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Aktion gegen Hetze auf Facebook: Sie sind hier
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Dieser Hass in den Kommentarspalten ist nicht normal: Weil Facebook wenig tut, kämpft Hannes Ley mit seiner Gruppe #Ichbinhier selbst für einen besseren Umgangston im Netz. Der Zulauf ist riesig.

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Phil2302 26.03.2017, 11:22
1. Jetzt habe ich das Wichtigste vergessen

Seit ich arbeite hätte ich auch gar keine Zeit mehr dazu, so eine Aktion bei Facebook zu unterstützen. 6 bis 8 Stunden, unglaublich. Arbeiten diese Menschen alle nicht? Haben die keine Familie, mit der sie ihre Zeit verbringen wollen?

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singularitaet 26.03.2017, 11:36
2. Prioritäten

Zitat von Phil2302
Seit ich arbeite hätte ich auch gar keine Zeit mehr dazu, so eine Aktion bei Facebook zu unterstützen. 6 bis 8 Stunden, unglaublich. Arbeiten diese Menschen alle nicht? Haben die keine Familie, mit der sie ihre Zeit verbringen wollen?
Das ist eben eine Frage der Prioritäten.
Außerdem: Wo steht, dass alle 6 bis 8 Stunden pro Tag die Aktion unterstützen.
Auch solche Pauschalisierungen und dann daraus abgeleitete Argumentationen sind durchaus mitverantwortlich für den teilweise unsäglichen Umgangston in diversen Foren.

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anna.kronismus 26.03.2017, 11:38
3. abgrundtief ätzende Trollerei

Selbst wenn es um die Liebeslust der Regenwürmer nach Genuss von Glyphosat geht finden sich Kommentatoren, die Bezüge zu Angela Merkel und deutschnationalen Befindlichkeiten herstellen und sich dann untereinander beharken in einem Ton, der analog so seltenst stattfinden würde. Und dazu zu Zeiten, da ein Normalo einer Arbeit nachgeht und keine Zeit für solche Hirnrissigkeiten hat. Eigentlich hab ich keine Böcke mich auf dieses interlektuelle Niveau zu begeben , poste trotzdem mal dazwischen um den ton in diesen Echokammern zu verändern. Dies sollte jede/r um den Fortbestand unserer Demokratie besorgte tun.

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allessuper 26.03.2017, 11:50
4. Super!

Es kostet Zeit, ja, aber die muss sein, wenn uns irgendwelche Werte etwas bedeuten. Wenn man Menschen fragt, was ihnen wichtig ist und diese Frage immer wieder stellt, landet man irgendwann auf Urgrund, und dort sind immer deren Werte zu finden. Warum also nicht gleich an deren Erhalt arbeiten? #ichbinhier zeigt genau das auf, und es kostet keine Minute Zeit. Am Smartphone heumdaddeln kostet sehr viel Zeit. Das ist doch eine sinnvolle Nebenbeschäftigung!

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spon-421-0k4i 26.03.2017, 12:03
5.

Mittlerweile komme ich mir vor wie der einzige hier ohne Facebook Account. Nachdem was man so lesen muss scheinen Hass und rechte Hetze stark präsent zu sein. Wirklich gut das dagegen etwas unternommen wird. Wie Facebook mit den richtigen Geldgebern im Rücken ebenfalls zu einer sehr großen Gefahr werden kann zeigt ein Artikel aus der Welt vom 17.02.2011 auf. Das Ergebnis können heute alle erleben. "Die Umsturz GmbH" immer noch aktuell wie ich finde. m.f.G.

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Phil2302 26.03.2017, 12:06
6.

Zitat von singularitaet
Das ist eben eine Frage der Prioritäten. Außerdem: Wo steht, dass alle 6 bis 8 Stunden pro Tag die Aktion unterstützen. Auch solche Pauschalisierungen und dann daraus abgeleitete Argumentationen sind durchaus mitverantwortlich für den teilweise unsäglichen Umgangston in diversen Foren.
Tja, dazu hatte ich sehr ausführlich etwas geschrieben, und ich weiß beim besten Willen nicht, warum das nicht durchkam. Brauche den Beitrag aber nicht wiederholen wenn er wieder nicht durchkommt.

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spon-421-0k4i 26.03.2017, 12:09
7.

Natürlich stammt der Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 17.02.2011 und nicht aus der Welt, großes Sorry falls denn mein post durchgekommen ist!

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bittewas 26.03.2017, 12:10
8. armes deutschland

Das arme Deutschland kann es also doch noch. Vernünftig miteinander reden und argumentieren. Danke Merkel ;)

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RalfHenrichs 26.03.2017, 12:12
9. Dümmliche Aktion

Selbst wenn sie Erfolg haben, führt es im Idealfall dazu, dass es keine hasserfüllten Kommentare mehr bei Facebook, noch besser im gesamten deutschen Internet, mehr gibt. Aber es gibt dann immer noch den Hass. Und das ist das eigentliche Problem: wo kommt der Hass her und wie schaffen wir es, dass dieser Hass verringert wird. Kurz: Man muss die Ursachen und nicht - wie hier wieder - die Symptome bekämpfen. Aber das ist viel schwieriger und grundlegender. Daher bekämpfen wir weiter die Symptome, aber das ändert nichts. Gar nichts.

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