Forum: Netzwelt
Apokalypse-Spiel "DayZ": "Es gibt diese Landschaft wirklich"
Elfie Sigl

"DayZ" weckt bei WASD-Autor Rainer Sigl besondere Erinnerungen. Für ihn ist die Welt der Zombie-Apokalypse das Spiegelbild der realen, vergangenen Todeszone gleich hinter seinem Kinderzimmer. Eine Familiengeschichte.

Seite 2 von 4
unimatrix 13.07.2014, 12:58
10. If you see the flash, it's alrady too late :)

Zitat von M. N. Taler
Ja.. naja. Das Lob an die Leveldesigner von DayZ ist auf jedenfall gerechtfertigt. Allerdings hat das Spiel noch viel mehr außergewöhnliche Design-Ansätze zu bieten als eine erfrischend natürliche Spielumgebung. Insofern sehr einseitiger Artikel. Schade.
Naja, ich glaube nicht, dass wir hier den eigentlich militärischen Fokus der Serie seit 2001 und OFP in den Vordergrund rücken sollten. Auch wenn er sich klar vom Jubel-Macho-USAF***YEAH-Einheitsbrei eines CoD oder BF unterscheidet. Das würde zuviel Beschäftigung mit dem Thema erfordern und zwei Drittel würden sicherlich sofort mit "böses böses Kriegsspiel" kommen und den taktischen Anspruch, sowie die Teambildung und die Gruppenerfahrung völlig außer acht lassen.

Worin sich alle BIS-Titel von den Spielen der Majors unterscheiden? Die Spiele sind durch Mods/Addons und Skripte erweiterbar (bis auf "Carrier Command" und die Adventures iirc)!
Erst durch diese Offenheit ist es überhaupt möglich, so etwas wie DayZ oder Altis Life, Wasteland und Co zu bauen. Während die meisten anderen Spielehersteller die Moddingfähigkeit herunterschrauben, um jedes Jahr dasselbe Spiel mit ausgetauschten Assets verkaufen zu können, lässt BIS das Modding zu und fördert es als Markenzeichen. Allerdings wie ihre Bugs. BIS patcht zwar die Spiele bis zum Sanktnimmerleinstag, aber erst Arma3 war eine halbwegs bugfreie Veröffentlichung, bei der allerdings auf Grund der Inhaftierung zweier Mitarbeiten in Griechenland die Kampa fehlte.

Naja wie auch immer. Sobald in einem Spiel ein Panzer durch Gegend fährt, ist das Geschrei doch eh wieder groß. Ich fahre lieber Pixelpanzer, anstatt ich mich von verpeilten BuPräsis oder VerteidigerINNEN in einen echten setzen lassen, um deren Spielchen zu spielen.

Cheerio!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
opriema 13.07.2014, 12:59
11. Und?

Ja, schön geschrieben! Aber immer wenn ich einen Tatort aus meiner Heimatstadt sehe, geht's mir ähnlich. Wie ist denn jetzt aber das Spiel? Was nützt mir, dass ich jetzt weiß, dass der Autor sentimental schluchzend durchs Feld läuft, während er Zombies niedermeuchelt! MACHT ES DENN SPAß?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mahatschmanladen 13.07.2014, 13:05
12. Halbbildung

Zitat von theophanu
40km vertrieben... das zerreisst einem das herz, nur, weil die deutschen tschechien anektiert, die einwohner zu arbeitstieren degradiert, die juden zusammengetrieben und dann noch den krieg über das land gebracht haben, nehmen sich die Tschechen dann heraus, nicht mehr mit den handlangern und landsmännern (hier lands-omas) der besatzer im alltag friede- freude- eierkuchen zu haben, sondern vertreiben sie in diesem besonders schweren fall 40 KILOMETER... Mann, geh doch zum Verbund der Durchtriebenen/ Vertriebenen, da kannst du deinen Aufsatz beklatschen lassen. Hier fehl am platze!
Ich möchte Sie zu Ihrer absoluten Charakterlosigkeit begratulieren. Chapeau! Kleiner Tip: Die Geschichte beginnt nicht 1939 und Tschechen wurden in der Regel nicht zu Arbeitstieren degradiert, sondern bezahlt. Aufgrund der niederigeren Steuerlast hatten sie während des Krieges sogar höhere Nettolöhne als Deutsche. - Nur mal so zum Nachdenken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kwifte 13.07.2014, 13:27
13. Genau!

Zitat von Mahatschmanladen
Ich möchte Sie zu Ihrer absoluten Charakterlosigkeit begratulieren. Chapeau! Kleiner Tip: Die Geschichte beginnt nicht 1939 und Tschechen wurden in der Regel nicht zu Arbeitstieren degradiert, sondern bezahlt. Aufgrund der niederigeren Steuerlast hatten sie während des Krieges sogar höhere Nettolöhne als Deutsche. - Nur mal so zum Nachdenken.
Die Tschechen sollten den Deutschen Heute noch Dankbar sein für Alle Wohltaten, die sie im Protektorat genossen haben!
Was Das betrifft, ist ihr Beitrag unmissverständlich.

Aber was um alles in der Welt meinen Sie mit "begratulieren"? Ist das auch Etwas, wofür ehemals besetzte Länder den Deutschen dankbar sein sollten?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
austromir 13.07.2014, 13:33
15. Schmarren

Zitat von sysop
"DayZ" weckt bei WASD-Autor Rainer Sigl besondere Erinnerungen. Für ihn ist die Welt der Zombie-Apokalypse das Spiegelbild der realen, vergangenen Todeszone gleich hinter seinem Kinderzimmer. Eine Familiengeschichte.
Immer der gleiche Schmarrn. Die Vorgeschichte ausgeblendet und die "Kommunisten" zerrbildartig karikiert. Maschinengewehre haben Rambo und der Terminator im Anschlag. Alle anderen tragen normale Maschinenpistolen. So gesehen beim Überqueren eben jenes Grenzabschnitts den der Autor hier zur Todeszone erklärt.

Willkommen im Reich der Brüder Grimm. Fehlt nur noch das der böse Grenzsoldat die Großmutter mit Haut und Haar verschlungen hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
austromir 13.07.2014, 13:35
16. Wollen und Können

Zitat von razer
Selbstverständlich haben Sie historisch gesehen weitgehend Recht, blos Sie haben gar nicht versucht zu begreifen daß der Autor offensichtlich keine historische Abhandlung oder gar eine revanchistische Hetzschrift verfassen wollte. Es geht hier um den sentimentalen, unausgewogenen Blick auf eine Landschaft, die er in einem Spiel wiederfindet.
Mag ja sein dass er nicht revanchistisch schreiben wollte. Indem er jedes Klischee bedient, die Geschichte ausblendet und aus Grenzpolizisten Karrikaturen des kalten Krieges macht hat er aber einen revanchistischen Text geliefert. Wollen und Können sind zwei Dinge

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MashMashMusic 13.07.2014, 13:41
17.

Zitat von kwifte
Die Tschechen sollten den Deutschen Heute noch Dankbar sein für Alle Wohltaten, die sie im Protektorat genossen haben! Was Das betrifft, ist ihr Beitrag unmissverständlich. Aber was um alles in der Welt meinen Sie mit "begratulieren"? Ist das auch Etwas, wofür ehemals besetzte Länder den Deutschen dankbar sein sollten?
Zum einen: Sie sollten mit Ihrer Rechtschreibung sich nicht über Fehler anderer lustig machen.

Zum zweiten: wer gibt eigentlich irgendwem das Recht, ein Unheil oder ein Leid mit einem anderen Leid "wiedergutzumachen"?

Nein, so erzeugt man aus Leid noch mehr Leid!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MashMashMusic 13.07.2014, 13:43
18.

Zitat von austromir
Mag ja sein dass er nicht revanchistisch schreiben wollte. Indem er jedes Klischee bedient, die Geschichte ausblendet und aus Grenzpolizisten Karrikaturen des kalten Krieges macht hat er aber einen revanchistischen Text geliefert. Wollen und Können sind zwei Dinge
Was ist daran revanchistisch, wenn man etwas Verlorenem hinterher trauert? Und: ich habe jetzt nichts sachlich Falsches in dem Artikel gefunden - war das im Kalten Krieg dann doch anders? Das Ganze deckt sich mit meinen Erfahrungen, also von daher ... ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mahatschmanladen 13.07.2014, 13:49
19.

Zitat von kwifte
Die Tschechen sollten den Deutschen Heute noch Dankbar sein für Alle Wohltaten, die sie im Protektorat genossen haben! Was Das betrifft, ist ihr Beitrag unmissverständlich.
Das habe ich nicht gesagt. Wenn Sie in meine Aussagen etwas hineininterpretieren wollen, was da nicht steht, ist das Ihr Problem und nicht meines.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 4