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30 Jahre E-Mail in Deutschland: Unerträglich, unverzichtbar
Ole Reißmann

Eine ist meist harmlos, im Schwarm werden sie zur Plage: Seit 30 Jahren gibt es E-Mails in Deutschland. Obwohl das System längst an seine Grenzen stößt, machen wir immer weiter.

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der_seher59 01.08.2014, 06:48
1. nur was für Profis

Zitat von sysop
Eine ist meist harmlos, im Schwarm werden sie zur Plage: Seit 30 Jahren gibt es E-Mails in Deutschland. Obwohl das System längst an seine Grenzen stößt, machen wir immer weiter.
Wenn man mit dem Medium umgehen kann - eine prima Sache.

Die hier jammern, hätten wohl am liebsten noch den guten alten Fernschreiber zurück

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alleauswandern 01.08.2014, 07:02
2. ganz einfach

spam ins Strafgesetzbuch aufnehmen!
hohe Geldstrafen auferlegen!
internationale Verfolgung! evtl. so etwas wie die ICANN gründen gg. spam.
spammer müssen alle kosten übernehmen, auch die von Europol dann.

schon hätten wir wieder Arbeitsplätze.
aber finde mal einen Politiker der in der Lage ist das umzusetzen!?

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Mach999 01.08.2014, 07:04
3.

Irgendetwas mache ich falsch. Ich nutze seit 20 Jahren Email, und ich habe mich noch nie über die Mailflut beschwert, weder beruflich, noch privat. Mein Mailprogramm auf dem Notebook hat einen Spam-Filter, der weit über 99% der Mails fehlerfrei klassifiziert. Mein Smartphone hat sowas nicht, aber ich erkenne merkwürdigerweise sofort an Absender und Betreff, ob es sich um eine lesenswerte Mail handelt.

Beruflich brauche ich nach einem 4-wöchigen Urlaub einen Tag, um die Mails abzuarbeiten. Eine Frage des Vorgehens. Von Mailordnern habe ich mich zum Beispiel schon vor ewigen Zeiten verabschiedet. Erstens passt kein Ordnungssystem auf jede Mail, und zweitens dauert das Sortieren einfach zu lang. Wozu haben Mailprogramme eine Suchfunktion?

Die Idee, die Mailflut zu senken, indem ich noch mehr Nachrichten in noch mehr verschiedenen Systemen wie Doodle, Twitter, Facebook, etc. erzeuge, wie in dem verlinkten Artikel empfohlen, ist absurd. Eventuell rührt die gefühlte Belastung einiger Leute auch genau daher, dass sie diesen Ratschlag beherzigen.

Dieses Mailflut-Gejammer gibt es, seit ich Mails benutze. Gehört zum guten Ton. Leider kann ich mich daran nicht beteiligen. Ich fühle mich irgendwie ausgeschlossen.

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Poseri 01.08.2014, 07:23
4.

Zitat von sysop
Eine ist meist harmlos, im Schwarm werden sie zur Plage: Seit 30 Jahren gibt es E-Mails in Deutschland. Obwohl das System längst an seine Grenzen stößt, machen wir immer weiter.
Das Unheil kommt mit der Email im Büro... weil man überall und bei jedem Mist zumindest in Kopie ist und jede einzelne eben doch etwas Zeit kostet.

Täglich flattern ca. 100 Emails in meinen Account und vllt. 20 davon sind letztendlich relevant für mich die ich im schlechtesten Fall schlicht übersehe weil sie in dem Wust von unwichtigem Kram untergeht.

Habe jetzt angefangen an zwei Tagen in der Woche die Email gar nicht erst zu öffnen... das sind nun die produktivsten Tage meiner Woche. Kann ich nur empfehlen.

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FreakShow789 01.08.2014, 07:31
5. Ein Witz?

"Das System stößt an seine Grenzen"!? Soll das ein Witz sein? Welche Grenzen denn?

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Delden 01.08.2014, 07:38
6. Früher

Früher war alles besser. Ich frag mich wie man früher ohne E-Mails arbeiten konnte. Poststapel abgearbeitet, kommt heut keine mehr, Beine hoch. Etwas mehr positive Aspekte über 30 Jahre E-Mail hätte ich mir gewünscht. Gab es historisch wichtige, kuriose oder einprägsame Exemplare digitaler Post?

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Mehrleser 01.08.2014, 07:44
7.

Die von Herrn Reißmann erwähnten "Alternativen" bestehen nur darin, die Informationsflut auf andere Kanäle zu verteilen und durch die damit verbundene Redundanz zu vergrößern. Unangenehmer Nebeneffekt: Die Inhalte persönlicher Kommunikation liegen dann nur noch in der "Cloud" bei FB & Co., nicht mehr im eigenen Postfach.

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TobiR 01.08.2014, 07:45
8. Lösungen?

Zitat von sysop
Eine ist meist harmlos, im Schwarm werden sie zur Plage: Seit 30 Jahren gibt es E-Mails in Deutschland. Obwohl das System längst an seine Grenzen stößt, machen wir immer weiter.
Hat der Prakitkant keine Zeit mehr Lösungsansätze bei google zu suchen?

Was komplett nicht angesprochen wird, ist unsere aktuelle Rechtssprechung ...
Das dürfte für viele noch ein sehr böses erwachen geben ;)

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tssd47 01.08.2014, 07:46
9.

Wenn man seine E-Mailadresse nicht bei jedem Gewinnspiel angibt, seine Filterregeln einigermaßen pflegt und sich darüber bewusst ist, dass der Papierbriefkasten genauso überfüllt sein kann, verzweifekt man nicht an E-Mail. Ich finde sie wesentlich besser als f-b oder whatsapp.

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