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Apple: So wird der Preis für den Mac Pro fünfstellig
REUTERS

Über den Preis des neuen Mac Pro kann man sich aufregen. Muss man aber nicht. Manche werden so viel dafür zahlen wie für einen Mittelklasse-Wagen - und trotzdem noch Geld damit verdienen.

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prest 04.06.2019, 18:02
60. Form follows nix

Bin ja mal gespannt wo die diesmal den Netzschalter hin versteckt haben. Wieder genau (und wieder mikroskopisch klein) zwischen das Kabelgewirr. Ich würde gerne immer noch wissen wo das Auto von dem Typ steht der das Vorgängermodell designed hat. Bei jedem Einschalten denke ich daran.

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Bibs1980 04.06.2019, 18:11
61.

Zitat von Xicht123
Apple hat die besten Zeiten definitiv hinter sich. Die Hardware ist überteuert und kaum erweiterbar, man ist auf Apple Hardware angewiesen. Das Betriebssystem wirkt wie ein billiger Linux-Abklatsch. Kaum konfigurierbar mit vielen Fehlern. Bei den Smartphones sieht's ähnlich düster aus. Apple profitiert einzig von der stetig schrumpfenden Fangemeinde die sie mit immer höheren Preisen zur Konkurrenz jagen.
Sagt man das nicht schon seit 20 Jahren? Und die Firma gibts immer noch.

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tchantchès 04.06.2019, 18:28
62.

Zitat von EvaBaum
Der Mac Mini war damals mit dem vollen 1GB so viel teurer als die Basisversion mit 256MB, dass es sich für viele User gelohnt hat, die Einstiegsversion selbst auf 1GB aufzurüsten....
Aber auch damals schon konnten Sie die originalen 256 MB bestenfalls noch im Freundeskreis verhökern, denn Apple hatte die auf so viele kleinere RAM-Module aufgeteilt, dass alle Slots belegt waren. Aber wenigstens war das RAM seinerzeit gesockelt und nicht wie heute so auf dem Mainboard verlötet, dass ein Austausch praktisch unmöglich ist.

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M.W. aus A. 04.06.2019, 19:00
63. Das ist Apple

Apple-Käufer sind keine Käufer. Es sind Apple- und Steve-Jobs-Jünger. In der Firmenzentrale können die Preise gewürfelt werden, gekauft wird trotzdem. Das war beim Smartphone, beim MP3-Player so und jetzt auch bei den Rechnern.
Jetzt geht der Shitstorm gegen mich los, denn wehe man wagt es auch nur im Ansatz irgendwas gegen die Apple-Kirche zu sagen.

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genutztername 04.06.2019, 20:28
64. eigentlich kann ich Apple schon lange

nicht mehr leiden.
Besonders ihre Verkaufspolitik, die sich in den Jahren des i-Phone-Erfolges immer mehr dahin wendete, der Masse zu gefallen und die Kunden aus dem Profi-Bereich wie Stiefkinder behandelte, obwohl gerade diese dafür gesorgt hatten, dass Apple ihre selbstverschuldete Flaute in den 90gern überleben konnte.
Trotzdem ist mir, als Grafiker, das Betriebssystem im Vergleich zu den anderen Big Playern das Liebste.
Zudem muss ich sagen, dass die Hardware ziemlich beständig ist.
Bei mir zu Hause steht ein Mac Pro von 2008 mit eingebauten 4 Festplatten, auf denen 3 Versionen des Betriebssystem installiert sind (Snowleopard, Lion und El Capitan). Je nach Programme, die ich verwende, starte ich die jeweilige Version. Der Rechner ist jeden Tag in Betrieb. Bis jetzt fiel mir (in 11 Jahren) 1x 2 Module des Arbeitsspeichers aus und vor 2 Monaten musste ich die Grafikkarte ersetzen. Die jeweiligen Versionen des Betriebssystemes habe ich nie neu installieren müsse. In so weit bin ich sehr zufrieden mit der Hard- und Software.
Allerdings finde ich, dass die neuen Modellvarianten des Mac Pro durchaus noch ein kleineres erschwingliches Modell für den Durchschnittsgrafiker beinhalten sollten.

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Mindbender 04.06.2019, 20:33
65. ...

Zitat von hansendrei
Eine HP Workstation mit der selben Konfiguration kostet fast 3000 Euro mehr und lässt sich oft nur schwer durch die vielen Abdeckungen erweitern. Workstations sind zudem oft sehr schwer zu tragen und der MacPro hat zumindest Griffe und optional Räder. Der Preis ist wirklich gut.
Erm, falsch (insbesondere der Quatsch mit "schwer zu erweitern durch die vielen Abdeckungen".

Standard Spec neuer Mac Pro:
- 8 Kern Xeon@3,5GHz
- 32GB RAM
- 256GB SSD
- Radeon Pro 850X
-> $5.999,00

HP Z4 G4 konfiguriert:
- 8 Kern Xeon@2,66GHz
- 32GB RAM
- 256GB SSD
- Radeon Pro WX 9100 16GB
-> €5.440,42

Da rechne ich jetzt noch nicht mal die $1.000 für den Monitorständer bei Apple mit rein.

Und das jetzt übrigens Griffe oder Räder als ein letztes Plus für Apple-benutzt werden.. ich musste schmunzeln ;)

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Mindbender 04.06.2019, 21:28
66. ...

Zitat von Mindbender
Erm, falsch (insbesondere der Quatsch mit "schwer zu erweitern durch die vielen Abdeckungen". Standard Spec neuer Mac Pro: - 8 Kern Xeon@3,5GHz - 32GB RAM - 256GB SSD - Radeon Pro 850X -> $5.999,00 HP Z4 G4 konfiguriert: - 8 Kern Xeon@2,66GHz - 32GB RAM - 256GB SSD - Radeon Pro WX 9100 16GB -> €5.440,42 Da rechne ich jetzt noch nicht mal die $1.000 für den Monitorständer bei Apple mit rein. Und das jetzt übrigens Griffe oder Räder als ein letztes Plus für Apple-benutzt werden.. ich musste schmunzeln ;)
Oder wie wäre es damit.. 5 Minuten auf alternate.de:

- Ryzen 7 8 Kern@3,7GHz
- 32GB RAM
- 1 TB SSD
- Radeon RX Vega
-> €1.495,00

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Fait Accompli 04.06.2019, 22:36
67. @Mindbender

Das kann man so nicht vergleichen. Das sind Workstation-/Serverkomponenten vs. Desktopkomponenten.

6000€ sind zwar ein stolzer aber dennoch akzeptabler Preis für eine Workstation. In der Non-Mac-Welt bekommt man vermutlich etwas mehr fürs Geld, aber der Unterschied dürfte für Profis irrelevant sein. Genau wie das Betriebssystem oder das Design (Nerds nehmen sowieso nur Rack-Server). Die Software ist das einzig Entscheidende. Und kann dann einen auch schon mal in die Mac-Welt führen...

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tartarin 05.06.2019, 08:13
68. Schmerzgrenze überschritten

Ich hatte mir 2012 die alte Käsereibe für 3000 € gegönnt, weil mir die gute Verarbeitung so gefallen hat. Jetzt hänge ich bei Windows 7 in Bootcamp fest, da es keine Windows 10 Treiber mehr für dieses Gerät gibt. Ich kann nicht auf Mojave updaten, da es dafür keine nVidia-Treiber gibt. Warum sollte ich für dieses Gerät weit mehr ausgeben, nur um in 5 Jahren dann wieder auf Alteisen zu sitzen?
Anspruchsvolle Privatkunden für MacPro möchte Apple wohl nicht haben.

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MatthiasPetersbach 05.06.2019, 10:23
69.

Zitat von M.W. aus A.
Apple-Käufer sind keine Käufer. Es sind Apple- und Steve-Jobs-Jünger. In der Firmenzentrale können die Preise gewürfelt werden, gekauft wird trotzdem. Das war beim Smartphone, beim MP3-Player so und jetzt auch bei den Rechnern. Jetzt geht der Shitstorm gegen mich los, denn wehe man wagt es auch nur im Ansatz irgendwas gegen die Apple-Kirche zu sagen.
Nun, wenns begründet ist, wird der Shitstorm auch nicht losgehen. Bei geäußerten selbst gepflegten Feindbilder wird das eventuell anders aussehen.

Ich finde die Apple-POLITIK auch nicht so pralle - aber hock trotzdem hier am Macbook - vom 2011 - neu damals fürn Tausender. Und werde da noch in 5 Jahren hocken, wenn ich die die durch Softwareupdats erzwungene Verschrottungswelle überlebe.

Apple ist eben NICHT teuer. Zumindest nicht so horrend, wie hier getan wird. Diese angebliche Jüngerschaft können Sie auch jedem anderen in anderen Bereichen des Lebens vorwerfen. Es gibt Leute, die kaufen Autos für 25.000 Euro, Shirts für 60, outdoorjacken für 150.

Na und? Sind das Zombies? Nein - die kaufen eben, was ihnen gefällt und sie sich leisten können oder wollen. So wie es jeder macht. Mit gutem Recht.

Auf jeden Apple-jünger kommen gefühlt sicher 100 Anti-Apple-Jünger.

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