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Abzocke in Computerspielen: Zahlen, spielen, noch mal zahlen
Sledgehammer/ Activision

Von "Star Wars Battlefront 2" bis "Forza Motorsport 7": Immer mehr Blockbuster-Spiele kosten 60 Euro und wollen dem Käufer trotzdem noch Zusatzkäufe andrehen. Was tun, wenn man davon die Nase voll hat?

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B. Hoheneck 16.11.2017, 16:25
10. Lootboxen

Fällt sowas mit den Lootboxen nicht unter die Gesetzgebung zum Thema Glücksspiele?

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MrDeluxe 16.11.2017, 16:26
11.

@63cpo AC Origins spielt zwar in der aktuellen Pay2Win Lootcrate Debatte für Triple A Multiplayer Games als Singleplayer Game keine Rolle, ist aber dennoch ein Symptom für die steigende Gier der Publisher (wobei der erste Übeltäter in dieser Hinsicht EA mit Dead Space 3 war).
Fakt ist das man früher in Singleplayer Games kostenlos cheaten konnte und jetzt dafür bezahlen muss. Außerdem kann man nicht ausschließen das die Entwickler nun nach dem oben genannten "Fun Pain" Prinzip die Spielerfahrung gezielt zu verwässern bzw. unnötig in die Länge zu ziehen um Ungedulige zur Abkürzung über die Kreditkarte zu bewegen. Letztendlich verlieren daher alle, auch diejenigen die nach dem Inititalkauf kostenlos spielen und so mehr "Grinding" in ihrem SP Game verkraften müssen.

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Maaark 16.11.2017, 16:27
12.

Zitat von 63cpo
Assassins Creed Origins ist m.E. ein schlechtes Beispiel. Die Ingame-Käufe beschränken sich auf Outfits welche gar keinen und Waffen welchen einen geringen Vorteil bieten, sowie Rohstoffe welche die Spielzeit etwas verkürzen - da man sie nicht sammeln muss. Im großen und ganzen verkaufen sie also Cheats. Das Spiel an sich bietet unglaublich viel Umfang für seinen Preis und es ist ohne Probleme ohne Ingame-Käufe spielbar.
Das gleiche gilt auch für Forza Motorsport 7 (sowie die gesamte Forza Motorsport bzw. Forza Horizon Reihe). Man braucht weder VIP noch Autopass, um FM7 uneingeschränkt zu spielen. Es sind bereits in der Standardversion über 700 Fahrzeuge enthalten - in allen Leistungsklassen, es ist also nicht so, dass in den DLCs besonders leistungsfähige Fahrzeuge nachgeschoben werden (also kein Pay2Win). VIP beschert dem Spieler mehr Credits pro absolvierten Rennen - ist am Anfang ganz nett, braucht man aber nicht unbedingt.

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Hans58 16.11.2017, 16:29
13.

Zitat von Marvel Master
> Was tun, wenn man davon die Nase voll hat? Die Antwort ist so einfach, dass man wohl nicht darauf kommt. Ich schreibe sie trotzdem. Einfach nicht kaufen. Problem solved. Wir leben schließlich in einem Land, wo man noch selber bestimmen kann, was man sich besorgt und was nicht. Mfg
OT:
Manchmal lohnt es sich, auch den überflüssigsten Artikel in SPON zu Ende zu lesen, Ihre Lösung wird da nämlich als die einzige Lösung bezeichnet.

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Zaunsfeld 16.11.2017, 16:37
14.

Zitat von B. Hoheneck
Fällt sowas mit den Lootboxen nicht unter die Gesetzgebung zum Thema Glücksspiele?
Könnte man meinen, aber fest steht das für mich nicht.
Glückspiele zeichnen sich ja dadurch aus, dass man nicht nur Geld bezahlt, sondern dass man auch Geld oder Gegenstände, die man in reales Geld tauschen kann, gewinnen kann.
Soweit ich das verstehe, kommt aber aus den Lootboxen kein reales Geld raus, oder?

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denkpanzer 16.11.2017, 16:39
15.

Zitat von Marvel Master
> Was tun, wenn man davon die Nase voll hat? Die Antwort ist so einfach, dass man wohl nicht darauf kommt. Ich schreibe sie trotzdem. Einfach nicht kaufen. Problem solved. Wir leben schließlich in einem Land, wo man noch selber bestimmen kann, was man sich besorgt und was nicht. Mfg
Steht auch so im Artikel. Allerdings am Ende, was voraussetzen würde das man ihn auch KOMPLETT liest.

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Tiburon_Blanco 16.11.2017, 16:43
16. Geduld und Eigenverantwortung

Ich finde es ein wenig befremdend, auf welche Weise hier über kostenpflichtige Zusatzinhalte geurteilt wird. Wenn Papa beispielsweise an seinem Auto für jede kleine Sonderausstattung kräftig draufzahlt, stört das doch auch niemanden. Da ist es dann normal, wenn der Hersteller sich jedes Extra gesondert vergüten lässt. Das Gleiche sollte doch dann wohl für Spiele gelten, denn dahinter steckt in beiden Fällen das Interesse des Herstellers, dem Kunden möglich viel zu verkaufen.

Wer damit nicht klar kommt, sollte nicht kaufen, denn niemand zwingt ihn dazu. Darüber hinaus gibt es, wie im Artikel bereits erwähnt, jede Menge guter Spiele die ohne diese zusätzlichen kostenpflichtigen Inhalte auskommen.

Darüber hinaus hilft im Gros der Fälle schon, einfach ein paar Wochen abzuwarten. Spätestens beim nächsten "Sale" purzeln die Preise und man bekommt so manches Hochpreisspiel zum Schnäppchenpreis. Steam-Nutzer wissen wovon ich spreche ;). Naja und wenn man dann ein Spiel, welches vor einigen Wochen noch 60 Euro gekostet hat, für 20 bekomme, dann kann man sich sicherlich guten Gewissens auch den einen oder anderen kostenpflichtigen Zusatzinhalt gönnen.

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max-mustermann 16.11.2017, 16:45
17.

Gar nicht kaufen oder warten heißt die Lösung. Ich kaufe solche Spiele wenn überhaupt nur als Gesamteditionen im Sale.

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Nonvaio01 16.11.2017, 16:49
18. voellig falsch

Zitat von StockInsAug
Auch beim zocken gibt es die Eigenverantwortung. Wie der Autor im letzten Absatz zusammenfasst, kauft man die Zusatzinhalte nicht oder sollte gleich das ganze Spiel nicht kaufen. Interessanterweise sieht es in den dazugehörigen Spieleforen dann ganz anders aus. Es wird maßlos über Pay2Win, Zusatzinhalte oder den bösen Publisher/Entwickler gejammert, aber das Spiel wird trotzdem gespielt. Dass dieses Konzept funktioniert liegt ja an den Spielern selber und deren inkonsequenten Verhalten.
es war vorher nicht bekannt das man Geld investieren muss, steht auch nirgends, darum geht es. Sonst haetten die sich das spiel nicht gekauft.

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usa911 16.11.2017, 16:58
19.

Zitat von B. Hoheneck
Fällt sowas mit den Lootboxen nicht unter die Gesetzgebung zum Thema Glücksspiele?
Nein, da die Spiele von der USK freigegeben wurden.

Allerdings schaut es gerade in Belgien anders aus, da wird das ganze gerade überprüft!
http://www.pcgames.de/Star-Wars-Battlefront-2-2017-Spiel-60678/News/lootbox-kontroverse-belgische-behoerte-ermittelt-gegen-battlefront-2-und-overwatch-1243743/

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