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Angriff im OP: Hacker könnten Narkosegeräte manipulieren
DPA

Patienten droht eine neue Gefahr: Hacker könnten medizinische Apparate kapern und deren Funktionen verändern. Nach Informationen des SPIEGEL ist das bereits einmal geglückt.

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auf_dem_Holzweg? 09.08.2015, 20:43
40. stellt Euch vor...

Hacker könnten sich sogar rein theoretisch ein virtuelles Loch ins Knie bohren!
Was stellt ihr denn für Artikel ins internet? Dabei sind solche Antworten vorprogrammiert!

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frankstroehlein 09.08.2015, 20:44
41. ...stimmt so nicht

Zitat von computerbauboehm
damit alle Daten die während einer Behandlung anfallen, gespeichert werden können. nur so kann sich das Krankenhaus vor Klagen schützen. und da jeder Zugang immer in 2 Richtungen funktioniert sind sie eben auch hackbar. Klagt weniger und die müssen nicht ans Internet!
Der Datenfluss kann sehr wohl physikalisch auf nur eine Richtung beschränkt werden, geht alles. Das Problem ist, dass wegen immer kürzerer Entwicklungszyklen und der Konkurrenzsituation heute vieles mit der heißen Nadel gestrickt wird und viele Implementierungen teils unter aller Sau sind. Auch der Gesetzgeber hat wohl nicht immer den nötigen Überblick.

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Bernd.Brincken 09.08.2015, 20:52
42. Fortschritt

Zitat von graf.koks
Wieso wird hier eigentlich davon ausgegangen, daß die Geräte am Internet hängen? Das ist ein hanebüchener Unsinn! Viele Geräte in einem Krankenhaus sind Endgeräte, die per internem Netz mit einem Hauptserver im Krankenhaus selbst kommunizieren. Deshalb sind sie ja nicht mehr fest installiert, sondern mobil und jederzeit und überall einsetzbar. Und das kann natürlich von einem Hacker angegriffen werden. ... Die Zeit der Feldlazarette ist unwiederbringlich vorbei. Oder würden einige Leute tatsächlich bevorzugen, daß man vor einer Operation erstmal die Jungs von der Elektrotechnik anrufen muß, damit die für ein paar Stunden Kabel verlegen?
Im OP-Raum darf man die Kabel gern installiert lassen, der ist dafür ja auch gebaut.
Ansonsten, kabellos gerne, aber die Daten sollten natürlich verschlüsselt und nur den dafür vorgesehenen Geräten/Personen zugänglich sein.
Das ist doch völlig klar.
Wie kann man auf die naive Idee kommen, ohne solche banalen Sicherheitsmaßnahmen durchzukommen?

Es wird Zeit, dass das neue IT-Sicherheitsgesetz in den Krankenhäusern durchgesetzt wird.

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Dengar 09.08.2015, 20:52
43. Linux?

5. Das ist ein flächendeckendes Problem ...
halitd heute, 19:10 Uhr
von embedded systems. Das angeblich so sichere Linux, was in diesen Geräten meisten tickt, gepaart mit Sorglosigkeit der Entwickler, hat uns in vielen "smarten" Geräten diese Sicherheitslücken beschert. " Zitatende. -------------------------- Linux? - Das letzte, was mein Sohn vor seiner OP am Monitor sah, war Windoof 7.....aber er hat die OP gut überstanden...:o)

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Ja gut äh... 09.08.2015, 21:07
44. @16

Zitat:
"damit alle Daten die während einer Behandlung anfallen, gespeichert werden können. nur so kann sich das Krankenhaus vor Klagen schützen."
Zitatende
Wie kommen Sie darauf, daß man sich NUR SO vor Klagen schützen könne? Arbeiten Sie in dem Bereich?

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md2606 09.08.2015, 21:08
45. Es geht nicht ums Netz...

An alle, die Fragen, warum sowas ans Netz muss.
1. Jedes Teil, was IT beinhaltet, sollte geupdatet werden.
2. Hängen die Narkosegeräte sicherlich nicht im Internet. Man kann sie aber, wenn man ein Gerät während der Auslieferung in die Hände bekommt, manipulieren.
3. Heutzutage kann alles gehackt werden, was irgendwie Chips beinhaltet. Man muss nicht mal im Netz dafür sein.

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emmyneander 09.08.2015, 21:14
46. Hacken von OP Geräten

Diese Welt ist doch völlig kaputt! Wer will denn mit diesem ganzen IT Irrsinn noch leben? Wer kommt auf die Idee,OP Geräte zu hacken? Wie krank ist das eigentlich? Tut mir leid, aber das ist nicht die Welt,in der ich leben will und ich hoffe, dass es noch ein paar andere gibt, denen es noch genau so geht?! Was soll bloss aus den ganzen Jugendlichen werden, die ihr halbes Leben vor und mit Spielekonsolen verbringen, von denen die Industrie behauptet, man würde mit ihnen soziales Verhalten lernen? Naja,das nächste Weihnachten ist nicht weit.

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bambata 09.08.2015, 21:17
47. Damit die ...

Zitat von shardan
Was bitte haben solche Geräte in Netzen zu suchen, möglichst noch per Internet?
... FB-Freunde wissen, wann der Patient wieder wach ist ;-)

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leo_stern 09.08.2015, 21:19
48.

Zitat von MarkusH.
kann man Herzschrittmacher auch schon hacken :P
Akkus von Herzschrittmachern können bereits heute induktiv geladen werden. Da ist es nur noch ein kleiner Schritt zur "Aktualisierung der Firmware" via Download. Dazu ein kleiner Schadcode, der nach 27 Stunden und 33 Minuten einen Herzstillstand herbeiführt und gleichzeitig einen kleinen Kurzschluss verursacht. Dann ist Opa "leider an einem technischen Versagen" exitiert.

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aramcoy 09.08.2015, 21:23
49. Click Bait

Akso das ist wirklich nur Panikmache. Natürlich kann jedes Gerät mit einem Netzwerkanschluss gehackt werden, das war schon immer so und wird wohl auch noch eine ganze Zeit so bleiben.Wir haben schon 1994 Live-Daten einer Anästhesie aus einer deutschen Uni-Klinik an eine Uni-Klinik in Schottland übertragen. Die Vernetzung der Geräte innerhalb einer Klinik und auch der Live-Datenaustausch zwischen Kliniken verbessert die Qualität der medizinischen Versorgung, reduziert Fehler und Kosten und hilft Leben zu retten. Ja, man kann die Schnittstellen hacken, aber ich sehe darin eine kleinere Gefahr, als z. B. in unserer elektronischen Krankenkassenklarte oder in all den Gesundheitsapps, die gerade ihren Siegeszug auf Smartphones und was weiss ich für Hardware haben. Der Arzt im OP, der die Narkose überwacht ist normalerweise durchaus in der Lage Probleme zu erkennen und zu beherrschen. Dieser Artikel ist nur Click Bait, da will sich jemand wichtig machen. Krankenhäuser sind extrem was die Sicherheit des Zugriffs auf das interne Krankenhausnetzwerk betrifft - und das ist auch gut so, auch wenn dies manchmal sinnvolle Innovationen be-/verhindert.

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