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Alarmanlage Nest Secure: Google verschwieg eingebautes Mikrofon
nest

Über die Alarmanlage Nest Secure kann der Nutzer neuerdings mit dem Google Assistant sprechen. Das überrascht und nährt Ängste: Google hatte zuvor nicht erwähnt, dass im seit 2017 verkauften Gerät diese Technik steckt.

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equigen 20.02.2019, 11:22
1. Solche Dinge sind der Supergau

“Vergessen” den Käufern zu sagen, dass ein Mikrofon in die Alarmanlage eingebaut ist.
Was “vergessen” Google, Amazon, Apple und Samsung denn sonst noch zu erwähnen das ihre Gerätchen können und tun von dem der User keine Ahnung hat oder haben soll?
Entweder man lässt sich als Kunde darauf ein der gläserne Mensch zu sein (und zwar komplett) oder man muss solche smarten, vernetzte Geräte total aus seinem Leben raushalten. “Ein bisschen ”Gläsern” gibt es eben nicht.

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Grummelchen321 20.02.2019, 11:26
2. Und

wieder ein weiterer Beweis,dass man google ,amazon und Co nicht trauen sollte.Machen wir uns nichts vor!Wer solche Technik baut nutzt sie auch für seine Zwecke.Entweder mit oder ohne Wissen des Benutzers.Es wäre nicht das erste mal das erst nach bekannt werden nicht dokumentierter funktionen kleinlaut zugegeben wird das sie da ist.Geheim bleibt ob sie schon genutzt wurde.

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fredotorpedo 20.02.2019, 11:27
3. Was ich selber denk und tu, das Trau ich auch den andern zu

Das fiel mir sofort ein, als ich diesen Artikel las. Die USA sperren Huawei- Produkte wegen angeblicher Spionagekomponenten und amerikanische Firmen verfahren genau so. Ein Mikrofon ist relativ einfach zu entdecken aber wer weiß, was an anderen Funktionen bei Google, Apple, Amazon und Konsorten noch versteckt ist.

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Skeptiker99 20.02.2019, 11:40
4. nicht aktiv?!?

wenn sich das Mikrofon über eine App aktivieren lasst, gild es für mich als aktiv. Die erwähnen Kriminellen, Geheimdienste oder Google selber können es also aus der Ferne unbemerkt einschalten.
Nicht aktiviert heißt für mich, ich muss selber einen Stecker in eine Buchse stecken um einen Stromkreis zu schließen.

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Referendumm 20.02.2019, 11:48
5.

Zitat von fredotorpedo
Ein Mikrofon ist relativ einfach zu entdecken
Nö, auch das stimmt nicht! So trivial ist es nicht, wenn es auf einer Platine irgendwo versteckt liegt - beim Wort Mikrofon muss und sollte man nicht an die großen Dinger denken, die (früher) Sänger oder Showmaster in der Hand hielten.

Schon Madonna hatte vor Jahren bereits winzige Mikros bei ihren Live-Auftritten im Einsatz. Und das waren wirklich sehr gute Geräte. Ein stecknadelkopfgroßes Mikro reicht allerdings heute, um Stimmen in guter Qualität aufnehmen zu können.

Und dann, wie erwähnt: Physikalisch betrachtet ist JEDER Lautsprecher auch gleichzeitig ein Mikrofon. Dann muss man gar nix mehr verstecken.

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kp229 20.02.2019, 11:50
6. Hey Spiegel!

Man stelle sich mal vor, dass diese Produkte nicht von Google, sondern vielleicht von einer chinesischen Firma wie Huawei hergestellt worden wäre. Ob sich dann wohl Eure Kritik auch auf "Das ist schlechte Kommunikationspolitik" beschränkt hätte? Tatsache ist, dass alle Geräte, die ohne Zutun eines Menschen in der Lage sind, Daten über das Internet auszutauschen, das auch tun, seien das nun Smartphones, Computer, Smart-Home- oder IoT-Anlagen sind. Und welche Daten übertragen werden, das bestimmt nicht der Kunde/Anwender, sondern nur derjenige, der das Gerät programmiert hat. Und erst recht hat der Kunde/Anwender keinerlei Einfluss darauf, was dann mit diesen Daten passiert. In erster Linie wird damit Geld verdient, indem diese Daten beispielsweise weiterverkauft oder für gezielte Werbung genutzt werden. Und alle Daten, die über das Internet verschickt werden, gelangen irgendwann auch auf einen Server der NSA, des GCHQ, der chinesischen und russischen Geheimdienste und des BND. Und an vorderster Front der Datensammler stehen die großen Firmen aus dem Silicon Valley bzw. Redmond. Aber da wir alle ja nichts zu verbergen und deshalb auch nichts zu befürchten haben, geben wir tagtäglich freiwillig alle möglichen Daten preis. Von daher wird auch die permanente Überwachung jedes privaten Gesprächs nur für ein Schulterzucken sorgen - zumindest solange diese nur durch unsere Freunde erfolgt.

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Sissy.Voss 20.02.2019, 12:16
7. Ist doch alles nicht so schlimm...

Ist doch alles nicht so schlimm. Dieses Gezeter um ein popliges, vergessenes Mikrofon. Da bekommt der Käufer einen kostenlosen Zusatznutzen und meckert auch noch. Das sind genau die gleichen Leute, die in den sozialen Medien ihre Daten und Bilder für Hinz und Kunz rausstellen und sich dann wundern, wenn sog. Analysten wie Cambridge Analytica sie zur Wahlwerbung und Wahlmanipulation verwenden; die glauben, dass Zuckerzwerg Facebook nur aus Altruismus betreibt und dass seine 60 Mrd. einfach versehentlich auf seinem Konto gelandet sind. Ganz ehrlich: wie doof muss man sein um Geld auszugeben um sich ausrauben zu lassen?

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stefank 20.02.2019, 12:35
8. Seltsam zahm

Es verwundert schon: Google "verschweigt" nicht ein eingebautes Mikrofon, wie die Überschrift des Artikels es nennt, sondern lässt vielmehr in tausenden Wohnungen illegale Abhöreinrichtungen installieren. Das StGB stellt gemäß § 201 Abs. 4 auch bereits den Versuch einer Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes unter Strafe. Außerdem besteht die Möglichkeit, Tonträger und Abhörgeräte, welche vom Täter genutzt wurden unter Umständen einzuziehen. Warum also so zahm? Warum versteckt unter "Netzwelt", statt als Top-Meldung ganz oben? Ist das schon Abgestumpftheit dagegen, was dieser Konzern so alles treibt? Oder hat Spiegel Online für die Entwicklung der "Voice and Audio Monetization Platform (VAMP)" das Geld aus der höchsten Förderstufe der "Digital News Initiative" von Google so nötig, dass man sich lieber etwas zurückhält?

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3daniel 20.02.2019, 12:38
9. Größe des Mikrofons

Vor Jahren waren mal ein paar Bilder in der C't, da hatte das Mikrofon des aktuellen iPhones weniger als 1mm Durchmesser, das wird schon schwierig die heutzutage zu finden.

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