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Alexa, Google Assistant und Co. : "Möchte sie ihr gerät Sprache deutsch?"
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"Alexa, mach das Licht an": Smarte Lautsprecher, die solche Befehle ausführen, könnten bald in vielen Wohnzimmern stehen. Wir haben 13 dieser Geräte ausprobiert.

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markus_wienken 01.02.2018, 10:24
30.

Zitat von ghdstz
"Forscher von IBM, amerikanischen und chinesischen Instituten haben gezeigt, dass man Kommandos für Sprachassistenten wie Google Assistant, Alexa oder Siri gut in Musik verstecken kann. Man hört nichtsahnend Radio und schon überweist Alexa Geld auf ein fremdes Konto." Quelle: https://www.computerwoche.de/a/forscher-alexa-und-co-lassen-sich-mit-manipulierter-musik-ueberlisten,3544190
An mein Konto kommt man nicht so einfach dran, auch Alexa nicht. Aber es ist grundsätzlich richtig, dass man sich mit den Sicherheitsaspekten beschäftigen muss, erwirbt man ein solches Gerät.
Noch habe ich persönlich keinen Bedarf dafür, sehe aber die Vorteile und Erleichterungen, die es vielen Menschen bietet.
Vielleicht finde ich in einigen Jahren auch einen Grund mir so ein Gerät anzuschaffen...wer weiß (kabelloses Laden beim Smartphone emfand ich früher auch als überflüssig, heute möchte ich es nicht mehr missen)?
Immerhin ist dann die Technik ausgereifter und vermutlich ist man beim Thema Sicherheit vielleicht auch schon weiter....

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nadennmallos 01.02.2018, 10:54
31. Alexa muss leider draußen bleiben, bei mir zumindest ...

... ich will keine Elektronik im Haus haben, die mich akustisch versteht und womöglich meine Wünsche aufzeichnet, weitergibt oder was auch immer. Aber wer's möchte, warum nicht.

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hman2 01.02.2018, 11:35
32.

Zitat von nadennmallos
... ich will keine Elektronik im Haus haben, die mich akustisch versteht und womöglich meine Wünsche aufzeichnet, weitergibt oder was auch immer. Aber wer's möchte, warum nicht.
Da war neulich im Fernsehen ein Test. Da wurden Alexa-Poweruser dazu gebracht, zwei Wochen ohne Alexa zu leben, d.h. sie mussten Musik normal abspielen, Kochrezepte von Papier (oder Tablet) ablesen, und fehlendes Toilettenpapier in richtigen Läden kaufen.

Das war für die Testpersonen eine signifikante Belastung, das wurde als extrem stressig empfunden... Man könnte auch sagen, hier wäre eine Abhängigkeit (!) entstanden...

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swnf 01.02.2018, 13:17
33. Da haben wir doch den Beweis...

Zitat von hman2
Da war neulich im Fernsehen ein Test. Da wurden Alexa-Poweruser dazu gebracht, zwei Wochen ohne Alexa zu leben, d.h. sie mussten Musik normal abspielen, Kochrezepte von Papier (oder Tablet) ablesen, und fehlendes Toilettenpapier in richtigen Läden kaufen. Das war für die Testpersonen eine signifikante Belastung, das wurde als extrem stressig empfunden... Man könnte auch sagen, hier wäre eine Abhängigkeit (!) entstanden...
...wie hilfreich diese Dinger sein können!
Wenn das Fernsehen jetzt einen Test zeigen würde, bei dem Supermarkt und Leitungswasser Poweruser auf einmal ihr Essen wieder selbst anbauen bzw. jagen müssten und zusätzlich noch das Wasser zum kochen nur bei einem 300m entfernten Brunnen holen könnten, dann...Überraschung...wären diese Menschen auch sehr gestresst! ;)

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ghdstz 01.02.2018, 13:37
34. Sicherheitsaspekte ...

Zitat von markus_wienken
An mein Konto kommt man nicht so einfach dran, auch Alexa nicht. Aber es ist grundsätzlich richtig, dass man sich mit den Sicherheitsaspekten beschäftigen muss, erwirbt man ein solches Gerät. Noch habe ich persönlich keinen Bedarf dafür, sehe aber die Vorteile und Erleichterungen, die es vielen Menschen bietet. Vielleicht finde ich in einigen Jahren auch einen Grund mir so ein Gerät anzuschaffen...wer weiß (kabelloses Laden beim Smartphone emfand ich früher auch als überflüssig, heute möchte ich es nicht mehr missen)? Immerhin ist dann die Technik ausgereifter und vermutlich ist man beim Thema Sicherheit vielleicht auch schon weiter....
Leider ist es so dass diese Sicherheitsaspekte zunächst unsichtbar und in so viel Komplexität vergraben sind dass sie der Normalbürger nicht versteht - und auch nicht deren Erfordernisse zuverlässig umsetzen kann. Und leider ist es auch so dass sich mit der Einführung das PC's die IT-Sicherheit dramatisch verschlechtert hat ("dumme" alte Computerterminals wären höchstens mit dem Lötkolben zu hacken gewesen). Seither gab es keine nachhaltige Verbesserung in Bezug auf Sicherheit, im Gegenteil - der Vorsprung der Hacker wird immer größer. Vor wenigen Wochen mußten wir mit der Aufdeckung der beiden "Spectre"-Schwachstellen zur Kenntnis nehmen dass praktisch alle Systeme anfällig sind, die Hersteller von CPU-Chips müßten eigentlich ihre Designs in die Tonne treten und komplett neu anfangen. Das dauert Jahre und kostet viele Milliarden. Man sollte sich keinen Illusionen hingeben - die Situation der IT-Sicherheit ist sehr "bescheiden" und wird dies auch noch auf lange Zeit bleiben. Und von ausgereifter Technik kann auch nicht die Rede sein, die Komplexität und damit auch die Fehlerquellen nehmen ständig zu - hinter den Kulissen wird viel herumgebastelt um die ziemlich verkorkste PC-Technologie (die heute alle großen Cloud-Rechenzentren antreibt) irgendwie am Laufen zu halten. Und von der Technologie und Sicherheit der Smartphones und Tablets wollen wir hier erst gar nicht reden ...

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josifi 01.02.2018, 14:49
35.

Zitat von hman2
Das war für die Testpersonen eine signifikante Belastung, das wurde als extrem stressig empfunden... Man könnte auch sagen, hier wäre eine Abhängigkeit (!) entstanden...
Ich würde es auch als stressig empfinden, wenn mein Smartphone (sprich Adressbuch, Kalender, Telefon...) kaputt wäre. Bin ich abhängig(!)?
Von was sind Sie abhängig? Computer?

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grbxx 01.02.2018, 18:59
36. Bloß nicht die falsche Sprache auswählen...

... wird sonst anspruchsvoll das Gerät auf Chinesisch zu bedienen...

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