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Angst vor Netzattacken: Großbritannien plant Allianz zur Cyber-Abwehr
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Britische Unternehmen und Behörden wollen sich zu einem Bündnis gegen Cybercrime zusammenschließen. Die Regierung hofft damit, europäischen Plänen einer Meldepflicht für Hackerangriffe zuvor zu kommen - aber nur wochentags von 9 bis 17 Uhr.

hartmutpohlsoftscheck 27.03.2013, 13:03
1. Facebook für Cybersicherheit: Gut dass wir drüber reden – bloß nichts tun

Dreh- und Angelpunkt für ALLE Angriffe sind ungepatchte oder sogar unveröffentlichte / noch nicht identifizierte Sicherheitslücken (Zero-Day-Vulnerabilities). Ohne Sicherheitslücke läuft JEDER Angriff gegen die Wand und bleibt erfolglos.
Das ganze Gerede über Angriffe, Bedrohungen und pipapo aus dem Internet ist toll – aber sinn-, nutz- und fruchtlos! Die Sicherheitslücken müssen auf den Tisch, sie müssen identifiziert und gepatcht werden.
Die finanziellen Schäden durch Industriespionage sind entsetzlich hoch; gar nicht zu reden von Industriesabotage z.B. chemischer Prozesse. Die Politik betreibt Symbolpolitik und fordert einen Gedankenaustausch oder eine Meldepflicht für Angriffe. Wunderschön. Die zugrundeliegenden Sicherheitslücken sollen geheim gehalten werden? Die Gesellschaft für Informatik fordert zu recht (allerdings ohne jede Reaktion der Politik!) seit Jahren, die Veröffentlichung von Sicherheitslücken, damit sich Bürger, Unternehmen und Behörden gegen Angriffe schützen können.

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hartmutpohlsoftscheck 27.03.2013, 13:05
2. Gut dass wir drüber reden – bloß nichts tun

Dreh- und Angelpunkt für ALLE Angriffe sind ungepatchte oder sogar unveröffentlichte / noch nicht identifizierte Sicherheitslücken (Zero-Day-Vulnerabilities). Ohne Sicherheitslücke läuft JEDER Angriff gegen die Wand und bleibt erfolglos.
Das ganze Gerede über Angriffe, Bedrohungen und pipapo aus dem Internet ist toll – aber sinn-, nutz- und fruchtlos! Die Sicherheitslücken müssen auf den Tisch, sie müssen identifiziert und gepatcht werden.
Die finanziellen Schäden durch Industriespionage sind entsetzlich hoch; gar nicht zu reden von Industriesabotage z.B. chemischer Prozesse. Die Politik betreibt Symbolpolitik und fordert einen Gedankenaustausch oder eine Meldepflicht für Angriffe. Wunderschön. Die zugrundeliegenden Sicherheitslücken sollen geheim gehalten werden? Die Gesellschaft für Informatik fordert zu recht (allerdings ohne jede Reaktion der Politik!) seit Jahren, die Veröffentlichung von Sicherheitslücken, damit sich Bürger, Unternehmen und Behörden gegen Angriffe schützen können.

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a.vollmer 27.03.2013, 15:36
3. Größte Sicherheitslücke

... ist die mangelnde Einstellung der Anwender sich konsequent um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu bemühen. Sichtbares Eintippen des Passworts, Notizen oder noch schlimmer Excel-Tabellen mit Passwörtern und das auch noch bei teilöffentlichen oder Publikums-Veranstaltungen wie Schulungen und Messen. Zugänge in Unternehmen müssen über physikalische Schlüssel gesichert werden, deren Inhalt auch dem Nutzer unbekannt ist und die parallel die Verschlüsselung der Daten ansteuern.

Dann hat jeder Datendieb nur einen POC (pile of crap) oder erst gar keinen Einstiegspunkt um sich schichtenweise ins System zu nagen. Dann kann auch kein Insider Material mit nach Hause nehmen und jeder Zugriff ist zuordenbar.

Das ist das Minimum und die Basis, der Rest kann dann nach Bedarf noch draufgesetzt werden.

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