Forum: Netzwelt
Anschläge in Europa: Unsere Sicherheit ist eine Inszenierung

CC BY 4.0 saschalobo.com Daten belegen: Wer in Europa in den letzten Jahren ein Attentat verübt hat, war Behörden vorher als gewaltaffin bekannt. Der Staat schludert - und will mehr Überwachung, statt die wahren Probleme anzugehen.

Seite 1 von 26
joergsi 31.05.2017, 13:46
1. Placebo-Sicherheit

Wenn man das liest weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Driver 31.05.2017, 13:50
2. Wie üblich....

...trifft Lobo den Nagel auf den Kopf ! Es ist alles vorhanden, es muss eigentlich nur gehandelt werden. Und es bedarf keiner weiteren Gesetze oder ähnlichem.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
steinbock8 31.05.2017, 13:50
3. das haben wir immer geahnt

die eigentliche Arbeit machen wäre für unser Gemeinwesen besser als uns ständig mit Aktionismus die Sicht zu vernebeln jede Gemeinde jede Stadt jedes Bundesland geht mit dem Problem terrorismus anders um unser Innenminister sollte sich endlich den wirklichen logistischen und Personalproblemen widmen und nicht ständig in die Kamera man müsste man könnte man sollte sagen
das was wir bis jetzt geboten bekommen haben hat keine konkreten Früchte getragen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mantrid 31.05.2017, 13:52
4. Sinnlose Datensammelwut

Je mehr Daten, je mehr Menschen Gegenstand der Überwachung, umso unwahrscheinlicher dass Straftaten verhindert werden können. Die spätere Aufklärung wird vielleicht erleichtert, doch wenn man erst mal tot ist, nützt das einem gar nichts mehr. Und dass ausnahmslos alle Terroristen den Behörden als Gefährder bekannt waren, spricht für sich. Es würde völlig ausreichen, allein diesen Personenkreis zu überwachen, statt ein ganzen Volk prophylaktisch per Vorratsdatenspeicherung zu potenziellen Terroristen zu erklären, wobei am Ende trotz vorhandener Daten, keine Terroranschkäge verhindert werden. Ich bin nicht bereit, meine Grundrechte der sinnlosen Datensammelwut von Schlapphüten zu opfern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aysnvaust 31.05.2017, 13:54
5. Mein Mantra seit Jahren...

...wenn im Freundes- und/oder Familienkreis das Thema "Überwachung und innere Sicherheit" aufkommt: dem Staat geht es mitnichten vorrangig um die Sicherheit, sondern um eine möglichst umfängliche Totalüberwachung ALLER Bürger. Orwells '84 ist wohl das toteste Pferd, auf das ich jemals eingeprügelt habe...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
parsimony 31.05.2017, 13:55
6. Die Frage ist dann wohl:

Was darf und kann man mit den gewaltaffinen Gefährdern machen, die den Behörden bekannt sind?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kamillo 31.05.2017, 13:58
7.

Boah! Das ist der bedeutestende und wichtigste Artikel auf Spiegel-Online seit Monaten. Der Artikel gehört jedem Polizeipräsidenten, Polizeigewerkschafter, Innenminister und Geheimdienstler um die Ohren gehauen!!! Und jedem Abgeorndeten im Bundestag obenauf auf seinen Schreibtisch gelegt!!! Wahnsinn!!!!!!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tizian 31.05.2017, 14:01
8.

Unaufgeregt und mit Zahlen unterfüttert zeigt dieser Artikel (wieder mal) deutlich auf, wo das Problem liegt. Die bekannten Personen können nicht so überwacht werden, dass Anschläge verhindert werden. Wozu also mehr Überwachung? Es kann keiner erklären und trotzdem wird mit dieser Chimäre gerade ein Bundestagswahlkampf geführt in dem die SPD bei dem Thema nur verlieren kann.

Es gibt kein Datendefizit, es gibt ein Vollzugsdefizit und da sind wir dann beim "schlanke Staat" (u.a. FDP-Thema), der so kaputt gespart wurde, dass man Gesetze macht, die keiner mehr adäquat vollziehen kann.

Der Artikel zeigt auch, dass man gar keine anlasslose Überwachung bräuchte, bei 22 von 24 Personen gab es "analoge" Warnungen, mit denen man die Leute dann völlig verfassungsgemäß überwachen könnte und wogegen ich auch nichts hätte. Stattdessen wird der Heuhaufen vergrößert, obwohl die meisten Nadeln darin bekannt sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
enric.jones1 31.05.2017, 14:02
9. Wir brauchen ein europaeisches FBI

Wir sollten aus dieser bedrueckenden Statistik lernen: Polizeibehoerden unter der Aufsicht von lokalen Politikern sollten sich nur um Verkehrsregelung und Einbruchsdelikte kuemmern. Die grossen Sicherheitsbedrohungen wie Terrorismus, Bandenkriminalitataet und Wirtschaftstrafttaten sollte die Arbiet von Profis ohne Einflussnahme der Landesregierung von Hintertupfingen werden. Am besten auf eurpaeischer Ebene.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 26