Forum: Netzwelt
Apple: So wird der Preis für den Mac Pro fünfstellig
REUTERS

Über den Preis des neuen Mac Pro kann man sich aufregen. Muss man aber nicht. Manche werden so viel dafür zahlen wie für einen Mittelklasse-Wagen - und trotzdem noch Geld damit verdienen.

Seite 3 von 8
derBob 04.06.2019, 12:30
20. Auweia

Zitat von piep00
Das ist mir völlig bewusst und Sie werden damit nicht alleine sein. Ohne diese steuerlichen Anreize sollte man kritisieren dürfen, dass der Hardwarepreis mit einem Aufschlag von 500 - 600% einhergeht. Und dieses schöne Geld, dass sie so schön bei der Steuer geltend machen, wandert nach Irland und versüßt dort den Steuerpriviligierten den Tag.
Warum nur verspüren so viele den Drang der Welt mitzuteilen, dass sie keine Ahnung haben wovon sie sprechen.
500 % Preisaufschlag auf die Herstellkosten ergeben eine Bruttomarge von 83 %. Das hört sich für klein Fritzchen ohne Kenntnisse natürlich viel an.
Im Gegensatz zu Ihnen wird Apple aber auf die Idee gekommen sein, dass die Bruttomarge neben der Entwicklung auch Vertriebs- und Verwaltungskosten erwirtschaften muss.

Hoffentlich fühlen Sie sich jetzt besser, dass sie ihre VT-Buzzwords untergebracht und der Welt bewiesen haben, dass man viel Meinung haben kann ohne Ahnung zu haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
syracusa 04.06.2019, 12:40
21.

"Sie hat einen Achtkernprozessor, 32 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine mickrige SSD mit 256 Gigabyte Platz. Ernsthaft arbeiten kann man damit als Poweruser nicht."

Könnte mir der Autor bitte erläutern, welche "ernsthafte Arbeiten" so ein "Poweruser" am Computer durchführt, die mit dieser Ausstattung nicht durchführbar sind? Danke.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
semitone 04.06.2019, 12:51
22. Na denn...

Im professionellen Audiobereich kann Apple noch punkten, weil sie vor Jahren Logic aufgekauft haben, und Logic als DAW in den High-End Studios immer noch Standard ist. Ansonsten hat Apple den Anschluss in so ziemlich allen rechenintensiven High-End Bereichen verloren. Ich bin Entwickler im 3D/Simulations Bereich und da spielt Apple absolut keine Rolle mehr, das gleiche gilt für Film/Fx/Postpro/Schnitt usw.. Da hat Apple zwar noch tolle Deals mit irgendwelchen Mediaschulen, um die Youngster auf Apple zu konditionieren, die Realität in den Studios ist dann aber oft eine andere. Und wer hier meint, Preise würden im professionellen Bereich keine Rolle spielen, ist das einfach Unfug.
Apple hat schon vor vielen Jahren den Profibereich zugunsten von Masse aufgegeben, was viele Leute, mich eigeschlossen, sehr schade finden, ich glaube ein neues, fancy Powerhorse wird daran nicht viel ändern.
Viele GrafikerInnen schätzen weiterhin ihren Mac, aber die brauchen auch keine dicke Workstation.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bernie_witzbold 04.06.2019, 12:56
23. Danke!

Zitat von erselbst
Ich hab mal eben recherchiert. Der neue Fendt 1050 Traktor kostet 348.075 Euro. Eine gute Drittel-Million. Finde ich jetzt auch kein Schnäppchen. Trotzdem gibt es Menschen, die dafür Geld ausgeben ... Ich als Nicht-Bauer eher nicht. ;-)
Jetzt hat es hoffentlich auch der letzte verstanden. Fändet ist aber eher so Windows. Ich würde John Deere nehmen, auch wenn's ein bisschen teurer ist... Das ist der bessere Vergleich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bernie_witzbold 04.06.2019, 13:01
24. Ich kann nicht für Herrn Kremp antworten...

Zitat von syracusa
"Sie hat einen Achtkernprozessor, 32 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine mickrige SSD mit 256 Gigabyte Platz. Ernsthaft arbeiten kann man damit als Poweruser nicht." Könnte mir der Autor bitte erläutern, welche "ernsthafte Arbeiten" so ein "Poweruser" am Computer durchführt, die mit dieser Ausstattung nicht durchführbar sind? Danke.
256 Gigabyte haben Sie bei 4K-Filmschnitt auch als Amateur sehr rasch aufgebraucht. Bei ambitionierter Musikproduktion wird es ähnlich sein. Und auch Fotoalben, erstellt im RAW-Format mit hochauflösenden Kameras, brauchen sicher nicht gerade wenig Platz.

Für mein Schreibprogramm und die Tabellenverarbeitung hätte meine alte 40GB-Platte sicher noch ein paar Jahrzehnte gereicht. Those were the days...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Galluss 04.06.2019, 13:04
25. Mit vergoldeten Handgriffen zum Wegschmeissen.

"Sie hat einen Achtkernprozessor, 32 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine mickrige SSD mit 256 Gigabyte Platz."

Ein anderer Rechner mit dieser Leistung, auf den man nur das Apple Betriebssystem aufspielen müsste, um evtl. Spezialsoftware weiter zu nutzen, kostet im Handel ab 1.200 Euro.

Es geht um Rechenleistung beim PC, nicht ums Gehäuse.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rimaldo 04.06.2019, 13:10
26. Mit einem Rechner kann man nicht vorfahren

Der Vergleich zum Luxusauto hinkt gewaltig. Ein Bugatti wird gekauft, um auf der Straße Eindruck zu schinden, Frauen zu beeindrucken, Geschäftspartner zu blenden u.ä. - ein teurer Rechner im Büro, den es günstiger und besser bei anderen Herstellern gibt, kann das nicht bieten. Genau das ist der Grund, warum Apple erst erfolgreich wurde, als es kleine, überteuerte Geräte herstellte, die praktisch waren UND auf dem Tisch im Café liegen konnten - sichtbar für alle.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stuff 04.06.2019, 13:12
27. Warum ist es nur so schwer, Leuten zu erklären, was Profis sind?

Der neue Mac Pro ist eben nicht für Privatleute, sondern für spezielle Profis. Ich bin Profi, und mir langt ein grosser iMac, aber ich schneide eben auch keine Videos oder komponiere mit vielen Tonspuren. Und das Gejammer, Apple gehe den Bach hinunter, das höre ich seit Beginn von apples Existenz. So sind die wohl zur wertvollsten Marke geworden, fast ein Drittel wertvoller als Google, die Nummer zwei. Klar, die haben keine Ahnung was sie tun....wirklich? Für einen professionellen Journalisten tut's wahrscheinlich auch ein Klapptop aus dem vorigen Jahrhundert von irgendeiner Firma, da bin ich mir sicher. Aber nach der Perspektive hat doch niemand gefragt, Herr Kremp.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
so-oder-so 04.06.2019, 13:34
28.

Naja, eine überteuerte Workstation halt. Das können andere Anbieter deutlich besser! Ist aber eh out. Cluster Computing auf HPCCs oder Clouds sind die Zukunft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chiefseattle 04.06.2019, 13:36
29. Nö

Ich baue mir lieber selber einen Computer. Knapp über 1000 Euro und der kann wirklich alles, was ich will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 8