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Ab 2018: Google will Werbeblocker in Chrome einbauen

Google erhöht den Druck auf die Werbebranche und Online-Anbieter. Ab 2018 soll der Chrome-Browser nur noch "gute Werbung" anzeigen. Nutzern wird zudem ein Tool angeboten, mit dem sie sich von Werbung freikaufen können.

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Msc 02.06.2017, 12:45
1.

Da begibt sich Google aber auf rechtlich dünnes Eis, wenn die Werbefirmen dann Geld an Google überweisen müssen, damit ihre Werbung überhaupt gesehen wird obwohl Google weder mit der Webseite noch mit Werbung zu tun hat.

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Die Happy 02.06.2017, 12:51
2.

Ob der besser als uBlock Origin ist, da habe ich meine Zweifel.
Für mich der bisher beste für Chrome.

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stalkingwolf 02.06.2017, 12:54
3. gute Werbung?

Die sollten man ihre Top Werbe Auflistung in Google anschauen und welche Firmen dort z.b bei der Verbraucherschutz gelistet werden.

Aber die zahlen ja fleißig, da sieht man einmal drüber hinweg das es die reinsten Abzocker und Verbrecher sind.

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Anay2 02.06.2017, 12:59
4. Malware kann nicht ausgeschlossen werden

Gerade Ende letzten Jahres gab es ja auf Forbes und anderen Seiten das Problem, dass Malware-infizierte Werbung über einen "Acceptable Ads"-Kanal eingeschleust wurde, weiterhin das Angler Exploit Kit auf Dailymotion und anderen Seiten über das WWPromoter-Ad-Network. Von den Werbekanälen im Hintergrund bekommt der Nutzer nichts mit, wenn er auf diese Seiten geht, und tatsächlich ist es so, dass Seiten wie SPON und andere den Nutzern nicht garantieren können, dass die Werbung auf ihren Seiten immer und für alle Ewigkeit zu 100 Prozent frei von Adware, Malware und anderen Exploits ist und sein wird. Alle reden immer nur von "Werbeeinnahmen", um Internetseiten zu finanzieren. Mir ist das völlig schnuppe, denn mir geht es *ausschließlich* um Sicherheit, um Schutz meines Eigentums vor Malware & Exploits. Deswegen werde ich niemals Online-Werbung in irgendeiner Form zulassen.

Zu Chrome im speziellen: ich frage mich, was das soll, dieses aufgeblähte Monster von einem Browser noch weiter aufzublähen. Ich empfehle Nutzern, ihre Browser (egal welche) so schlank wie möglich zu halten, und stattdessen Adblocking und Userscript-Injections auf der systemweiten Ebene zu installieren, d.h. ein Programm für alle anderen.

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thrust26 02.06.2017, 12:59
5. Solange

die Seitenbetreiber sich bequem zurücklehnen, und sich die Werbung von völlig intransparenten Werbenetzwerken (inkl. Exploits etc.) zuspielen lassen, solange bleibt bei mir der Adblocker an. Selbst wenn die Werbung irgendwann nicht mehr nerven würde. Ich bin doch nicht blöd.

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Frokuss 02.06.2017, 13:01
6. @Post 1: Dafür bezahlen?

Wo steht denn bitte dass Geld an Google fließen soll? Die Aufforderung richtet sich doch an den Besucher, seinen Blocker auszustellen oder einen kleinen Betrag zu spenden. Teilweise finde ich es richtig und leider auch bedenklich, wenn der Blocker direkt integriert wird. Zum einen Hilft es dem 0815 Anwender sich weniger Müll einzufangen, zum anderen kann Google dadurch theoretisch blocken was es will.
Mir wäre da ein unabhängiger (von Google) Werbeblocker lieber. Ich selber nutze auch uBlock in Kombination mit No-Script, welches aber den meisten Anwendern zu umständlich wäre.

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fireb 02.06.2017, 13:04
7. Wettewerbsverzerrung?

Nur die eigenen Marken im eigenen Produkt anbieten wollen ist doch eigentlich normal. Halt nein, spätestens seit Microsoft wissen wir ja dass das im digitalen mal gar nicht erlaubt ist. Ich denke das wird nur klappen wenn über Alphabet der Browser und googleads weit genug auseinander sind. Ansonsten wird's wohl bald die Ordnungshüter auf den Plan rufen. Persönlich finde ich muss man auf die googlesyndicate Werbung am längsten warten, wenn sich die Seite beim lesen nach unten verschiebt und man sich "ach auch schon geladen" denkt ist es bei mir meist ein Google-Werbebanner der schlief

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valmel 02.06.2017, 13:06
8. Nicht nur Werbung ist das Problem

Vor allem auch das Tracking. Alleine auf dieser Spiegel-Seite hier versuchen mich 9 Tracker zu verfolgen. Ich mag es nicht, ausspioniert und analysiert zu werden.

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j.vantast 02.06.2017, 13:13
9. Dreist

Das ist ähnlich dreist wie es jetzt die privaten Fernsehsender mit DVB-T2 machen.
Ich soll mich im Netz künftig von Werbung freikaufen? Ganz sicher nicht. Seit DVB-T2 verzichte ich eben auf die privaten Sender die eh fast nur aus Werbung bestehen. Ich zahle doch nicht dafür mich mit Werbung berieseln zu lassen. Und Seiten die ich mit einem Ad-Blocker nicht mehr sehen kann werden dann eben auch ignoriert. Es wird immer Alternativen geben. Die Werbewirtschaft hat sich dem Kunden anzupassen. Ich werde mich jedenfalls nie der Werbung anpassen.

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