Forum: Netzwelt
Abstimmung: Facebook-Nutzer wählen sich ab
AFP

Nicht einmal 0,1 Prozent aller Facebook-Mitglieder hat bisher über die neuen Nutzungsbedingungen des sozialen Netzwerks abgestimmt. Künftig will Facebook auf die Wahl-Farce ganz verzichten.

Seite 2 von 2
glooby 10.12.2012, 22:50
10.

Zitat von mm71
Ja, aber was sollen dann Abstimmungen? So gesehen hat Facebook da ausnahmsweise mal recht. Es ist eine Farce.
Da stimme ich Ihnen vollkommen zu. Mit diesen Abstimmungen bescheinigt Facebook allen Nutzern, etwas zu planen, für das sie deren Zustimmung benötigen. Hierbei handelt es sich, wie wir aus vorherigen Änderungen bei Facebook wissen, um nichts, was im Sinne der Nutzer geschieht.

Also haben Sie im Hinblick auf die Überflüssigkeit von Abstimmungen Recht. Doch diese Abstimmungen sollten überflüssig sein, weil sich Facebook an Gesetze hält und nicht weil es genau diese umgehen will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lolamarcel 11.12.2012, 06:10
11. Mensch Mensch

FB hier, FB da ..auch wenn ich ein absoluter Gegner der Sozialen Netzwerken bin reichen diese Meldungen doch langsam. Jeder wusste was FB mit den Daten macht, und jeder mit nur ein bisschen Grips kann sich ausmalen was denen noch alles einfallen wird um weiterhin Geld zu verdienen. Wenn es euch stört setzt euch alle zusammen,löscht die Accounts und verklagt FB auf endgültige Löschung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tobiasberlin 11.12.2012, 08:47
12. kurz mal nachrechnen...

... und man kommt schnell zum Ergebnis, dass nicht etwa 240 Millionen Stimmen fehlen, sondern 299 Millionen (und ein paar noch dazu).
300 Millionen geforderte Stimmen minus 600.000, ganz einfach, oder?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nevermeind 11.12.2012, 11:05
13.

Zitat von glooby
(...) In diesem Sinne setze ich mich für ganzheitlichen Datenschutz ein. (...).
Datenschutz ist ein Schlagwort aus den 1980er-Jahren. Es gibt keinen Datenschutz mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mitchomitch 11.12.2012, 11:26
14. Nichts zu entscheiden

Stell dir vor, es ist Wahl und keiner geht hin. Dieser Satz ist schon etliche Jahre alt, und trotzdem ist er noch aktuell. Aber warum gehen eigentlich immer weniger Menschen wählen? Ist es einfach Gleichgültigkeit? Sicherlich ist das einer der Hauptgründe. Aber woher kommt diese Gleichgültigkeit? Ist es einfach eine Grundzufriedenheit mit dem Status Quo? Oder ist es nicht viel eher eine Verdrossenheit darüber, dass es ohnehin nicht wirklich etwas zu entscheiden gibt? Dass man sich vorkommt, als ob man an einer Pseudo- bzw. Schauwahl teilnimmt, bei dem die zu wählenden Entscheider gar keine eigenen Entscheidungen mehr treffen, sondern ihrerseits längst alle Zügel aus der Hand gegeben haben und nur noch wie fremdgesteuerte Marionetten einen Zug begleiten, der längst von anderer Stelle aus gesteuert wird?

Historisch betrachtet stecken Demokratie und Wahlrecht ja eigentlich noch in den Kinderschuhen. Und immer wieder gibt es Grund zur Hoffnung: Menschen, sich trotz aller Repressalien erheben und für ihr Recht auf Freiheit und Gleichheit eintreten. Aber dieser Kampf findet, so mein Eindruck, längst nicht mehr hier bei uns in Deutschland statt, sondern anderswo auf der Welt, dort, wo gestern noch Diktatoren herrschten. Uns dagegen droht bereits ein demokratischer Verfall, eine Aushöhlung demokratischer Strukturen durch schlichte Bedeutungslosigkeit. Wenn die Politik nicht irgendwann wieder anfängt zu agieren statt nur zu reagieren, kann es mit der Demokratie schneller zu Ende gehen als uns allen lieb ist. Es liegt allein an uns und an den folgenden Generationen, was wir aus der - historisch betrachtet noch fast jungfräulichen - Idee einer demokratischen Gesellschaft machen und ob wir uns diese neuen Schuhe durch unsere Gleichgültigkeit leichtfertig wieder von den Füßen ziehen lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
steelman 11.12.2012, 21:47
15. optional

Vereine haben Mitglieder. FB hat Nutzer, die einfach nur Verfügungsmasse sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 2