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Aktuelle Auswertung: Hinter vielen populären VPN-Apps stecken Firmen aus China
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Viele Nutzer, die VPN-Tunnel nutzen, erhoffen sich dadurch Anonymität beim Surfen. Tester aus Großbritannien haben jetzt 30 beliebte Dienste unter die Lupe genommen - und raten zur Vorsicht.

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thoscha 23.11.2018, 17:44
1.

Wie kann man auch so unbedarft sein und diese VPN-Progs nutzen! Jeder der solche obskuren Progs installiert und dann auch noch glaubt unsichtbar zu sein, ist selber schuld. 90% der gängigen Software ist Schrott - da sie in mehreren Punkten gegen div. Regeln verstößt. Weder Chinas, noch Israels oder Kanadas Herstellern würde ich meine sensiblen
Datentransers anvertrauen. Es gibt viel einfachere und definitiv bessere Progs. Back to the Roots - kann ch nur sagen!

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shardan 23.11.2018, 17:44
2. Nein! Doch! Ohhhhhh...

Es ist nicht wirklich überraschend. Liest man in den App-Stores mal, woher die VPN-Clients stammen, merkt man oft schnell woher der Wind weht. Das China VPNs zum "Man in the Middle" Angriff nutzt und mitliest, dürfte kaum jemanden verwundern. Bei Israels Anbietere finde ich das Speichern auch nicht so erstaunlich - ein nicht unbeträchtlicher Teil der gängigen Spionagesoftware stammt direkt oder indirekt aus Israel. Das Verbindungs-Metadaten verkauft werden. ist schon fast verständlich - der Betrieb der VPN-Server kostet und die Nutzer wollen ja wenig, am besten nichts bezahlen. In dem Punkt müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Was ich in dem Artikel allerdings vermisse: Gibt es denn vertrauenswürdige Anbieter? Wenn ja, wen? Das ist mir da doch etwas zu "Böses Internet"-lastig. Noch etwas fehlt: Einer der meistverbreiteten Router in Deutschland ist die Fritz-Box - und die Kann selbst als eigenes VPN eingesetzt werden. Nein, auch nicht absolut sicher, aber allemal besser als ein chinesischer Mitleser. Der Nachteil - es ist ziemlich langsam, da der Upload von der Fritz ins Netz und damit zum eigenen Smartphone meist nicht berauschend ist. Für Mails lesen/schreiben reicht es allemal.

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g.s-sanet 24.11.2018, 00:11
3. Hide.me

Es gibt in Europa sehr wohl vertrauenswürdige VPN-Anbieter, allerdings nicht gratis. Wer heute noch auf "laden Sie unsere App kostenlos herunter" hereinfällt ist selbst schuld. Und wozu bitte, brauche ich zum Lesen und Schreiben einer Email VPN???

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5b- 24.11.2018, 08:59
4. Wer ist Schuld?

Für VPN Dienste zahlt man für gewöhnlich. Kostenlose Angebote waren rar und stark eingeschränkt. Man darf den Kunden nicht wir ein Kleinkind verstehen. Eine mündige Person sollte in der modernen Welt gelernt haben, dass nichts für umsonst ist. Das gilt besonders für alles was über das WWW vernetzt ist. Wenn es nun viele Umsonst-Angebote gibt, sollte man von Natur aus skeptisch sein.

Dann möchte ich noch kurz folgende Passage besprechen:
„Wer sich beispielsweise auf einem VPN-Server in New York einwählt, der bewegt sich mitsamt seiner IP-Adresse so im Netz, als stünde sein Rechner wirklich an der Ostküste der USA. Die Daten im VPN-Tunnel sind in der Regel verschlüsselt und somit vor Spähangriffen abgeschirmt.“

Gemeint soll sein wer sich in New York „auswählt“. Es ist mitnichten so dass es für andere so aussieht als stünde der Rechner des Users in NY. Der Auswahlort ist ein öffentlich auf einen Anbieter (meist identisch mit dem Anbieter des VPN Dienstes) angemeldet. Jeder kann sehen, dass die IP eben die eines VPN Dienstes ist. Man ist anonym, aber ganz und gar nicht unbehelligt.
Dass die Daten verschlüsselt übertragen werden, schützt nur bedingt vor dem mitlesen durch Dritte. Spähangriffe sind absolut möglich. Mit genug Aufwand (der wohl bei Terrorismus aufgebracht wird) ist es prinzipiell möglich den User zu identifizieren und letztendlich auszuspähen.
Man sollte darüber anmerken dass beim regulären Internetbetrieb generell mitgelesen werden kann. Wenn ich eine E-Mail verschicke, kann die mein ISP (z.B. die Telekom), der E-Mail Anbieter (z.B. GMail) und auch die des Empfängers alles mitlesen. Gewöhnlicher Internetverkehr ist wie Postkarten verschicken. Jeder der das Datenpaket anfasst, kann mitlesen. Wenn man ein VPN Dienst verwendet, erreicht man lediglich, dass der Verkehr auf einer bestimmten Strecke innerhalb des Netzes des Anbieters nicht mitgelesen werden kann. VPN macht den Internetverkehr also nur dann sicherer wenn man nur innerhalb des VPNs kommuniziert. Es ist also nur etwas für Firmen für die sich der Aufwand lohnt.
Alles was VPN schützen ist also die Identität und damit auch den eigentlichen Standort des Users. Alle anderen Dinge, den Inhalt des Verkehrs betreffend stützt ein VPN nur innerhalb des VPNs.
Ich würde es vermeiden generell davon zu reden, dass VPN vor Spähangriffen schützen. VPN sind für den gemeinen Anwender dazu da Informationen über Identität und damit auch den Standort zu schützen. Dass der Datenverkehr innerhalb des VPN Netzes verschlüsselt wird, hat für den gewöhnlichen Anwender keinen Mehrwert.
Für wirklich sensiblen Datenverkehr setzt man für gewöhnlich keine VPN sondern TOR ein. Das ist wiederum umsonst, hat aber nur einen geringen Datendurchsatz.
Wer VPN nur für Streaming benötigt kann im Umkehrschluss gerne die chinesischen Anbieter verwenden.

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abergdolt 24.11.2018, 09:56
5. Mein eigenes VPN

Mit VpnCilla verbinde ich mich bei Bedarf mit meiner eigenen Fritz!Box und surfe über den eigenen DSL Zugang. AVM und Matthias Meier sind deutsche Entwickler, der Server dazu - meine Fritz!Box - steht bei mir zu Hause. Mehr braucht man nicht für ein sicheres VPN :-)

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apfelmännchen 24.11.2018, 10:50
6.

Zitat von abergdolt
Mit VpnCilla verbinde ich mich bei Bedarf mit meiner eigenen Fritz!Box und surfe über den eigenen DSL Zugang. AVM und Matthias Meier sind deutsche Entwickler, der Server dazu - meine Fritz!Box - steht bei mir zu Hause. Mehr braucht man nicht für ein sicheres VPN :-)
Wenn ihr VPN-Server "zu Hause" steht, sind sie definitv nicht anonym, jeder kann ihre IP-Adresse sehen. Wenn der VPN-Server in DE steht, greift die Vorratsdatenspeicherung und zB. die Abmahn-Anwälter können später die Herausgabe der Verbindungsdaten einfordern.

Um bei einem VPN-Anbieter einigermaßen sicher zu sein, sollte man einen auswählen, der seine Server in Ländern stehen hat, wo es keine VDS gibt, zB. hat einer der bekanntesten Anbieter zum Schutz seiner Kunden seinen Sitz von Aachen nach Bukarest verlagert, als die VDS in Deutschland eingeführt wurde.

Wichtig ist aber auch, das System sauber zu halten, mit dem man anonym surfen möchte - selbst das beste TOR-Netzwerk nützt nichts, wenn zB. die Browser-Funktion WEB-RTC die echte IP-Adresse ins Netz hinausposaunt - zu finden zB. in Firefox und Chrome.

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urmedanwalt 24.11.2018, 11:34
7. Die beste Vorbeugung gegen Späher

ist es, sparsam mit seinen Daten umzugehen.
Außerdem, nicht immer nur ein Gerät benutzen und verschiedene Übertragungswege wählen. Besonders sensible Daten können auch mal persönlich ausgetauscht werden. Das mag umständlich sein, aber der Waldspaziergang Kohlschen Vorbildes (natürlich ohne Handys oder sonstige devices) ist der einzig sichere Weg. Wer sich auf chinesische oder israelische oder auch amerikanische Apps verlässt, hat schon verloren, wenn es um wirklich wichtige Daten geht.

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manno18 24.11.2018, 12:47
8. Na, wenn schon kanadische, amerikanische, israelische, britische,

japanische, indische, deutsche, chinesische VPN Dienste unzuverlässig sind, wie vonApple - Microsoft - Google VPN Dienste abzuraten ist bleiben nur die zuverlässigen russischen VPN Dienste aus dem Putin-Reich!

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rainerspielberg 24.11.2018, 15:08
9. Einfach den eigenen Router nehmen

Da braucht man keine App oder sonst was. Dieser Kommentar wurde auch so aus China über die eigenen AVM Box geschickt.

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