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Absturz der Enthüllungsplattform: Assange macht WikiLeaks zum Instrument für Trump
REUTERS

Die Enthüllungsplattform WikiLeaks war wichtig für unsere Demokratie. Jetzt ist ihr Gründer Julian Assange nur noch verbittert - und unterstützt sogar Donald Trump.

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Leser161 14.09.2016, 14:21
1. Verbittert wer?

Herr Lobo, der Herr Assange ist nicht Ihr williger Helfer. Herr Assange ist sein eigenes Individuum.

Ansonsten wo ist das Problem - er veröffentlicht halt. Jeder kann sich aus den Daten eine eigene Meinung bilden. Sollen die Trumpfeinde halt die Trumpmails hacken und die veröffentlichen. Wenn der Herr Trump der Satan ist, für den ihn manche halten werden sich Hinweise darauf darin finden.

Das ist das Schöne an Transparenz, es ist sehr schwierig sie zu missbrauchen. Transparenz ist nicht da um Ihr oder jemand anderes Weltbild zu unterstützen. Transparenz macht nur das die Lügen ans Licht kommen. Transparenz ist so blind wie Justizia eigentlich sein sollte.

Das ist die neue Zeit Herr Lobo, handeln Sie damit.

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maipiu 14.09.2016, 14:23
2.

Der Satz klingt vielleicht ein wenig kitschig, ist aber wahr. Mich erinnert die Situation, die Trump/Assange provozieren wollen, an die mentale Lage kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Frei nach dem Motto: die Welt ist so schlecht, am besten geht sie unter und zwar schnell.
Was dann passierte, kann man in Geschichtsbüchern nachlesen.

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sir wilfried 14.09.2016, 14:29
3. Was kann Assange für Trump?

Meines Wissens enthüllt J. Assange, wie korrupt Frau Clinton ist. Sollte er das lieber verschweigen, weil es dummerweise Trump nutzt?
Den hat sich Assange doch nicht als Gegenkandidat ausgesucht.

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Henry Jones Jr. 14.09.2016, 14:32
4. Assange > Lobo

Assange lässt sich zitieren, dass die Wahl zwischen Trump und Clinton, wie eine Wahl zwischen Pest und Cholera ist. Nicht Wikileaks gefährdet die Präsidentschaft von Clinton, sondern ihre dunklen Machenschaften, für die andere die nicht so gut mit dem DoJ gestellt sind, längst im Knast gelandet wären. Clinton verkörpert alles wogegen Whistleblower stehen. Trump ist da bei weitem nicht so interessant. Ein Milliardär der womöglich hier und da geschummelt hat, wohingegen Clinton das ganzze politische und rechtliche System für ihre Zwecke pervertiert und so faktisch nicht einmal den Schein einer Scheindemokratie wahrt.
Assange ist ein Held. Ein Held braucht nicht zwingend eine weisse Weste und Heiligenschein.

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Preben Herbst 14.09.2016, 14:32
5. Warum?

"nämlich die noch immer und immer dringender bestehende Notwendigkeit von Leaks zur Aufrechterhaltung der Kontrollfunktion der Mächtigen"

Warum lassen wir überhaupt zu, dass so viel Macht in der Hand von so Wenigen liegt?

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El_Brain 14.09.2016, 14:33
6.

Lobo hat halt wie immer Recht.
Der Abstieg Assanges ist leider traurig, die (digitale) Welt braucht Wiki Leaks, aber nicht dieses Wiki Leaks

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zaldarie 14.09.2016, 14:33
7. Stimmt alles

Eine Plattform wie Wikileaks kann man grundsätzlich gutheißen, aber Assange ist nur noch ein antisemitischer Verschwörungstheoretiker, der offenbar sogar gezielt Dokumente zurückhält* und seine Plattform nur noch für eine persönliche Fehde nutzt. Und welchen tieferen Sinn das Veröffentlichen von privaten Daten wie Kreditkarteninformationen haben soll, egal ob nun von Politikern oder Privatpersonen, konnte mir auch noch keiner erklären. Welchen Mehrwert haben solche Veröffentlichungen?

* http://www.dailydot.com/layer8/wikileaks-syria-files-syria-russia-bank-2-billion/

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desertking 14.09.2016, 14:39
8. Make Russia great again

Unerwähnt bleibt Assanges Nähe zum Kreml. Wer für RT arbeitet, der geht doch schon mit dem Kreml und den dortigen Machthabern ins Bett. So hat es auch Assange getan und nun trommelt er für Putins Kandidaten Trump. der wohl ganz genau weiß, weshalb er seine Steuererklärung nicht öffentlich macht. Zu deutlich wäre wohl die Nähe zur mafiösen Kremlregierung und denen, die ihr nahestehen zu erkennen.

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Terredeshommes 14.09.2016, 14:40
9. Die eigentliche Stärke von Assange

Dass Assange jede Unrechtstat aufdeckt ist seine eigentliche Stärke. Alles andere wäre politische Motivation und Assange wäre längst kein Idol mehr.

Letzte Woche dasselbe mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD): Meist ist sie gut und beliebt und dann bricht sie in ihrem Wahn Verfassungsrecht, siehe Beitrag unter http://analogo.de/2016/09/13/malu-dreyer-spd-bricht-verfassungsrecht-illegale-facebook-verkuendung/

Soll man ihr das verzeihen, weil sie sonst gute Politik macht?

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