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Absturz der Enthüllungsplattform: Assange macht WikiLeaks zum Instrument für Trump
REUTERS

Die Enthüllungsplattform WikiLeaks war wichtig für unsere Demokratie. Jetzt ist ihr Gründer Julian Assange nur noch verbittert - und unterstützt sogar Donald Trump.

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correllon 14.09.2016, 14:41
10. Mark Zuckerberg macht Facebook und Instagram zum Instrument für Clinton

Herr Lobo,

Sie wissen schon, dass Mark Zuckerberg als auch Tim Cook mit ihren Unternehmen Facebook, Instagram und Apple Clinton unterstützen und auf Facebook Trump-Anhänger in ihrer Meinungsäußerung eingeschränkt werden, wenn sie sich Clinton-kritisch äußern?

Kann es sein, dass sie mit ihrem Beitrag auch pro-Clinton-Wahlwerbung betreiben, indem sie ihre journalistische Objektivität fallen lassen?
Oder dachten Sie an die Möglichkeit, dass eine Enthllungsplattform nun mal Dinge enthüllt, ganz überpolitisch und die Demokraten ziemlich viel Dreck am Stecken haben, den viele Medien, weil die Clinton-Unterstützer sind nunmal verschweigen, weshalb Herr Assange nur seinen Dienst tut, nämlich Dinge aufdecken, was viele Journalisten aufgurnd ihrer politischen Voreingenommenheit heutzutage leider nicht mehr tun?

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BeKos 14.09.2016, 14:44
11. Naja

Assage jetzt auch noch zum Antisemiten zu machen ist wohl die gute "deutsche" Art jemanden seiner Kredibilität zu berauben. Das das so lange gedauert hat wundert mich ja. Vergewaltiger hat als Label wohl nicht gereicht.
Dass Assange Hillary Clinton nicht unterstüzen würde, sollte jedem klar sein der sich mal die Art der Politik von HC beschäftigt. Ich bin auch nicht für Drumpf, aber HC ist auch nur das (wesentlich) kleinere Übel, ist doch schön dass einen Wiki Leaks auch daran erinnert.

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noonecares 14.09.2016, 14:47
12. völlig falscher Ansatz

Was spricht denn dagegen, Berichte zu veröffentlichen, die den Demokraten oder Clinton zu Recht schaden zufügen? Wenn die Vorwürfe berechtigt sind, wäre Cliton ebenso in der Pflicht, die Öffentlichkeit vom Gegenteil zu überzeugen wie jeder Andere, egal zu welchem Zeitpunkt. Assange ist schlau genug, zu wissen welche Wirkung seine Veröffentlichungen haben. Aber soll er aus Mangel an Alternativen ein Kandidatin unterstützen, deren Umfeld eben diesen "Aufstieg" Trumps möglich gemacht hat? Es spricht für sich, dass selbst erzkonservative Republikaner wie unter Anderen einige Bushs bereit wären, Clinton zu wählen. Das System, was einem Privilegien beschafft, bewahren, egal ob es jetzt Clinton, Obama oder Romney ist.

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dasdondel 14.09.2016, 14:56
13. SchwarzWeiss Denken

Die Leaks sind nicht pro Trump, sondern gegen die Methoden der Clinton's und deren Wahlhelfer. Daß Trump davon profitiert ist nicht vermeidbar - ausser man hält das erlogene Clinton-Image aufrecht. Sie verlangen von Wikileaks, daß sie per Verschweigen (=Lügen) den Clinton-Clan unterstützen - das ist absurd. Verlangen Sie lieber Fair-Play von den Clintons... naja das wäre dann aber auch absurd.

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TomRohwer 14.09.2016, 15:01
14.

Solange Wikileaks "irgendwie links" war, gegen die USA, gegen große Wirtschaftsunternehmen - da war alles gut. Ob es Menschenleben in Gefahr brachte, ob es Diktatoren nützte - egal... Hauptsache keine Enthüllungen aus Russland oder China!
Aber einfach mitten im Wahlkampf etwas veröffentlichen, das der Heiligen Hillary schadet, das geht natürlich.
Steht Assange auf Putins Gehaltsliste? Wir wissen es nicht. Aber daß Putin lieber Trump im Weißen Haus sieht als Clinton... das ist doch längst bekannt.
Die deutsche Linke hat nur noch nicht begriffen, daß Trump viel dichter an ihren Positionen dran ist als fast alle anderen US-Politiker...

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walter_de_chepe 14.09.2016, 15:01
15. Verstehe ich nicht?

Ich sehe nicht, dass Assange Trump unterstützt. Die Spekulationen und geheimnisvollen Andeutungen von Lobo sind mehr als eine Verschwörungstheorie. Muss man lügen, Wahrheit unterdrücken, damit es irgendwie Clinton schafft? Clinton ist keine Lichtgestalt. Wäre bei ihr alles sauber, hätte es keine Veröffentlichungen geben können. Außerdem: Selbst wenn er Trump offen unterstützen würde, wäre das böse? Trump ist immerhin der Kandidat der Partei Ronald Reagans.

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theanalyzer 14.09.2016, 15:03
16. Ein Abgesang auf Wiki Leaks

Warum denn ein Abgesang auf Wiki Leaks? Asdsange eingesperrt und von zweifelhaften? Vergewaltigungsvorwürfen bedroht, Snowden von Todesstrafe bedroht, eine Ex-Aussenministerin Clinton, die diverse zweifelhafte Kriege begann, Schelte auf Israel - das sind doch keine Gründe, um derart zu poltern! Verbittert werde ich, wenn ich sehe, was mit den Whistleblowern passiert, was in Guantanamo passiert, was unser Pressecodex als perfide Selbstzensur anrichtet.

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jstm 14.09.2016, 15:09
17. Mentale Lage vor dem Ersten Weltkrieg

Zitat von maipiu
... Mich erinnert die Situation, die Trump/Assange provozieren wollen, an die mentale Lage kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Frei nach dem Motto: die Welt ist so schlecht, am besten geht sie unter und zwar schnell. ...
Das soll die "mentale Lage vor dem Ersten Weltkrieg" gewesen sein? Wo haben Sie denn das her? Wahrscheinlich täuscht Sie Ihre Erinnerung.

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mthi 14.09.2016, 15:09
18.

Der Beitrag zeigt aber auch, dass im Hinblick auf Plattformen wie WikiLeaks gewisse Zweifel angesagt sind. Es heisst zwar, sie seien wichtig, um die Mächtigen zu kontrollieren. Dabei sind diese Plattformen selber eine Mächte, die im Grunde kontrolliert werden müssten. Da beisst sich die Katze in den Schwanz.
Man darf auch nicht vergessen, dass Plattformen keine Garantie bieten, dass wichtige Informationen an die Öffentlichkeit gelangen.

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joot 14.09.2016, 15:11
19. Wikileaks will gar keinen Donald Trump als Präsidenten!

Es geht Wikileaks nicht darum dass Donald Trump gewinnt. Es geht (momentan) in erster Linie darum Hillary Clinton zu stürzen, aus guten Gründen. Erst anschließend wird man sich an einem ohnehin angeschlagenen Donald abarbeiten... einfach mal gucken was er sonst noch so momentan treibt... Assange war live per Videoschalte auf der Bühne des Nominierungsparteitags der amerikanischen Green Party und hat Jill Stein unterstützt. Da sehen wir in den nächsten Wochen sicherlich noch mehr.

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