Forum: Netzwelt
30 Jahre E-Mail in Deutschland: Unerträglich, unverzichtbar
Ole Reißmann

Eine ist meist harmlos, im Schwarm werden sie zur Plage: Seit 30 Jahren gibt es E-Mails in Deutschland. Obwohl das System längst an seine Grenzen stößt, machen wir immer weiter.

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Yadanar 01.08.2014, 09:29
30. Bravo!

Zitat von LouisWu
Der weitaus größte Anteil der weltweiten eMails ist Spam. Die Lösung zur Eindämmung der eMail-Flut ist recht einfach: eMails müssen kostenpflichtig werden. 1/10 Cent für jede Mail, und Massenversender würden sich schon überlegen, ob das ROI dann noch stimmt. Und für Privatpersonen sollte es kein Problem werden, für 100 eMails 10 Cent bezahlen zu müssen. Das Geld könnte ja für gemeinnützige Zwecke verwendet werden...
Eine vorzügliche Idee! Und wenn man dann noch bei den Mobil-Tarifen von der Flatrate wegkommt, und auch da z. B. pro Minute oder pro SMS 10 Cent verlangt, wird unsere (Um-)Welt wieder ein wenig erträglicher.

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Lische 01.08.2014, 09:31
31. Wichtige Information?

Zitat von sysop
Jede E-Mail könnte wichtige Informationen enthalten.
Quatsch: Ich lese mir auch nicht jede Info-Post meines Kabelanbieters durch oder jede Werbepost der xy-Versicherung. Die kommen ungelesen in den Müll.
Genau so passiert das mit Mails. Im Gegenteil - hier gibt es sogar elektronische Hilfsmittel, die vieles (nicht alles) für mich erledigen.
Ich kann das Gejammere um die ach so vielen Spam Mails nicht verstehen. Ich vermute eher, dass viele Menschen ihre eigene Wichtigkeit dadurch zu betonen versuchen, dass sie ja das Opfer einer unfassbar großen Flut an unerwünschten Mails sind. Hört man immer gerne - und ungefragt - von Kollegen nach derem Urlaub: Ich habe x-100-Mails im Postfach und komme garnicht mehr hinterher (Untertitel: Ich bin ja sooooo wichtig).Das ist dann Wichtigtuerei 2.0 aber kein wirkliches Problem.
Die eMail (oder adäquate Nachfolgesysteme) werden noch leben, wenn der Autor des Artikels mit ein wenig mehr Lebenserfahrung und Gelassenheit an das Thema herantritt.

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grock 01.08.2014, 09:32
32. Es gibt wirklich Schlimmeres...

...wenn man sie so benutzt:
Als Anrufbeantworter. Für vernünftiges, kurz überlegtes und dann sinnvoll Zusammengefasstes. Wenn man etwa mehrere Adressen gezielt einsetzt um Wichtiges zu scheiden. Berufliches vom Privaten, oder den andern Lebensbereichen - dann ist sie doch keineswegs eine Plage! Und verpflichtet, sie ständig abzurufen ist man nicht. Es gibt ja immer noch das Telefon. Auch da muss man nicht immer rangehen. Es kommt, wie oft im Leben, eben auf den Umgang an. Emails haben Daseinsberechtigung und werden uns noch eine Weile begleiten.

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thinkSelf 01.08.2014, 09:32
33. Peinlicher bis ärgerlicher Artikel

Der Artikel ist im ersten Teil peinlich. Wer über zu viele E-Mails klagt kann entweder das Tool nicht bedienen oder er kann sich nicht ogansieren oder er braucht für die Wahrnehmung seiner eigenen Wichtigkeit viele Mails und muss das dann auch noch öffenntlich kund tun.

Wirklich ärgerlich wird es aber, wenn als Lösung für die eigene Unfähigkeit auch noch der Einsatz von einem Dutzend weiterer Tools empfohlen wird. Insbesondere Chat-Anwendungen liebe ich da besonders. Also die Vertextung der normallen sprachlichen Kommunikation. Und man konnte für diese räumliche Distanzen sogar schon vor der Erfindung des Netzes überwinden. Nennt sich Telefon. Und das wird doch auch von jungen Leuten noch ausgiebig genutzt.

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maco 01.08.2014, 09:33
34. Mail 2.0

Zitat von der_seher59
Wenn man mit dem Medium umgehen kann - eine prima Sache. Die hier jammern, hätten wohl am liebsten noch den guten alten Fernschreiber zurück
Naja - 9 von 10 E-Mails sind Spam. Eine einfache Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist nicht verfügbar. Metadaten der Kommunikation lassen sich mit E-Mail gar nicht verschlüsseln. Es ist echt Zeit für Mail 2.0 ;-)

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zaphod_beeblebroxiii 01.08.2014, 09:39
35. Ich bin

Zitat von der_seher59
Wenn man mit dem Medium umgehen kann - eine prima Sache. Die hier jammern, hätten wohl am liebsten noch den guten alten Fernschreiber zurück
zwar nicht komplett Ihrer recht harschen Auffassung, aber prinzipiell haben Sie Recht.
Ich selbst kenne meinen Sender- und Adressatenkreis am Besten: Kollegen, meine Bank(en), Familie und mit wem ICH sonst noch Kontakt pflegen möchte.
Es ist für mich kein Problem, einen solchen Filter/Sperre einzurichten der alle Andere wegbügelt. Schliesslich habe meine bevorzugten Kontakte eher keine unbekannten/sich ständig ändernde Mail Adressen.

Auf das Medium an sich möchte ich nicht mehr verzichten.

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muehl500 01.08.2014, 09:46
36. seit 25 Jahren bin ich ein begeisteret E-Mail-User

E-Mail steht für mich an Nr. 1 aller Kommunikationsformen. Egal wo ich auf der Welt bin und einen Internetanschluss habe, habe ich eine zuverlässige Kommunikationsform. Das ist bei Reisen sehr praktisch. Sogar die meisten Firmen, Dienstleister, sogar Verwaltungsstellen der öffentlichen Hand verwenden mittlerweile E-Mail. Über die vielen Jahre haben wir gelernt, mit diesem Medium umzugehen. Ich verwende keinen Spam-Filter, da ich selber auswählen will, was da gelöscht wird. Ich bekomme jeden Tag ca. 10 Spam-Mails, die ich sofort herausfinde und dann ungesehen lösche. Glücklicherweise kann man sich von vielen Newslettern wieder abmelden, so dass ich kein Problem damit habe.

Leider mögen die jungen Leute E-Mail nicht so sehr, was mich aber auch nicht wundert. Die verwenden ihr Handy, um ins Internet zu gehen und E-Mails zu schreiben. Mit kleinem Display und Mini-Tasten kann man nicht ordentlich arbeiten, so dass auf eine seitenlange Anfrage, lediglich geantwortet wird: "JAP" oder irgendein kurzer Kommentar geschrieben wird, der eher so aussieht, als hätte man eine mit einem Autisten zu tun.

Mit meinen Töchtern unterhalte ich mich deshalb über Facebook, doch das mögen sie auch nicht - nun ja - die Alternative müssen sie mir erst aufzeigen.

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maddel5 01.08.2014, 09:56
37. Meine volle Zustimmung haben Sie

Zitat von Olaf
Mein Problem ist nicht der Spam oder die unerwünschte Werbung. Das lässt sich technisch lösen oder durch einen Blick auf den Betreff und anschließendem Löschen. Mein Problem ist die zunehmende Tendenz von Kollegen und anderen ihre Probleme per E-Mail zu meinen Problemen machen zu wollen. Wozu soll man sich hinsetzten und selber recherchieren oder gar den Kopf anstrengen, wenn man einfach eine E-Mail schreiben kann? Der Müll kostet Zeit, denn diese Mails kann ich nicht einfach ignorieren und löschen und es ist richtig lästig. Je Smarter die Technik wird, desto stupider werden die Leute, ist mein Eindruck.

Bei mir erweitert sich das Problem noch um -zig Kollegen und Firmen aus Übersse. Überall wird mann einkopiert, niemand will oder kann mehr etwas selber machen. Das ergibt bei mir hunderte von Eingangsmails am Tag von denen max. 20% für mich relevat sind.
Aber lesen muss ich ja trotzdem erstmal alle um die relevanz zu prüfen.

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Michael200669 01.08.2014, 10:02
38.

Zitat von LouisWu
Der weitaus größte Anteil der weltweiten eMails ist Spam. Die Lösung zur Eindämmung der eMail-Flut ist recht einfach: eMails müssen kostenpflichtig werden. 1/10 Cent für jede Mail, und Massenversender würden sich schon überlegen, ob das ROI dann noch stimmt. Und für Privatpersonen sollte es kein Problem werden, für 100 eMails 10 Cent bezahlen zu müssen. Das Geld könnte ja für gemeinnützige Zwecke verwendet werden...
Wenn sie Lust haben, können Sie ja gerne bezahlen. Denn der Preis wird nicht bei 1/10 bleiben, sondern kontinuierlich steigen und irgendwann kostet die Mail dann genauso wie eine Postkarte. Vergessen sie es.

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gazettenberg 01.08.2014, 10:02
39.

Zitat von alleauswandern
spam ins Strafgesetzbuch aufnehmen! hohe Geldstrafen auferlegen! internationale Verfolgung! evtl. so etwas wie die ICANN gründen gg. spam. spammer müssen alle kosten übernehmen, auch die von Europol dann. schon hätten wir wieder Arbeitsplätze. aber finde mal einen Politiker der in der Lage ist das umzusetzen!?
Naja, so ein globales, supranationales Email-Interpol 2.0 wäre dann wahrscheinlich ein milliardenteures Bürokratie-Monster, gegen das die EU-Administration winzig ist - mit tausenden Verwaltungsbeamten und Sachbearbeitern, an der Spitze hoch bezahlte abgehalfterte Politiker aus den über 200 Teilnehmer-Staaten. Möchte ich dafür mein Steuergeld ausgegeben sehen? Eher nicht.

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