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Anreiz zum Netzausbau: Oettinger will Wechsel des Internetanbieters einschränken
DPA

Günther Oettinger möchte Telekommunikationsfirmen mehr Anreize bieten, Geld in den Netzausbau zu stecken. Deshalb schlägt er vor, die Kunden für eine gewisse Zeit an einen Anbieter zu binden und den Wechsel zu "untersagen".

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h.klinge-klinge 07.11.2014, 18:28
120. Das genaue Gegenteil wäre nötig

Wenn die Unternehmen das Netz ausabuen täten, würden die Kunden von ganz alleine kommen.

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Duke_NewCam 07.11.2014, 18:28
121. Noch besser:

Netz-Soli einführen. Alle zahlen, ob Netzzugang notwendig/gewünscht oder nicht. Netz ist schließlich Infrastruktur wie Straßen, Schiffahrtswege, Stromleitungen, Wasserleitungen ... NIEMAND hat vor, sowas zu privatisieren! Und NIEMAND würde eine solche Abgabe je (von unten nach oben) umverteilen! Sowas kann man in der "sozialen Marktwirtschaft" mit niemandem machen - ist das in der EU anders?
( ... falls hier jemand Ironie vermutet, liegt der völlig falsch ... ).

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Peter Marks 07.11.2014, 18:29
122.

Zitat von usfriend
Ohne Worte
wieviel Geld haben Netzanbieter ihm wohl geboten um sowas durchzudrücken ?

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Mvk 07.11.2014, 18:29
123.

Würde man Oettinger digitalisieren, kämen lauter Nullen heraus und vielleicht eine einzige, kleine 1 für diesen Lobbyextremisten.

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selbstständig 07.11.2014, 18:31
124. Was war ich froh, ...

... dass wir den endlich im "Ländle" los waren.

Peinlich jedoch wird es langsam, wenn man genau wie Öttinger ein Schwabe ist.

Erst "... we sit all in the same boat ..." und jetzt predigt er "zurück zur Deutschen Post - dem ehemaligen Monopolisten in Deutschland." Müssen wir rückblickend jetzt nicht froh sein, dass er als Energie Kommisar nicht die Pflicht zum Stromkauf beim lokalen Stadtwerk eingeführt hat?

Eventuell täusche ich mich, aber hat nicht erst in jüngster Vergangenheit hat eines unserer obersten Gerichte entschieden, dass lange Vertragsbindungen den Kunden einseitig benachteiligen und nicht zulässig sind?? Was für ein "Ritter von der traurigen Gestalt!!"

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FerrisBueller2 07.11.2014, 18:31
125. Unangemessen arrogant

Zitat von bstendig
Lesen - Verstehen - Anwenden. Das haben Sie nicht getan. Annahme: Sie haben eine kleine Firma und Produzieren Schrauben (die werden immer gebraucht, weil ja oft einige locker sind und verloren gehen). Ein potentieller Abnehmer kommt und sagt: ich hätte gerne schönere /andere/bessere Schrauben. Sie müssen in eine neue Maschine investieren, und zwar in etwa in Höhe eines Jahresumsatzes. Und Sie vereinbaren keine Mindest-Abnahmemenge oder eine Mindestvertragslaufzeit? Genau so ist es beim Netzausbau. Warum sollte ein Anbieter auf jeden Aussiedlerhof oder in jedes Kaff mit 10 Häusern für 7-stellige Summen das Internet schneller machen, wenn die "potentiellen" Kunden dann abspringen und zur Konkurrenz rennen, weil die etwas günstiger sind. Alternative wäre, Sie legen sich ihr Scheiß-Internet-Kabel auf Ihre Kosten selbst und vermieten es. Kann aber auch sein, dass es dann keiner mietet. Na? Macht es jetzt langsam "Klick"?
Vielleicht, ich gebe mich der Hoffnung hin, macht es bei Ihnen mal Klick, wenn ich Ihnen erkläre, dass Ihr Beispiel völlig daneben ist und dass Ihr arroganter Ton angesichts Ihrer rudimentären Wirtschaftskenntnisse reichlich unangemessen daherkommt.

Die Telekom beispielsweise hat null Interesse, auch noch den letzten Aussiedlerhof anzuschließen, weil sich das einfach nicht rechnet. Und daran ändert sich auch dann nichts, wenn alle Bestandskunden auf Dauer zwangsverpflichtet werden, bei der Telekom zu bleiben. Selbst wenn Oettinger gemeint haben sollte, nur die neu angeschlossenen Kunden müssten längerfristige Verträge eingehen, wird die Rechnung nicht aufgehen. Denn der Preis, den diese zu zahlen hätten, wäre prohibitiv. Das kann man sich an drei Fingern abzählen - vorausgesetzt, man kann bis drei zählen. Es geht bei Oettingers Initiative im Übrigen auch gar nicht darum, den Aussiedlerhof anzuschließen, sondern darum, die Netze überall zu verbessern. Darauf haben die Provider aber keinen Bock, weil sie zu geringen Innovationsdruck haben.

Ihr Schraubenhersteller würde analog vor diesem Problem stehen: Die Mitbewerber können bessere Schrauben liefern als er, also muss er investieren - oder aus dem Markt ausscheiden. So geht Wirtschaft. Dass der Staat künftige Gewinne vor einer Investition erst mal durch massive Eingriffe garantieren muss - so stellen nur das kleine Fritzchen, Herr Oettinger und Sie sich das Wirtschaftsleben vor.

Lesen - verstehen - anwenden.

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ThomasTM 07.11.2014, 18:33
126. irrsinn?

Also das ist ja Wahnsinn was er da von sich gibt...irre?!
Insikutabel. Mit diesem Hr. würde ich kein wort wechseln wollen bei soviel "fachwissen" ;-)

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53er 07.11.2014, 18:33
127. Eigentlich ist doch alles ganz einfach.

Anstatt dem Anbieter Knebelverträge mit mehrjähriger Bindung anzubieten, wäre es viel effektiver, den Verbrauchern ein fristloses Kündigungsrecht einzuräumen, wenn der Provider die zugesicherte Übertragungsgeschwindigkeiten nicht mindestens einhält und das rund um die Uhr. Ruckzuck hätten alle Anbieter den schwarzen Peter in der Hand, die dann noch auf banale Kupferdrähte und nicht funktionierendes Vektoring setzen würden.

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Poco Loco 07.11.2014, 18:33
128. Erst nachdenken, dann reden.

Zunächst mal besteht ja bereits bei fast allen Anbietern eine vertragliche Bindung von 2 Jahren. Der Denkfehler besteht aber darin, dass ein vertraglich gebundener Kunde in der Zeit nicht von anderen Anbietern gewonnen werden kann, somit entsteht nur Stillstand auf dem Markt der auch keine Neukunden mehr bringt und somit wenig nutzen für die Anbieter hat. Im ländlichen Bereich, ist man ohnehin auf den Einen u. Einzigen Anbieter angewiesen, da ist man froh wenn es überhaupt einen gibt der mehr als 1000 Kb/S liefern kann.

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thetruetoday 07.11.2014, 18:34
129.

Man ist doch eh schon meist 12 oder 24 Monate bei einem Vertrag gebunden.

Was redet der Mann ohne Ahnung da nur?

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