Forum: Netzwelt
Attentate und Internetdienste: Könnte Google, Facebook oder Steam das Grauen verhinde
DPA

Die Attentäter von München, Ansbach und Würzburg waren alle völlig selbstverständlich im Netz unterwegs. Was tun Internetfirmen zur Gewaltprävention - und ist das genug?

Seite 1 von 5
uterallindenbaum 28.07.2016, 07:29
1. .

Meines erhalten gibt es mindestens eine Teilschuld dieser Dienste. Gerade Google hat vollste Kontrolle über was wir schauen. Pflanst sogar Programme zur überwachung in unseren Computern ein.
Sie erleben also die Radikalisierung mit.
Aber ich sehe auch die Regierungen hier in der Pleite. Denn ws fehlt immer noch eine Reihe an Internet Gesetze.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Fakler 28.07.2016, 07:35
2. Verwirrung

Ich glaube dass die Internetdienste damit soviel zu tun haben wie die Presse im Allgemeinen. Die Medien haben sicher eine motivierende Wirkung. Lubitz hat auch sein Flugzeug in den Berg geflogen und sich nicht um die sozialen Medien geschert, und die Taeter von München, Ansbach und Würzburg waren allesamt Psychopathen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fatherted98 28.07.2016, 07:51
3. Kein Interesse...

...die Internetfirmen haben nur ein Interesse...Profit. Und wenn dieser Profit auch mit Terroristen generiert wird ist das auch recht...im übrigen ist die Überwachung von Inhalten auch Zensur...das könnte übelste Auswirkungen auf die freie Meinungsäußerung haben, die sowieso schon auf vielen Seiten zensiert wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peter_greifvogel 28.07.2016, 07:52
4. die machen es sich leicht

in der Verantwortung stehen keine Dienstleister. sondern Freunde und Eltern! Steam hat im Gegensatz zu Facebook auch vergleichsweise wenig Daten von mir. ich habe selbst auch ein Steam Account und die haben mein Benutzernamen und meine Email Adresse. das wars. die gesellschaftliche Verantwortung auf große Konzerne zu schieben und nicht auf das tatsächliche gesellschaftliche Umfeld ist total Nonsens

Beitrag melden Antworten / Zitieren
FX922 28.07.2016, 07:56
5. Elfenbeinturm

.....da sitzt der Autor wohl. in diesen Firmen arbeiten entweder it-junkies oder "ich studiere voll was wichtiges mit den neuen Medien", und keine Beisser die dann noch energischer als die Ämter mögliche Kandidaten zur Vernunft bringen.... ahhhhhhhh

Beitrag melden Antworten / Zitieren
goriii_vutra 28.07.2016, 08:01
6. ?

man sucht nach Sundenböcken. Steam, Facebook, Google, Twitter, .. !? Einen grossen Anteil an dem was passiert ist, sollen Internetdienste tragen? Ein Schmarrn ist das. Dann brauchen wir ja etliche Behörden nicht mehr - alles sollten ID regeln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Duzend 28.07.2016, 08:07
7. Terrorbekämpfung und soziale Netzwerke

Bei allem Üblen, das durch soziale Netzwerke breit gestreut und dem Denken vieler Menschen unbemerkt eingeträufelt wird, gibt es doch auch gute Seiten an den Kreationen der Zuckerbergs und Co. Auch oder gerade wenn es um Terrorbekämpfung geht. Wäre da zum Beispiel nicht so en vom Glück begnadeter und geistesgegenwärtiger Globetrotter - man möchte ihn Weltbürger nennen - wie Richard Gutjahr (der vielleicht nur auf # so heisst), dann gäbe es keine sensationell guten und verlässlichen Videomitschnitte von den Attentaten weder in Nizza noch in München. Nur weil es so schnell handelnde und couragierte rasende Reporter gibt, kommt doch überhaupt noch jemand dem wahrscheinlich auch gutgemeinten Aufrufen der Münchener Polizei, jetzt doch bitte nicht den Tätern in die Karten zu spielen und Bildmaterial zu veröffentlichen, zuvor bzw. setzt sich jemand über ihn hinweg.

Die Müchener Polizei wäre gut beraten, Herrn Gutjahr wegen seines aus ihrer Sicht kontraproduktiven Übereifers nicht heimzuleuchten, denn sie begäbe sich damit in ein sehr ungünstiges Licht, einseitig gegen bestimmte Leute zu hetzen, während andere unbehelligt weitermachen dürfen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nesmo 28.07.2016, 08:15
8. Da

die größte Gefahr der Radikalisierung aus dem Internet hervorgeht, der größte Teil der Propaganda für den IS über das Internet läuft, muss zur Bekämpfung des Terror viel mehr das Internet kontrolliert werden. Anders ist der starke Einfluss des Internets auf Zweifelnde, Suchende und Depressive nicht zu unterbinden. Es bringt nichts die Propaganda für alle möglichen Formen der Gewalt zu dulden, Foren des Hasses zuzulassen und im darknet die Versorgung mit Waffen organisieren zu lassen, um dann mit riesigem Poliziaufwand auf den Straßen die Konsequenzen zu bekämpfen. Man läßt den Terror erst wachsen, um ihn dann verspätet zu bekämpfen. Fakebook und die Internetindustrie verdient Unmengen, wird zum größten Medienzenter der Welt und schafft gleichzeitig die Strukturen der Verbreitung von Hass und Terror. Hier muss endlich angesetzt werden, die Bekämpfung vom Kopf auf die Füße zu stellen. Natürlich ist jede Einschränkung des Netzes ein Problem, aber man muss nachdenken, wie man das rechtstaatlich lösen kann, man darf es jedenfalls nicht einfach als unabänderlich weitertreiben lassen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DougStamper 28.07.2016, 08:19
9. Steam

Könnte Verantwortung übernehmen wenn sie eine altersüberprüfung ala PlayStation Network einbauen würden. Hierzu benötigt man einen Personalausweis um ein Spiel zu kaufen, bei Stream genügt die ledigliche Eingabe des Geburtsdatums. Generell bin ich der Ansicht, dass beschränkt geschäftsfähige im Internet nichts kaufen dürften. Keine Bestellung und kein Download ohne Altersbestätigung durch perso. Wenn man hört was bei gta online oder cod für zarte stimmchen unterwegs sind, dann fragt man sich wofür man fsk und Pegi eigentlich bezahlt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5