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Apple MacBook Pro im Test: Ein bisschen Touch
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Bei Apples neuen MacBooks gilt: Touch Bar statt Touchscreen. Der schmale Bildschirm oberhalb der Tastatur ersetzt Funktionstasten und Menüfunktionen. Wir haben ihn ausgiebig ausprobiert.

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Konstruktor 17.11.2016, 15:30
30.

Zitat von benedetto089
Bin froh, dass ich mir den letzten MBP gekauft habe. Bräuchte ich jetzt einen neuen Laptop, wäre mir der Preis einfach zu hoch. Das mit den fehlenden Anschlüssen finde ich kein KO-Kriterium aber ziemlich unpraktisch. Es ist ja nichtmal möglich ein Iphone ohne Adapter anzuschließen.
Doch, natürlich. Es gibt ja direkte USB-C-Lighning-Kabel.

Zitat von
Wie sieht es den mit der Unterstützung der Touchbar bei den einzelnen Softwareherstellern aus? Die Unterstützung von Pages und Numbers ist ja ganz nett, nur interessiert die keinen weil alle Word und Excel benutzen.
Keineswegs alle, aber gerade Microsoft hat bereits Touch Bar-Unterstützung für die Microsoft Office-Programme angekündigt (so wie auch Adobe und andere).

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lave_2009 17.11.2016, 15:48
31. Okay,...

1700 bis 5000Euro xDDD.... Ende....

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suppenschüssel 17.11.2016, 15:52
32. Wahnsinn...

auch wenn die angebissenen Äpfel wirklich gut sind.
Die Preise sind immer mehr der Hammer...
IMHO nur noch Lifestyle...
Mein nächstes Notebook wird wieder ein gebrauchtes ThinkPad im dreistelligen Eurobereich, wo Linux drauf kommt und was man auch auf 'ne Dockingstation klemmen kann.
Fühle mich langsam wie ein Dinosaurier...

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Konstruktor 17.11.2016, 16:08
33.

Zitat von suppenschüssel
auch wenn die angebissenen Äpfel wirklich gut sind. Die Preise sind immer mehr der Hammer... IMHO nur noch Lifestyle...
Nein. Arbeitsmittel-Preise für Profis.

Wer damit arbeitet, zahlt schon mal nur den Netto-Preis ohne die 19% Umsatzsteuer und kann dann auch noch den Netto-Preis von seinem zu versteuernden Gewinn abziehen, was auch nochmal die effektiven Anschaffungskosten deutlich reduzieren kann (je nach Steuerlast).

Gerade für bloßen "Lifestyle“ sind die Preise gerade nicht gemacht.

Für private Nutzer sind die Preise aktuell noch sehr hoch, keine Frage. Gerade mit dem aktuell relativ schwachen Euro-Kurs gegen den Dollar.

Aber als privater Nutzer braucht man in der Regel zum Beispiel auch nicht gerade die besonders teure SSD-Aufrüstung auf 2TB.

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Konstruktor 17.11.2016, 16:12
34.

Zitat von rst2010
aber im profi bereich ist eine serielle schnittstelle wirklich wichtig; oder wie nehmen sie ihre netzwerkhardware in betrieb? mit einem stylischen notebook und einem schicken türmchen/schwänzchen an adaptern daran, die alle perfekten kontakt zu ihrem anschluss darunter haben und alle toll mit treibern versorgt sind.
Serielle Adapter sind nun wirklich so ziemlich das banalste, was es an USB-Zubehör gibt. Effektiv nur ein kleiner Knubbel im seriellen Kabel und das war’s. Für die wenigen, die das heute tatsächlich noch brauchen (so wie ich auch noch). Und funktioniert auch problemlos auf der Unix-Ebene in macOS eingebunden.

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Konstruktor 17.11.2016, 16:36
35.

Zitat von homernarr
Als Admin mit über 100 verschieden Macs und einigen Macbook Pros empfinde ich das Gerät als Schlag ins Gesicht und an den Usern vorbei entwickelt. Hö? 7(!) verschiedene Anschlüsse werden durch 4! USB Schnittstellen ersetzt, davon eine schon mal gleich von der Stromversorgung besetzt.
Nein.

Jeder der Ports kann gleichzeitig zur Datenübertragung, als Monitor-Ausgänge, als beides zusammen und auch noch zur Stromversorgung benutzt werden.

Zitat von
Gnadenlos ALLE genutzte Funktionen gehen nun durch diesen Dreck. (Verzeihung ich meine natürlich die sagenhaften neuen Techniken zum Wohle von (hab ich vergessen). Strom, 2 Monitore, Ethernet, USB für Tastatur/Maus für jeden Sch*** brauche ich NEUE sauteure Adapterkabel UND kann nicht mehr alles anschliessen.
Natürlich kann man das. Und man braucht lediglich Kabel nach dem aktuellen USB-C-Standard. Solange die standardmäßig funktionieren, ist es egal, von welchem Hersteller (Billig-Amazon-Kabel sollte man aber so wie immer eher meiden).

Gerade in größeren Unternehmen kann es ein großer Vorteil sein, daß man am Arbeitsplatz ein standardkonformes Thunderbolt-Dock für Monitore (bis zu zweimal 4k mit 10Bit Kanal-Auflösung!), Netzwerk, die restliche Peripherie und auch noch mit der Stromversorgung einrichten kann und der Nutzer mit nur einem einzigen kleinen Stecker und einem dünnen, flexiblen Kabel alles auf einmal dran hat. Die drei anderen Ports bleiben frei.

Und das beste: Im Gegensatz zu den allermeisten anderen Docking Stations ist diese Lösung zwischen verschiedenen Rechnern austauschbar (ja, sogar zwischen Macs und PCs!) und kann auch über Rechnerwechsel hinweg weiterbenutzt werden.

USB-C und Thunderbolt 3 werden jetzt für eine ziemlich lange Zeit kompatibel bleiben. Bei USB-A waren es 20 Jahre, bei Thunderbolt 1 und 2 auch immerhin schon fast sechs.

Zitat von
Beim kleinen Macbook Pro sind dafür die Anschlüsse dann noch nicht mal vollwertig sondern leisten weniger als die auf der linken Seite.
Beim Thunderbolt-Betrieb, weil die Intel-CPUs zuwenig Bandbreite liefern und Apple es offenbar wichtiger fand, daß die eingebaute ultraschnelle SSD ungebremst rennt (mit bis zu 3 Gigabyte proSekunde!).

Für Monitore oder USB merkt man auch bei den rechten Ports am kleineren Modell keine Einschränkungen und an den linken überhaupt keine.

Zitat von
Aber dafür gibts dann diese Touchleiste mit der man ganz einfach Smileys in Chats einfügen kann. Ich bin mir sicher das "Pros" diese Funktion wirklich nützlich finden.
Ich finde interessant, wie Leute, die sich selber als "Pros“ bezeichnen, sich permanent total auf die Smileys fixieren und die Touch Bar-Bedienbarkeit praktisch sämtlicher wichtiger Produktivitäts-Applikationen komplett ignorieren (wurde unter anderem auch schon für Microsoft Office und Adobe Photoshop gezeigt und ist für die Apple-Software bereits verfügbar; Im App Store gibt es bereits eine eigene Sektion für Touch Bar-unterstützende Software).

Ein bißchen mehr Gelassenheit und vielleicht auch mehr Aufgeschlossenheit für Neues wäre vielleicht nicht verkehrt.

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zwischen_durch 17.11.2016, 17:15
36. Sehr unglaubwürdig

Zitat von homernarr
Als Admin mit über 100 verschieden Macs und einigen Macbook Pros empfinde ich das Gerät als Schlag ins Gesicht und an den Usern vorbei entwickelt. Hö? 7(!) verschiedene Anschlüsse werden durch 4! USB Schnittstellen ersetzt, davon eine schon mal gleich von der Stromversorgung besetzt. Gnadenlos ALLE genutzte Funktionen gehen nun durch diesen Dreck. (Verzeihung ich meine natürlich die sagenhaften neuen Techniken zum Wohle von (hab ich vergessen). Strom, 2 Monitore, Ethernet, USB für Tastatur/Maus für jeden Sch*** brauche ich NEUE sauteure Adapterkabel UND kann nicht mehr alles anschliessen. Beim kleinen Macbook Pro sind dafür die Anschlüsse dann noch nicht mal vollwertig sondern leisten weniger als die auf der linken Seite. Aber dafür gibts dann diese Touchleiste mit der man ganz einfach Smileys in Chats einfügen kann. Ich bin mir sicher das "Pros" diese Funktion wirklich nützlich finden.
Bei den hanebüchenen Aussagen in Ihrem Beitrag kann man den Betrieb bei dem sie angeblich "100 verschiedene Macs und einige Macbook Pros" administrieren nur bemitleiden.
Pro Gerät eine Breakout-Box mit allen notwendigen Anschlüssen und man ist fertig. Diese kleinen Kisten gibt es schon ab 50 Euro und neben dem Anschluss aller Peripherie über nur ein Kabel wird das MacBook Pro darüber auch noch geladen.
Diese Kisten sind somit ein Traum von einer Dockingstation, weil sie nämlich mit allen Geräten nutzbar sind, die einen USB-C Anschluss haben. Und das werden ab nächstem Jahr nahezu alle Laptops sein.

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joha80 17.11.2016, 19:26
37. Aus Video-Pro Sicht - Schade.

Ich verfolge die verschiedenen Diskussionen um das Gerät als Nutzer, der bereits einen Apple hatte, als das Logo noch 8-Bit Farben hatte. Viele Stecker und Standards haben sich seitdem geändert, so dass mich das jetzt nicht sehr wundert. Aber schon traurig für die Umwelt wenn man überlegt, wieviel Schrott an Kabelage da miteinenmal entsteht.

Was ich als Pro-User aus dem Videobereich schade finde, bzw. mich sehr stark hoffen lässt, dass mein Rechner noch eine Weile läuft:

- fehlender SD-karten-Slot. Ich habe lange lange externe Kartenleser genutzt, endlich gibt es einen quasi-Standard auch bei teureren Kameras und mein MBP funktioniert einwandfrei damit. Der Workflow wird hier deutlich verschlechtert, wenn ich einen externen Kartenleser brauche.

- kein HDMI Ausgang. Final Cut Pro (aus dem Hause Apple) bietet die Funktion, über den HDMI-Ausgang ein quasi Fernseh-Vorschaubild aus der Videoschnittsoftware herauszugeben. Diese Möglichkeit scheint es so nicht mehr zu geben, (es sei denn ein TB3-HDMI Adapter bietet die Möglichkeit, aber bei den TB2-HDMI Adaptern geht das bislang nicht, also unwahrscheinlich) so dass man sich entsprechende teure Zusatzgeräte zum Beispiel von BLack Magic kaufen muss. Also auch eine deutliche Verschlechterung des Workflows, bzw. tiefer Einschnitt an den Arbeitsplatz.

- MacSafe - tatsächlich hat mir der auch bereits zigfach den Rechner gerettet.

- Die lustigen OLED- Tasten. Hier muss ich echt schmunzeln, denn bei den allermeisten Pro-Programmen haben die Funktionstasten ja wichtige Bedeutungen, die man aber kaum nutzt, weil da absurde OS-Befehle drauf liegen. Ich hab das bei mir umgestellt, so dass man für die OS-Funktionen auch die FN-Taste nutzen muss, aber jeden anderen Nutzer verwirrt das, wenn dieser bei meinem Rechner den Ton reduzieren möchte. Also schon drollig, dass das jetzt aufeinmal ganz wichtig ist, diese Funktionen einem zur Verfügung zu stellen, wo es die schon immer gab, aber sie von Apple bewusst nach hinten gestellt wurden.

Wenn ich es richtig sehe, gibt es ja noch den Kopfhörer-Anschluss. Hab eigentlich damit gerechnet, dass der auch abgeschafft wird, was eine Katastropfe wäre aufgrund der sehr teuren Refernz-Kopfhörer, die ich auch für meine Videokamera und mein Aufnahmegerät verwende.

Was irgendwie nirgendwo thematisiert wird, ist wie unzuverlässig Adapter oft sind, einfach weil sie eine zusätzliche Störstelle darstellen. Ich habe jedenfalls immer mal wieder Probleme mit meinen alten FW-Festplatten, wenn ich sie über einen TB-Adapter betreibe und unterwegs bin.

Ansonten nutze ich an meinem Arbeitsplatz eh eine Thunderbolt2 Dockingstation von OWC, da könnte ich auch einen Adapter dranklemmen und die weiternutzen. Also am Ende wie immer - ich werde viel stöhnen und dann doch schlucken. Oder so.

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benedetto089 17.11.2016, 20:41
38.

Zitat von Konstruktor
Doch, natürlich. Es gibt ja direkte USB-C-Lighning-Kabel.
Klar, aber muss ich halt extra nachkaufen. Am Ladegerät hab ich dann wieder ein anderes Kabel. Bei anderen Geräten auch. Wie gesagt, für ich als Privatanwender kein Kriterium, warum ich das neue MBP kategorisch nicht kaufen würde aber halt umständlich und kostet wieder.

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Shlomo Spitzberg 17.11.2016, 20:48
39.

Nach 10 Jahren MBP (3 Stück insgesamt) habe ich mich nun für die Konkurrenz entschieden, Lenovo Thinkpad P50 voll aufgebrezelt, Xeon Prozessor, 4K IPS Display, Nvidia Quadro Grafikkarte, integrierter Farbkalibrator fürs Display und wohl der besten Laptoptastatur am Markt. Ein geiles Teil, leider noch teurer als das neue MBP.

Dafür mit Kartenleser, Thunderbolt 3, USB 3, HDMI, Displayport usw. Anschlüssen an Bord...

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