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5G-Vergaberegeln: CDU sperrt sich gegen mobiles Internet der Zukunft
AFP

Bildungsministerin Karliczek steht in der Kritik, weil sie den neuen 5G-Mobilfunk nicht überall in Deutschland für erforderlich hält. Kanzleramtschef Helge Braun springt ihr bei. Den Netzbetreibern dürfte das gefallen.

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xlabuda 25.11.2018, 17:06
70. In keinem Land der Welt ist 5G u/o LWL

flächendeckend vorhanden.
Das gilt immer nur für Ballungsgebieten - es sei denn, man redet über Liechtenstein, Monaco o.ä.
Weder in Japan noch Korea stehen hohe Bandbreiten flächendeckend zur Verfügung.
Und wenn irgendjemand meint, dass auch ländliche Bereiche dies haben müssen, soll er das doch bezahlen.
Man kann NICHT jedes Mattel mit Internet versorgen.
Man kann ja genau EIN ländliches Gebiet vollversorgen und alle Internetklitschen ziehen dann dahin -wo ist das Problem?
Aber volflächig Deutschland ist Hirnriss.

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curiosus_ 25.11.2018, 17:08
71. Und was hat...

Zitat von adal_
Während sich der (übrigens zuständige) deutsche Wirtschaftsminister fürs lückenhafte deutsche Handynetz öffentlich schämt, gerieren sich 2 (übrigens unzuständige) Figuren aus der zweiten Reihe, Karlicek und Braun, als 5G-Investitionsbremser.
...ein "lückenhaftes deutsches Handynetz" mit 5G zu tun? Herr Altmaier hat sich über Verbindungsabbrüche beim Telefonieren beschwert, da reicht 2G. Das gibt es bereits seit 1991. 5G ist dafür völlig unnötig. Mit Kanonen auf Spatzen, oder kaufen Sie einen Hydraulikbagger, wenn Sie ein Blümchen im Garten pflanzen wollen?

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xlabuda 25.11.2018, 17:10
72. In jeder Firma und in jedem Unternehmen wird

Investitionen eine Wirtschaftlichkeitsrechnun verlangt - und das völlig zu Recht.
Wer in Hintertupfingen GB will, soll doch eine Wirtschaftlichkeit beweisen. Das ist die Zukunft etc. ist für mich zu wenig Ertrag. Wenn die Wirtschaftlichkeit gegeben ist, finden sich sicherlich 200e Investoren.

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spmc-12355639674612 25.11.2018, 17:11
73. Blühende Landschaften, Teil 2

Zitat von Hamberliner
Ich bin als Ingenieur zwar durchaus technikaffin, aber das heißt nicht, dass ich ganz Deutschland als eine einzige Smart City sehen möchte. Jedes Land braucht auch einen gewissen Prozentsatz unbesiedelte Wildnis, und da muss man nicht alles mit Mobilfunkmasten zupflastern. Es stinkt mir sowieso, dass bei uns der Staat die Zersiedelung kräftig fördert. Zivilisation, Wertschöpfung, Arbeit und Wohnraum gehört in die Städte und nicht gleichmäßig übers ganze Land verstreut, um den Preis eines wahnwitzigen Verkehrsaufkommens. Ich persönlich habe ein Projekt vor mir, wo ein sehr komplexes rechnergesteuertes System sich 1..2 Tage auf dem Wasser bewegen soll und zuverlässig intensiven Datenverkehr mit dem Kontroll-Arbeitsplatz braucht, und wir haben uns gegen Mobilfunk entschieden und für WLAN von einem Begleitboot aus, um die Distanz kurz zu halten. Das ist eine exotische Ausnahmesituation. Für den Normalfall und an Land ist das autonome Fahren kein Muss und keine heilige Kuh. Es eignet sich eh nur für Güterverkehr und Logistik. Man kann Mobilfunkabdeckung außerorts auf ein grobmaschiges Netz von Hauptverkehrsadern beschränken und die Wildnis dazwischen in Ruhe lassen.
Ich bin durchaus auf Ihrer Seite, dass wir - aus energetischen, verkehrstechnischen und ökonomischen Gründen - das Leben in Zukunft eigentlich noch stärker in den Ballungszentren konzentrieren und eine weitere Zersiedlung verhindern müssen.
ABER: In Deutschland gibt es - meist aus historischen Gründen - bereits eine gewisse Zersiedlung. Wir sollten zwar nicht den Bau neuer Viertel freistehender Einfamilienhäuser mit großen Grundstücken auf dem Land fördern, aber die erhaltenswerte Substanz der vielen historisch gewachsenen kleinen Städte sehr wohl vor dem Verfall bewahren. Wie aber soll das gehen, wenn die jungen Leute gezwungen werden, von dort abzuwandern? Die Folge sind Leerstand und Zerfall und weiterer Bevölkerungsschwund. Dem kann man mit gezielter Förderung entsprechender Infrastruktur entgegenwirken. Dabei geht es nicht um die "Wildnis" - dort haben Sie auch in anderen Ländern keinen Handyempfang - sondern um die vielen kleinen Städte in nicht besonders dicht besiedelten Gegenden, also sozusagen um die kohlschen "blühenden Landschaften".

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BerndBecker 25.11.2018, 17:12
74. Dorothee Bär ist Staatsministerin für Digitales ... oder?

Pennt die gerade, oder warum müssen andere (Braun, Karliczek) ran, die ganz offensichtlich mit dem Thema völlig überfordert sind?

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Das Pferd 25.11.2018, 17:13
75.

Zitat von soisses007
Das Telefon- und Mobilfunk-NETZ gehört zur Grundversorgung. UND das ist Aufgabe des Staates! Die Mobilfunkfirmen sollen nicht zahllose löchrige Netze aufbauen, sondern der Staat soll EIN NETZ betreiben und die Dienste (Sprache, Daten) an die Mobilfunkfirmen verkaufen. Da bleibt noch genug Business übrig! Solange dieses bescheurte Vorgehen: Frequenzen für Milliarden verkaufen und anschließend über löchrige Netze lamentieren angesagt ist, wird sich am 3. Weltstatus unserer Netze nichts ändern. Beim BOS-Digitalfunk (Polizei...) hat man auch völlig sinnlos ein eigenes löchriges völlig veraltetes Netz aufgebaut. In der Politik fehlen Strategen mit WEITBLICK. Lieber ein zuverlässiges dichtes Funknetz als zig löchrige.
ist nicht ganz unproblematisch. Wir haben ein Schienennetz, das letztlich zu 100% dem Staat gehört. So richtig gut läuft das auch nicht.
Wobei 5G sich IMHO wirklich für einen gemeinsamen Ausbau eignet. Andere Frequenzen, andere Ausbreitung, andere Standorte. Vor allem mehr. Und die technische Entwicklung ist durchaus so weit, daß man logische Netze auf einem physischen betreibt. Oder Dienste vermarktet. Andererseits fällt Netzabdeckung als unterscheidendes Qualitätsmerkmal weg, Billigheimer gehen dann nur über künstlich begrenzte Leistung. Wie auch immer, die Südkoreaner denken wohl sehr konkret über ein gemeinsames Netz nach, dort bricht sicher nicht gleich der Sozialismus aus.

Bein Staat hätte ich Bedenken bei dreistelligen Milliardensummen, da gibt es immer eine soziale Wohltat, die gerade wichtiger als Zukunft und Infrastruktur ist.

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spam.box 25.11.2018, 17:15
76. Tolle Logik

Was für ein Unsinn!, Für smart City braucht man 5G in jedem Wald und auf jeder Wiese. Ich dache immer, große Städte sind das Gegeteil von Wald- und Naturschutzeinrichtungen. Und was die Nutzung in der Industrie angeht: Jedes Unternehmen kann sich 5G innerhalb seiner Infrastruktur installiern. Die Frequenzen muss man nicht mal ersteigern. Außerdem: NIEMAND hat etwas gegen 5G. Es geht nur darum, wie man sowas finanzieren kann. Steuermittel halte ich für ungeeignet. Ich meine, wer mehr Kosten verursacht, soll auch mehr zahlen. Wer also auf jedem Hochsitz im Wald 8k Videostreaming haben will, sollte dafür auch kräftig zahlen und sich das nicht von der Aldi-Kassiererin in der Stadt subventionieren lassen. Deutschland ist bei der Internet-Nutzung im Vergleich der Industrieländer schon heute im obersten Drittel und eine Flächenabdeckung wird das noch mal verteuern. Übrigens: Kein Industrieland strebt ein Flächendeckung an, sondern vor allem einen billigen Zugang. Mir ist ein BILLIGER Netzzugang ebenfalls viel wichtiger, als ein SCHNELLER.

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xlabuda 25.11.2018, 17:16
77. Hier melden sich wohl alle online gamer und

Streamingpeople zu Wort. SORRY, wer ruckelfrei stranden will, soll dafür bezahlen.

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johngoose 25.11.2018, 17:16
78. Was war denn mit UMTS?

Ständig läuft man hinterher. Kann man nicht mal einen Standard festlegen und endlich ausbauen? Als ob man jährlich neues Auto kauft und nie einfährt

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Spiegelleserin57 25.11.2018, 17:16
79. alles zu seiner Zeit...

Zitat von jsavdf
Toll wie so an heute gedacht wird. Und morgen ist das alles Technik von gestern. Kann man nicht mal vorausschauend eine Technik einsetzen? Hat er schonmal daran gedacht, dass die Datenraten weiter steigen werden? Um mal im Bild zu bleiben: 8k ist nicht das Ende. Allein schon durch Film und musikstreaming werden die Datenraten steigen. Und ja wird das sich alles auf seinen kleinen viereckigen Kasten anschauen. Oder? Vielleicht kommt ja noch was. Mir fehlt da vielleicht das Vorstellungsvermögen. Aber das hatte der Vorstand von Nokia vor 12 Jahren auch nicht. Mit der Denkweise, obwohl es ist keine Denkweise, es ist eigentlich die politische Verschreibung dessen mit dem sich der Bürger gefälligst zu begnügen hat. Damit ist die CDU in Sachen digitales keinen deut besser als die Grünen mit dem veggieday. Die Grünen haben aber diesen Fehler erkannt. Meinetwegen können die Herrschaften ihre Nachrichten gerne per Brieftaube senden. Die Technik wird natürlich maximal 10 Jahre in Benutzung bleiben. Aber wer immer auf das Neuste wartet und deswegen beim Alten bleibt, scheint zu glauben dass die großen Sprünge der Menschheit aus dem Nichts entstanden sind.
ich habe 4 G und das reicht völlig aus. Man muss nicht alles übertreiben denn es muss auch bezahlbar bleiben! Schon heute sind sehr viele Privatleute deutlich überschuldet und es werden immer mehr! So wie die Wirtschaftslage ausschaut werden auch noch viele ihren Arbeitsplatz verlieren. Je ärmer die Verhältnisse um so größer der Fernseher. Schon daran sieht man wer mit dem Geld umgehen kann und wer eben nicht! IT kostet sehr viel Geld und wer auf dem neuesten Stand sein will muss schon viel Geld ausgeben. Schon die regelmäßigen aktuellen Programme einer Virensoftware und auch Onlinebanking kosten Geld. Nun muss man auch regelmäßig für Officeprogramme pro Jahr Leihgebühren zahlen und auch das schlägt zu Buche.
Wenn Konzern große Netze nutzen wollen können sie sie auch sicherlich finanzieren. G4 reicht für den normalen Haushalt absolut aus.
Es ist schon sehr witzig immer das Neueste haben zu wollen, aber nur auf Pump. Wehe wenn die Banken die Zinsen anheben...das wird ein Fiasko für viele Bürger werden . die Blase platzt bald !

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