt eben darauf an, ob man fremde Zeit kauft oder leiht. Geliehene Zeit ist halt günstiger, weil die damit produzierte Ware nach einiger Zeit selbst wieder zu Staub zerfällt. Bei gekaufter Zeit (ewiges Unternehmen) muß andererseits seltener ein Arbeitsplatz abgestaubt werden.

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193 22.08.2011, 16:42
66. Geduld und Lernbereitschaft.

Ich bin jahrelanger Windowsnutzer, und freue mich über Windows 7 (hab lange für den Umstieg von XP gebrauchte + hab Vista aus ekel übersprungen), auch wenn ich manches zu "benutzerfreundlich" finde. Einiges kommt mir da doch arg vorgekaut vor.

Im Dualboot läuft nun seit ein paar Monaten auf dem Laptop und seit ein paar Wochen auf dem Desktop Ubuntu (bzw. ähnliche Distributionen) und ich probiere rum. Einzige offensichtlicher Nachteil: Mein Wlanstick am Desktop läuft nicht, und den zum laufen zu bringen wäre mir zuviel Aufwand. Aber ich wollte langfristig eh ein Kabel verlegen, was ich nun getan hab.

Im direkten Vergleich finde ich Linux fixer und es bedient meine Logik irgendwie besser. Windows 7 benutze ich zum Recorden (und wenn ich schon dabei bin auch zum zocken), da Linux da für mich keine alternative ist (insb. wg. Asio und co).
Mich machen aber beide Betriebssysteme glücklich.

Hab bei verschiedenen Praktika auch an Macs gearbeitet. Ging auch gut, kann auch funktionieren. Aber mich ekelt Apple irgendwie an, deswegen geh ich dem ganzen aus dem Weg. Außerdem glaube ich tatsächlich, dass man für das selbe Geld mehr bekommen kann, wenn man sich nicht bei Apple bedient. Irgendwie geht da zuviel ins Prestige.

Fazit:
Alle 3 Varianten funktionieren doch super, man muss die Jeweilige nur kennen (oder bereit sein diese kennenzulernen). Alle haben ihre Vor- und Nachteile, geheul und übermäßiges Lob fällt dann in die Kategorie >Glaubensfrage<.
Ich glaube es läuft in Zukunft auf eine ausgeglichenere Verteilung hinaus.

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Joachim Kr. 22.08.2011, 16:43
67. Dokumentation fehlt meist

Zitat von anders_denker
Wenn man zu offensichtliches fragt, kein Wunder! Nehmen Sie es nicht persönlich, aber wer sich in die Reihe derer einreiht, die offensichtlich die zugehörige Doku nicht gelesen haben, bekommt das zurecht zu hören. Stellen sie sich einfach vor sie stehen im Laden, auf der Eingangstür steht groß Bäckerei, frisches Brot, Brötchen. Und dann kommen täglich Leute die offensichtlich nicht Blind sind, der deutschen Sprache mächtig und fragen "haben sie Brot und Brötchen"?
Bei sehr vielen Programmen - auch welchen die einwandfrei laufen - ist keine lesbare Hilfe an adäquater Stelle, nämlich innerhalb der Anwendung.
Davon abgesehen, auch ich nutze inzwischen Ubuntu als Arbeitsplattform für mich, während meine Kunden alle meist Windows nutzen. Für mich ist Ubuntu 11 ausgereift genug, um es Laien zu übergeben, die werden klarkommen. Es fehlt nur an Hardware-Distrubutoren, die fertige Angebote machen.

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setro 22.08.2011, 16:44
68. Tu das!

Zitat von AlLumMei
Ach, windows gegen linux gegen mac der verlierer ist eh der nutzer, weil funktionstüchtig ist keines. windows ist unsicher, virenanfällig linux nutzbar zu bekommen kostet zeit mac wird leider von einer sich unmöglich....
Wechsel, am Besten zur Schiefertafel. Aber die funktioniert unter deiner Fuchtel wohl auch nicht richtig. :P

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saddamatus 22.08.2011, 16:48
69. Chapeau

Zitat von hans.jo
Also hier nicht rumheulen nur weil Du zu faul warst die Anleitung zu lesen und lieber schmarotzenderweise kostenlosen Support von Leuten wolltest, die das in ihrer Freizeit machen. Die haben auch keine Lust irgendwelche faulen Endanwendern den Arsch nachzutragen und das auch nur zu erwarten ist eine unverschämte Respektlosigkeit.
Das war jetzt bestimmt eine überzeugende Motivation für noch zögernde Windows-Nutzer, die fürchten, dass die Nutzung von Linux ihre Kompetenz überfordern könnte.

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