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Angriff auf Auswärtiges Amt: Hacker erbeuteten Brexit-Protokoll
DPA

Die Hackergruppe Turla, die mutmaßlich das Auswärtige Amt angegriffen hat, entwendete nach SPIEGEL-Informationen auch ein Dokument zum Brexit. Derweil wird ein weiterer Angriff bekannt.

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cwoller 10.03.2018, 12:44
40.

Ach, deswegen.

Mich hat der Angriff selbst nie interessiert, noch wer ihn gemacht hat, viel mehr, was man da eigentlich so erfahren konnte, was niemand erfahren soll - in einer "Demokratie".

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wannbrach 10.03.2018, 13:16
41.

In Sachen Internet und Digitalisierung ist Deutschland ein Entwicklungsland und so ist es wohl auch mit der Sicherheit.

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irgendwas 10.03.2018, 13:35
42. Huuii ... 16 GB an Daten!!!!

Seit wann ist die Datenmenge ein Indiz für die Brisanz?
1000 als Verschlusssachen eingestufte Dokumente mit einer Gesamtgröße von 100MB sind doch viel brisanter, als 200 Powerpoint-Präsentationen mit Organigrammen, welche einfach nur auf 16 GB aufgebläht sind.
Was will uns der Autor also mit den 16 GB mitteilen?

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andreas.s 10.03.2018, 13:42
43. @44

Um so höher das Volumen um so auffälliger sollte das Ausschleusen gewesen sein. Grob gesagt.

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laimelgoog.0815 10.03.2018, 14:00
44. @Oleostpreis

Sind Sie naiv oder wollen Sie die Foristen hinter das Licht führen? Haben Sie schon mal etwas von Spionage in menschlicher Form gehört? Wenn dieser Agent dort sitzt wo die Hackerangriffe durchgeführt und ausgeführt werden, meldet er sein Wissen natürlich weiter. In Großbritannien ist genau so ein Spion mit Nervengift welches nur einige Staaten besitzen vergiftet worden.

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rosinci 10.03.2018, 14:11
45. Respekt

An fast alle user, musste wirklich teilw. Schmunzeln über die guten texte.

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aubenaubiak 10.03.2018, 16:20
46. Auch nach zwei Mal nachdenken das gleiche Ergebnis

Zitat von Pneumoniahawk
Aber warum macht sich dann jemand solche Arbeit, wenn doch nichts zu holen ist? Das ist ja genau so wie als wenn ich ich in eine Bank einbreche und das Geld dann auf dem Dach suche. So dumm können die Hacker doch nicht sein.
1. Weil es nicht viel Arbeit ist im Vergleich zu der klassischen Spionage von Quellen im AA anwerben. Die richten potentiell viel mehr Schaden an, sind aber viel schwieriger zu bekommen. 2. Weil die sechs Dateien nichts sind. Was die Eindringlinge erhoffen sind richtig viele Daten, wie z.B. die 16GB aus dem Bundestag mit +100k Dateien. Die sind alle für sich nicht geheim, aber aus der Menge lässt sich oft eine Einschätzung zusammen mit öffentlichen Nachrichten erreichen. Wenn man z.B. 100 interne E-Mails zu einem Ereignis hat, lassen sich schon viel mehr Schlüsse ziehen. Das ist wie ein Puzzle; ein kleines Teil bringt nichts, aber bei richtig vielen Teilen lässt sich erahnen, was das Endbild sein könnte.

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ghdstz 10.03.2018, 17:20
47. Alles ganz schlimm in Deutschland ... (;-))

Zitat von wannbrach
In Sachen Internet und Digitalisierung ist Deutschland ein Entwicklungsland und so ist es wohl auch mit der Sicherheit.
@wannbrach: Wenn es um den Breitbandausbau geht haben Sie sogar beinahe recht. Bei uns werden jahrelang Milliardenbeträge bereitgestellt, aber das dafür zuständige Ministerium lässt über 98% der Gelder verfallen weil die entsprechenden Projekte in der überentwickelten Planungsbürokratie stecken bleiben. In einem Entwicklungsland passiert sowas garantiert nicht, allerdings besteht dort die Gefahr dass die Mittel in den dunklen Kanälen korrupter Machthaber verschwinden.

In Sachen Digitalisierung ist Deutschland mit an der Spitze, das Thema Industrie 4.0 wurde hierzulande auf den Weg gebracht und verhilft der deutschen Wirtschaft zu durchaus beträchtlichen Exporteinnahmen.

In Bezug auf IT-Sicherheit ist der gesamte Globus ein einziges Entwicklungsland, ständig wird irgendwo irgendwas gehackt weil die heute eingesetzte IT-Infrastruktur viel zu komplex und mit unzähligen Schwachstellen verseucht ist. Das kriegt niemand zuverlässig gesichert, auch die NSA wurde schon gehackt - mit den dort gestohlenen Cyberwaffen wurde dann WannaCry entwickelt. Hier würde nur ein Paradigmenwechsel helfen. Mit dem heutigen aus der digitalen Unterhaltungselektronik (dh. von den PC's) stammenden Instrumentarium kommt man nicht aus dem Schlammassel heraus. Man müsste "Tabula rasa" machen und eine neue IT-Infrastruktur entwickeln bei der Sicherheit und Zuverlässigkeit an oberster Stelle stehen. Wär das was für die deutsche Industrie ?

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dunnhaupt 11.03.2018, 01:26
48. Wie heißt unser Außenminister gleich nochmal?

Wenn unser Auswärtiges Amt wichtige Dokumente ins Internet setzt, braucht es sich nicht zu wundern, wenn sie gehackt werden. Haben die denn keinen Tresor für Dokumente? - Mein eigener Computer kennt noch nicht einmal mein Bankkonto oder die Nummer meiner Kreditkarte.

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td007 11.03.2018, 01:37
49. Daten werden eigentlich nicht gestohlen oder entwendet

Die Daten sind wahrscheinlich nicht weg oder gelöscht, sondern wurden wahrscheinlich nur kopiert. Deshalb ist der Ausdruck "gestohlen" oder "entwendet" im Grunde falsch, "ausgespäht" trifft es besser.

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