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AfD-Leaks: Psychogramm einer Partei im Sinkflug
DPA

Wie reden AfD-Funktionäre und -Anhänger, wenn sie sich unbeobachtet fühlen? Ein an die Öffentlichkeit gelangtes Protokoll einer WhatsApp-Gruppe der Partei ermöglicht seltene Einblicke. Eine Analyse.

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GoaSkin 21.06.2017, 18:41
1. manchen Wählern sind unfähige Spinner einfach sympathischer

Ob man nun die AfD, andere rechte Parteien, Splitter-Parteien oder auch nur den Fundi-Flügel bei den Grünen nimmt. Es gibt so manche Wähler, denen man eine zielorientierte Politik mit fachlichen Argumenten einfach nicht verkaufen kann. Manche Leute möchten für politische Anliegen keine plausiblen und vermutlich machbaren Lösungen hören, sondern einfach nur Vorschläge hören, die offensichtlich Quatsch sind und dazu auch von Politikern kommen, die ihren Aufgaben offensichtlich nicht gewachsen sind. Hauptsache keine etablierten Eliten und keine Mainstream-Politik. Dafür macht sich jegliche Realitätsfremdheit immer gut. Und selbst die so genannten etablierten Parteien stecken in dem Dilemma, dass an unqualifizierten und unseriösen Ideen sehr viele Wählerstimmen hängen.

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kamikaze2000 21.06.2017, 18:44
2. Mögliche Möglichkeiten und weitere Lekkerlis

Heissa, denen geht ganz schön die Düse. ich kann mir richtig vorstellen, wie die Herrschaften krampfhaft auf einen Terroranschlag warten. Nur so geht es in den nächsten Bundestag. Aber Trump sei Dank haben da auch einige Protestierer gemerkt, dass nur Schwachsinn auch keine Lösung ist. Gut so.

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Jasro 21.06.2017, 18:44
3. Auch...

.,,wenn es Herrn Lobo noch so sehr gegen den Strich geht: Eine Partei in Deutschland rechts von der CDU/CSU, ob sie nun AfD oder XYZ heißt, ist genau so legitim und auch genau so notwendig wie die Grünen bzw. "Die Linke" links von der SPD, die ja, obwohl direkte Nachfolgepartei der SED, ebenfalls im Prinzip als feste politische Größe akzeptiert ist.

[i]Deal with it[/i|, wie man im Englischen sagen würde.

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petruz 21.06.2017, 18:45
4.

Ich denke mal weder AfD-Kritiker noch AfD-Sympathisanten sind überrascht vom Inhalt dieser Protokolle. Wer diese Partei immer noch wählt, weiß schon was er da tut. Zum Glück werden es immer weniger.

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reflektiert_ist_besser 21.06.2017, 18:49
5. danke ...

danke für den sorgsam recherchierten Beitrag. Es bleibt zu hoffen, dass viele Menschen mitbekommen, was für ein Haufen das ist. Es wenden sich sowieso immer mehr von diesen Typen angewidert ab. Gut so.

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bombobabier 21.06.2017, 18:50
6. Und wo ist die Nachricht?

Ja und? Was glaubt Herr Lobo, was andernorts hinter den Kulissen geredet wird? Unter der Annahme des vertraulichen Worts reden Leute nun mal anders als in der Öffentlichkeit, wo jeder zuhört. Und jeder hat das Recht, in vertrauter Umgebung zu sagen, was er denkt, auch wenn es ungebührlich oder schlimmer sein sollte. Im übrigen, wo ist der Leak zu finden? Herrn Lobos selektierte Auszüge sind wohl nur eingeschränkt beurteilbar.

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herr_klaemmerle 21.06.2017, 18:50
7. Verstörend

Einblicke in eine verstörende Welt. Ich wusste, dass es schlimm ist, aber so schlimm... Hoffentlich verschwindet dieser unsägliche Zusammenschluss, dieser klägliche Überrest einer Partei, die mal mit hehren Zielen angefangen hat, im Orkus der Geschichte, wie seinerzeit die Republikaner...
Hassprediger sind eine Geissel der Menschheit, egal welcher Hass gepredigt wird.

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don_kanalje 21.06.2017, 18:54
8. Erschreckende Einblicke

So verbohrt und ab von der Realität (zumindest meiner) ist diesen Menschen wohl leider nicht mehr zu helfen. Aber was passiert mit Denen wenn sich die AfD endlich komplett selbst zerlegt hat? Die Ideologie sitzt in den Köpfen. Durch die erneute Abfuhr werden einige Wähler/Parteimitglieder vielleicht noch radikaler und verlaufen sich noch tiefer in diesem Verschwörungslabyrinth... Was kann man tun? Brauchen wir Integrationsbeauftragte für Demokratiefeinde?

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kradist 21.06.2017, 18:58
9. Demokratie siegt.

Man erkennt das ohne Fundament keine Partei funktionieren kann. Das Sammelalbum von Grotesken, auch AFD genannt, kann nicht funktionieren, weil selbst die rechte Hälfte der Bevölkerung einsieht, dass außer Polemik nicht viel übrig bleibt, wenn man genau hinsieht.

Gut so.

Trotzdem sollte die Politik weiterhin versuchen die Notwendigkeit der EU und eines geschlossen auftretenden Europas zu zeigen.

So lang man aber noch Beschlüsse, die man selbst in der EU vorangetrieben hat, den Bürgern im eigenen Land als EU-Bürokratie und Zwangs-Maßnahme verkauft, wird sich die Sicht der Bürger auf das "weit entfernte" Brüssel nicht ändern.

Deutschland allein, im Jahre 2017, kann international überhaupt nichts reißen; 550 Millionen Europäer, die einer Meingung sind, schon.

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