Forum: Netzwelt
Abschaffung des Routerzwangs: Netzbetreiber haben "technische Bedenken"
DPA

Die Regierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt: Verbraucher sollen ihren Internet-Router zukünftig selbst auswählen können. Netzanbieter, die ihren Kunden die Gerätewahl untersagen, halten die Idee für problematisch.

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sponner_hoch2 01.04.2015, 18:01
50.

Zitat von hwdtrier
Bin bei 1&1 und bekomm stets die neueste FritzBox bei Vertragsänderung kostenlos. Die ist dann optimal abgestimmt. Bei Problemen gibts dann kostenlose Hilfe. Hab ich andere Geräte leidet die Abstimmung und ich muss mich an den anderen Hersteller halten.
Was für eine Abstimmung denn? Bei meinen manigfane Anbietern und Geräten mußte ich bis jetzt folgende "ausufernde" technischen Parameter abstimmen: Benutzername und Passwort.

Klar, man kann mit Keep Alives usw. rumspielen, aber bei einem durchschnittlich guten Anbieter tuns da die Standardwerte.

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dochlinux 01.04.2015, 18:44
51. Ich hatte

von Telekom einen Ruter, dann war ein großes Problem und ich habe eine FritzBox ran gemacht, keine Probleme und updeits mache ich alleine alles super und okay. Die Telekom ist nicht so froh darüber ;) !

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makromizer 01.04.2015, 19:23
52.

Zitat von maxehaxe
Also wenn ich Probleme mit meinem Router habe, bin ich froh meinen Anbieter kontaktieren zu können. Welche Anzeichen zeigen einem technischen Laien denn, ob Verbindungsstörungen am Netz oder am Router liegen? Meist (so wie bei mir mit der Telekom zu Genüge passiert) liegt es ja an der Kombination von beidem.
Dann sollen "technische Laien" sich halt weiterhin einen Router vom Anbieter holen.
Das Problem ist eher, dass, nennen wir es in dem Sinne mal "technische Vollprofis" sich mit irgend einem Schundgerät herum schlagen müssen, das mieses WLAN, dauernd Verbindungsabbrüche und abstürze, auch sicherheitskritische Updates nur sehr schleppend, keinen konfigurierbaren DNS und einen absurden Stromverbrauch hat.
Und den Anbietern bei Problemen zu kontaktieren bedeutet dann in der Regel, dass man 30 Minuten in der Warteschlange hängt, auch hier oft Verbindungsabbrüche, und wenn man mal durchkommt, erreicht man einen "Techniker", der sich wahrscheinlich über die Mindestlohnregelung freut, und nach 2-stündiger Schulung nun sinnloseste, am Problem vorbeigehnde Checklisten mit einem durchgeht.

Keine übertriebene Darstellung, sondern so erlebt bei Kabel BW, was für meine karlsruher Wohnung der einzig verfügbare Anbieter für Breitbandinternet ist.
Im Kontrast dazu hab ich bei meinem hamburger Internetanschluss einen RJ-45-Anschluss, bei dem jedes beliebige Gerät mit WAN-Unterstützung funktioniert.

Das Grundproblem ist, dass es zu solchen Unklarheiten kommen kann, wenn Hersteller und Anbieter pfuschen, wenn es um die Einhaltung von Standards geht. Die Schuld für die meisten Fehler lässt sich auch relativ einfach zuweisen. Bei sporadisch schwachem Kabelsignal liegt es an der Leitung, bei regelmäßigen Neustarts am Router. Schafft es ein Tracert nur bis zum Gateway des Anbieters, wird es wohl an diesem Gateway liegen, etc.
Das ist den "Technikern" an den Hotlines natürlich viel zu hoch, da soll man das Gerät einfach neu starten und nochmal anrufen, wenn das Problem wieder auftritt. Das wiederholen die dann auch gerne 5-6 mal, wenn man wieder (incl üblicher ewiger Warteschlange etc.) anruft.

Deshalb: SOlche Technik gehört nicht in die Verantwortung von Anbietern.

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wauz 01.04.2015, 19:32
53. Routerzwang ist Mist

Gerade die Router, die Vodafone vertickt, haben teils erhebliche Mängel. Zum lassen sich da viele Finktionen nicht, oder nicht mit vertretbarem Aufwand, vom Kunden ändern. Die Doofis werden weiterhin die Geräte verwenden, die sie vor die Nase gesetzt bekommen, aber manche User können und brauchen mehr Möglickeiten, ihre geräte einzustellen.

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al3x4nd3r 01.04.2015, 19:55
54.

Das Problem, das die Kabelnetzbetreiber nennen, das laut Artikel hier und bei Heise "kaum Standhält", dass bei mir in der Kabelleitung auch Daten für den Nachbarn drin sind, die das Kabelmodel wegwirft und nur meine Daten behält. Eine freie Modelwahl (nicht Routerwahl) würde damit das Fernmeldegeheimnis gefährden.

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Babsi03 01.04.2015, 20:51
55. Mhh...

Also ich hab damals nur dieses komische Speedport-Teil von der Telekom bekommen. Weiß gar nicht mehr ob ich dafür was bezahlt habe.
Wurde auch nicht genutzt, hab gleich ne Fritzbox drangehängt.
Und mal abgesehen von ganz untalentierten bekommt die Konfiguration eines Routers - bezüglich der Standard-Einstellungen - doch irgendwie jeder hin.

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xlklwr 01.04.2015, 21:49
56. Verschlechterung des Kundenservices....

...dürfte bei vielen, insbesondere den Kabelnetzbetreibern schwierig sein, neben schlechter Routerhardware gibt es auch unglaubliche Wartezeiten an der Hotline und Service, der auf externem Service aufbaut.

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dynamite_2000 01.04.2015, 23:31
57. lesen bildet

es ist wie immer im leben, wenn jemand das Gefühl hat etwas zu brauchen, dann muss er Energie investieren, in diesem Fall sich bilden, und dem Routern entsagen. es gibt keinen Zwang, da es immer eine Möglichkeit gibt es zu umgehen. man muss es nur wollen.....

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rofldub 01.04.2015, 23:41
58.

Zitat von xlklwr
...dürfte bei vielen, insbesondere den Kabelnetzbetreibern schwierig sein, neben schlechter Routerhardware gibt es auch unglaubliche Wartezeiten an der Hotline und Service, der auf externem Service aufbaut.
Kommt wohl immer auf die Ecke an wo man wohnt. Nord-NRW und noch nie Probleme mit dem Service von UnityMedia gehabt. Hatten bis jetzt auch jedesmal am Folgetag einen Techniker da (sogar in der angepeilten Zeit). Der rief auch mal vorher per Handy an, ob es ok ist, wenn er früher vorbei kommt, da der andere Auftrag schon fertig war.
Über sowas kann ich mich nicht beklagen.
Telekom vorher war eine Qual. Techniker kam einfach den ganzen Tag über nicht. Hat sich auch nicht ein mal gemeldet. Am Ende stand nur im Ticket "Kunde war nicht zu Hause."...

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tsaag 02.04.2015, 00:19
59. Aprilscherz?

Anders kann man die Einwände nicht einordnen.
Auf jeden Fall hab ich mir die Hauptakteure gemerkt. Man muss diese nicht unbedingt noch unterstützen.

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