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Apple: So wird der Preis für den Mac Pro fünfstellig
REUTERS

Über den Preis des neuen Mac Pro kann man sich aufregen. Muss man aber nicht. Manche werden so viel dafür zahlen wie für einen Mittelklasse-Wagen - und trotzdem noch Geld damit verdienen.

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syracusa 04.06.2019, 14:23
40.

Zitat von bernie_witzbold
256 Gigabyte haben Sie bei 4K-Filmschnitt auch als Amateur sehr rasch aufgebraucht. Bei ambitionierter Musikproduktion wird es ähnlich sein. Und auch Fotoalben, erstellt im RAW-Format mit hochauflösenden Kameras, brauchen sicher nicht gerade wenig Platz.
Da stell' ich mir dann für 50 Euro 'ne Terabyte-Platte daneben.

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EvaBaum 04.06.2019, 14:23
41. 80/20- Prinzip

Zitat von ChrisRoy
Wer hier schreibt, dass man grundsätzlich mehr Leistung für weniger Geld bekommen kann, hat an den meisten Stellen Recht. Sprich, wer CPU hungrige Anwendungen hat, kann sicherlich einiges an Geld sparen und kommt trotzdem auf die selbe Leistung. Wenn es jedoch um die Grafikleistung geht, schaut das ganz anders aus. Denn wir reden hier nicht über normale Consumer Radeons von AMD, wobei hier die normale Radeon 7 bereit hervorragende Werte im Workload Bereich liefert. Grade bei der angebotenen Radeon 7 pro duo geht NVidia ganz schnell die Puste aus, was Rechenleistung pro Grafikboard angeht. Wenn dann auch noch 2 von diesen Monstern in ein System kommen, ist das schon eine echte Hausnummer! Das diese Karten jedoch extrem Leistungshungrig sein werden, steht wohl außer Frage.
Wie in so gut wie allen Bereichen des Lebens lassen sich bestimmt mit 20% der Kosten des neuen Mac, 80% von dessen Leistung erzielen. Ich gehen fast von einem 90/10 Verhältnis aus.

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DerVO 04.06.2019, 14:24
42.

Zitat von wmaus
Und Profis nutzen auch keine Hackintosh - die wollen arbeiten, nicht basteln.
Hackintosh: Haben wir mal gemacht. War eine blöde Idee.

Von daher freut es mich, wenn es im Profi-Segment mal wieder etwas gibt, was nicht schon zum Zeitpunkt des Kaufs obsolet ist. In den letzten Jahren wurde das Segment von Apple ja doch sehr lieblos bespielt (so kommt man dann auch auf blöde Ideen wie den Hackintosh...).

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Loosa 04.06.2019, 14:25
43.

Zitat von Galluss
Ein anderer Rechner mit dieser Leistung, auf den man nur das Apple Betriebssystem aufspielen müsste, um evtl. Spezialsoftware weiter zu nutzen, kostet im Handel ab 1.200 Euro.
Allein die Intel Xeon W CPU kostet schon so viel. Wenn man Preise vergleichen will, sollte man auch vergleichbare Hardware nehmen. Sonst ist das doch völlig sinnlos.

Beim letzten MacPro hätte man ein ein vergleichbares System nichtmal im Eigenbau günstiger hinbekommen.
Der Apple-Aufschlag mag im unteren Preissegment deutlicher ausfallen (wenn einem OS und Architektur egal sind).
Aber bei den Pro-Modellen sind entsprechende Systeme von Dell oder HP sogar eher teurer. Dafür bekommt man aber das miese Design gratis obendrauf.

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toll_er 04.06.2019, 14:27
44.

Zitat von chiefseattle
Ich baue mir lieber selber einen Computer. Knapp über 1000 Euro und der kann wirklich alles, was ich will.
Schön. Das freut uns alle. Aber ehrlich, wen interessiert, was Sie brauchen? Aber schön, dass Sie sich gemeldet haben. Und ganz ehrlich: Ich lese diese Forenbeiträge zu jeglicher apple-Aktivität imm Eremit größter Freude.

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syracusa 04.06.2019, 14:29
45.

Zitat von EvaBaum
Beim Thema Arbeitsspeicher musste ich an meinen ersten und zugleich auch allerletzten Mac denken: Der Mac Mini war damals mit dem vollen 1GB so viel teurer als die Basisversion mit 256MB, dass es sich für viele User gelohnt hat, die Einstiegsversion selbst auf 1GB aufzurüsten und das obwohl das Gehäuse für den Anwender nicht zum Öffnern vorgesehen war....
Das war schon beim ersten Mac so. Der hatte 128 kByte RAM und kostete ungefähr 10.000 DM. Man konnte sich aber auch für nur 3.000 DM einen Atari ST mit 512 kByte RAM kaufen, der den gleichen Prozessor wie der Mac hatte, aber noch 10% schneller getaktet war. Und die Bildschirmauflösung des Atari war größer als die des Mac, und auf dem Atari konnte man das Mac-Betriebssystem samt allen Anwendungen laufen lassen ...

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qoderrat 04.06.2019, 14:32
46.

Zitat von hansendrei
Da ich die Kosten (5880 inkl. Monitorständer ohne Mehrwertsteuer) als Betriebsausgaben steuerlich absetzen kann, ist das kein Problem. Ne Softwarelizenz für Siemens NX kostet mich 80000 im Jahr und 3000 pro Monat, da ist so ein besserer MacPro gar kein Thema, solange der dabei hilft, damit 500000 im Jahr zu machen.
Naja, aber bei diesen Randbedingungen bekommen Sie z.B. bei einer HP Z-Series fürs gleiche Geld deutlich mehr Leistung oder dieselbe Leistung für deutlich weniger Geld. Im CAD-Bereich kommt noch dazu, dass Sie an einer oder mehreren Quadro-Karten deutlich mehr Spass haben werden als an einer oder mehreren Vega II. Aber ist ja Ihr Geld, viel Spass damit.

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Knossos 04.06.2019, 14:42
47.

Es wird wohl multiple Gründe (wie konzeptuellen Vorlauf und Marketing) dafür geben, warum Apple an Intels zusammengekleisterten Heizungs-Kernen festhielt, statt auf AMDs Zen2-Kanone zu warten.

Im Herbst, wenn der Mac Pro erhältlich ist, werden bereits Threadripper mit 32 Kernen draußen sein und der Apfelkiste die Show stehlen.

Pro Vega II GPUs verrichten bereits ihre Graphikdienste im Mac Pro aus dem gleichen Grund, warum AMDs Radeon Graphiken auch bei Sony und Samsung angesagt sind.

Auf ebenso bestechende Weise werden auch die neuen CPUs mit 7 nm, höherer Leistung, geringerem Stromverbrauch und weniger Hitzeerzeugung und nicht zuletzt ohne Intels klaffende Sicherheitslücken überzeugen.

Der nächste Mac Pro wird ein durch AMD-Prozessoren angetriebener Rechner.
- Dem dann andere OEMs vorausgegangen sein werden.

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Neustädter_02 04.06.2019, 14:50
48. Jau!

Zitat von syracusa
Das war schon beim ersten Mac so. Der hatte 128 kByte RAM und kostete ungefähr 10.000 DM. Man konnte sich aber auch für nur 3.000 DM einen Atari ST mit 512 kByte RAM kaufen, der den gleichen Prozessor wie der Mac hatte, aber noch 10% schneller getaktet war. Und die Bildschirmauflösung des Atari war größer als die des Mac, und auf dem Atari konnte man das Mac-Betriebssystem samt allen Anwendungen laufen lassen ...
Das waren Zeiten! Und bei Microsoft gab's für ebenfalls 3000 Euro gerade mal einen AT-Computer mit Bernstein-Monitor (gelb auf schwarzem Grund) ohne Mouse-Bedienung, Soundchip und dergleichen...

Der Atari ST hatte schon ein Midi-Interface, eine richtige, Mouse-bedienbare Textverarbeitung und einen papierweißen Bildschirm, auf dem die schwarze Schrift wie auf einer schreibmaschinengeschriebenen Seite aussah.

Aus beruflichen Gründen musste ich irgendwann auf DOS umsteigen. Ich habe dem Atari sehr lange nachgetrauert. Erst mit dem 27'' iMac (mehr als ein Vierteljahrhundert später) hatte ich wieder eine Maschine, die mich ähnlich begeistert hat.

Und nein, ich bin kein Laie, ich habe als Analytiker in der It gearbeitet. Aber zu Hause möchte ich einen Computer, der einfach funktioniert und der mich nicht zwingt, mich mehr mit dem Betriebssystem zu beschäftigen als unbedingt nötig...

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fladenbrot99 04.06.2019, 14:52
49.

Wenn Profi-Anwender für diesen Preis eine entsprechende Leistung geboten bekommen, ist das völlig in Ordnung. Einen Alu-Standfuß für 999$ zu verkaufen, ist dagegen einfach nur Abzocke.

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