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3-D-Modell: Forscher drucken sich einen Lautsprecher
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Es ist ein kleiner Schritt hin zur selbstgemachten Audioanlage: Per 3-D-Druck haben Forscher der amerikanischen Cornell University einen funktionsfähigen Lautsprecher hergestellt. Mit dem Klang professioneller Boxen kann die Eigenentwicklung aber nicht mithalten.

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Das Groschengrab 17.12.2013, 17:04
1. Bei Bedarf aus dem Drucker.

Zitat von sysop
Es ist ein kleiner Schritt hin zur selbstgemachten Audioanlage: Per 3-D-Druck haben Forscher der amerikanischen Cornell University einen funktionsfähigen Lautsprecher hergestellt. Mit dem Klang professioneller Boxen kann die Eigenentwicklung aber nicht mithalten.
Die 3D-Technik ist zwar erstaunlich weit fortgeschritten, aber da gibt es noch Vieles aufzuholen. Man sollte sich keinen Illusionen hingeben: in 20 Jahren sieht das schon ganz anders aus. Und da viele alltägliche Dinge, die uns umgeben, ja tatsächlich nur aus "Plastik" hergestellt sind, werden wir in 20 Jahren sowas bei Bedarf aus dem Drucker bekommen.

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cucco 17.12.2013, 17:40
2. primitiver geht's nimmer

Zitat von Das Groschengrab
Die 3D-Technik ist zwar erstaunlich weit fortgeschritten, aber da gibt es noch Vieles aufzuholen. Man sollte sich keinen Illusionen hingeben: in 20 Jahren sieht das schon ganz anders aus. Und da viele alltägliche Dinge, die uns umgeben, ja tatsächlich nur aus "Plastik" hergestellt sind, werden wir in 20 Jahren sowas bei Bedarf aus dem Drucker bekommen.
Diese Spielereien als relevant und zukunftsträchtig zu bezeichnen ist doch ein Witz!
Seit der Erfindung der CD geght es mit der Tonqualität in der Wiedergabe bergab. Nicht nur das. Die Geräte, die man benutzt werden immer unzuverlässiger and störanfälliger. Ich kann nicht zählen, wieviel CD player ich in 20 Jahren zerschlissen bzw. weggeschmissen habe wegen irgendwelcher Störungen. Doch meine amplifier, C -Recorder und Plattenspieler der japanischen Oberklasse, mit handsigniertem Prüfbericht gekauft Ende der 70er laufen auch heute einwandfrei. Zusammen mit hochwertigen holzgerahmten Lautsprechern ergibt das Klang, den man mit den lächerlichen MP3 Geräuscherzeugern gar nicht vergleichen kann, auch nicht mit CDs.

Man kann sich auch Lautsprecher aus Pappe und Draht basteln. Man kann auch Schilfrohr statt Zigaretten rauchen. Das bleiben dann experimentelle Bastelarbeiten aber kein technischer Fortschritt.
Alle Produktion muss seit der Globalisierungswelle in Massen stattfinden. Die Firmen gieren nach mehr, obwohl sie durch outsourcing mehr als 10 mal so viel Profit einstreichen wie zu nationalen Zeiten. Alles auf Kosten der Qualität unserer angebotenen Produkte werden einige Milliardäre neu gemacht und die Millionäre werden reicher - das ist wohl der Stolz der Industrienationen. Nicht mehr der Inhalt und die Qualität des Lebens für jeden einzelnen. In solch einem Klima werden Lautspecher aus 3D Druckern gemacht, was vor 30 Jahren Abfall gewesen wäre.

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mebschmw 17.12.2013, 17:42
3. Sinnlose Meldung - wird jetzt von jedem 3D-Druck einzeln berichtet?

Sorry, aber ich kann das Wort 3D-Drucker schon nicht mehr hören! Wird jetzt über jeden Quatsch berichtet, den ein 3D-Drucker ausspuckt?

Nur zur Info: Magnete und Spulen lassen sich nicht drucken. Und Membranen und Gehäuse aus Plastik sind nicht wirklich neu. Das Thema ist falsch dargestellt und besitzt keinerlei Relevanz! Die wichtigsten Teile wurden nicht gedruckt! Gedruckte Magneten wären tatsächlich revolutionär, aber genau das ist (noch) nicht möglich!.

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darksystem 17.12.2013, 17:53
4.

Zitat von cucco
Diese Spielereien als relevant und zukunftsträchtig zu bezeichnen ist doch ein Witz! Seit der Erfindung der CD geght es mit der Tonqualität in der Wiedergabe bergab. Nicht nur das. Die Geräte, die man benutzt werden immer unzuverlässiger and störanfälliger.
Der Titel Ihres Beitrages trifft diesen perfekt. Denn hier geht es keineswegs um gute Klangqualität, sondern um die Technik des 3D Drucks und ihre Fortschritte.

Aber um Ihre Thema dennoch kurz aufzugreifen: Machen Sie mal einen kleinen Kratzer quer über Ihre Schallplatten und versuchen diese fehlerfrei abzuspielen. Ein guter CD Spieler bekommt das mit einer zerkratzten CD locker geregelt. Soviel zum Thema "störanfälliger". Bzgl. der Klangqualität ist die CD, rein von den technischen Daten her, einer Schallplatte auch deutlich überlegen (Im Zweifel Stichwort SA-CD).

Sie gehören schlicht und ergreifend zu den ewig Gestrigen. CDs klingen aufgrund der besseren Qualität nun einmal "anders" als Schallplatten. Und das Thema "MP3" hat im Hi-Fi Bereich sowieso wenig zu suchen. Wenn überhaupt komprimeirt dann bitte FLAC o.Ä..

@Topic
Ich finde die Fortschritte interessant. Ich denke es wird auch möglich werden Dinge aus weichem Metall herzustellen, wenn entsprechend präperiertes Material und passende Geräte geschaffen werden. Wer meint das dies niemals möglich sein wird möge bitte daran denken das es auch mal Zeiten gab als Computer ganze Räume füllten und nicht nur eine Hosentasche.

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cor 17.12.2013, 18:09
5. ...

Zitat von cucco
Diese Spielereien als relevant und zukunftsträchtig zu bezeichnen ist doch ein Witz!
Das könnte man auch über Ihren Beitrag sagen.

Zitat von cucco
Seit der Erfindung der CD geght es mit der Tonqualität in der Wiedergabe bergab.
1. Hier geht es weder um Tonqualität noch um CDs. Hier geht es darum, wie weit die 3D-Drucktechnik fortgeschritten ist. Haben Sie den Artikel gelesen?
2. Auch Ihnen glaub ich nicht, dass Sie einen Unterschied von einer CD zu einer 256kbit MP3 hören.

Zitat von cucco
Nicht nur das. Die Geräte, die man benutzt werden immer unzuverlässiger and störanfälliger.
So? Na die Schallplattengeräte haben natürlich immer fehlerfrei abgespielt, oder? MP3s werden übrigens noch zuverlässiger abgespielt. Ach nee, stimmt ja. Da stimmt Ihnen ja wieder die Qualität nicht.

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Kirk70 17.12.2013, 18:29
6. Falsch informiert

Zitat von cucco
Diese Spielereien als relevant und zukunftsträchtig zu bezeichnen ist doch ein Witz! Seit der Erfindung der CD geght es mit der Tonqualität in der Wiedergabe bergab. Nicht nur das. Die Geräte, die man benutzt werden immer unzuverlässiger and störanfälliger. Ich kann nicht zählen, wieviel CD player ich in 20 Jahren zerschlissen bzw. weggeschmissen habe wegen irgendwelcher Störungen. Doch meine amplifier, C -Recorder und Plattenspieler der japanischen Oberklasse, mit handsigniertem Prüfbericht gekauft Ende der 70er laufen auch heute einwandfrei. Zusammen mit hochwertigen holzgerahmten Lautsprechern ergibt das Klang, den man mit den lächerlichen MP3 Geräuscherzeugern gar nicht vergleichen kann, auch nicht mit CDs. Man kann sich auch Lautsprecher aus Pappe und Draht basteln. Man kann auch Schilfrohr statt Zigaretten rauchen. Das bleiben dann experimentelle Bastelarbeiten aber kein technischer Fortschritt. Alle Produktion muss seit der Globalisierungswelle in Massen stattfinden. Die Firmen gieren nach mehr, obwohl sie durch outsourcing mehr als 10 mal so viel Profit einstreichen wie zu nationalen Zeiten. Alles auf Kosten der Qualität unserer angebotenen Produkte werden einige Milliardäre neu gemacht und die Millionäre werden reicher - das ist wohl der Stolz der Industrienationen. Nicht mehr der Inhalt und die Qualität des Lebens für jeden einzelnen. In solch einem Klima werden Lautspecher aus 3D Druckern gemacht, was vor 30 Jahren Abfall gewesen wäre.
Sie verwechseln solche noch-Kinderschuh-Technologien mit dem gesamten Angebot. Es sind zwar - ich habe Boxenbau mal betrieben - nicht riesige Fortschritte in den letzten Jahrzehnten erreicht worden, aber schlechter wird´s wohl kaum. Ich persönlich habe ein Electro-Voice System mit einem T-35, EVM 10M und EVM 18B-II und individueller Passivweiche wem´s was sagt und der Krempel kommt aus den 80ern aus der Entwicklung und kann heute noch sehr gut mit aktuellem Profi-Stuff mithalten was Auflösung und Wirkungsgrad angeht, aber es gibt Weiterentwicklungen die eben in der Klasse klein sind. Mein Zeug hat ca 5.000,- DM im Selbstbau 1985 gekostet. Wenn Sie heute mal sehen, was Sie vergleichbar teuer bekommen ist es schon besser geworden. Aber wie gesagt ist in der Liga kleiner Fortschritt angesagt.
Und wenn Sie aktuelle Kompressionen meinen oder psychoakustische Tricks wie mp3, dann kennen Sie keine guten Codecs wie Monkey (Loss-less zu CD) und viele andere. Aber 320k/Bit mp3 ist auch schon sehr gut.
Wenn Sie Musik wirklich bewusst genießen wollen, lassen Sie den Apple-Schrott (u.a.) einfach weg und beschäftigen sich ein wenig damit. Kochen lernen ist schwieriger!

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M.W. aus A. 17.12.2013, 18:31
7. Fortschritt?!?

Zitat von cor
Das könnte man auch über Ihren Beitrag sagen. 1. Hier geht es weder um Tonqualität noch um CDs. Hier geht es darum, wie weit die 3D-Drucktechnik fortgeschritten ist. Haben Sie den Artikel gelesen? 2. Auch Ihnen glaub ich nicht, dass Sie einen Unterschied von einer CD zu einer 256kbit MP3 hören.
Das mit der Qualität mag ja stimmen oder nicht, Tatsache bleibt aber, daß die Studenten ein paar Platikteile gedruckt haben. Toll! Kompliment! Hochachtung! Weiter so! Ich bin Stolz auf die beiden!

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DonCarlos 17.12.2013, 19:08
8. interne oder externe Fehlerkorrektur

Zitat von darksystem
Aber um Ihre Thema dennoch kurz aufzugreifen: Machen Sie mal einen kleinen Kratzer quer über Ihre Schallplatten und versuchen diese fehlerfrei abzuspielen. Ein guter CD Spieler bekommt das mit einer zerkratzten CD locker geregelt. Soviel zum Thema "störanfälliger".
Auch der gute CD-Spieler fängt einfach an selbst Musik zu machen und bügelt schlicht die Fehler durch glattmachen aus. Bei der Platte gibt es einen Knackser, der aber auch ganz gut von meiner internen Fehlerkorrektur ignoriert werden kann.

Das war immer der Trick beim Verkauf von CD-Spieler: Hören Sie auf Störgeräusche und nicht auf die Musik!

Zitat von darksystem
Bzgl. der Klangqualität ist die CD, rein von den technischen Daten her, einer Schallplatte auch deutlich überlegen (Im Zweifel Stichwort SA-CD).
Rein technisch stimmt das nicht, dafür fehlt der CD schlicht die Auflösung für hohe Frequenzen. Da wird dann wieder interpretiert.

Wenn Sie mit SA-CD kommen, dann machen Sie auf der mal einen radialen Kratzer drauf...

Zitat von darksystem
Sie gehören schlicht und ergreifend zu den ewig Gestrigen. CDs klingen aufgrund der besseren Qualität nun einmal "anders" als Schallplatten.
Ich habe ein paar Vergleich bei gleicher Lautstärke zwischen Platte und CD laufen lassen. Meist war die Platte besser. Nur ein paar MFSL-CDs waren der Platte ebenbürtig oder besser.

Zitat von darksystem
@Topic Ich finde die Fortschritte interessant. Ich denke es wird auch möglich werden Dinge aus weichem Metall herzustellen, wenn entsprechend präperiertes Material und passende Geräte geschaffen werden. Wer meint das dies niemals möglich sein wird möge bitte daran denken das es auch mal Zeiten gab als Computer ganze Räume füllten und nicht nur eine Hosentasche.
Es gibt schon Metalldrucker... nur eine Spule inkl. Isolierung, Magnet und Kondensatoren wurde eben nicht gedruckt.

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monoman 17.12.2013, 19:44
9.

Die Beschreibung der Vorführung mit der Stimme Obamas erinnert mich irgendwie an die Aufnahme mit Edisons Stimme, als dieser seinerzeit die Tonaufnahme auf einer Wachswalze demonstrierte. Die Aufnahmequalität war natürlich grottenschlecht aber der Anfang einer wunderbaren Entwicklungsgeschichte bis heute. Beim aktuellen Beispiel geht es wohl kaum um Standards von Tonqualität sondern vielmehr darum, dass hier ein 3D-Druck mit verschiedenen Materialien stattgefunden hat, darunter Metall, und man damit ein funktionierendes elektrisches Gerät herstellen konnte.

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