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Apple: So wird der Preis für den Mac Pro fünfstellig
REUTERS

Über den Preis des neuen Mac Pro kann man sich aufregen. Muss man aber nicht. Manche werden so viel dafür zahlen wie für einen Mittelklasse-Wagen - und trotzdem noch Geld damit verdienen.

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derdings123 04.06.2019, 10:53
1. Ist nicht für Privatanwender gedacht

Das ist ein Arbeitsgerät für eine bestimmte Zielgruppe. Sich über den Preis aufzuregen ist so unsinnig als zu sagen, der neue LKW von Skania sei so teuer und man könnte für das gleiche Geld ja 10 Golfs bekommen. Wer das Gerät zum Geldverdienen gebrauchen kann, wird den Preis gerne bezahlen.

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hansglück 04.06.2019, 11:01
2.

die Euphorie über den Mac Pro ist ja nett, aber im Vergleich zu anderen Herstellern bleibt er Mittelmaß. Eine Workstation mit nur einer CPU ist eher ein Desktop, da gibt es bei Dell, HP und anderen Rechner mit 4 x so vielen Cores oder noch mehr und bis zu 8 Grafikkarten. auch 1,5 TByte Speicher Ausbau ist nichts neues im Profi Bereich. Es ist schön, dass Apple langsam wieder die Power User interessiert, aber unter den high End Workstations ist dieser Rechner nur im Mittelfeld, da hilft auch ein euphorischer Bericht nicht darüber hinweg. Und der mangle an anderen Grafikkarten wie Nvdida is eklatant, die verbauten AMD Karten sind leider weit hinter den top Modellen von Nvidia. Also ganz nett Apple, aber nichts besonderes im Jahr 2019.

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idiocracy4life 04.06.2019, 11:06
3.

Bevor man sich über den Preis aufregt ist es richtig wie der Autor eben auch die Kunden zu durchleuchten.
Für die meisten Konsumenten, Apple Einsteiger und Status Kunden gibt es auch andere Modelle im Haus. Vom iPad Pro über iMac bis zum MacBook Pro.
(Auch wenn ich bei meinem MacBook Pro manchmal bitterlich schmunzeln muss wie sehr der PRO langsam eher in Richtung ULTRA in der Definition ULTRAbook geht und zu Gunsten von Form Faktor viel einbüßt da muss Apple meiner Meinung nach als Stammkunde auch mehr tun wieder klare Trennungen in Sachen FUNKTION und nicht PRESTIGE zwischen den MacBooks einzuführen...)

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blackbirdone 04.06.2019, 11:12
4.

oder man kauft eine Workstation von einem anderen Hersteller für weniger Geld und besseren Support und vorallem mehr Leistung

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jodifu 04.06.2019, 11:12
5. Etwas misslungener Vergleich

Bugatti vs. Mac Pro trifft es nicht wirklich, nur weil beide Gegenstände Wert auf Design legen. Ein Liebherr-Kran der viestelligen LTM-Klasse wäre beispielsweise besser als Verdeutlichung geeignet.

Für Otto Normalverbraucher ist der Mac Pro nicht gedacht. Das ist ein Gerät für die im Artikel flüchtig angerissenen Anwendungszwecke wie Film- und Fernsehen-Produktion, aber auch Wissenschaft - eben alle Bereiche, wo sich derart massierte Rechenpower direkt bezahlt macht. Entsprechend ist das auch kein Massenmarkt, ergo werden sich die Preise entsprechend darstellen und die Stückzahlen einen Bruchteil der anderen Geräte aus dem Apple-Portfolio ausmachen.

Nichts aufregendes also im Prinzip. Außer natürlich die Erkenntnis, was sich mittlerweile an Power in so eine hübsche Käsereibe verpacken lässt.

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kopi4 04.06.2019, 11:12
6.

Bietet das Ding Vorteile beim online zocken? Ernsthaft: wenn er Firmen Geld verdient ist das Ok, dann gehört der Bericht aber auch ins Manager Magazin.

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Bakturs 04.06.2019, 11:14
7. Stragegie vs. Zielgruppe vs. Mainstream vs. Arbeitseinsatz

Dass der Mac Pro für eine kleine Anzahl von Leute konzepiert worden ist, dürfte sich aus dem hohen Preis schon ergeben. Eine vergleichbare Strategie hatte Apple schon in der Vergangenheit mehrfach gefahren und ist damit auf die Schnauze gefallen. Auch mit seinem Solo-Projekt "NeXT" hat Steve Jobs diese Strategie verfolgt und ist ebenfalls gescheitert:

"as Unternehmen mit Sitz in Redwood City, Kalifornien, entwickelte und produzierte eine Reihe von Workstations für den Einsatz in Hochschulen und der Wirtschaft. Vorgestellt wurde der erste NeXT Computer 1988, die kleinere NeXTstation 1990. Die beiden Geräte fanden zwar ihre Nische im Forschungsbereich, konnten sich jedoch darüber hinaus am Markt nicht durchsetzen, was auch auf die hohen Preise ab etwa 6.000 US-Dollar zurückgeführt wurde. Insgesamt wurden Schätzungen zufolge nur 50.000 Geräte verkauft."
https://de.wikipedia.org/wiki/NeXT

Warum das Experiment nun wiederholt wird, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Insbesondere wenn man bedenkt, dass hierfür sehr viel interne Ressourcen geblockt werden, welche ggf. für die Entwicklung eines preislich attraktiven Mainstream-Rechners besser investiert gewesen wären.

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piep00 04.06.2019, 11:15
8. Völlig den Verstand verloren.

Apple ist leider zusehends zum scheitern verurteilt. Die Käsereibe für 6000 Dollar in der Grundausstattung. Der Monitorständer für 1000 Dollar. Das Vesa-kit für 200. Produktive Arbeitsumgebung Hin oder Her. Die Preise sind kaum zu rechtfertigen.

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hansendrei 04.06.2019, 11:33
9.

Zitat von piep00
Apple ist leider zusehends zum scheitern verurteilt. Die Käsereibe für 6000 Dollar in der Grundausstattung. Der Monitorständer für 1000 Dollar. Das Vesa-kit für 200. Produktive Arbeitsumgebung Hin oder Her. Die Preise sind kaum zu rechtfertigen.
Da ich die Kosten (5880 inkl. Monitorständer ohne Mehrwertsteuer) als Betriebsausgaben steuerlich absetzen kann, ist das kein Problem.

Ne Softwarelizenz für Siemens NX kostet mich 80000 im Jahr und 3000 pro Monat, da ist so ein besserer MacPro gar kein Thema, solange der dabei hilft, damit 500000 im Jahr zu machen.

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