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Aktion gegen Hetze auf Facebook: Sie sind hier
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Dieser Hass in den Kommentarspalten ist nicht normal: Weil Facebook wenig tut, kämpft Hannes Ley mit seiner Gruppe #Ichbinhier selbst für einen besseren Umgangston im Netz. Der Zulauf ist riesig.

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WolfThieme 26.03.2017, 12:36
10. Schnarch.

Gutes tun ist langweilig, das merkt man am dünnen Echo. Ja, wenn der Gauland was sagen würde...

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sozialismusfürreiche 26.03.2017, 12:43
11. alles schön und gut ...

Aber der Hass ist unendlich ... Facebook, Twitter, die online Kommentarspalten der großen Zeitungen wie eben Spiegel etc. das ist nur die Spitze des Eisberges.

Oder hat sich schon mal jemand die Mühe gemacht sich die hasserfüllten Kommentare bei den News-Aggregatoren auf den Smartphones anzusehen? Wow. Das erschlägt mich. Yahoo, so unbedeutend das inzwischen auch zu sein scheint, Hasskommentare ohne Ende. Youtube genau das Gleiche. Ich habe den Eindruck es gibt gut 10x soviele Hasser wie diejenigen die nicht hassen.

Gut zureden hilft da nicht mehr. Da muß mehr kommen. Bis zu spürbar finanziellen oder freiheitsstraflichen Urteilen. Anders wird man dem nicht mehr Herr.

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sraab 26.03.2017, 13:01
12. Es ändert was

Zitat von RalfHenrichs
Kurz: Man muss die Ursachen und nicht - wie hier wieder - die Symptome bekämpfen. Aber das ist viel schwieriger und grundlegender. Daher bekämpfen wir weiter die Symptome, aber das ändert nichts. Gar nichts.
Richtig ist es sicherlich die Ursachen zu bekämpfen. Aber wenn man dem alltäglichen Hass entgegentritt, so sendet man an andere Teilnehmer, nicht primär an den Hater ein Signal:

Das was der da macht, ist längst nicht normal! Und dieses Signal ändert was - nämlich den Irrglauben, dass unserer ganze Kultur so verkommen sei. Ein Eindruck der sich durchaus sonst einmal aufdrängen könnte.

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irobot 26.03.2017, 15:03
13.

Zitat von RalfHenrichs
Und das ist das eigentliche Problem: wo kommt der Hass her und wie schaffen wir es, dass dieser Hass verringert wird. Kurz: Man muss die Ursachen und nicht - wie hier wieder - die Symptome bekämpfen. Aber das ist viel schwieriger und grundlegender. Daher bekämpfen wir weiter die Symptome, aber das ändert nichts. Gar nichts.
Hass kann die unterschiedlichsten Ursachen haben. Job verloren, Freundin abgehauen, vom Chef zusammengefaltet worden, der Nachbar hat ein größeres Auto und so weiter. Wie will man da "Ursachen" bekämpfen? Hass hat es immer gegeben und wird es auch immer geben. Das Einzige, was man machen kann, ist, ihn in geordnete Bahnen zu lenken.

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akase93 26.03.2017, 16:22
14. Welch sinnloses Unterfangen

in einer virtuellen Welt, mit virtuellen Menschen, virtuelle Probleme zu bekämpfen! Wozu braucht man einen Facebook-Account? Wozu muss ich die Welt an jedem "Furz" den ich lasse, teilhaben lassen? Schade um die Zeit und die Energie, die ich dafür aufwenden muss. Und wenn ich dann noch von irgendwelchen Irren vollgepöbelt werde, muss ich mich doch wirklich anfangen zu fragen, was ich in solchen Netzwerken verloren habe.

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pejoachim 26.03.2017, 16:49
15. Frauen hassende Maskulisten?

Keine Frage, die gibt es. Mir sind bisher eher Kommentare von Männer hassenden Feministinnen aufgefallen. Man sollte auch hier nicht einseitig sein. Besser wäre gewesen: "Chauvinistische Kommentare". Wer das Fremdwort "chauvinistisch" nicht versteht, an dem geht ohnedies der ganze Artikel vorbei.

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abwinken 26.03.2017, 19:50
16. Randbemerkung

Man kann einigen Foristen nur zurufen, auch ich hab keinen Bock auf Facebook und Twitter und ich lebe gut damit. Für Whatsapp habe ich mich breitschlagen lassen, weil es stellenweise sehr praktisch und es Bekannte gibt, die lesen halt keine mails oder sms mehr.

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Europäer1992 26.03.2017, 23:24
17. Facebook, Yahoo,...?

Das Hauptproblem ist offenbar, die vollkommene Medieninkompetenz der Nutzer. Ich wusste bis eben gar nicht, dass es bei Yahoo Nachrichten gibt, die man offenbar auch noch kommentieren kann.
Falls es irgendwer nicht weiß, Yahoo ist ein E-Mail-Dienstleister.

Facebook ist eine Art Jahrbuch/Kontaktbörse, wo ich mit Ex-Kommilitonen Fotos in Alben austausche und ihnen zum Geburtstag gratuliere.
Nachrichten gibt es bei Nachrichtenanbietern und journalistischen Anbietern.
Wenn ich mit vollkommen Unbeteiligten diskutieren will, kann ich das vielleicht noch auf Twitter tun oder in einem Online-Forum, aber doch nicht in einem Freundes-Kontaktbuch.

Ich versuche doch auch nicht meine Bankgeschäfte in einer Metzgerei zu erledigen oder meine Reifen in der Steuerkanzlei wechseln zu lassen...
Wer das nicht begriffen hat, dem muss man auch nicht mehr helfen, finde ich. Hilfe zur Selbsthilfe, schön und gut, aber Dauer-Babysitting für diese Leuchten braucht es m.E. nicht.

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