Forum: Netzwelt
5G und künstliche Intelligenz: Es war einmal ein Exportweltmeister
JENS SCHLUETER/EPA-EFE/REX

Ein "Start-Ziel-Debakel" sei die Digitalpolitik der Bundesregierung, schrieb Sascha Lobo. Ob 5G oder künstliche Intelligenz - die Große Koalition enttäuscht ihn. Im Podcast reagiert Lobo auf Leserzuschriften.

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shrufu 28.04.2019, 18:51
10.

Zum ersten Kommentar fällt mir ein das es geradezu ein Glücksfall wäre wenn die betroffenen Unternehmen den Gewinn komplett schlucken. Dann wäre es relativ leicht mit dem Finger darauf zu zeigen und zu sagen das funktioniert nicht.. stattdessen gehe ich von einer moderaten Verbesserung aus, dem Markt entsprechend statt den Möglichkeiten. Mit anderen Worten geschluckt wird das der Nachlass trotzdem aber man wird auch etwas vorweisen.. dafür ist Lobbyarbeit schließlich auch da.. die Linie zu erspüren und herabzusetzen bei der sich die Regierung aus den Fenster lehnen würde, die in Form von CDU, sich bekanntlich weder Feinde schaffen will in der Wirtschaft noch dafür bekannt sein will Marktteilnehmer unter Druck zu setzen.. quasi der Bewahrer von Spielräumen für diejenigen die zum Problem werden könnten. Ich glaube nicht das es "Günstlinge" gibt wie in den USA mit Tesla wenn es um Neuerung geht. Sondern es scheint der feste Glaube zu herrschen das genügend Schnittmenge mit den Positionen da ist und wenn nicht muss sich die Position dann ändern!? Marktkonforme Politik? Das Ergebnis sind mE übersensible Unternehmer und Marktergebenheit was Interventionen unwahrscheinlich macht und so volkswirtschaftlichen Spielraum in Optionen so eingrenzt das eigentlich vitale Maßnahmen ineffektiv und erst retrospektiv eingesetzt werden. Mag sein das eine "ruhige Hand" viel ausmacht, verändert sich jedoch die Lage wäre ich lieber auf Zack und hier und da ein bisschen würfeln tut man in fast jeder Lage.. auch abwarten und hier und da "next level" schrittchen gehen ist mE nicht unriskant. Was letztendlich die bessere Entscheidung ist weiß ich leider nicht und sowas wird mMn ja auch kaum ernsthaft rational öffentlich diskutiert und man muss sich vieles selbst zusammenbasteln statt Mal komplette Einblicke in Denkprozesse zu bekommen.. was die Meinungsbildung einfach fehleranfälliger macht und das nervt mich persönlich.

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ghdstz 28.04.2019, 19:06
11. Bitte etwas mehr Sorgfalt und mehr Mut, Herr Lobo ...

Im neue Debatten-Podcast von Sascha Lobo zum Thema 5G führte dieser - experimentell und nur abschnittsweise - einen neuen "PodRage"-Modus ein, um seiner Meinung nach besonders krasse Forumsbeiträge abzukanzeln. Das ist zwar etwas unkonventionell aber einen Versuch wert, besonders wenn man einen großen Teil der Wortmeldungen betrachtet die wohl meist aus der rechtspopulistischen Ecke kommen und in üblicher Wutbürgermanier über alles Mögliche zetern, ohne jedoch zur eigentlichen Sache etwas beizutragen. Aber gerade diese fragwürdigen "Beiträge" kommen bei Herrn Lobo - leider - völlig ungeschoren davon, deswegen wird niemand in die Schranken gewiesen. Nein, sein Mißfallen konzentriert sich auf Foristen die seiner Meinung nach nicht genügend Sorgfalt aufwenden, etwa weil sie einen von Herrn Lobo zitierten Link nicht berücksichtigt haben.

Wer so hohe Anforderungen in Bezug auf Sorgfalt stellt muss dann aber auch hinnehmen, dass er bei eigenem unsorgfältigem Vorgehen auch kritisiert wird. Etwa bei 30:00 seines Podcasts erzählt Herr Lobo groben Unsinn über Langwellen- und Kurzwellenfunk, wer Details wissen will kann dort mal nachhören und sich dann bei Wikipedia über die tatsächlichen Ausbreitungscharakteristika dieser Wellenarten kundig machen. Es ist nicht weiter schlimm wenn Herr Lobo sich in solch "altertümlichen" Techniken nicht auskennt, aber dann sollte nicht versuchen sich auch noch auf diesem Gebiet profilieren zu wollen.

Schlimmer ist aber wenn er beim Titelthema "5G" schlampig recherchiert, die Thematik und Architektur von 5G nicht so ganz verstanden hat, das wichtige Thema D2D völlig unter den Tisch fallen läßt - und grob fahrlässig die vorherrschende fundamentale Fehleinschätzung weiterverbreitet, dass flächendecken 5G - Mobilfunknetze erforderlich seien um überall im Land 5G - Technologie nutzen zu können. Diese Diskrepanz wurde im Forum mehrfach angesprochen und kontrovers diskutiert, Herr Lobo kann das Thema kaum übersehen haben. Besonders peinlich - er kritisiert Frau Minister Karliczek heftigst wegen deren Aussage dass 5G - Mobilfunknetze nicht "an jeder Milchkanne" erforderlich seien, obwohl sie mit diesem Statement völlig recht hat. Daher werden erhebliche Milliarden(fehl)investitionen zum Glück nicht erfolgen. Herrn Lobo's Aufgabe wäre es nun eigentlich, der Öffentlichkeit zu erläutern warum dies so ist.

Aber dazu gehört nun der Mut, über den eigenen Schatten zu springen und einen eigenen Fehler zuzugeben ...

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krautrockfreak 28.04.2019, 20:02
12. Dieser ganze 5G-Digitalisierungs-Überall-Schnellfunk ist Nonsens, denn

das Wohl Deutschlands ist von ganz anderen Dingen abhängig als der Frage, ob jede Milchkanne 5G mal hat (was sie niemals haben wird, was aber nur ein Fachmann beurteilen kann, wie ich z. B.). Und weiterhin, es gibt keine "künstliche Intelligenz", denn alles, was die Maschine rechnet, hat zuvor ein Mensch programmiert - immer! Kein Computer kann selbständig Entscheidungen treffen. Das wird auch nicht dadurch wahr, dass man es immer wieder nachplappert. Nur der Mensch ist "intelligent" oder einige Tiere, aber niemals eine Maschine!

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thoscha 28.04.2019, 20:11
13.

Ich höre immerzu nur wie wenig diese Regierung an Sachverstand für den Bereich Digitalpolitik aufweisst. Das wir aber schlechter als ein Teil der EU aufgestellt sind, dürfte jedem schon lange klar sein.
Doch was hier nicht angesprochen wird, sondern seltsamerweise von allen verschwiegen - ist die schädlichkeit der 5G Wellen. Diese Wellenform hat sehr viel Ähnlichkeit mit einer Strahlenwaffe. Diese wird als ADS (Active Denial System) bezeichnet und für die Kontrolle grösserer Menschenansammlungen eingesetzt. Bei der Komplexität dieser Wellen (5G) müsste man mit starken körperlichen Beeinträchtigungen rechnen. Und es könnte der gesamte Zellstoffwechsel durch- einander geraten. Somit könnte auch die Blut-Hirn Schranke total durchlöchert werden.
Der Glukose Metabolismus des Hirns, sowie die Melatonin-Produktion die für den "gesunden" Schlaf sorgt, können gestört werden. Das wiederum führt zu immensen Schlafstörungen. Und diese werden sich gewaltig ausweiten inner - halb der Bevölkerung. Aus Studien zur Erforschung von Mikrowellen - die von Militär in Auftrag gegeben wurden, kennt man ca. über 700 unterschiedlichste Frequenzen, die physiologische sowie auch neurologische Schäden hervor- rufen können.
Und die Kombination all dieser Möglichkeiten der Wellenstrukturen untereinander ist so komplex das die Erforschung noch Jahrzehnte andauern wird. Wir haben in unserem Körper zigtausende an Strukturen die auf diese elektromagnet ischen Frequenzen regieren können und werden. Das wir bei jedem anders sein.
Und dann hätten wir noch das Größte aller Probleme das auf uns zukommt, die Auswirkung von 5G auf unsere Kinder und ihre Gesundheit!
Kids unter 18 Jahren haben ein Immunsystem das noch nicht auf 100% Leistung läuft, im Gegensatz zum Erwachsenen. Somit wird die unvollendete und noch nicht ausgehärtete Knochenstruktur (bis ca. 27 Jahren) - eine Menge mehr an Wellen absorbieren. Das ist wie ein schleichendes Todesurteil für die Kids, denn die Mikrowellen dringen bis ins Mark vor. Tolle Sache, was?! Die TNB - Zellen werden wesentlich mehr bestrahlt als ihnen guttut, deshalb werden sie nicht mehr perfekt funktionieren können. Das gleich geschieht mit dem Antikörper - Immunsystem, das auch nicht mehr richtig funktioniert. Das wiederum ist ein Grund für die hohe Krebsrate bei Kindern.
Und jetzt kommt das Wlan - Problem an den Schulen, das im gleichen Kontext mit aufgetaucht ist ::
stellen wir uns vor , das unsere Kids mit ihren Eierstöcken 5- 8 Std. lang direktem Wlan-Beschuss ausgesetzt sind und das ab einem Alter von z.B. 5 Jahren bis sie 18 oder 20 sind! Diese Kids werden genetische Keimbahnschäden davon - tragen und zwar mit solch irreparablen Schäden das diese immer weiter in der Familie vererbt werden. Somit hat die nächste Generation genetisch schon einen Fehler und wer weiß nach wieviel Generationen es dann dadurch mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Früh- oder Totgeburt kommt! Und das ist nur den Anfang der gesamten Misere. Die Totale Überwachung wird uns aller Rechte berauben, unsere Kinder werdenzu genetischen Krüppeln gemacht, aber
Hauptsache der "€uro" rollt. WAS für eine FARCE ....!!

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kelcht 28.04.2019, 21:16
14. Expertenbattel

Zitat von ghdstz
Im neue Debatten-Podcast von Sascha Lobo zum Thema 5G führte dieser - experimentell und nur abschnittsweise - einen neuen "PodRage"-Modus ein, um seiner Meinung nach besonders krasse Forumsbeiträge abzukanzeln. Das ist zwar etwas unkonventionell aber einen Versuch wert, besonders wenn man einen großen Teil der Wortmeldungen betrachtet die wohl meist aus der rechtspopulistischen Ecke kommen und in üblicher Wutbürgermanier über alles Mögliche zetern, ohne jedoch zur eigentlichen Sache etwas beizutragen. Aber gerade diese fragwürdigen "Beiträge" kommen bei Herrn Lobo - leider - völlig ungeschoren davon, deswegen wird niemand in die Schranken gewiesen. Nein, sein Mißfallen konzentriert sich auf Foristen die seiner Meinung nach nicht genügend Sorgfalt aufwenden, etwa weil sie einen von Herrn Lobo zitierten Link nicht berücksichtigt haben. Wer so hohe Anforderungen in Bezug auf Sorgfalt stellt muss dann aber auch hinnehmen, dass er bei eigenem unsorgfältigem Vorgehen auch kritisiert wird. Etwa bei 30:00 seines Podcasts erzählt Herr Lobo groben Unsinn über Langwellen- und Kurzwellenfunk, wer Details wissen will kann dort mal nachhören und sich dann bei Wikipedia über die tatsächlichen Ausbreitungscharakteristika dieser Wellenarten kundig machen. Es ist nicht weiter schlimm wenn Herr Lobo sich in solch "altertümlichen" Techniken nicht auskennt, aber dann sollte nicht versuchen sich auch noch auf diesem Gebiet profilieren zu wollen. Schlimmer ist aber wenn er beim Titelthema "5G" schlampig recherchiert, die Thematik und Architektur von 5G nicht so ganz verstanden hat, das wichtige Thema D2D völlig unter den Tisch fallen läßt - und grob fahrlässig die vorherrschende fundamentale Fehleinschätzung weiterverbreitet, dass flächendecken 5G - Mobilfunknetze erforderlich seien um überall im Land 5G - Technologie nutzen zu können. Diese Diskrepanz wurde im Forum mehrfach angesprochen und kontrovers diskutiert, Herr Lobo kann das Thema kaum übersehen haben. Besonders peinlich - er kritisiert Frau Minister Karliczek heftigst wegen deren Aussage dass 5G - Mobilfunknetze nicht "an jeder Milchkanne" erforderlich seien, obwohl sie mit diesem Statement völlig recht hat. Daher werden erhebliche Milliarden(fehl)investitionen zum Glück nicht erfolgen. Herrn Lobo's Aufgabe wäre es nun eigentlich, der Öffentlichkeit zu erläutern warum dies so ist. Aber dazu gehört nun der Mut, über den eigenen Schatten zu springen und einen eigenen Fehler zuzugeben ...
Was ist D2D ist das sowas wie ein Hotspot den z.B. neue Autos erzeugen können. lässt sich Ford z.B. dem Kunden nach einem Jahr paar Euro im Monat kosten. Aber das Entertainment System kann man auch über Ford Pass und dem Mobilfunkinternet Upgraden wieso haben sich die Koreaner für beide Dinge entschieden Super Netz als auch D2D Anwendungen, die sie auch ohne Fachchinesisch mal beschreiben können.

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neutron76 29.04.2019, 08:11
15. Ohne Mobilfunk-Industrie brauchen wir keine Vorreiterrolle bei 5G

Die wesentlichen Fehler sind bereits vor Jahren gemacht worden, weil man zugelassen hat, dass Huawei die europäischen Mobilfunkfunkinfrastrukturanbieter platt macht.

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MatthiasPetersbach 29.04.2019, 10:02
16. Für was das alles gut sein soll....

Für was was das alles gut sein soll, wird eben nicht beantwortet.

Nur mit einem eher dubiosen "Zukunft" und "vorne dabeisein".

Deutschland braucht Internet überall - aber in durchaus handelsüblichen Bandbreiten.
Bei ungehemmtem Wachstum wird G5 sowieso nicht reichen, sondern G10. Oder G20 :)

Das reicht NIE - weil sich die Wünsche entsprechend den Bedingungen immer erhöhen - sozusagen vorangaloppieren. Dann wird eben irgendwann Fäkalienlaboruntersuchung auf dem heimischen Stuhl in Echtzeit Standard.

Wenn wir den Wünschen aka feuchten Träume der Autofahrer in den 60ern endlos gefolgt wären, dann würden heute 30 Meter breite Straßen für 100 km/h durch jedes Dorf führen.

Was eben gerne vergessen wird: Daten brauchen STROM. Unermesslich viel. Der selbst mit umweltfreundlicher Erzeugung eben nicht komplett umweltfreundlich ist. Und grundsätzlich so beschränkt werden sollte, wie es nur geht.

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Sascha Lobo 29.04.2019, 10:46
17. Fehler im Podcast

Liebe/r ghdstz,

vielen Dank für den Hinweis auf meinen Fehler. Sie haben vollkommen Recht, bei meinem erklärenden Beispiel von Radiowellen habe ich mich vertan (hauptsächlich dabei, welche Strahlungen an der Ionosphäre gespiegelt werden). Um so ärgerlicher, wie Sie richtig schreiben, weil ich ja Sorgfalt verlangt habe im gleichen Podcast. Ich bitte um Entschuldigung dafür, im Moment plane ich ein Erratum im nächsten Podcast.

Was 5G angeht allerdings, sehe ich das anders, und eben nicht nur ich. Auch bei einer Reihe von Netzwerk-Experten ist Frau Karliczeks Aussage nicht gut angekommen. Und in Südkorea hat das 5G-Netzwerk zwar „nur“ mit 85 Städten angefangen, aber die Zielplanung liegt bei einem „flächendeckenden“ Ausbau, und das ist nicht von mir.

Was schließlich D2D angeht, da habe ich ausdrücklich davon gesprochen, dass ich die technischen Zusammenhänge „sanft vereinfacht“ darstelle. D2D, für die Mitlesenden, heißt Device-to-device und bedeutet, dass mit dem 5G-Standard Daten auch dezentral von Gerät zu Gerät ohne Funkstation dazwischen übertragen werden können. Für das Internet der Dinge und das Autonome Fahren wird das wichtig werden, und das hat in der Tat nicht so viel mit Infrastruktur zu tun. Es gibt aber noch einige ungelöste Herausforderungen mit D2D, die wissenschaftlichen Paper von Ende 2018 und Anfang 2019 skizzieren dabei vor allem Privacy-, Sicherheits- und Interferenz-Management-Probleme. In jedem Fall ist es aber so, dass D2D naturgemäß eine vergleichsweise große Dichte an Devices braucht. Die Testreihen, die ich nachgelesen habe, gehen von wenigen hundert Metern aus, eher als Maximum. Sich bewegende Geräte sind dabei noch schwieriger kalkulierbar und können infrastrukturell deshalb zunächst nur sehr eingeschränkt berücksichtigt werden. Mir scheint nicht, als könne in Deutschland auf absehbare Zeit damit auf dem Land irgendein Problem fehlender Infrastruktur gelöst werden.

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Sascha Lobo 29.04.2019, 10:48
18.

Liebe/r ghdstz (und liebe zu Recht empörte Amateur-Funker),

vielen Dank für den Hinweis auf meinen Fehler. Sie haben vollkommen Recht, bei meinem erklärenden Beispiel von Radiowellen habe ich mich vertan (hauptsächlich dabei, welche Strahlungen an der Ionosphäre gespiegelt werden). Um so ärgerlicher, wie Sie richtig schreiben, weil ich ja Sorgfalt verlangt habe im gleichen Podcast. Ich bitte um Entschuldigung dafür, im Moment plane ich ein Erratum im nächsten Podcast.

Was 5G angeht allerdings, sehe ich das anders, und eben nicht nur ich. Auch bei einer Reihe von Netzwerk-Experten ist Frau Karliczeks Aussage nicht gut angekommen. Und in Südkorea hat das 5G-Netzwerk zwar „nur“ mit 85 Städten angefangen, aber die Zielplanung liegt bei einem „flächendeckenden“ Ausbau, und das ist nicht von mir.

Was schließlich D2D angeht, da habe ich ausdrücklich davon gesprochen, dass ich die technischen Zusammenhänge „sanft vereinfacht“ darstelle. D2D, für die Mitlesenden, heißt Device-to-device und bedeutet, dass mit dem 5G-Standard Daten auch dezentral von Gerät zu Gerät ohne Funkstation dazwischen übertragen werden können. Für das Internet der Dinge und das Autonome Fahren wird das wichtig werden. Es gibt aber noch einige ungelöste Herausforderungen mit D2D, die wissenschaftlichen Paper von Ende 2018 und Anfang 2019 skizzieren dabei vor allem Privacy-, Sicherheits- und Interferenz-Management-Probleme. In jedem Fall ist es aber so, dass D2D naturgemäß eine vergleichsweise große Dichte an Devices braucht. Die Testreihen, die ich nachgelesen habe, gehen von wenigen hundert Metern aus, eher als Maximum. Sich bewegende Geräte sind dabei noch schwieriger kalkulierbar und können infrastrukturell deshalb zunächst nur sehr eingeschränkt berücksichtigt werden. Mir scheint nicht, als könne in Deutschland auf absehbare Zeit damit auf dem Land irgendein Problem fehlender Infrastruktur gelöst werden.

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kelcht 29.04.2019, 11:05
19.

Zitat von neutron76
Die wesentlichen Fehler sind bereits vor Jahren gemacht worden, weil man zugelassen hat, dass Huawei die europäischen Mobilfunkfunkinfrastrukturanbieter platt macht.
Kathrein Junior z.B. hats sportlich genommen und nicht den Chinesen die Schuld gegeben sondern die Hürden für den 5G Ausbau in Deutschland angeprangert. Außerdem ist es gut das es Huawei gibt die trotz der Auflagen, Steuern und Spinnereien der Regierung bzw. einiger Deutscher Investieren.

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