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Abzocke in Computerspielen: Zahlen, spielen, noch mal zahlen
Sledgehammer/ Activision

Von "Star Wars Battlefront 2" bis "Forza Motorsport 7": Immer mehr Blockbuster-Spiele kosten 60 Euro und wollen dem Käufer trotzdem noch Zusatzkäufe andrehen. Was tun, wenn man davon die Nase voll hat?

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maik o-breien 17.11.2017, 01:52
40. Genau dasselbe in Guild Wars 2

Genau der selbe Mist in Guild Wars 2. "Ethisches MMORPG" nennt sich das, Gluecksspiel Zufalls-Loot Boxen. Das ist doch derbe Abzocke ohne Ende. Erst gaukelt der Entwickler einem vor, das Game waer kein Pay-to-Win. Aber es gibt keinen Fortschritt in Guild Wars 2. Es ist alles Cosmetic-Basiert, d.h. der einzige Weg sich zu differenzieren gegenueber jemandem der gerade erst frisch das Game gekauft hat und den level 80 Booster (den es auch im Shop gibt) aktiviert hat ist mit Skins die nur im Echtgeldshop mit Kredit-Karte erhaeltlich sind. Diese Kritik hat der Publisher ArenaNet/NCsoft schon vorhergesehen und bietet daher ein "innovatives" Gold-Tausch System an bei dem ein anderer Spieler fuer einen im Echtgeldshop bezahlt und man ihm dafuer Gold gibt.. Man arbeitet dann quasi als China-Farmer schwarz fuer vielleicht 10 Cent die Stunde umgerechnet. Absoluter krank, dass das immer wieder als "Argument" gebracht um diese Taktiken zu verteidigen.

Ich kann nur eins sagen: Finger weg von ArenaNet/NCsoft Spielen und Schande um Guild Wars 2!

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BlackSky003 17.11.2017, 04:01
41. Frust auf Skins?

Wer wie bei Destiny oder Overwatch Frust schiebt auf Skin Items, der sollte eventuell sich Hilfe suchen. Weder beeinflussen diese den Spielablauf, noch geben sie irgendwelche Vorteile. Somit kein Problem. Man muss es nicht haben. Im Singleplayer kann man sich auch alles ercheaten, mit memhacks geht's auch ohne viel wissen sehr leicht, ist man lädt sich Trainer runter.

Natürlich ist es für Entwickler eine willkommene Einkommensquelle, man hat ja teilweise auch Serverkosten (früher musste man selbst Server mieten). Natürlich ist es Glücksspiel und es wird immer versucht (auch bei Skins) begehrlichkeit zu wecken, aber wenn man eine Sucht dafür entwickelt sollte man professionelle Hilfe suchen.

Im Falle von EA ist es was anderes. Wenn man sich Vorteile gegenüber Mit Spielern für echtes Geld kaufen Kann, bei einem Vollpreis Game, dann ist es für mich eine Frechheit. Ein Grund warum ich immer mehr auf deren MP Titeln verzichte.

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veligandu123 17.11.2017, 06:26
42. @No 29 Frankenwagen

Der "kleine, sympathische deutsche Entwickler" war in der Vergangenheit eher dafür bekannt, technisch unfertige Spiele mit unzähligen Bugs auf den Markt zu werfen. Ob das weniger Abzocke ist als Ingame-Käufe, soll jeder für sich entscheiden ...

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jhea 17.11.2017, 07:31
43. Na dann freut euch

zehntausende haben ihre Vorbestellung von Battlefront 2 schon bzw erstattet bekommen, dass EA sich genötigt sah in Origin die 'Refund option' rauszupatchen (bzw das auf ihrer Website zu tun) und nur noch per anruf erstattet zu bekommen.

Der Aktienkurs von EA bricht übrigens auch gerade schön ein.
Herrlich - es funktioniert ;)

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jhea 17.11.2017, 07:38
44.

Zitat von bausa
je mehr Menschen such darauf einlassen. Ich kann mich noch erinnern, als EDV eingeführt wurde. Kostenreduzierung! Von wegen, EDV ist wesentlich teurer in der Unterhaltung als wenn man Daten normal zu Papier bringt. Mit E-Games ist es genauso, am Anfang wird es einem schmackhaft gemacht und dann abgezockt. Leute, spielt doch wieder " Mensch ärger Dich nicht" am Küchentisch, macht mehr Spaß und kostet nichts.
Ja richtig... weil wenn wir Battlefront 2 ausdrucken wird es billiger!
und spannender obendrein!

my bad...



Oder haben wir das mit der Kostenreduzierung in der EDV nicht verstanden?
Natürlich kostet EDV etwas.
Aber ich kann hier alleine den Job von 5 Personen machen, die vorher alles manuell mit Bleistift, Rechenschieber zu Papier gebracht haben um dann auch noch manuell Schecks auszustellen oder 35,09 Euro eine eine Tüte zu stecken und auszuhändigen.

Und schon sind diese kosten zB um 80% gesunken.
Dass dafür natürlich 3 Server stehen müssen die laufen müssen, und dann entsprechend 2 3 Admins bereit stehen müssen ist eine andere Sache. Aber 3 Admins sind dann halt für 500 weggefallene andere Mitarbeiter da.

Nunja...

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Dan Gerous 17.11.2017, 08:14
45. Pathologisch

das gleiche Muster wie bei den waffenliebenden Amokläufern in den USA. Sich mehr und mehr Waffen kaufen um letztendlich ein Assassin o.ä. zu werden, einen Krieg gegen Geister zu gewinnen. Das ist nur krank.
Mein Mitleid gegen diese Art Abzocke ist begrenzt.

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tadel 17.11.2017, 08:51
46. Guter Vorschlag

Zitat: Listiger wäre es da schon, sich per Bot die nötige Spielzeit zu erschummeln, wie ein Reddit-Nutzer für den Fall von "Battlefront II" angeregt hat. Weil für die bloße Anwesenheit auf dem Multiplayer-Schlachtfeld Credits fließen, könnten simple Skripte dem Spiel auch dann Anwesenheit vortäuschen, wenn man gar nicht mehr vor dem Bildschirm sitzt. So etwas wäre jedoch schlecht für die Community, die sich dann mit solchen Aktivitätssimulanten herumschlagen müsste.

Das wäre sogar die Optimale Lösung, weil man sich von diesem Ärgernis überhaupt nicht frei kaufen kann und damit der Frust auch dann noch ein Problem wäre, selbst wenn man versucht hat sich frei zu kaufen.

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Leser161 17.11.2017, 09:25
47. Wie Cheaten und nix Neues

Vorteile ausser der Reihe bei Spielen gibt es seit es Spiele gibt. Cheatcodes, Aimbots, Wallhacks, Maphacks, Godmodes. Früher lud man die runter, heute zahlt man dafür.

Zerstört halt den Spielspass. Früher wurden Spiele von den Herausgebern dafür manchmal mit extra Maßnahmen ausgestattet um Cheaten zu verhindern (Counterstrike z.B.), weil das halt den Onlinespass kaputtmachte.

Aber eigentlich keine neue Sache. Auch bei Offlinehobbys gibt es Pay-to-Win (Autotuning z.B.) man muss sich halt ein Hobby/Spiel suchen, wo es kein Pay-to-Win gibt. Online wie Offline.

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benmartin70 17.11.2017, 09:49
48.

Zitat von bausa
je mehr Menschen such darauf einlassen. Ich kann mich noch erinnern, als EDV eingeführt wurde. Kostenreduzierung! Von wegen, EDV ist wesentlich teurer in der Unterhaltung als wenn man Daten normal zu Papier bringt. Mit E-Games ist es genauso, am Anfang wird es einem schmackhaft gemacht und dann abgezockt. Leute, spielt doch wieder " Mensch ärger Dich nicht" am Küchentisch, macht mehr Spaß und kostet nichts.
Schlechtes Beispiel - Mädn ist kein Spiel, man wird gespielt, nahezu keine Entscheidungen. Mal auf Boardgamegeek.com auf den neusten Stand bringen was Brettspiele heutzutage bringen können.

Und egal was man spielt, ob es mehr Spaß macht kommt auf den/die Spieler an.

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jan-c137 17.11.2017, 10:02
49.

Zitat von Tiburon_Blanco
Ich finde es ein wenig befremdend, auf welche Weise hier über kostenpflichtige Zusatzinhalte geurteilt wird. Wenn Papa beispielsweise an seinem Auto für jede kleine Sonderausstattung kräftig draufzahlt, stört das doch auch niemanden...
Es wäre ja kein Problem, wenn es allein um tatsächliche Zusatzinhalte ginge. Früher war das ja ganz normal, dass zu Hauptspielen dann mal ein kostenpflichtiges Add-On verkauft wurde. Die waren allerdings meist richtig umfangreich und teilweise schon wie Sequels. Heute werden Spiele in ihrer Basisbariante teilweise nachträglich gekürzt und Inhalte landen auf einmal im teuren DLC Shop. Siehe Destiny wo viele Inhalte bereits von Anfang an im Hauptspiel enthalten waren. Nix gegen Extras aber wenn man die Basisaustattung noch zerstückelt, um sie in teuren Einelteilen zu verkaufen, hört der Spaß auf. Erst recht bei Pay To Win. Wobei das zum Glück eher in den Free To Play Multiplayern zu finden ist. Die meide ich sowieso da sie meist voll mit asozialem Gesocks sind. Ziemlich nervig ist es auch, wenn sich Publisher so verhalten wie es z.Bsp. Ubisoft grad bei Rainbow Six Siege tut. Das Spiel ist seit Release voller Fehler, die teils mit einfachsten Mitteln zu beheben wären. Anstatt sich darum zu kümmern, werden reihenweise kostenpflichtige DLCs entwickelt.
Wie es richtig geht, zeigt CD Projekt bei The Witcher 3. Tolle Addons mit richtig viel Inhalt. Da zahlt man gerne.

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