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Apple-Chef: Tim Cook auf Staatsbesuch in China
REUTERS

Stippvisite im Apple-Store: Konzernchef Tim Cook ist in Peking gesichtet worden. Der Nachfolger von Steve Jobs trifft sich in China unter anderem mit Funktionären - mehr wird nicht verraten. Gute Gründe für die Reise gibt es allerdings einige.

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Dosengabel 27.03.2012, 13:34
1.

Zitat von sysop
Stippvisite im Apple-Store: Konzernchef Tim Cook ist in Peking gesichtet worden. Der Nachfolger von Steve Jobs trifft sich in China unter anderem mit Funktionären - mehr wird nicht verraten. Gute Gründe für die Reise gibt es allerdings einige.

Tim Cook will auch Fingerhandschuhe auf den Markt bringen, die sich über Fäustlinge ziehen lassen;
Apple wird wahrscheinlich (aber nur für die Märkte in China und Paraguay) in naher Zukunft eine zuschlagbare Drehtür erfinden;


Ach ja, der Chef von Eisen Karl war bei OBI und der Vorarbeiter vom Sägewerk Holzauge hat sich Carports aus Aluminium angeschaut - wo bleibt der Artikel?

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jimapollo 27.03.2012, 14:19
2. ...

Lieber SPON,
auf die Idee, die Baidu-Integration kritisch zu betrachten kommt wohl Keiner aus der Ich-hab-Apple-lieb-Redaktion? Und bevor gleich die Applejünger mit Schum vorm Mund losplappern, gaaaanz deutlich:
ACHTUNG HIER GEHT ES UM APPLE - NICHT UM IPHONE, IPAD und CO.!!

Also, die freiwillige Integration von Baidu in das OS von Apple als mögliches Problem für Google darzustellen ist schon echt dreist. Der Einzige Schluss den man aus dem Vorhaben ziehen kann ist der, dass Apple Umsatz wichtiger ist als Menschenrechte. Die eingeschränkte Informationsfreiheit bei Baidu ist Apple völlig egal, weiß Apple ja selbst gut genug wie man eingeschränkte Rechte verkauft. Das man damit einem totalitären Staat beiseite steht der die Freiheit mit Füßen tritt ist Apple natürlich auch egal, hauptsache Umsatz generieren können. Pfui. Zeigt es doch deutlich, was Apple den Rest der Welt interessiert... einen Dreck.

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Ghanima22 27.03.2012, 15:24
3. Titel

Zitat von jimapollo
Lieber SPON, auf die Idee, die Baidu-Integration kritisch zu betrachten kommt wohl Keiner aus der Ich-hab-Apple-lieb-Redaktion? Und bevor gleich die Applejünger mit Schum vorm Mund losplappern, gaaaanz deutlich: ACHTUNG HIER GEHT ES UM APPLE - NICHT UM IPHONE, IPAD und CO.!! Also, die freiwillige Integration von Baidu in das OS von Apple als mögliches Problem für Google darzustellen ist schon echt dreist. Der Einzige Schluss den man aus dem Vorhaben ziehen kann ist der, dass Apple Umsatz wichtiger ist als Menschenrechte. Die eingeschränkte Informationsfreiheit bei Baidu ist Apple völlig egal, weiß Apple ja selbst gut genug wie man eingeschränkte Rechte verkauft. Das man damit einem totalitären Staat beiseite steht der die Freiheit mit Füßen tritt ist Apple natürlich auch egal, hauptsache Umsatz generieren können. Pfui. Zeigt es doch deutlich, was Apple den Rest der Welt interessiert... einen Dreck.
Auch andere Smartphonehersteller werden nich darum herum kommen, Dienste oder Apps die von den Chinesen genutzt werden in ihre Geräte zu integrieren.Der Markt ist schlicht zu gross um die Wünsche der Kunden zu ignorieren.

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dongerdo 27.03.2012, 15:50
4.

Zitat von sysop
Stippvisite im Apple-Store: Konzernchef Tim Cook ist in Peking gesichtet worden. Der Nachfolger von Steve Jobs trifft sich in China unter anderem mit Funktionären - mehr wird nicht verraten. Gute Gründe für die Reise gibt es allerdings einige.
Staatsbesuch?? Wirklich???
Irgendein CEO jettet irgendwo in der Weltgeschichte herum und daraus macht SPON einen Staatsbesuch??
Langsam wird es absurd

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wooz 27.03.2012, 16:02
5.

Zitat von jimapollo
Lieber SPON, auf die Idee, die Baidu-Integration kritisch zu betrachten kommt wohl Keiner aus der Ich-hab-Apple-lieb-Redaktion? Und bevor gleich die Applejünger mit Schum vorm Mund losplappern, gaaaanz deutlich: ACHTUNG HIER GEHT ES UM APPLE - NICHT UM IPHONE, IPAD und CO.!! Also, die freiwillige Integration von Baidu in das OS von Apple als mögliches Problem für Google darzustellen ist schon echt dreist. Der Einzige Schluss den man aus dem Vorhaben ziehen kann ist der, dass Apple Umsatz wichtiger ist als Menschenrechte. Die eingeschränkte Informationsfreiheit bei Baidu ist Apple völlig egal, weiß Apple ja selbst gut genug wie man eingeschränkte Rechte verkauft. Das man damit einem totalitären Staat beiseite steht der die Freiheit mit Füßen tritt ist Apple natürlich auch egal, hauptsache Umsatz generieren können. Pfui. Zeigt es doch deutlich, was Apple den Rest der Welt interessiert... einen Dreck.
Ich beneide Sie um Ihr undifferenziertes Weltbild. Würde mir viel Kopfzerbrechen ersparen. Muss schön sein, wenn man für alles eine eigene Schublade hat.

PS: Was haben Sie zuletzt für die Menschenrechte in China getan?

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jimapollo 27.03.2012, 16:18
6. ...

Zitat von Ghanima22
Auch andere Smartphonehersteller werden nich darum herum kommen, Dienste oder Apps die von den Chinesen genutzt werden in ihre Geräte zu integrieren.Der Markt ist schlicht zu gross um die Wünsche der Kunden zu ignorieren.

Sie verwechseln hier den Wunsch von Kunden und die Vorstellungen der Staatsführung. Nicht der chinesische Kunde WILL Baidu nutzen, sondern er MUSS, weil die anderen Suchmaschinen dem Bürger zu viele Informationen liefern die der Staatsführung gar nicht recht sind.

Aber is schon klar, vordergründig Kriege gegen Länder führen die die Menschenrechte nicht achten (geht ja nie um Öl oder sowas gell?), aber auf die Menschenrechte pfeifen, wenn es um den Profit geht. Amerikanische Politik, Apples Politik. Muss ich nicht gut finden, weder von Apple oder sonst wem.

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lordax 27.03.2012, 23:40
7.

Zitat von jimapollo
Sie verwechseln hier den Wunsch von Kunden und die Vorstellungen der Staatsführung. Nicht der chinesische Kunde WILL Baidu nutzen, sondern er MUSS, ...
Nein, er muss nicht. Sie können in China durchaus Google verwenden. Baidu funktioniert nur für chinesische Seiten deutlich besser. Wenn Sie den Artikel sorgfältig lesen, steht da auch, dass Baidu in China als zusätzliche Suchmaschine eingetragen werden soll, nicht als einzige.

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Ghanima22 28.03.2012, 02:53
8.

Zitat von jimapollo
Sie verwechseln hier den Wunsch von Kunden und die Vorstellungen der Staatsführung. Nicht der chinesische Kunde WILL Baidu nutzen, sondern er MUSS, weil die anderen Suchmaschinen dem Bürger zu viele Informationen liefern die der Staatsführung gar nicht recht sind.
Er muss nicht. Er hat auf seinem Smartphone Google und kann auch von seinem PC auf Google zugreifen. Er bevorzugt aber nun einmal Baidu (und jede Menge andere Applikationen von denen Sie in Europa noch nie etwas gehört haben). Warum? Es sind chinesisch sprachige Angebote aus China für Chinesen vs, übersetzte US Angebote die sich hauptsächlich an den Bedürfnissen westlicher Konsumenten ausrichten. Baidu bietet wesentlich mehr lokal nutzbares und das in einer Sprache welche die dort lebenden Menschen auch sprechen und für Sie nutzbar ist.
Das können Sie, als jemand der sowohl deutschsprachige, englische und chinesisch sprachige Angebote je nach Bedarf im gleichen Umfang nutzt, vielleicht nicht verstehen.
And btw. auch Google liefert nichts, womit die Staatsführung ernsthaft ein Problem hätte. Allenfalls den Link ins Leere.

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fessi1 28.03.2012, 05:43
9. Knapp daneben ist auch vorbei...

Zitat von jimapollo
Nicht der chinesische Kunde WILL Baidu nutzen, sondern er MUSS, weil die anderen Suchmaschinen dem Bürger zu viele Informationen liefern die der Staatsführung gar nicht recht sind.
Baidu war schon mit Abstand Marktführer in China, als es Google in direkter Konkurenz noch gab.

Und ich wette, das 90% der chinesischen Internetnutzer auch nur mitteilen wollen, auf welcher Party sie letzten Samstag abgehangen haben, bzw. welchen Popstar sie gerade anhimmeln.

Das können sie zweifelsohne auf chinesischen Sozial Network Seiten besser tun und bei Baidu besser finden, als auf amerikanischen Angeboten.
Nur deutsche Lemminge verabschieden sich, ob des Gruppenzwangs, von deutschen/europäischen Anbietern hin zu Facebook, Twitter und Co. US-Amerikaner würden dies nie tun.

Chinesische Internetnutzer sind auch nicht subversiver als alle anderen.
Auch wenn einen die Medien immer nur von entsprechendem Verhalten (Microblogs etc.) berichten.

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