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Apple MacBook Pro im Test: Ein bisschen Touch
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Bei Apples neuen MacBooks gilt: Touch Bar statt Touchscreen. Der schmale Bildschirm oberhalb der Tastatur ersetzt Funktionstasten und Menüfunktionen. Wir haben ihn ausgiebig ausprobiert.

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derdings123 17.11.2016, 08:16
1. Tjaaaa...

Letztlich lässt sich der Nutzen oder Nicht-Nutzen von der Touchbar erst beurteilen, wenn man mal einen Monat damit gearbeitet hat. Insgesamt ein attraktives Gerät, aber der Preis ist 400 EUR zu hoch. Die Sache mit den Anschlüssen schreckt mich nicht ab.

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HansMaulwurf 17.11.2016, 08:16
2. Neuer Anschluss

Lightning ist der iPhone-Anschluss. Der neue Standard am MacBook Pro nennt sich Thunderbolt 3.

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spatenheimer 17.11.2016, 08:32
3.

Die fehlende Erweiterbarkeit ist tatsächlich lächerlich. RAM? Verlötet? SSD? Verlötet. Akku? Eingeklebt.

Der Repairability-Score von iFixit (Einer von 10 möglichen Punkten) spricht Bände.

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4.

Zitat von HansMaulwurf
Lightning ist der iPhone-Anschluss. Der neue Standard am MacBook Pro nennt sich Thunderbolt 3.
Stimmt, das war im Artikel leider durcheinandergekommen. Ist korrigiert.

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mkummer 17.11.2016, 08:51
5. Es wird sein wie immer

erst wird an Apple rumgemäkelt - Touchbar ist ein Gimmick, das keiner braucht - die neuen Anschlüsse sind Adaptermacher - das eingelötete Zeugs verhindert Flexibilität - und innerhalb eines halben Jahres haben alle PDCs dann auch dieselben Features (und es wird als grosse Innovation gefeiert). Der Retina-5k iMac war auch zuerst wegen der neuen Hardware sehr teuer - nach einem halben Jahr wurden die Preise deutlich „normaler“ - das wird auch hier passieren. Beim iPhone wird das Wegfallen der Audio-Klinke als grösste Katastrophe gesehen - in einem Jahr hat kein aktuelles Smartphone mehr so ein Dings. Bei den ersten Androiden ist es bereits so.

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der erstaunte Laie 17.11.2016, 08:52
6. Ein Mac Book Pro ohne Profianbindung

Ich hatte tatsächlich € 5.000 .- für ein neues Notebook zurückgelegt, wohlwissend was finanziell auf den Nutzer zukommen würde.
Als Fotoprofi nutze ich den Rechner in erster Linie in Kombination mit weiteren Monitoren, Grafiktablet externer Tastatur und so weiter. Die Touchbar ist in diesem Zusammenhang völlig irrelevant, da sie ausserhalb meiner Arbeitsreichweite liegt und alle relevanten Schnellfunktionen von mir via Tastenkürzel angesprochen werden. Ich sehe im Grafik und Fotoeinsatz hier für Profis keine Relevanz. Auf der Ausstattungsseite wäre für mich höchstens die 2TB SSD Platte interessant, bei einem Upgrade von der 1TB Platte einen Zuschlag von ca. € 1.400 .- aufzurufen ist dann doch ganz schön tough. Die beste Erfindung in Sachen Stromanschluss, den magnetischen Stecker, hat man wieder gekillt. Ein echter Verlust, hat diese Kleinigkeit mir schon das ein ums andere Mal größeren Schaden vermieden, insbesondere On Location. Unterm Strich, muss ich für mich zumindest feststellen, bleibe ich beim alten Gerät und hoffe auf die Einsicht der Applekreativen ein Pro Book auch für Profis interessant zu entwickeln. Soviel Avantgarde ist gegenwärtig nicht jobdienlich. Grammzahlen und Bauhöhen sind in diesen unwesentlichen Veränderungen zum Arbeiten ebenfalls irrelevant. Ist mir zu viel Pferderennen ohne relevanten Nutzen.
Frage mich nur, welcher "Normalkonsumer" soviel ausgeben möchte für dieses Gerät, da gibt´s im eigenen Hause durchaus Alternativen ..... na, schaun mer mal.

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i_be_em 17.11.2016, 09:11
7.

Zitat aus dem Artikel: "Richtig auszahlen wird sich dieses Investition aber erst mit der Zeit, wenn neben Apples Apps auch die Programme anderer Hersteller die neue Touch-Bar-Technik nutzen.".

Herr Kremp, drei Fragen an Sie:
- Gehen Sie davon aus, dass in Zukunft alle anderen Rechner von Apple mit macOS ebenfalls eine solche (oder ähnliche) "Touchbar" besitzen?
- Auch die Rechner mit kabellosen Tastaturen? Mit Datenübertragung per BT? Und Akku-Betrieb?
- Innerhalb von (für Apple= vergleichweise kurzer Zeit, also 12-15 Monaten?

Denn wo sollte sonst für Entwickler der Anreiz sein - wenn sie für auf Dauer zwei Versionen ihrer SW erstellen müssen? Und ggf. elementare UI-Elemente verschieden implementiert werden müssen?
DANKE!

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RalfWenzel 17.11.2016, 09:36
8. Usb-c

Das USB-C-Problem ist ein temporäres. In den nächsten Monaten werden nach und nach nur noch USB-C-Geräte kommen und erst dann kommen die Vorteile wirklich zur Geltung. Dann schließt man sein Gerät an einen Monitor an, an dem alle anderen Geräte hängen - wie bei einer Docking-Station. Die neuen Anschlüsse sind klein, verdrehsicher und auf jeden Fall die Zukunft.

Übrigens: Ein paar Adapter sind immer noch besser als feste Anschlüsse. Das sehe ich hier bei meinem Aktuellen Kunden: Es gibt VGA-Anschlüsse, HDMI-Anschlüsse (für große Displays in Besprechungsräumen) und DVI-Anschlüsse, wahlweise in Standard- oder Mini-Ausführung. Die Adapter sind hier bei den internen Mitarbeitern also längst im Einsatz, aber n:n. Bei mir ist es seit je her 1.n, weil ich immer von meinem TB-Anschluss ausgehen kann (ich habe ein MBA). Drei Adapter und fertig. Die sind aber kleiner und flexibler als jeder fest eingelöteter Anschluss.

Die Preise bei Apple sind allerdings jenseits von Gut und Böse.....

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master-of-davinci 17.11.2016, 09:40
9. Hard to find a benefit

Nun, für Apple sicherlich nicht, denn die MacBooks sind unwichtig für den Konzernumsatz und Gewinn. Allerdings zeigt die Touchbar symptomatisch den Zustand des Konzerns. Eine Goldgrube fern ab von einem visionären, mutigem Techunternehmen. Die "Nischen" für die sich Apple einst verantwortlich fühlte und ihr Image prägten, sind Massenproduktion und verwalteter Bürokratie gewichen.

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