Forum: Netzwelt
Alles offen: Wie geht es weiter mit OpenOffice?

Auf jedem fünften PC in Deutschland werkelt OpenOffice, die einzige*echte, zudem kostenlose*Konkurrenz zu Microsoft Office. Ob der Erfolg anhält, ist fraglich, denn es herrscht Streit:*Viele ehrenamtliche Entwickler haben sich vom Projekt getrennt, der neue Besitzer will es kommerzialisieren.

Seite 1 von 10
gsm900 29.10.2010, 14:39
1. Muss man doch verstehen

Zitat von sysop
Auf jedem fünften PC in Deutschland werkelt OpenOffice, die einzige*echte, zudem kostenlose*Konkurrenz zu Microsoft Office. Ob der Erfolg anhält, ist fraglich, denn es herrscht Streit:*Viele ehrenamtliche Entwickler haben sich vom Projekt getrennt, der neue Besitzer will es kommerzialisieren.
Larry hat teure Hobbys.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
multi_io 29.10.2010, 15:35
2. Larry

Zitat von gsm900
Larry hat teure Hobbys.
Mit einem Produkt, das zersplittert ist, dessen Entwickler ihm weglaufen und das irgendwann keiner mehr kennt, kann er aber schlecht Geld verdienen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
taiga 29.10.2010, 15:37
3. ----

Zitat von sysop
Auf jedem fünften PC in Deutschland werkelt OpenOffice, die einzige*echte, zudem kostenlose*Konkurrenz zu Microsoft Office. Ob der Erfolg anhält, ist fraglich, denn es herrscht Streit:*Viele ehrenamtliche Entwickler haben sich vom Projekt getrennt, der neue Besitzer will es kommerzialisieren.
Komisch, ich habe weder MS Office noch »die einzige echte Konkurrenz – Open Office«.
Da ich beide zur Genüge benutzt habe, und das aus vielen Gründen nicht mehr mache, dürfen alle mal raten, wie ich es dennoch schaffe, meinen Büroalltag zu meistern.
Sachen gibt’s.
[Ein Tipp: BS = MacOS]

Beitrag melden Antworten / Zitieren
KobiDror 29.10.2010, 15:58
4. Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

Zitat von taiga
Komisch, ich habe weder MS Office noch »die einzige echte Konkurrenz – Open Office«. Da ich beide zur Genüge benutzt habe, und das aus vielen Gründen nicht mehr mache, dürfen alle mal raten, wie ich es dennoch schaffe, meinen Büroalltag zu meistern. Sachen gibt’s. [Ein Tipp: BS = MacOS]
Uhhhh, wahnsinnig innovativ... Statt sich den Riesen Oracle oder Microsoft an den Hals zu werfen, vertrauen Sie lieber dem kleinen Non-Profit Unternehmen Apple. Wahrscheinlich haben Sie auch noch ein iPhone4... Sorry, aber selbst Microsoft macht bessere Office Software als Apple selber. Bitte nicht in der Computerbild nachschlagen. C't ist da eher geeignet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fpe 29.10.2010, 16:09
5. So what?

Zitat von taiga
Komisch, ich habe weder MS Office noch »die einzige echte Konkurrenz – Open Office«. Da ich beide zur Genüge benutzt habe, und das aus vielen Gründen nicht mehr mache, dürfen alle mal raten, wie ich es dennoch schaffe, meinen Büroalltag zu meistern. Sachen gibt’s. [Ein Tipp: BS = MacOS]
Ich rate mal: überteuerte Hardware mit Lock-in-Garantie, hundertprozentiger Kundengängelung und pseudo-religiösen Zügen.
Glückwunsch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
michaxl 29.10.2010, 16:18
6. ...

Zitat von taiga
Komisch, ich habe weder MS Office noch »die einzige echte Konkurrenz – Open Office«. Da ich beide zur Genüge benutzt habe, und das aus vielen Gründen nicht mehr mache, dürfen alle mal raten, wie ich es dennoch schaffe, meinen Büroalltag zu meistern. Sachen gibt’s. [Ein Tipp: BS = MacOS]
OpenOffice.org gibt es auch für MacOS. Und nach meinem Geschmack besser als iWorks.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Darth Manfred 29.10.2010, 16:27
7. verstehe oracle nicht

erst kaufen sie opensource Projekte auf und dann lassen sie sie links liegen. Sowas kauft man doch (zumindest zum Teil) auch aus Imagegründen.
Diese Spaltung wird für oracle aber imho einen Imageverlust zur Folge haben, denn es sieht ja jetzt so aus, als retten die freien Programmierer (also die guten) ihr Projekt vor den bösen Kapitalisten.

Aber bei oracle werden sie schon wissen, was sie tun...

ps: den Namen libreoffice finde ich doof (spricht sich nicht gut)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
the_flying_horse 29.10.2010, 17:30
8. unausgereifte Frickelware.

Zitat von michaxl
OpenOffice.org gibt es auch für MacOS. Und nach meinem Geschmack besser als iWorks.
Ich arbeite in meiner Firma mit beiden Welten, Windows (hauptsächlich) und iMac.

Ab und zu teste ich mal OpenOffice, ob man es vielleicht schon anstatt MS Office einsetzen könnte - man kann (noch) nicht.

Ein mehrseitiges Dokument mit Word erstellt, ab und zu gibt es freie Umbrüche und dann geht es zweispaltig weiter, dann wieder ein Umbruch und einspaltig; dazu eingebettete Bilder. An sich nichts aufregendes. OpenOffice zerhackt mir dieses Dokument bis zur Unleserlichkeit, iWorks offnet es völlig korrekt! Das hat mich ziemlich überrascht, da iWorks an sich nicht so der Brüller ist.
Auch mit getesteten Excel-Sheets das selbe: OpenOffice macht nur Müll, iWorks öffnet auch Sheets mit etwas komplizierten Formeln und Berechnungen fehlerfrei. Nur die verwendete Schriftart wird manchmal angemeckert, aber klaglos automatisch eine ähnliche genommen.

Ich weine daher OpenOffice keine Träne nach, das ist in meinen Augen immer noch unausgereifte Frickelware. Über iWorks bin ich doch recht überrascht, so brauche ich auf dem iMac nicht auch noch MS-Office zu installieren. Auf dem Windows-PC gibt es z.Zt. eh nichts besseres.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stauchert 29.10.2010, 17:36
9. Bad Guy

Zitat von taiga
[Ein Tipp: BS = MacOS]
Dass es immer noch Menschen gibt die zu ihren Fehlern stehen;-)
Zitat von Darth Manfred
erst kaufen sie opensource Projekte auf und dann lassen sie sie links liegen. Sowas kauft man doch (zumindest zum Teil) auch aus Imagegründen. Diese Spaltung wird für oracle aber imho einen Imageverlust zur Folge haben, denn es sieht ja jetzt so aus, als retten die freien Programmierer (also die guten) ihr Projekt vor den bösen Kapitalisten.
OpenOffice wurde über SUN ja nur mitgekauft. Außerdem hat Oracle in der Software-Branche den Ruf eines Bad Guys, und mein Eindruck ist, daß die sich im Gegensatz zu Microsoft damit ziemlich wohl fühlen. Das ist auch mit ein Grund für den schnellen Bruch zwischen OpenOffice und LibreOffice.
Änliches spielt sich mit MySQL (einer weit verbreiten Openssource-DB, die Oracle ebenfalls mit SUN mitgekauft hat) ab. Kaum jemand im Opensource-Bereich ist scharf darauf mit Oracle zusammenzuarbeiten und umgekehrt sieht es vermutlich auch nicht viel anders aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 10