Forum: Netzwelt
Alte Technik, teure Tarife: Deutschlands Smartphone-Schmach

Das Smartphone ist weltweit wichtiger geworden als das klassische Internet. Doch Deutschland hinkt der Entwicklung hinterher - mit gravierenden Folgen.

Seite 33 von 56
interdit 03.09.2015, 10:15
320. Guter Artikel

Guter, interessanter, erhellender Artikel.

Bin mal gespannt, wie es Gigaset ergeht, ein deutsches Unternehmen, dass jetzt in den Smartphone-Markt eingestiegen ist mit einem gar nicht so uninteressanten Produkt.

Beitrag melden
achim j. 03.09.2015, 10:16
321. werter Forist

Zitat von Oceanic 815
Bäcker... Sowas von analog und von vorgestern. Brot holt sich der BoboLobo per Smartphone... DIGITAL!
Könnten sie noch bitte ausführen, welch Kluges sie mit Ihrem Post ausdrücken wollten?

Beitrag melden
grinse_katze 03.09.2015, 10:20
322. naja..

ich arbeite seit über 20 Jahren im IT Bereich..

Ich habe bis jetzt kein Smartphone oder dergelichen
und werde es solange es geht versuchen zu vermeiden.
Weil ich eben doch ein wenig hinter die Kulissen blicken kann...und da möchte ich nicht meine Daten liegen lassen, geschweige denn meine Verbindungen lassen.

Es täte manchen Zeitgenossen gut nicht jeder Sau die durchs Dorf getrieben wird ohne nach zu denken hinterhezulaufen, sondern vielleicht auch mal kritischer zu sein.

das wird einem aber dann als "technikfeindlich" ausgelegt....ich lache mich schlapp...

Beitrag melden
hman2 03.09.2015, 10:21
323.

Zitat von petros
Ich weiss, wovon ich rede, ich arbeite fuer eine Firma, die mit finanziellen elektronischen Transaktionen Geld verdient. Mit Geschaeftskunden in Afrika. Smartphones haben die Sicherheit eines Internet-Kiosks. An dem wuerden Sie doch auch nicht ihr Banking betreiben? Oder?
Afrika zahlt mit Mobiltelefonen, aber nicht mit Smartphones. Das hat nichts mit Internetbanking zu tun. Ein Telefon muss nur SMS können, mehr braucht es gar nicht. Und es ist damit dramatisch sicherer als Bargeld, denn Geld das man nicht mit sich herum trägt, kann einem ein Räuber auch nicht klauen. Das ist ein reales Problem in weiten Teilen Afrikas.

Beitrag melden
Wofgang 03.09.2015, 10:23
324.

Zitat von darmspiegelgabsschon
Ich kann dem Autor nicht zustimmen. Bei uns gibt's Smartphones ab 0 Euro und LTE Flatrates bis 100 MBit/s. Billiger und schneller geht es nicht.
Wieso sich eine Flatrate mit 1GB oder 5 GB Datenvolumen Flatrate nennt, wird sich mir nie erschließen. Vernünftiges LTE kostet an die 30 Euro pro Monat für 5GB und weitere 15 Euro pro weiteren 5 GB. Für echte Nutzung nicht wirklich hilfreich. FDür ein bisschen Whatsup reicht es sicherlich.

Beitrag melden
hman2 03.09.2015, 10:25
325.

Zitat von desertman
Herr Lobo, Sie haben keine Ahnung. In Deutschland kann man für 18 Euro unbegrenzt telefonieren, Messages verschicken und empfangen und 3 GB LTE-Daten verbrauchen. In den USA ist es unmöglich, dasselbe für weniger als 60 Dollar (= 54 Euro) zu bekommen. Das ist ziemlich genau dreimal soviel wie in Deutschland.
Unsinn. Wechseln Sie den Provider. Sogar die Deutsche Telekom bietet es in den USA billiger an als Sie behaupten...

Beitrag melden
dasagich 03.09.2015, 10:28
326. Lobo glaubt zu wissen

aber liegt voll daneben.
Schwerpunkte seiner Argumentation sind Bandbreite und zahlen mit dem Handy.
Flüchtlinge zahlen nicht mit dem Handy, denn sie haben in der Regel eine Prepayed Card. Wo soll denn das Geld abgebucht werden? Ein schwerer Fehler. Was ist überhaupt so toll am Bargeldlosen Bezahlen? Der Stau an den Kassen wird meist von Kartenzahlern verursacht.
Und dann die Bandbreite und Mobilfunkabdeckung.
Zum elektronischen Bezahlen braucht man nur sehr wenig Bandbreite, die ist zu 99% verfügbar. Ich zahle 9,99? für Telefon, sms und Daten pro Monat. Ich kann das gar nicht ausschöpfen. Ich glaube die meisten, die über Bandbreite jammern wissen gar nicht wovon sie reden. Die Mobilfunkabdeckung wird immer Lücken haben. Das liegt an der Physik. Da Länder vergleichen zu wollen ist die reine Willkür. Sie sollten solche Artikel nicht schreiben, Herr Lobo, sie haben zu wenig Wissen auf dem Gebiet.

Beitrag melden
abc. 03.09.2015, 10:30
327. spon_2999637

Zitat von spon_2999637
>Wie um alles in der Welt Flüchtlinge vor dem Jahre 2000 ohne derartige Gadgets überleben konnten, wird wohl für immer deren Geheimnis bleiben.< Ja, weil sie es eben nicht überlebt haben.... Sie sind ohne Kommunikation und Navigationsmöglichkeit verdurstet, verhungert, ertrunken oder denen in die Arme gelaufen, vor denen sie eigentlich flüchten wollten. Oder sie wussten schlicht nicht, wohin sie fliehen könnten, wer ihnen Asyl gewähren würde.
Ich vermute mal zu Ihren Gunsten, dass Sie einfach zu jung sind - aber vor 20 Jahren gab es Krieg im ehem. Jugoslawien. Sehr viele Menschen mussten flüchten (mWn so ca. 800.000, davon 400.000 nach Deutschland). Und jetzt halten Sie sich bitte fest: Diese Menschen sind ganz ohne Smartphone oder Internet geflohen (und dann tatsächlich ohne zu ertrinken, zu verdursten oder zu verhungern bzw. sich mangels GPS alle 2 Meter zu verlaufen in Westeuropa angekommen). Diesen Menschen war noch nicht einmal klar, dass sie ohne Internetzugang zum scheitern verurteilt sind - vermutlich, weil sie viel zu beschäftigt damit waren, ihr nacktes Leben zu retten. Ein Smartphone ist lediglich ein Werkzeug, mal nützlich und hilfreich, mal überflüssig und störend - je nach dem wer es wie einsetzt. Aber Lebenswichtig, das ist dann halt doch noch eine etwas andere Kategorie.

Beitrag melden
bunhuelo 03.09.2015, 10:31
328. ich war neulich in Medellín, Kolumbien

Bestes Mobilfunksignal, mindestens UMTS-Geschwindigkeit. Überall. Auch in Slums und im Grünen, 40km weit weg von der Stadt irgendwo in einem kleinen Andendorf. Sascha Lobos Beobachtungen sind korrekt. Wir sind ein abgehängtes Internet-Entwicklungsland.

Beitrag melden
achim j. 03.09.2015, 10:31
329. ist ja ok

Zitat von lantelme.import
Ob es sehr intelligent ist, sich ohne "Netz und doppelten Boden" einer Cyber-War gefährdeten Infrastruktur zu 100% auszuliefern, sei mal dahingestellt. Was denn, wenn Inter- und Stromnetze zusammenbrechen? Ohne GPS kann dann kaum noch jemand die Landkarte lesen,. Das gesamte techn. Umfeld kann jederzeit gehackt und lahmgelegt werden. Kein Strom, kein Supermarkt, kein Wasser, keine Heizung - und erst recht ein nutzloses Smartphone. Da schmeiße ich dann meinen 82KVA-Stromgenerator von 1960 an, hole mir meine Nahrung und das Trinkwasser aus eigenen Vorräten bzw. Garten, und echte Sozialkontakte funktionieren in Krisenzeiten besonders gut (facebook nein danke, brauche ich nicht!). ... und wenn ich mich "vom Acker" machen muß, mein Oldtimer von 1963 hat keine Elektronik und fährt immer - und kann mit Bordmitteln repariert werden. Das ist für mich Freiheit, und nicht die Nabelschnur zum digitalen Schnickschnack, die mich Geheimdiensten, Kriminellen und Kriegstreiber ausliefern könnte.
Ich lasse Ihnen wirklich gerne Ihre Dytopie-Phantasien. Aber, da sie ja offensichtlich kein modernes Gerät, schon gar kein Smartphone im Einsatz haben, lassen Sie mich bitte auch mit Ihrer Beurteilung dieser Dinge in Ruhe. Sie können sie schlicht nicht beurteilen

Beitrag melden
Seite 33 von 56
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!