Forum: Netzwelt
Aldi Talk für Flüchtlinge: Aldi wehrt sich gegen Kritik von Verbraucherschützern

Die Verbraucherzentrale Niedersachen berichtet, dass einige Flüchtlinge Probleme haben, Handykarten von Aldi Talk zu aktivieren. Die Firma verweist auf eindeutige Regeln für Anbieter und spricht von "Einzelfällen".

Seite 2 von 9
womo88 29.08.2017, 19:19
10. Deutschland ist irre!

Geh mal zu einer Bank, wenn du 10.000 netto verdienst und frage nach einer Mietkaution über 5000 €. Die bekommt man nich, wenn man noch eigene Immobilien hat, diese abbezahlt und mit 2000 netto im Monat über die Runden kommt. Da heißt es lapidar: 40 % Ihres Einkommens kalkuliert die Software als Kosten der persönlichen Lebensführung. Dann gehen noch Darlehenszahlungen ab. Sie haben keine 4000 mehr übrig. Sie sind überschuldet. .... Was habe ich gemacht? Haus gekauft. Das geht interessanterweise, und jetzt habe ich 3 Häuser.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
McMuffin 29.08.2017, 19:28
11. Aber, aber ...

Zitat von rosenscholz
....es gibt keinen "Skandal". ALDI hält sich an Recht und Gesetz. Mal wieder - und völlig unnötig - ein künstliches Gebläse der Verbraucherzentralen.
... seit der Flüchtlingskrise wissen wir doch, dass nur widerwärtige Rechtsextreme darauf bestehen, dass es bei Flüchtlingen nach Recht und Gesetz zugehen soll.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lachina 29.08.2017, 19:30
12.

Zitat von wallabyxxxx
solche Massnahmen zur Terrorbekämpfung waren bis Herbst 2015 auch gar nicht nötig. Dann sollen die die es verursacht haben, nicht auch noch rumjammern
Vielleicht ist das nicht klar, aber Terroristen waren nicht alle Geflüchtete, sondern unsere "lieben" Mitbürger, die seit Kindheit unter uns wohnen......

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jaspertk 29.08.2017, 19:34
13.

Zitat von womo88
Habe letzte Woche bei ALDI-Süd 2 Karten gekauft. Kaufen war ok, aber regostrieren ... oh weh! Die Filialleiterin und ich haben uns gegenseitig angepöbelt. Sie fragte, ob ich die Karte nutze. Ich antwortete: "Meine Frau und ich." Sie: "Das kann ich nicht eintragen." Ich "Das ist aber die Wahrheit. Sie wollen mir doch nicht erzählen, dass meine Frau meine Prepaid-Karte nicht nutzen darf ...?" Sie hat dann nur mich eingetragen. 2. Karte ... same procedure .... Sie: "Haben Sie noch einen anderen Personalausweis?" Ich (langsam genervt): "Ja, vor 3 Wochen in der Türkei gekauft." Sie: "Das geht nicht." Ich: "Dann nehem Sie doch den, den Sie gerade in der Hand haben." Sie: "Das geht nicht. Man kann nur eine Karte pro Personalausweis registrieren." Den Rest spare ich mir. Letztlich ging es doch und die Filialleiterin sagte: "Wieder was dazu gelernt." Warum vorher dieses Rumgepöbele?
Registrieren heisst das. und Deutsche Sprache ist leider vorgegeben - OK aber so wie sie sich ausdrücken (z.B. : "Ja, vor 3 Wochen in der Türkei gekauft." ) könnte ich auch etwas ausfallend werden!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Janosch2001 29.08.2017, 19:42
14. Was ist mit Kindern?

Zitat von dodgerone
Naja, wie es in den Wald hineinschalt.... Das es Begrenzungen bei der Kartenanzahl gibt ist normal (normal kann man ja auch nur ein Handy benutzen :)). Und Videoident ist eine tolle Lösung, aber die Anforderungen an die Handykamera sind doch enorm. Gerade Billighandys fehlt bei der Kamera dann die nötige Qualität um die Sicherheitsmerkmale etc. zu erkennen. Daraus Aldi einen Strick drehen zu wollen ist lächerlich.
Und was macht Aldi mit Kindern, wenn ich für diese Karten kaufe. Müssen die sich dann mit 12 Jahren, (Zwillinge) auch ausweisen, oder recht da der Erziehungsberechtigte mit seinem einen Ausweis?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Janosch2001 29.08.2017, 19:42
15. Was ist mit Kindern?

Und was macht Aldi mit Kindern, wenn ich für diese Karten kaufe. Müssen die sich dann mit 12 Jahren, (Zwillinge) auch ausweisen, oder recht da der Erziehungsberechtigte mit seinem einen Ausweis?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
herm16 29.08.2017, 19:45
16. wo

ist jetzt wieder das Problem? Es gibt doch genug ehrenamtliche Helfer, die bei Behördengängen helfen, warum nicht hier? Wenn es ein Gesetz gibt, waren doch im Vorfeld auch Datenschützer, Verbraucherzentralen mit eingebunden.
Haben die gepennt?, oder die Situation nicht begriffen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
keinblattvormmund 29.08.2017, 19:54
17. Und was genau...

Zitat von womo88
Geh mal zu einer Bank, wenn du 10.000 netto verdienst und frage nach einer Mietkaution über 5000 €. Die bekommt man nich, wenn man noch eigene Immobilien hat, diese abbezahlt und mit 2000 netto im Monat über die Runden kommt. Da heißt es lapidar: 40 % Ihres Einkommens kalkuliert die Software als Kosten der persönlichen Lebensführung. Dann gehen noch Darlehenszahlungen ab. Sie haben keine 4000 mehr übrig. Sie sind überschuldet. .... Was habe ich gemacht? Haus gekauft. Das geht interessanterweise, und jetzt habe ich 3 Häuser.
Und was genau hat das mit dem Beitrag/Thema zu tun? NICHTS! Wollen wir uns einfach den persönlichen Frust von der Seele schreiben?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
b20a9 29.08.2017, 20:03
18. Die echten Terroristen lachen sich ins Fäustchen

Der neue Legitimationsprozess wird keinen Terroristen von irgendwas abhalten. Entweder es ist Ihm egal oder wenn nicht und er seine Spuren verwischen will um Mittäter zu schützen, einer Abhörung entgehen etc. klaut er einfach eine registrierte Karte oder kauft eine im Umlauf befindliche "Altkarte" mit Fake-Profil im Internet oder auf dem Flohmarkt. Oder er nutzt eine ausländische Karte. Oder WhatsApp oder oder oder. Mit diesem Gesetz -behaupte ich- wird kein einziger Terroranschlag vereitelt. Aber es werden Millionen von ehrlichen Bürgern Zeit und Nerven geraubt. Flüchtlinge per se diskriminiert. Und ein Schwarzmarkt mit alternativen SIM-Karten ermöglicht. Was für eine Glanzleistung unserer Legislative! Mal wieder Meilenweit von der Realität vorbei. Nun ja, immerhin entstehen durch solchen Unsinn Arbeitsplätze.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
m.m.s. 29.08.2017, 20:14
19. Witzverfahren

Das ganze Identverfahren ist doch ein Witz, wenn in der Rückseite des Ausweises steht: die Angaben basieren auf der mündlichen Auskunft des Ausweisinhabers. So werden letztlich Kunden bürokratisch vergrault.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 9